was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon Karlsson » Mi 31. Jul 2013, 17:18

midimal hat geschrieben:
Zu Not, nehme ich einen BEZAHLBAREN PlugIn mit 100KM EV-Reichweite :mrgreen:

Wie viele Plug-ins mit der Reichweite kennst Du denn?
Oder zumindest mit 60km.
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Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon Desti » Mi 31. Jul 2013, 17:32

Nozuka hat geschrieben:
green_Phil hat geschrieben:
Und ich bete, dass BMW einen Teil dieses Geldes nutzt um CCS-Säulen zu bauen und um die Bundesregierung diesbezüglich unter Druck zu setzen.)


Zuerst muss BMW mal die 3 Milliarden Entwicklungskosten wieder reinholen ;)



Mit solchen großen Zahlen werben die Hersteller alle immer gerne. Defakto ist es aber so, dass viele der entwickelten Technologien später auch noch bei anderen Modellen eingesetzt werden, die Entwicklungskosten verteilen sich also auf viel mehr Fahrzeuge.
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Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon bm3 » Mi 31. Jul 2013, 18:13

Hallo Jürgen, dann fang ich mal an. :mrgreen:

JuergenII hat geschrieben:
ciena hat geschrieben:
Hallo zusammen,
nach Wochen der Vorfreude auf den i3 nun die große Ernüchtigung:

Zuhause laden selbst mit richtig teurem Extra Wallbox nur mit max. 4,6 kW
Ich habe eine PV-Anlage mit 13kWp: Davon kann ich dann 4,6 kW nutzen und den Rest lade ich in der Nacht mit gekauftem Strom :evil:

Wo ist die Wallbox bei BMW teuer? Beim Zoe liegt die bei 1.100 Euro. Und was nützt Dir deine 13kWp Anlage? 30% wird Dir vom Netzbetreiber schon mal abgezwickt und dann braucht man auch noch Tage an denen durchgehend die Sonne scheint.
Das verstehe ich jetzt nicht, es wird auf 70% der Generatorleistung am Netzverknüpfungspunkt begrenzt oder man hat, was bei 13kWP Standard ist,einen Rundsteuerempfänger des Netzbetreibers vor Ort sitzen und es wird nur im Notfall mal begrenzt . Wenn man vorher sein E-Auto läd verringert das die Einspeisung am Netzverknüpfungspunkt-
Wenn Du bei 6 Stunden im Sommer durchgängig 5 kWp bekommst wäre das ja fast schon eine kleine Sensation. Ich bin ganz froh darüber, dass der Leaf gerade mal 2,5 kWh aus dem Netz zieht. Damit liege ich groß teils immer im grünen Eigenverbrauch. Das stimmt so nicht, mit 13kWP Anlagenleistung liegst du im Sommer normalerweise von etwa 9 Uhr bis 17 Uhr über 5kW Anlagenleistung. Übrigens kW und nicht kWp und auch beim Leaf kW und nicht kwh

Und wenn ich das Teil nachts lade, muss ich halt die Differenz zwischen EEG Umlage und tatsächlichem Strompreis zahlen.
Da hast du wohl irgend etwas ganz falsch verstanden.Nachts bezahlst du den normalen Strompreis inklusive EEG-Umlagen etc..
.....
Juergen


Das war mein Kommentar zu deinem PV-Teii,den Rest können gerne noch andere kommentieren.
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Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon eDEVIL » Mi 31. Jul 2013, 18:21

Ergänzung: mit der s.g. weichen "70% Regelung" ginge es auch ohne RSE. :ugeek:
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Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon JuergenII » Mi 31. Jul 2013, 19:17

bm3 hat geschrieben:
Das stimmt so nicht, mit 13kWP Anlagenleistung liegst du im Sommer normalerweise von etwa 9 Uhr bis 17 Uhr über 5kW Anlagenleistung. Übrigens kW und nicht kWp und auch beim Leaf kW und nicht kwh

Danke für die Hinweise, habe es jetzt korrigiert. Allerdings freut es mich, das Du zwischen 9 und 17 Uhr nie Wolken, Dunst oder Regen hast. Wenn ich mir bei meiner 10kWh Anlage so den Solarlog ansehe, sieht das da etwas anders aus. Hier mal am Beispiel von gestern:

Bild

Da kann man dann auch schön sehen, das selbst bei nur 4 kw Ladeleistung die Anlage nicht ausreicht um ohne Fremdstrom das Fahrzeug über Tag zu laden. Und solche und noch viel schlimmere Tage hatten wir in diesem Jahr häufig.

Und da ich mit meiner PV Anlage mehr Strom erzeuge als ich verbrauche, rechne ich der Einfachheit halber sehr wohl nur die Differenz zwischen EEG Vergütung (sorry EEG Umlage war falsch) und Strompreis meines Anbieters wenn ich in den Nachtstunden mein Fahrzeug auflade. Mir ist auch klar, dass das hinkt, weil ja die Anlage selber auch Geld gekostet hat und man das ja auch umlegen muss. Aber selbst wenn ich ausschließlich den heutigen Strompreis nehme komme ich gerade mal auf 40 Euro Stromkosten bei rund 1.000 km pro Monat. Und dank Leichtbau dürfte der i3 sogar noch darunter liegen.

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Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon eDEVIL » Mi 31. Jul 2013, 19:35

Sofern der Lader die Überschußkurve halbwegs sauber mit fährt, ist das doch kein Problem.
Meine knapp 9 KWp zu hause bringen an sehr warmen Sonnigen tagen dann zwar auch nur max. 6KW, aber wäre ich unschön, wenn ich nur mit 3,6 KW Lade und 2 KW "unnötig" einspeise.

Viel wichtig wird so eine Laderegelung ja an wechselhaften Tagen wie heute bei mir (siehe Anhang), ist es wichtig, dann für die sonnigen Phasen auch die volle Leistung "mitnehmen" zu können". Habe heute 26 KWh geerntet. Da bleiben bei 1KW Mindestladeleistung immer noch 20 kwh übrig.

Von einem i3 , der einen 32A LAder hat, erwarte ich selbstverständlich, das dieser gerade im Ursprungsland auch sein 7KW Ladeleistung hat! :twisted:
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Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon elektro-mobil » Mi 31. Jul 2013, 19:38

JuergenII hat geschrieben:
Beim neuen Leaf sind z.B. die LED Lampen verschwunden und man fährt wieder mit Halogenlicht!!


Es ist nicht wirklich entscheidend. Doch nur als Anmerkung: Bei dem 2013er Leaf hat man die Wahl zwischen Halogen- und LED-Scheinwerfern. Verschwunden sind sie nicht, denn man kann die Tekna-Ausstattungslinie wählen, in der LEDs Standard sind.

JuergenII hat geschrieben:
Und ob die Wärmepumpe nun wirklich so viel Strom bei richtiger Kälte spart bezweifle ich. Gleiches gilt für die Scheinwerfer. Da ist es viel effektiver das Fahrzeug vor Abfahrt auf die entsprechenden Temperaturen zu bringen.


Es klang ein bißchen so, als ob es einen sehr großen Unterschied macht, ob man LED-Scheinwerfer hat, oder nicht, aber dass man Zweifel haben muss, ob die Wärmepumpe viel Strom spart. Vielleicht spart die Wärmepumpe vom i3 wirklich nicht viel, dass hat wahrscheinlich noch keiner testen können. Doch generell scheint eher der Fall zu sein, die Scheinwerfer machen nicht so einen großen Unterschied, die Wärmepumpe im Kalten jedoch einen großen. Vorklimatisieren (am besten an der Ladesäule) ist natürlich immer am effektivsten. Abgesehen davon, zumindest für den Nissan Leaf als weltweit meistverkauftes, rein batteriegetriebenes Elektroauto gibt es schon Erfahrungswerte: LED-Scheinwerfer 21 Watt Verbrauch. Halogen-Scheinwerfer 55 Watt Verbrauch. Also ein gerade Mal ein Verbrauchsunterschied von 136 Watt. Wenn der Akku 22kW verfügbar hat, sind das 0,136W Unterschied in einer Stunde, also 0,6% der Batteriekapazität. Wieviele Kilometer oder Meilen man deshalb mehr oder weniger fahren kann, ist wahrscheinlich kaum auszurechnen. Von daher scheint es Sinn zu ergeben, den Kunden die Wahl zu geben, wie Nissan es tut, ob man nun unbedingt LED braucht oder nicht. Selbst bei moderat kühlen Temperaturen läuft die Heizung im Leaf gern schon mal auf 1,5kW dauerhaft, bei derselben Temperatur die Wärmepumpe 0,5kW dauerhaft - Details findet man von Nutzern in englischsprachigen Leaf-Foren. Das wäre in diesem Beispiel ein Unterschied von 4,5% der Battariekapazität für eine Stunde Nutzung bei nutzbaren 22kW insgesamt. Bei angenommenen 150km Gesamtreichweite also 6,8km Reichweite weniger. Kann natürlich auch gern mehr sein, weil die Heizung auch viel mehr kW ziehen kann, wenn es sehr kalt ist. Es scheint daher nur noch wenig Zweifel zu geben, dass die Wärmepumpe bei kalten Temperaturen einen spürbaren Unterschied im Stromverbrauch macht. ;)
Zuletzt geändert von elektro-mobil am Mi 31. Jul 2013, 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon eDEVIL » Mi 31. Jul 2013, 19:50

komplett LED ist aktuell eher Luxus. Bei allem was sehr viele Stunden leuchtet, macht da aber schon Sinn, also Tagfahrlicht, Innenbeleuchtung.
Wärmepumpe und RE braucht man im Winter nicht, da man ja hoffentlich mit dem RE auch heizen kann!? Ist dem so?
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Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon ATLAN » Mi 31. Jul 2013, 19:59

BMW war noch nie billig, von daher schockt mich die Aufpreisliste nicht wirklich... Was allerdings für eine so renommierte Firma an Lächerlichkeit grenzt ist die Ladetechnik: AC bis 4,6 kW & DC CCS nicht serienmäßig ist aber doch ein wenig Hänselei ... :shock:

AC 11 kW wäre eigentlich hier die Untergrenze gewesen, wenn es sogar für den Smart einen 22kW Bordlader gibt, vom Zoe mal ganz zu schweigen mit seinen 43 kW ... :P

Meine ehrliche Bewunderung an all jene die Ihren Tagesablauf so perfekt unter Kontrolle haben das sie sicher nie schneller als mit 3-4 kW laden wollen / müssen (CCS habe ich hier mal bewusst ausgeklammert, da nicht Serienmäßig und außer Lippenbekenntnissen gibt's derzeit nur 2 Stk. in D, 0 in AT) .... :massa:

MfG Rudolf
Ab 18-11-2013 Fluence, seit 16-6-2015 MS 85D, seit 16-6-2017 MX 90D :-D Gratis SuC gefällig? :) http://ts.la/rudolf798
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Re: was mir am i3 am wenigsten gefällt...

Beitragvon lingley » Mi 31. Jul 2013, 20:09

JuergenII hat geschrieben:
Da kann man dann auch schön sehen, das selbst bei nur 4 kw Ladeleistung die Anlage nicht ausreicht um ohne Fremdstrom das Fahrzeug über Tag zu laden. Und solche und noch viel schlimmere Tage hatten wir in diesem Jahr häufig

Also wenn du an dem Tag einphasig geladen hättest und 8A / 1,9 kW als Mindeststrom akzeptieren kannst, bei leichtem Bezug, wäre der Zoe wohl voll gewesen.
Solch eine bescheidene Kurve habe ich von meinem Ladeequipment auch schon vom Zoe "auffressen" lassen.

EDIT : HABE GERADE GEMERKT ... habe mich in einen BMW Thread verirrt ! Sorry für OT :oops:
Zuletzt geändert von lingley am Mi 31. Jul 2013, 20:13, insgesamt 2-mal geändert.
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