Spontan mal 1060km an einem Tag...

Re: Spontan mal 1060km an einem Tag...

Beitragvon endurance » Sa 7. Okt 2017, 15:15

OT: eher 10min aber eigentlich frage ich mich auch warum das serielle Hybrid-Konzept sich nicht durchsetzt/durchgesetzt hat. Einen kleinen/leichten, haltbaren auf Effizienz getrimmten Motor als Stromquelle - Quasi "Brennstoffzelle für Praktiker". Finde ich deutlich stimmiger als die Hybriden die von BMW (und anderen) gepusht werden.
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Beitragvon Log » Sa 7. Okt 2017, 15:19

Finde ich auch aber ich denke dass die Hersteller nicht auf ihre hoch optimierten Verbrenner verzichten wollen denn ein Generator der nur 2 Betriebspunkte hat benötigt ja kaum know how. Der 120er Akku + ein REX mit 16-20l wäre genial.
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Re: Spontan mal 1060km an einem Tag...

Beitragvon phonehoppy » Sa 7. Okt 2017, 15:26

endurance hat geschrieben:
OT: eher 10min aber eigentlich frage ich mich auch warum das serielle Hybrid-Konzept sich nicht durchsetzt/durchgesetzt hat. Einen kleinen/leichten, haltbaren auf Effizienz getrimmten Motor als Stromquelle - Quasi "Brennstoffzelle für Praktiker". Finde ich deutlich stimmiger als die Hybriden die von BMW (und anderen) gepusht werden.


Stimmiger ist das schon, aber genau wie ein reines BEV will ein Fahrzeug mit seriellem Hybrid wie der i3 REx gezielt auf so einen Zweck hin entwickelt werden, was viel Geld kostet. Daher gehen wohl die meisten Hersteller den anderen Weg, und setzen einfach einen zusätzlichen E-Motor neben den sowieso schon vorhandenen Verbrenner.
Und wenn man schon ein ganz neues Fahrzeug entwickelt, kann man ja auch gleich ganz auf Batterietechnik setzen, dann hat man die ganze "Legacy-Technik" ein- für allemal los, denn es ist absehbar, dass das Hybrid-Konzept, egal ob wie beim i3 REx oder bei anderen PHEVs, eine Brückentechnologie ist, nach der bald kein Hahn mehr krähen wird. Es ist ja zusätzliche Komplexität mit zusätzlichen Kosten, und bald schon wird das Einbauen einer einfach etwas größeren Batterie für alle Parteien angenehmer und kostengünstiger sein, als ein zusätzlicher Verbrennungsmotor mit Generator, Tank, Getriebe usw. Auch der i3 REx wird rapide an Bedeutung verlieren, besonders wenn der 42 kWh-Akku kommt. Schade nur um den ungenutzten Platz im Kofferraumboden..
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Re: Spontan mal 1060km an einem Tag...

Beitragvon endurance » Sa 7. Okt 2017, 15:31

OT (evtl. abspalten - denke aber ist alles geschrieben) Das Rex etc. irgendwann überflüssig sind - vollkommen klar (ich fahre ja auch seit 3.5jahren KEINEN Rex). Ein Hybrid ist aber auch nicht einfach e + V Antrieb. Abstimmung und Entwicklungsarbeit ist da durchaus nötig - viele haben gezeigt wie man es besser nicht macht. Da finde ich den Stromgeneratoransatz deutlich simpler.
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Re: Spontan mal 1060km an einem Tag...

Beitragvon phonehoppy » Sa 7. Okt 2017, 15:51

Log hat geschrieben:
...Vor allem nerven mich die 1000 verschiedenen Ladekarten und Tarife, da muss noch einiges passieren bevor die Elektromobilität angekommen ist. Spätestens 2021 kommen richtige E-Autos die eventuell sogar mal einen Anhänger oder eine Dachlast transportieren können.


Das mit den Ladekarten ist doch für einen i3-Fahrer kein Problem. In ganz Deutschland brauchte ich noch nie etwas anderes, als meine ChargeNow-Karte, oder ich habe an EnBW-Säulen per EC-Karte bezahlt, oder es war ganz kostenlos. Die Karte davor halten ist ja wohl auch nicht schwieriger, als an der Kasse einer Tankstelle zu bezahlen, vor allem, wenn man dort in einer Warteschlange stehen muss, was ja auch nicht gerade selten ist.
Es gibt zwar einen Tarifdschungel, aber in der Praxis stört der ja kaum, da man auf Langstrecken (siehe Thema) ja an Schnellladern lädt, bei denen es nur wenige verschiedene Anbieter gibt, oder es kostenlos ist. Wenn man zu Hause und/oder bei der Arbeit laden kann, kennt man ja auch seine Ladestellen.

Das Argument mit dem Tarifdschungel kommt typischerweise ja auch nur von Auto-Journalisten, die mal für eine Woche ein E-Auto zum Test geliehen bekommen und dann nachher darüber schreiben. Die stehen natürlich für diese eine Woche erstmal da, wie der Ochs vorm Berg. Aber spätestens wenn man seine Stamm-Ladestellen gefunden hat, ist das doch Geschichte. Ich stand jedenfalls noch nie vor einer Ladesäule und konnte nicht laden, weil ich nicht die richtige Karte gehabt hätte. Und bei der oben beschriebenen Fahrt in die Niederlande wusste ich schon vorher, dass FastNed (noch) nicht mit ChargeNow funktioniert, aber ich hatte mich schon etwas länger vorher dort direkt angemeldet. Es wäre aber auch möglich gewesen, sich per Smartphone direkt vor Ort anzumelden, also man steht nicht verlassen auf einer Raststätte und kommt dann nicht weiter.
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Re: Spontan mal 1060km an einem Tag...

Beitragvon endurance » Sa 7. Okt 2017, 16:02

Du bist einfach zuwenig in fremden Gefilden unterwegs :) Aber es ist deutlich besser geworden mit den Karten, einen Tarifdschuengelchen gibt es aber schon noch
Mir reichen aber nun auch 3 "Karten" TNM, ChargeNow, und Innogy (per App). TNM ist meist komplett unklar was man eigentlich zahlt... ChargeNow nutze ich meist wenn es keine kWh Tarif gibt. Generell schau ich aber (zu) wenig auf den Preis, da mir auswärts das Vorankommen wichtiger ist (lade 99% daheim).
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Re: Spontan mal 1060km an einem Tag...

Beitragvon geko » Sa 7. Okt 2017, 16:08

Naturstrom, ChargeNow und kontaktlose VISA/Mastercard. Reicht bei mir für 95% der Säulen.
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