Ladeunterbrechung frisst Strom?

Re: Ladeunterbrechung frisst Strom?

Beitragvon molab » Di 6. Jan 2015, 18:55

...in der Tat interessant. Was wir meinen, ist ja der Wechsel von S3 nach S4 und dann nach S6 (=S3), was beliebig wiederholbar ist. Da eigentlich das Auto die +12V auf +6V runterdrückt und mein Smart damals aber einen Fehler meldete, muss ich da nochmal Herrn Bettermann fragen. +12V DC hatten wir probiert. Vielleicht aber nicht richtig - oder der Smart ist nicht normgerecht ;-)
Muss ich nochmal nachvollziehen, ist über 2 Jahre her.
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Re: Ladeunterbrechung frisst Strom?

Beitragvon Hasi16 » Di 6. Jan 2015, 19:03

molab hat geschrieben:
...in der Tat interessant. Was wir meinen, ist ja der Wechsel von S3 nach S4 und dann nach S6 (=S3), was beliebig wiederholbar ist.

Genau, das Auto steigt so in allen Fällen wieder vom Status C über den Status B nach Status A aus. Status E und F werden eigentlich nie erreicht und sollen auch nur im Fehlerfall erreicht werden (so interpretiere ich das auf jeden Fall).

Viele Grüße
Hasi16

PS: Ich denk die ganze Zeit an Bier... ;)
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Re: Ladeunterbrechung frisst Strom?

Beitragvon molab » Di 6. Jan 2015, 19:36

...so - bin schlauer, hab auch nochmal über Signale gelesen. Obwohl es in der Phönix-Anleitung so aussieht, dass DC anliegt (kein PWM) ist das auch nur die halbe Wahrheit bzw. vereinfacht dargestellt. Tatsächlich ist es nach Norm ein 1kHz-Signal, was da der PWM zugrunde liegt - nicht einfach DC. Das 1kHz-Signal irgendwo abzugreifen wird nicht ganz trivial, fürchte ich. Da könnte es bei meiner zwei Jahre "alten" Wallbox einfacher sein, den Ladestrom auf 6A runterzufahren und sie dann vom Strom zu trennen.

Stand: Du hast Kölsch gut. Ansonsten nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil, meine Abschaltung war regelwidrig, egal ob sie mit dem Smart läuft oder nicht. Damit auch ok, dass der i3 nicht schlafen konnte. Und RegEnFan beglückwünsche ich zu seinem Controller. Denn der Schlüsselschalter ist, wie ich nun weiß, keine harte Trennung - sondern die von mir gesuchte "weiche" Abschaltung über ein Steuersignal.
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Re: Ladeunterbrechung frisst Strom?

Beitragvon Hasi16 » Mi 7. Jan 2015, 09:32

molab hat geschrieben:
Obwohl es in der Phönix-Anleitung so aussieht, dass DC anliegt (kein PWM) ist das auch nur die halbe Wahrheit bzw. vereinfacht dargestellt. Tatsächlich ist es nach Norm ein 1kHz-Signal, was da der PWM zugrunde liegt -

Das Thema hab ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ist das wirklich so?
Bei Wikipedia heißt es "Die SAE hat die maximale Stromlast auf der Basis einer Formel definiert, die die 1000 µs Zykluslänge der Trägerfrequenz (das 1 kHz Signal) nimmt und je 10 µs Pulsweite mit 0,6 A multipliziert um die Dauerlast des Anschlusses zu definieren (mit minimal 100 µs = 6 A und maximal 800 µs = 48 A).".

-> Trägerfrequenz 1 kHz

Auf Seite 25 der Phoenix-Anleitung steht, wie das Abtastverhältnis (ich nehme an auch in 10 µs-Schritten) von 6 bis 80 Ampere geregelt werden kann. Der Ladevorgang ist in den Bereichen "< 3 %", "7 % < 8 %" und "> 97 %" nicht erlaubt. Also reines DC-Signal (Abtastrate 0 %) müsste meines Erachtens regelkonform sein. Was meinst du?

Viele Grüße
Hasi16
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Re: Ladeunterbrechung frisst Strom?

Beitragvon molab » Mi 7. Jan 2015, 20:11

Hm, sehe ich mir nochmal mit einem Oszilloskop an - komme aber diese Woche nicht dazu. Montag gebe ich den i3 erstmal wieder ab und danach sinkt meine Motivation zumindest vorübergehend, weil der Smart ja an der bestehenden Lösung tut, was ich will ;)
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Re: Ladeunterbrechung frisst Strom?

Beitragvon endurance » Do 8. Jan 2015, 20:16

mal was anderes ich habe gerade mit 7kW (32A) eine Ladung gestartet - Vorhersage in ab ca. 3h ladezeit bei 50% SOC. Soweit so gut dann auf 6A reduziert - immer noch 3h Ladezeit. D.h. wenn der ladestrom reduziert während die ladung läuft, scheint sich die App/Webseite nicht automatisch anzupassen.

edit: jetzt 22 Uhr also ca. 2 Stunden später ist die Ladezeit auf weiter 8h gesprungen.
Zuletzt geändert von endurance am Do 8. Jan 2015, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ladeunterbrechung frisst Strom?

Beitragvon BMW EV » Do 8. Jan 2015, 22:10

Ja , das habe ich auch schon beobachtet.
Der BMW scheint bei Ladestart den aktuellen Strom zu melden , der Rest wird dann errechnet. Es geht auch anders herum.
Mit wenig Strom starten und später hochschalten. Dann ist das Auto wesentlich voller , als die App das meldet.
Beim losfahren wird auch der letzte Stand , interessanter weise so 50m nach dem Standpunkt geschickt , und dann ist das Auto nicht mehr erreichbar im Bezug auf die aktuelle Position. Erst wenn es steht und z.B. Zündung aus , kann man den neuen Standort sehen.

Grüße , Frank.
BMW i3 mit WP , Schnellladung , LED Scheinwerfer , Sitzheizung , Einparkassistent und weitere nette Kleinigkeiten , Solarorange
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Re: Ladeunterbrechung frisst Strom?

Beitragvon der_olf » Mi 15. Apr 2015, 20:36

Servus,
ich hab mir mal alles durchgelesen, bin in die Ladesteuerung über DC- und PWM-Signal bis dato nicht tiefer eingestiegen.

Ich steuere aber auch den Ladevorgang in Abhängigkeit vom PV-Überschuss und habe dabei diverse Fehlverhalten beobachtet.
Die Steuerung mache ich in zwei Arten:

1. Seit ich den i3 habe (02/14) lade ich über das 12A/230V Schuko mit einfacher Abschaltung über die Funktsteckdose des Sunny HomeManagers. Dies klappte bis ca. zum ersten Werkstatttermin mit SW-Update (leider kann ich den Zeitpunkt nicht mehr definitiv dem Update zuordnen) etwa 07/14 perfekt - nicht ein einziger Ladefehler! SW-Version vorher/nachher leider unbekannt.
Nun das Problem: Der Ladevorgang kann damit ja durchaus mehrmals unterbrochen werden, was dann beim Xten-Mal sporadisch zum Ladefehler führt, bei erneuter Spannungszuschaltung wir der Ladevorgang nicht wieder aufgenommen. Es muss entriegelt und neu gesteckt werden! Leider unschön, da ich auch gerne auf diesem weg vollladen würde und nicht dauernd nachschauen will was geht oder nicht. Bis heute, mit aktuellster SW I001-15-03-502 leider keine Änderung mehr. Hat Jemand eine Idee?

2. Angekündigt war letzten Herbst, dass die Mennekes XTRA und PRO Wallboxen mit dem HomeManager über TCP/IP direkt kommunizieren. Ich hab die AMTRON nun seit 11/14 und die Kommunikation klappt, hier wurde die Funktionalität durch SW-Updates seitens SMA verbessert (Anzeige Momentanleistung und Statistiken scheinen nun korrekt). Trotzdem ist immer noch keine saubere Überschussladeregelung möglich. In meinem Fall vermutlich das Problem, dass ich mir gleich eine 3-phasiege 22 KW Wallbox gekauft habe - der i3 aber nur 1-phasig lädt. Der Homemanager geht scheinbar immer davon aus dass 3-phasig ladende Fahrzeuge angesteckt sind/werden also max. 22 kW verbraten werden können, somit lade ich immer nur mit 1/3 der möglichen PV-Überschuss-Leistung. Ich konnte mangels 3-Phasenlader die korrekte Funktionalität mit 3-Phasen noch nicht testen. Ladefehler hatte ich mit der AMTRON bisher nicht, trotz diverser Abschaltungen im derzeit instabilen und fehlerhaften Modus "Überschussladen". Hier Jemand eine Idee?

Ich hoffe meine Erkenntnisse sind auch für Euch von Interesse und mir kann Jemand Tipps geben.

Denke da zur Motivation auch an Bier!
der_olf

Edit 17.04.15:
Hab grad in der selben Kategorie zum o.g. Thema einen eigenen Thread aufgemcht.
Bitte dort antworten: bmw-i3-laden/ladefehler-bei-ext-unterbrechung-ueberschussladen-amtron-t10184.html
Zuletzt geändert von der_olf am Fr 17. Apr 2015, 16:49, insgesamt 3-mal geändert.
i3 seit 02/2014 ca. 40.000 km mit 54 % Sonne / 46 % Naturstrom
PV 9,8 kWp - SMA Sunny HomeManager - Mennekes AMTRON XTRA 22
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Re: Ladeunterbrechung frisst Strom?

Beitragvon NotReallyMe » Fr 17. Apr 2015, 06:31

Beziehst Du Dich mit den Angaben zum SOC zu Beginn der Ladung auf die App, oder auf das Diagnosemenu. Falls es die App ist: Sie zeigt zu Beginn der Ladung meist einen SOC an, der nicht der Anzeige im Diagnose-Menü entspricht. Es kann also sein, dass hier nicht tatsächlich eine Entladung in der beobachteten Größenordnung stattgefunden hat. Mache Dir bitte einmal die Mühe und schreib Dir den SOC und die geladenen kWh im Diagnosemenu ab und vergleiche das am Ende und Beginn der nächsten Ladung nach Abbruch. Es kann gut sein, dass das Problem gar nicht vorhanden oder unbedeutend ist.
Bisher I001-17-07-500 Max.Kapa. 29.1 kWh, jetzt I001-17-11-520 Max.Kapa. 28.6 kWh
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