Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon i3Harman8V » Mi 18. Nov 2015, 16:07

Hallo "i-Stromer"

In der geradezu unendlichen Wartezeit auf meinen i3 beschäftige ich mich derzeit mit der Fragestellung
"Wallbox ja oder nein" :-)

Dieser Beitrag richtet sich an technisch Interessierte / Versierte :-) und betrachtet die Frage der Effektivität von Ladeverfahren; ich gebe zu, vermutlich laienhaft :-)

Da unser geliebter Staat ja die "notleidenden Stromversorger" einmal mehr mit üppigsten Geschenken (1,7 Milliarden Euros für Braunkohlekraftwerke als "Reserve") versorgt hat, und in Folge dessen sich die Strompreise ab 2016 zunächst gefühlt "verdoppeln" und vermutlich zu 2017 insgesamt gefühlt "verdreifachen", lohnt sich meines Erachtens die Betrachtung der Effektivitäts-Frage schon.

Wohlgemerkt mit Effektivität meine ich:

"wie kriege ich am meisten von dem aus dem Hausnetz gelutschten Strom in den Akku ?"

Beim Durcharbeiten der diversen "Elektroforen" stolpere ich immer wieder über die Behauptung:
"Wandboxen laden effektiver als der "Beipack-Lader".

Nirgendwo allerdings wird erklärt wieso das so sein soll. Ich habe dazu im WWW nichts "erhellendes" gefunden, bis auf die
beigefügte amerikanische Studie aus dem Bundesstaat Vermont.

https://www.veic.org/docs/Transportatio ... Report.pdf

In deren Sprechweise vergleichen die darin das "Level1 laden" (bei denen 110 Volt) mit dem "Level2 laden" (bei denen 230 Volt)
und kommen grob zusammengefasst zu dem Ergebnis "Level2" ist um ca. 2,3 % effektiver als "Level 1"

Ich frage mich nun ob diese Studienergebnisse auf "unsere" Spannungslagen anwendbar sind. Wenn ich jetzt mal deren Bezeichnungen übernehme und auf "unsere" Spannungen uminterpretiere müsste der entsprechende Vergleich bei uns lauten "Level1", 230 Volt zu "Level2" 400 Volt Drehstrom. Da unsere "Schätzchen" (zweibeinige wal weghören), ja nun mal "nur" einphasig zu laden sind, ist doch die Betrachtung der "Ladung per "Drehstrom" (dreiphasig) obsolet oder ?

Bliebe m. E. also nur der Vergleich BMW-Beipacklader vs. 230 Volt einphasiger Wallbox ? Mein Favorit
"wallb-e eco 2.0 mit 3,7 oder 4,6 oder 7,4 KW"

Wohlgemerkt es geht mir nur um den Effektivitätsvergleich; Ladezeiten sind mir völlig egal, weil mein Fahrprofil nahezu immer eine "über-Nacht-Ladung" zulässt.

Auch der scheinbare Komfortzugewinn durch eine Wallbox: "Ladekabel ist immer griffbereit", ist mir egal. Ich würde den "Beipack-Lader" ohnehin wohl an die Wand montieren und nicht ständig einpacken und auspacken.

Die "Lebensversicherung" REX macht es möglich das Teil weitestgehend "stationär" zu belassen.

Bitte um technische Rückmedungen, Tipps, Erklärungen Beispielen usw. zu dem Thema :-)

ICH HABE IM MOMENT NOCH ALLE Möglichkkeiten. Die "Hausverkabelung in die Garage WIRD NOCH NEU DURCHGEFÜHRT !

Grüße UND Danke im Vorraus

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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon eDEVIL » Mi 18. Nov 2015, 16:35

Zur garage am besten je nach länge 5x10 bus 5x16 legen lassen.
Dort ne unterverteilung und erstmal ne cee32 rot und ne cee16 blau dose dran.
An die blau dann adaptee auf schuko und beipack-evse anschließen.
Das bißchen mehr Wirkungsgrad wird niemal die Mehrkosten einer wallbox kompensieren.
für unterwegs evtl. Eine mobile wallbox nehmen sofern schnelladung geordert wurde
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon Hasi16 » Mi 18. Nov 2015, 17:05

Wer braucht eine mobile Wallbox? Niemand! Das mag vielleicht auch etwas mit "Glauben" zu tun haben, aber ein Typ 2-Kabel und das Schuko-Notladegerät reichen immer. Es gibt vielleicht hier und da mal einen Spezialfall, wo eine CEE-Ladung ganz nett wäre, aber mir ist das nach 33000 Kilometern noch nicht untergekommen. Wo ich ein paar Stunden bleibe, da bekomme ich immer Schuko - und wenn es Typ 2 gibt, dann ist es meist 32 A und der Wagen ist nach spätestens drei Stunden voll. Und ist einem der Platz im Kofferaum auf längeren Strecken so egal, dass eine dicke mobile Wallbox reinpasst? Gerade auf langen Strecken hat man doch Gepäck? Naja, genug der Nölerei, CCS vor 24 Monaten bedeutete "zwei Ladestationen in Deutschland", heute halten die Kritiker zum Glück den Mund....

Der Wirkungsgrad ist laut diverser Tests hier im Forum beim i3 immer besser, je schneller man lädt. Kauf dir eine fest montierte Wallbox mit 22 kW, dann kannst du auch eine Zoe 240 mit maximaler Geschwindigkeit laden. Der i3 wird nur eine Phase mit 7,4 kW nutzen. Und wenn du dir deine Pfoten nicht dreckig machen willst, dann holst du dir eine mit festem Kabel. Bei dem Fahrzeugpreis dürfte der Tausender dafür auch egal sein.

Viele Grüße
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon endurance » Mi 18. Nov 2015, 17:20

plädiere für montierte mobile 22kW Wallbox an CEE32 mit abgeschlossenem (nicht zwingend fest angeschlossenem) Typ2 Kabel.
Dann hat man alle Optionen - kann später einfach die Wallbox ersetzen (wenn man muss oder mag), kann Sie doch mal mitnehmen, falls man man in eine CEE32 Region muss und nicht 8h zum nachladen hat. Hat den Komfort des festen Ladekabels ohne das es geklaut werden kann (aber man kann es doch mal so mitnehmen oder verleihen).
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon i3Harman8V » Mi 18. Nov 2015, 17:31

Hasi16 hat geschrieben:
Wer braucht eine mobile Wallbox? Niemand! Das mag vielleicht auch etwas mit "Glauben" zu tun haben, aber ein Typ 2-Kabel und das Schuko-Notladegerät reichen immer. Es gibt vielleicht hier und da mal einen Spezialfall, wo eine CEE-Ladung ganz nett wäre, aber mir ist das nach 33000 Kilometern noch nicht untergekommen. Wo ich ein paar Stunden bleibe, da bekomme ich immer Schuko - und wenn es Typ 2 gibt, dann ist es meist 32 A und der Wagen ist nach spätestens drei Stunden voll. Und ist einem der Platz im Kofferaum auf längeren Strecken so egal, dass eine dicke mobile Wallbox reinpasst? Gerade auf langen Strecken hat man doch Gepäck? Naja, genug der Nölerei, CCS vor 24 Monaten bedeutete "zwei Ladestationen in Deutschland", heute halten die Kritiker zum Glück den Mund....

Der Wirkungsgrad ist laut diverser Tests hier im Forum beim i3 immer besser, je schneller man lädt. Kauf dir eine fest montierte Wallbox mit 22 kW, dann kannst du auch eine Zoe 240 mit maximaler Geschwindigkeit laden. Der i3 wird nur eine Phase mit 7,4 kW nutzen. Und wenn du dir deine Pfoten nicht dreckig machen willst, dann holst du dir eine mit festem Kabel. Bei dem Fahrzeugpreis dürfte der Tausender dafür auch egal sein.

Viele Grüße
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Hallo Hasi16

Würderst Du mir diese diversen Effektivitätstest mal verlinken; ich finde nichts derartiges. Meinst Du mit ZOE laden irgendeinen Gast dem ich mal an meinem Ladekabel "Asyl" geben könnte. Eigentlich werde ich nur ein E-Auto haben (i3) ?

Liebe Grüße
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon Michael_Ohl » Mi 18. Nov 2015, 17:50

Da Ladeziegel und Wallbox nix anderes Tun als 230V auf die Type 2 Dose / Kabel / Stecker schalten, das Fahrzeug aber beim Laden einiges an Technik an macht, dauert zumindest bei unseren Fahrzeugen eine Ladung mit 6/10A deutlich länger als mit 16A dieser Überproportionale Verlust ist wohl stark Fahrzeugabhängig und durch Lüfter / Pumpen und Elektronik im Fahrzeug bedingt.
Ob man das auf der Stromrechnung wiederfindet wage ich mal zu bezweifeln. Mit der Zeit merkt man aber, das langsame Ladegeschindigkeiten einen schon ärgern. Deshalb würde ich mir immer den maximal möglichen Ladestrom wünschen und nur für den Sommer eine Möglichkeit zur reduzierten Ladung z.B. mit einer Steckdose für den Ziegel schaffen.

mfG
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon i3Harman8V » Mi 18. Nov 2015, 18:30

Michael_Ohl hat geschrieben:
Da Ladeziegel und Wallbox nix anderes Tun als 230V auf die Type 2 Dose / Kabel / Stecker schalten, das Fahrzeug aber beim Laden einiges an Technik an macht, dauert zumindest bei unseren Fahrzeugen eine Ladung mit 6/10A deutlich länger als mit 16A dieser Überproportionale Verlust ist wohl stark Fahrzeugabhängig und durch Lüfter / Pumpen und Elektronik im Fahrzeug bedingt.
Ob man das auf der Stromrechnung wiederfindet wage ich mal zu bezweifeln. Mit der Zeit merkt man aber, das langsame Ladegeschindigkeiten einen schon ärgern. Deshalb würde ich mir immer den maximal möglichen Ladestrom wünschen und nur für den Sommer eine Möglichkeit zur reduzierten Ladung z.B. mit einer Steckdose für den Ziegel schaffen.

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Thanks, Steckdose für den Beipacklader ist vorhanden. Allerdings "nur" eine mit "Dauerstrom", nicht mit dem günstigen "Nachtstrom".

Du plädierst also auf eine 4,7 KW Wallbox ? Mehr lädt der im Auto verbaute Lader ja nicht. Die 7,4 KW sind ja nur von BMW
avisiert und nicht realisiert :-) Ich denke auch mein "2016er-Modell" wird nicht mehr laden !?

Grüße
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon Hasi16 » Mi 18. Nov 2015, 18:36

i3Harman8V hat geschrieben:
Würderst Du mir diese diversen Effektivitätstest mal verlinken; ich finde nichts derartiges. Meinst Du mit ZOE laden irgendeinen Gast dem ich mal an meinem Ladekabel "Asyl" geben könnte. Eigentlich werde ich nur ein E-Auto haben (i3) ?

Dieser Thread ist ggf. interessant für dich:
bmw-i3-laden/laden-und-ladeverluste-t4907-20.html?hilit=Ladeverluste#p86383

Der i3 wird nicht dein letztes Auto sein! Sehe lieber vor, dass du vielleicht irgendwann zwei E-Autos in der Garage hast. Dann kann eine Wallbox, die mehr Power hat, sehr sinnvoll sein!

Noch was zur mobilen Wallbox: So ein Quatsch! Als i3-Fahrer hat man nur etwas davon, wenn man eine CEE32-Dose vorfindet. Und die sind ja noch viel seltener als CEE16-Dosen! Und da kauft man ein sauteures Auto und schraubt sich ne häßliche mobile Box an die Wand? Brrrrrr! Sorry, das werde ich niemals verstehen...

edit: Der i3 kann mit Schnellladeoption auch zu Hause mit 32 (real eher 30) Ampere laden. Das ist NICHT auf öffentliche Ladestationen beschränkt!

Viele Grüße
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon eDEVIL » Mi 18. Nov 2015, 19:09

Cee32 dosen findet man häufig im Drehstromnetz.

Wieviele h gibt es Nachtstrom?
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Re: Effektivität Beipacklader vs. Wallbox

Beitragvon endurance » Mi 18. Nov 2015, 19:34

at Hasi16 - nicht alle mobilen Boxen sind häßlich. Und was den Quatsch angeht zählt ja zum Glück nicht nur Deine Meinung.

Natürlich hat man nur was davon, wenn man eine CEE32 Dose vorfindet - gibt es an jeder Baustelle, Bauernhof, meist auch Werkstatt... das kann einem schon mal weiterhelfen, muss jeder für sich entscheiden was einem wichtig ist - hängt eben auch stark von seinem Fahrgebiet ab.
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