Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Beitragvon Hamburger Jung » Sa 20. Sep 2014, 18:55

Hallo,

mal ein paar Fragen, die bitte das Niveau "for Dummies" haben soll.

Warum kann mein i3 an einer zwei phasigen Ladesäule mit 22 KW nur 7,4 KW (wenn alles normal läuft) laden?

Liegt es am eingebauten Lader? Wenn ja, kann man diesen (theoretisch) mit einem Software Update ändern, oder muss ein neuer Lader hinein?

Wenn ein neuer Lader, ist dieser teuer?

Was ich nicht verstehe, ich drücke ja 22 KW in den i3. Dieser wird gebremst durch den Lader, nur warum?
Warum kann er beim DC mit 50 KW laden?

Je mehr man sich als Laie damit beschäftigt, umso schwerer ist es zu verstehen.
Warum kann es ein ZOE, ein LEAF?

Lg HH Jung (auf der Suche nach Antworten, die er versteht...)
Hamburger Jung
 

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Re: Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Beitragvon eAndal » Sa 20. Sep 2014, 19:31

Hallo HH Jung,

Mal sehen ob ich das verständlich erklären kann! :D

Hamburger Jung hat geschrieben:
Warum kann mein i3 an einer zwei phasigen Ladesäule mit 22 KW nur 7,4 KW (wenn alles normal läuft) laden?


Du meinst wohl eine 3-Phasige Ladesäule, der i3 läd dort nur mit 7,4kW weil er nur 1-Phasig Laden kann, da im i3 nur ein 1Phasen Lader verbaut ist.

Also kann er von den 22kW die die Säule über 3-Phasen abgibt, nur ein drittel benutzen also die ca. 7,4kW! (22 durch 3 = 7,333333...)

Hamburger Jung hat geschrieben:
Liegt es am eingebauten Lader? Wenn ja, kann man diesen (theoretisch) mit einem Software Update ändern, oder muss ein neuer Lader hinein?


Mit einen Software Update geht da nix.

Es ist ein Hardware Technisches Problem, da wie oben schon gesagt der i3 nur über eine 1-Phasigen lader verfügt.
Es müsste(n) Lader eigebaut werden die für 3-Phasiges Laden geeignet sind, sowie die 2 von den 3 Ladepins am Fahrzeug belegt werden also auch mit Kabeln versehen werden die zu den Ladern gehen.

Hamburger Jung hat geschrieben:
Wenn ein neuer Lader, ist dieser teuer?


Da kenn ich mich nicht so aus, ein BRUSA Ladegerät kostet so 1.300€ das Stück, umbauen kann man das villeicht schon irgentwie, aber dann ist bestimmt die Garantie vom Auto weg!
Bei einen Leaf hat das aber jemand gemacht (klasse Leistung), obs beim i3 auch geht weiß ich ned.
http://www.goingelectric.de/forum/nissan-leaf-laden/darfs-auch-ein-bisschen-schneller-sein-t5693.html

Hamburger Jung hat geschrieben:
Was ich nicht verstehe, ich drücke ja 22 KW in den i3.


Das tust du eben nicht, wie schon oben geschrieben kann der i3 nur 1-Phase benutzen und nicht alle 3. ;)

Hamburger Jung hat geschrieben:
Warum kann er beim DC mit 50 KW laden?


Hmm da kenn ich mich auch ned so aus.
Ich denke bei einer GLEICHSTROM Ladestation wird der Strom direkt in die Antriebsbatterie des i3s geladen, da die Ladestation als Ladegerät dient. Es muss dort auch nicht AC zu DC umgewandelt werden.

Hamburger Jung hat geschrieben:
Warum kann es ein ZOE, ein LEAF?


Ein ZOE kann das durch sein Ladesystem das 3-Phasige ladung unterstützt.
Ein Leaf kann das wiederum NICHT, er kann nur mit 1-Phase laden wie der i3, Nur ist beim Leaf die maximale Ladeleistung 3,4kW also weniger als beim i3!

Ich hoffe ich hab deine Fragen einigermasen beantworten können, beim erklären bin ich eigentl. nicht so gut. :lol:

Falls ich Quatsch erzählt habe, korrigiert mich bitte. :mrgreen:

Gruß
Andal
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Re: Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Beitragvon Jack76 » Sa 20. Sep 2014, 19:39

Hamburger Jung hat geschrieben:
Hallo,

mal ein paar Fragen, die bitte das Niveau "for Dummies" haben soll.

Warum kann mein i3 an einer zwei phasigen Ladesäule mit 22 KW nur 7,4 KW (wenn alles normal läuft) laden?

Liegt es am eingebauten Lader? Wenn ja, kann man diesen (theoretisch) mit einem Software Update ändern, oder muss ein neuer Lader hinein?

Wenn ein neuer Lader, ist dieser teuer?

Was ich nicht verstehe, ich drücke ja 22 KW in den i3. Dieser wird gebremst durch den Lader, nur warum?
Warum kann er beim DC mit 50 KW laden?

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Warum kann es ein ZOE, ein LEAF?

Lg HH Jung (auf der Suche nach Antworten, die er versteht...)


Also, die 22kw Ladesäule liefert "bis zu" 22kw. Das ist aber Drehstrom, sprich 3 Phasen Wechselstrom... Zum Vrgleich eine Schukodose besitzt ja quasi 3 Kontakte: Ein Schutzleiter, das sind die Metallpins die Du offen siehst, einen Nullleiter und eine "Phase". Der Nullleiter ist quasi wie der Abfluss in deinem Waschbecken ( bildlich gesprochen). Und über die Phase fließt sozusagen der Strom in den Verbraucher und über den Nullleiter zurück, deswegen heißt es auch Strom"Kreis". Bei. drehstrom hast Du nun 3 dieser Phasen und damit auch 5 Kontakte: ein Schutzleiter, ein Nullleiter und 3 Phasen.
Die 22KW Max Leistung beziehen sich nun auf die Nutzung aller 3 Phasen, Dein BMW hat aber nur ein einphasiges Ladegerät eingebaut bekommen, daher ist die max Ladeleistung Deines Fahrzeuges an einer 22 KW Säule besagte ca. 7,4 KW
Andere machen es anders und verbauen halt gleich Ladegeräte, welche dreiphasig können und nutzen dann halt auch die 22 KW.
Ändern kann man das nur über ein anderes Ladegerät, dieses ist aber nicht trivial zu tauschen, da ja deine Bordelektrik mit dem Ladegerät quatscht etc. so etwas hätte BMW (VW macht den Blödsinn ja auch...) von Anfang an einplanen können.

Gleichstromschnellladung via CCS oder Chademo ist wieder etwas anderes, da hierbei an Deinem eingebauten Ladegerät "vorbei" der Strom direkt in den Akku geladen wird. Hierbei gibt es dann nur noch die Steuerelektronik des Akkus, welche der Ladesäule mitteilt wieviel kommen darf und wann Schluss ist (voll)... Im Grunde wird hierbei aber nur das Dir im Fahrzeug fehlende Drehstromladegerät mit hoher Leistung (50KW etc...) in die Säule verschoben, denn die Säule bekommt vom Stromversorger ja auch nur Drehstrom geliefert, wandelt den in Gleichstrom (was ja sonst Dein eingebauter Lader macht) und schiebt den Gleichstrom in den Akku, fertig....

Das ist aber nur stark vereinfacht dargestellt und dem geneigten Techniker mag es bei einigen Begrifflichkeiten hier sicher die Nackenhaare aufgestellt haben, also sieh es bitte als Variante "for Dummys"...

Grüße

Jack
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Re: Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Beitragvon Hamburger Jung » Sa 20. Sep 2014, 20:20

Hallo,

ok, verstehe ein wenig.
Wenn also DC Säulen gebaut werden, dann könnte der i3 alles laden zwischen 0-50 KW, oder gar mehr?

Was macht denn meine Schnelllade Option? Dachte eine zweite Phase auf?
Also kann der Zoe mit 22 KW laden, weil er drei Phasen a 7,4 KW hat. Also sind 22 KW sein Maximum?

Warum kann ich denn nicht mit einer Phase 7,4 KW laden? Oder, ich übertreibe jetzt, 22 KW mit einer Phase?

Lg
Hamburger Jung
 

Re: Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Beitragvon TJ0705 » Sa 20. Sep 2014, 20:31

Moin Hamburger Jung,

die Zoe kann sogar 43 kW an einigen wenigen Säulen.

Über CCS (DC) lädt Dein i3 bis zu 50 kW, wenn ich richtig informiert bin. Die Leistung ändert sich dabei im Laufe der Ladung, fängt schnell an, wird dann zwecks Akkuschonung langsamer.

Du kannst doch einphasig 7,4 kW laden, oder? Hattest Du doch oben selbst so geschrieben. Mein Leaf hingegen macht einphasig nur 3,6 kW. Wieso da pro Phase max. 7,4 kW kommen, muß ein anderer erklären. Das hat irgendwie mit Stromstärke und Spannung zu tun, Ampere multipliziert mit Volt oder so ergibt dann eben diese Leistung. (32 Ampere x 230 Volt = 7,4 kW?) Nicht meine Welt, sorry. :mrgreen:

Grüße Dirk

P.S.: Nicht bös gemeint, aber stellt man sich solche Fragen nicht bevor man ein EV kauft?
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Re: Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Beitragvon umberto » Sa 20. Sep 2014, 20:38

Hamburger Jung hat geschrieben:
Wenn also DC Säulen gebaut werden, dann könnte der i3 alles laden zwischen 0-50 KW, oder gar mehr?


Nur bis 50 kW, bei mehr Leistung würden die Stromstärken in Bereiche steigen, für die das Auto nicht ausgelegt ist.
Keiner hier weiß, warum die Autohersteller, die so scharf auf CCS sind, nicht mehr solche Ladesäulen aufstellen.

Also kann der Zoe mit 22 KW laden, weil er drei Phasen a 7,4 KW hat. Also sind 22 KW sein Maximum?


Bei 7.4/22 kW ist die Stronstärke 32 A.
Bei der Zoe ist das Maximum 43 kW, weil die Zoe bis 63A auf 3 Phasen laden kann (230V*63A*3 ungefähr 43 kW)

Warum kann ich denn nicht mit einer Phase 7,4 KW laden?


Macht Dein Auto doch. 230V*32A*1 = 7.4kW

Oder, ich übertreibe jetzt, 22 KW mit einer Phase?


Dann würdest Du auf der einen Phase eine Stromstärke von 95A haben. Mal davon abgesehen, daß es Stecker gäbe, die das könnten, ist das Stromnetz selber hier das Problem.

Les Dir mal den Artikel hier durch - http://de.wikipedia.org/wiki/Schieflast - könnte aber etwas zuviel TechSpeak sein.

Im Prinzip geht es darum, daß unser Stromnetz technisch so ausgelegt ist, daß alle 3 Phasen immer gleichmäßig belastet werden. Zieht jetzt eine der Phasen (die 3 Phasen gehören eigentlich zusammen und sind nicht als 3 unabhängige Phasen zu betrachten) mehr Strom als die anderen, entstehen zusätzliche Kräfte im System (z.B. im Wikipedia-Artikel beschriebenen zusätzlichen Kräfte im Generator, aber auch in den Trafohäuschen, die ja überall verteilt sind). Diese Kräfte sind unerwünscht und können zu Schäden führen. Man kann das auch kompensieren, aber das ist aufwändig und teuer.

Schon die 32A auf einer Phase werden eigentlich in D nicht gerne gesehen.

Gruss
Umbi
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Beitragvon mlie » Sa 20. Sep 2014, 20:42

Mit der CCS-Säule gibt das Auto das vor, was der Akku momentan verkraftet, die Säule gibt die maximale Leistung vor durch ihre Ladeleistungsfähigkeit (=Anzahl/Leistung der verbauten Gleichrichter). CCS kann theoretisch 170kW, ob das dein i3 verkraftet weiß ich nicht.
Deine Schnelladeoption macht erstmal CCS benutzbar und es wird wohl ein zweites Ladegerät eingebaut, welches aber schwachsinnigerweise mit auf die erste Phase geklemmt wird, so dass die Belastung des Stromnetzes 1x7,4 statt 2x 3,7 ist.

Die ZOE nutzt den eh schon vorhandenen Motorumrichter, um zu laden und kann somit an 3 Phasen bis zu 43 kW Laden, theoretisch an einer Phase eben 14,5 kW.
VW und BMW haben sich für die kastrierten Ladegeräte entschieden, weil es billiger ist, weil es billiger ist, weil es Kosten spart, weil VW/BMW damit Geld spart, man das Vrbrennergeschäft nicht kannibalisiert und man eh nur bis zum Briefkasten und zurück fahren soll, und dann reicht ja auch das Langsamladen an der Steckdose.

Zurück zum Thema:
Die Stromnetzbetreiber haben in den letzten Jahre zwar immeer fleissig kassiert, aber den Netzausbau eher schleifen lassen, ausserdem ist das Netz auf eine gleichmässige Auslastung der drei Phasen ausgelegt. Es darf pro Hausanschluss maximal 20A (=4,6kW) Schieflast zwischen den Phasen sein, da drüber müssen die Verbraucher auf Drehstrom ausgelegt werden.
Warum ist das so und welche Vorteile hat Drehstrom? Ganz einfach, ein Kraftwerk liefert immer drei Phasen. Auch in den Entwicklungsländern wie den USA, aber dort gibt es meistens nur 1phasenstrom beim Endverbraucher. Dort ist aber auch die Struktur anders, da hat man einen sehr dicken Hausanschluss mit 2x120V 180° Phasenverschoben, also zusammen 1x240V. Das aber mit 100A-200A pro Haushalt, weil man den Trafo für 2-8 Häuser auf einem Mast vorm Wohnzimmer hat.
Warum haben wir Drehstrom? Weil es effizienter ist!
Um 43kW zu übertragen, benötigt man mit 1Phasigem Strom 230V 187A! Dabei werden zwei Leiter belastet (L1 UND der Neutralleiter N)
Um 43kW zu übertragen, benötigt man mit Drehstrom 3x230V 63A. Dabei werden DREI Leiter belastet (L1+L2+L3), der N als vierter Leiter ist stromlos. Also mit 50% Verlustwärmezuwachs im Kabel übertragt man die 3fache Leistung!

Warum hat dein Auto nur zwei Lader an L1 und nicht drei auf L1+L2+L3? Weil der europäische Markt uninteressant ist und es in den US of A eben selten Drehstrom gibt...
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Beitragvon Hamburger Jung » Sa 20. Sep 2014, 21:25

Hallo,

so langsam begreife ich es, vielen Dank.

Ich fasse zusammen. Problem ist, dass ich nur eine Phase zum laden habe. Hierdurch bin ich auf 7,4 KW begrenzt.
Änderbar nur durch einen anderen Lader, also Hard statt Software.

Also brauche ich DC um schnell laden zu können. Den habe ich natürlich nicht zuhause und finde ich in den CCS Säulen.
Einen einfachen Wandler den ich einfach mitnehme und Schuko Strom umwandle, scheint es nicht zu geben.
Sönst wären die CCS Säulen ja nicht so groß.

@Dirk. Ich habe mich vorher schlau gemacht und es stört mich nicht, dass der i3 so langsam lädt.
Cool wäre trotzdem eine besseres CCS Netz.

Lg
Hamburger Jung
 

Re: Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Beitragvon umberto » Sa 20. Sep 2014, 21:47

Hamburger Jung hat geschrieben:
Einen einfachen Wandler den ich einfach mitnehme und Schuko Strom umwandle, scheint es nicht zu geben.


Doch, wenn du 15000 Euro übrig hast...

http://www.goingelectric.de/wiki/%C3%9C ... _%2B_mobil

Gruss
Umbi
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Re: Unterschied BMW i3 vs. andere E Mobile beim laden

Beitragvon EMOTION » Mo 22. Sep 2014, 07:05

Der i3 lädt nicht von Hause aus mit 7,4 kW. Die Serie hat einen 3,2 kW Lader verbaut, der über die Type2 Buchse an eine Phase geklemmt ist. Erst wenn man die AC-Schnellladeoption wählt und die entsprechenden Euronen hinblättert, bekommt man einen zweiten 3,2 kW Lader verbaut, der dann allerdings leider nur an die selbe eine Phase geklemmt wird.

Die AC-Schnelladeoption hat nicht unbedingt etwas mit CCS zu tun. Man kann AC-Schnellladen unabhängig vom DC-Schnellladen bestellen.
CCS steht für Combined Charging System, also AC und DC in einem Stecker. Während die Wirklichkeit eher so aussieht, das man beim AC-Laden nur einen Teil des Steckers benutzt während beim DC-Laden vom AC-Steckerteil nur die Informationsleitungen benutzt werden.

Die neuen Leafs können auch bis 6,6 kW laden, allerdings auch nur an einer Phase.

Will man eine Zoe zu Hause mit 22 kW laden, muss der Hausanschluss auf 32 A (pro Phase) ausgelegt sein. Ich behaupte mal, das das nicht die Norm ist. Ein Ausbau von 3x16 A oder 3x20 A kann kostenintensiv sein, da eventuell die Kabel auf Grund zu geringer Leiterquerschnitte gewechselt werden müssen.

Bei meinen bisherigen 11000 km habe ich nicht einmal die AC-Scnellladefunktion benutzt (diese Option hätte ich mir knicken können, wenn der BMW-Verkäufer mich hätte entsprechend beraten können). Ich bin aber regelmässiger Gast an den DC-Säulen, an denen ich mal kurz für 5-10 min nachlade. Zu Hause ist immer genug Zeit um mit dem mitgelieferten Ziegelstein an 11 A über Nacht zu nuckeln.
i3 60Ah REX 06/2014 - 06/2017 = 120.000 km
i3 94Ah REX 06/2017 -
Audi A2 Bj 2000 = 310.000 km
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