"Tankstelle" für BMW i3

Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon Baxter I » Mo 17. Mär 2014, 18:33

endurance hat geschrieben:
gib mal noch ein paar technische Daten zu Deinem Engergiespeicher und ob der Auschließlich für das e-Car oder auch für den Hausgebrauch gedacht ist. Wenn auch hausgebrauch wie ist Dein Verbrauchsprofil. Läuft die PV mit 70% regel? (wenn ja max 2,7kwp Einspeiseleistung) - hmm Nedap der regelt das evtl. also vermutlich doch die volle 3.3kWp (wenn Sonnenseite). Wo steht die PV und wie angeordnet?


Hi Endurance,

Zunächst vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Der Energiespeicher hat eine Größe von 3,7 kW. Da ich mit dem i3 jährlich max. 8000 km fahre, bleibt selbst bei der kleinen PV-Anlage auch noch für den Hausgebrauch übrig. Mein jährlicher Stromverbrauch beträgt ca 3500 kWh. Ich denke und hoffe, dass bei mir die 70% Regel nicht greift.
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Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon Spüli » Mo 17. Mär 2014, 20:02

Moin!
Mit den Nedap kannst Du die weiche 70%-Regel realisieren. Also kein Problem, weil Du den Rest in den Akku packen kannst.
Gruß Ingo
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Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon endurance » Mo 17. Mär 2014, 22:02

Hi leute - ich glaube er hat keine Frage bzgl. des Nedap Speichers bzw. deren Zellen gestellt - gerne aber in einem Hausspeicher Thread... ;)

Überschlagsmäßig sind Deine 8k km/Jahr -> 22km/Tag was ~3kWh Energie ohne Ladeverluste bedeutet eher 5kWh mit Ladeverlusten und ein wenig Akkuheizung.
Jetzt nehme ich mal 150W (mal gering angesetzt müsstes Du mitteilen ob es passt) in der nacht als Dauerleistung an dann brauchst Du 1-2kWh um die nicht Sonnenzeit zu überbrücken. Summ also 7kWh/Tag Nachtdauerlast + i3 + ca. 8kWh tagsüber.

Wenn Du es genau abstimmt und die Sonne mitspielt könntest Du damit über der Runden kommen und auch i3 autark laden. Im Winter oder sobald aber mal Herd, Waschmaschine ungeplant an ist - kommt das Netz zum Zuge.

Note: meine Anlage 5.4kWp (aber 70% regel -> 3.8kW max einspeise) produziert im Januar ca. 5kWh/Tag (im Feb 8, März bisher 12 und dieses Jahr ist bisher gut). D.h. im Winter kommst Du selbst mit Akku nicht aus, da Du den Akku kaum laden kannst, wenn die Hausverbraucher die Engerie der PV schon nutzen.

Hoffe ich habe mich nirgends grob verrechnet.
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Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon Hasi16 » Di 18. Mär 2014, 08:52

Baxter I hat geschrieben:
Der Energiespeicher hat eine Größe von 3,7 kW. Da ich mit dem i3 jährlich max. 8000 km fahre, bleibt selbst bei der kleinen PV-Anlage auch noch für den Hausgebrauch übrig. Mein jährlicher Stromverbrauch beträgt ca 3500 kWh. Ich denke und hoffe, dass bei mir die 70% Regel nicht greift.

Hallo,

nimmst du die KfW-Förderung für Batteriespeicher in Anspruch? Dann greift die 60 %-Regel, was aber bei einer kleinen Anlage relativ egal sein dürfte, da dein Haus ja eine gewisse Grundlast hat.

Viele Grüße
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Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon goldhamster » Do 3. Apr 2014, 21:36

Darf ich diesen Thread mit einer verwandten Frage wiederbeleben?

Wenn ich einen i3 tagsüber in Norddeutschland von 20% auf 80% laden wollte (11:00 bis 20:00), und
die PV-Anlage auf einem Flachdachbau ohne Schatten installiert werden würde, und
die PV-Anlage nichts anderes machen sollte, als den i3 zu laden,
wie groß und wie teuer müsste diese PV-Anlage mit allem Drum & Dran sein?

Bitte, kann mir ein Erfahrener eine grob "über den Daumen gepeilte" "Hausnummer" nennen?
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Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon endurance » Do 3. Apr 2014, 22:39

Hausnummer: 6358,33€ ;) na halbwegs ernst mein ich das schon - wenn Du aber Reserven (e.g. schlechtwetter) haben möchtest muss die Anlage deutlich größer sein.
nach deinen Angaben würdest Du ca. 60% kapa von 18.8kWh laden wollen, nehmen wir ca. 20% verlust an kommt man auf ca. 14kWh die zu liefern sind.
Also als Insel wäre das jetzt nix (schlechtwetter aber auch die notwendige min Leistung von ca. 1.5kW ist abends nicht zu erreichen)
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Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon goldhamster » Fr 4. Apr 2014, 06:32

Danke (auch wenn ich nicht genau weiss, was Du mit "Insel" meinst)!

Hintergrund der Frage: Ich spiele mit dem Gedanken, doch auf den Range Extender zu verzichten, nachdem ich gesehen habe, dass eine Sixt-Station mit 24h-Dienst gleichsam "um die Ecke" liegt, ich also theoretisch auch spontane Langstrecken nachts antreten könnte – der einzige Grund dafür wären plötzliche Erkrankungen der Eltern. Was tun mit den ersparten 4.500 €? Natürlich Wärmepumpe einbauen, blieben 3.840 €. Ich wollte wissen, ob man dafür eine "sinnvolle" PV-Anlage bekäme, die man auf dem Dach der Arbeitstelle installieren könnte (es wäre nicht ganz unmöglich, dafür die Genehmigung zu kriegen). Die Vorstellung, mit "Sonne" zu fahren, macht mich irgendwie an.
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Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon Norbert W » Fr 4. Apr 2014, 06:59

Voraussetzung dafür ist nat., dass der i3 dann an der Solar-Stromtankstelle angestöpselt ist, wenn die Sonne scheint ;)
Wenn es so ist, geht das bestimmt ganz gut.
Wenn die Inselanlage einen zusätzlichen Zwischenspeicher haben soll, wirds vermutlich unrentabel.

Ich habe bei unserem Betrieb (wo unser i3 Vormittags steht) eine Solaranlage, die bei Sonne ca. 14000 Watt abgibt. Die Anlage ist mit Eigenentnahme. Rein mit Sonnenstrom laden geht bisher einigermaßen, mit Schukoladung. Allerdings wirds holprig, wenn der Akku des i3 mal ziemlich leer ist. Dann dauerts zu lange.
Deshalb kommt eine Gleichstrom-Ladebox her, die mit 7400 Watt laden kann (Schieflast).
Damit das Laden mit Sonnenstrom einigermaßen klappt, muss wohl noch eine Steuerung her, die so regelt, dass der i3 nur mit Überschussstrom lädt.
Früh morgens produziert der PV-Anlage ja noch nicht so viel Strom, dass es für 7400 Watt reicht. Das ist blöd, da die Ladeleistung am Anfang des Ladevorgangs ja eigentlich voll das sein sollte. Ich hoffe, dass das mit einer Regelung vom Üerschussstrom einigermaßen klappt.
Sollte aber einigermaßen gehen, denke ich. Bei Sonnenschein produziert die PV-Anlage, jetzt, um ca. 9 Uhr, schon über 10 000 Watt, da darf der i3 ruhig 7400 Watt von ziehen :)

I3 fahren, mit dem Bewusstsein, nur mit der Sonnenenergie zu fahren, das hat wirklich was. Grad wenn z.B. ein Diesel vor mir her fährt und beim Beschleunigen stinkender schwarzer Qualm aus dem Auspuff kommt.
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Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon Spüli » Fr 4. Apr 2014, 07:20

Moin!
Das Hauptproblem bei PV-Anlagen ist die wetterbedingte Schwankung. Zudem sind die Erträge im Winter sehr gering, wohingegen Du im Sommer hohe Überschüsse haben wirst. Du wirst also nur einen Teil Deines Bedarfes über die Sonne decken können.

Da es zur Zeit ja eine noch ganz brauchbare Vergütung für den eingespeisten Strom gibt, würde ich ab einer gewissen Größenordnung immer die Anlage ordnungsgemäß anmelden und den ganzen Steuerkram auf mich nehmen. Bei bewußt unvollständiger Anmeldung entfällt die EEG-Vergütung. Die technischen Vorschriften für die Installation mußt Du aber trotzdem einhalten. Eine Anlage ohne Netzverbund (Insel) wird keinen Sinn machen, da Du den Strom sonst über Akkus noch zwischenspeichern müßtest. Das treibt den Preis recht ordentlich nach oben.

Bei Deinem einem Budget wirst Du eine Anlage mit in etwa 3kW als Höchstleistung bauen können. Das entspricht also in etwa 20m² Dachfläche. Wenn Du selber bauen möchtest, findest Du HIER mal ein paar Bausätze zur Anregung.
Gruß Ingo
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Re: "Tankstelle" für BMW i3

Beitragvon goldhamster » Fr 4. Apr 2014, 07:43

Danke, aber selber bauen kommt nicht in Frage, das muss ein Fachbetrieb übernehmen, anders würde es – wenn überhaupt! – mit der Firma nicht zu machen sein. Ist dieses Komplettangebot (stieß über die BMW-i-Page darauf) überteuert oder realistisch für eine schlüsselfertige Lösung – oder lässt sich das anhand der dürren Aussagen nicht beurteilen?
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