Segeln mit dem BMW i3

Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon xado1 » Mi 29. Jan 2014, 15:00

interessant wäre der gleiche test nochmal mit 100km/h
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
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Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon franmedia » Mi 29. Jan 2014, 15:18

xado1 hat geschrieben:
interessant wäre der gleiche test nochmal mit 100km/h

Ja, und bei 130 und bei 150 und bei 80. Das hab ich doch geschrieben... Wer immer sich berufen fühlt...
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Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon Blitz » Sa 1. Feb 2014, 17:14

Ich möchte hier nur beckmesserisch bemerken, daß echtes Segeln bisher mit keinem Serienelektromobil möglich ist,
denn das Getriebe und der Motor, letzterer mit hoher Drehzahl, laufen immer mit.
Beim Verbrenner kann man den Gang rausnehmen und dann ist der Großteil der bremsenden Mechanik abgehängt.

Auf meiner Hausstrecke habe ich einen Hang mit Gegenhang, bei dem man den gesamten Schwung nutzen kann.
Der Smart ED kommt auch in Stellung N oder keine Reku am Paddel deutlich weniger weit und erreicht geringere Geschwindigkeitweit als der MHD (konventioneller Antrieb) in Stellung N.

Das soll kein Plädoyer für echtes Segeln sein. Aber man kann damit, auf bekannter geeigneter Strecke, tatsächlich deutliche Spareffekte erzielen.
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Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon Mei » Sa 1. Feb 2014, 17:25

Blitz hat geschrieben:
...
denn das Getriebe und der Motor, letzterer mit hoher Drehzahl, laufen immer mit.....


Hallo,

beim VB laufen auch jede Menge Zahnräder mit.

Grüße
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Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon JuergenII » Sa 1. Feb 2014, 18:04

Blitz hat geschrieben:
Beim Verbrenner kann man den Gang rausnehmen und dann ist der Großteil der bremsenden Mechanik abgehängt.

Und ich dachte bis jetzt, das man beim Verbrenner eben nicht den Gang raus nehmen soll, da mit Gang und ohne Gas die Schubabschaltung wirkt und er gar kein Benzin/Diesel braucht. Nimmt man den Gang raus, tuckert er aber weiter und verbraucht Benzin.

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Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon Mei » Sa 1. Feb 2014, 22:01

JuergenII hat geschrieben:
Blitz hat geschrieben:
Beim Verbrenner kann man den Gang rausnehmen und dann ist der Großteil der bremsenden Mechanik abgehängt.

Und ich dachte bis jetzt, das man beim Verbrenner eben nicht den Gang raus nehmen soll, da mit Gang und ohne Gas die Schubabschaltung wirkt und er gar kein Benzin/Diesel braucht. Nimmt man den Gang raus, tuckert er aber weiter und verbraucht Benzin.

Juergen


Hallo,

das ist beim VB genauso von der Situation abhängig wie beim Elektro.

Auch beim Elektro ist es Situationsabhängig ob Bremsen mit Rückspeisung oder Segeln besser ist.

Grüße
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Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon Blitz » So 2. Feb 2014, 02:28

JuergenII hat geschrieben:
Blitz hat geschrieben:
Beim Verbrenner kann man den Gang rausnehmen und dann ist der Großteil der bremsenden Mechanik abgehängt.

Und ich dachte bis jetzt, das man beim Verbrenner eben nicht den Gang raus nehmen soll, da mit Gang und ohne Gas die Schubabschaltung wirkt und er gar kein Benzin/Diesel braucht. Nimmt man den Gang raus, tuckert er aber weiter und verbraucht Benzin.
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Die Bremswirkung ist halt grösser als das gesparte Leerlaufbenzin, wenn man gar keine Bremswirkung braucht. Braucht man sie, keine Frage Gang drin lassen.
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Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon fdl1409 » So 2. Feb 2014, 09:40

Ich hab 15 Jahre Segelerfahrung mit Diesel-PKW, zuerst hatte ich einen Lupo 3L ab 1998, danach 2 Audi A2 3L. Die haben jeweils Segelfunktion. Nimmt man den Fuß vom Gas kuppelt das Fahrzeug aus und man rollt und rollt und rollt.... Durch ein kurzes Antippen der Bremse wird wieder eingekuppelt und die Motorbremse setzt ein. Man kann damit eine Menge Sprit sparen nach meiner Einschätzung, der Segelbetrieb macht einen erheblichen Teil der Fahrtstrecke aus. Nachteil bei den genannten PKW war, daß die Bremsen extrem schnell verschleißen. Man muß eben öfters und stärker bremsen, sowohl aus dem Segelbetrieb als auch aus dem Gang heraus, weil diese sehr lang ausgelegt sind. Zudem sind die Bremsscheiben zwecks Gewichtsersparnis sehr dünn. Das hat bei mir hohe Reparaturkosten verursacht.

War dann beim i-MiEV richtig enttäuscht, daß beim Segelbetrieb nicht ausgekuppelt wird. Die Beschreibung des i3 hatte ich anfangs so verstanden, daß es dort anders geregelt ist. Aber nein, auch hier dreht der Motor und das Getriebe mit im Segelbetrieb. Schade. Den Nachteil des höheren Bremsenverschleisses hätte man beim Elektroauto nicht wegen der Reku. Hier liegt ein Potenzial für größere Reichweite und geringeren Verbrauch.

Grüße
Frank
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Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon ccr65 » So 2. Feb 2014, 16:24

prinzipiell mag das stimmen, dass ein auskuppeln effizienter wäre
nur, eine kupplung für 125kw ist nicht so klein dass sie In der motor-getriebeeineit platz hätte
ich denke dass sich der mehraufwand unterm strich nicht rechnen würde, bin froh dass ich keine kupplung mehr benötige
weniger ist mehr sozusagen
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Re: Segeln mit dem BMW i3

Beitragvon mstaudi » So 2. Feb 2014, 16:43

Ganz genau so sehe ich das auch. Eine Kupplung, auch noch an einer ungünstigen Stelle (Drehmoment) nur für ein minimal effizienteres Segeln einzubauen, wäre aus meiner Sicht absolut daneben.

Gruß, mstaudi
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