Kein neues i-Modell bis 2020

Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon kai » Di 17. Mär 2015, 08:20

Moin,

gerade gefunden:
http://www.autoblog.com/2015/03/16/bmws ... fter-2020/

Ca. 20% Batterie Improvements alle 3 Jahre, keine neues i-Modell bis 2020.
Besonders doof: Anscheinend KEINE Upgrademöglichkeit auf neue Batterietechnik für Bestandskunden.
Original: "Sadly, current owners won't be able to upgrade to the improved parts, though."

Sagt immerhin der Entwicklungschef Klaus Fröhlich.

Etwas mager, finde ich.
Denke das die mehr Geld machen indem BMW die "normalen" Autos PHEV fähig macht und teurer verkauft. Das sind dann "normale" Autos für "normale" Käufer.

Gruß

Kai
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Beitragvon Rudi L. » Di 17. Mär 2015, 08:29

Moin,

daraus läßt sich vielleicht noch was anderes ableiten, da andere Hersteller die gleichen Wege beschreiten. Nämlich, daß der Hybrid als Überleitung zur reinen Elektromobilität genutzt wird. Zum einen um die strengeren Abgasnormen zu erfüllen zum anderen um bis dahin leistungsfähige und vor allem bezahlbare (Teilelektro-)Autos am Markt zu haben.

Das BEV wird anscheinend noch länger ein Exot bleiben. Denn hier wird heute hohe Reichweite mit höheren Preisen erkauft, oder aber man muß mit mickrigen Reichweiten leben, um einen günstigeren Preis zu realisieren. Auch wenn es mir schwerfällt es zuzugeben, der Hybrid hat diesen Nachteil nicht.

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon kai » Di 17. Mär 2015, 08:40

Ja,

es sieht so aus.

Das die meisten Autos in den Ballungszentren zugelassen sind und diese Reichweite gar nicht benötigen ist ein anderes Thema. Sobald der "Mitbewerb" in 2016/2017 eine Reichweite von 300km in der Realität schafft, wüsste ich nicht was für einen Vorteil ein PHEV noch haben sollte. Für die eine lange Urlaubsfahrt nach Afrika im Jahr kann man sich ja einen PHEV mieten, aber in der Stadt /als Pendler ist der BEV ausgereift genug.

Sehe das als Gewinnmaximierung, nicht als sinnvolles Gefährt. VW macht es ihnen vor, der E-Tron läuft, der Passat GTE usw. die machen es einfach nach. Fertig. Wahrscheinlich alle anderen bald auch.

Die Fahrzeugkomplexität steigt jedoch beim PHEV um dem Faktor 5 im Vergleich zum reinen Verbrenner, sagt der Entwicklungschef von Daimler. Also muss das dann was kosten. Und zwar ordentlich. Und das finden die gut, da auch die Wartung des Verbrenners bleibt. Eine "Verlängerung" der Lebenzweit des Verbrenners mit dem für die meisten sinnlosen aber gerne gehörten Reichweiten-Argument.
Hauptsache die Kundschaft macht mit.

Gruß

Kai
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon i3Prinz » Di 17. Mär 2015, 08:45

Erstmal der Verweis auf den Originalartikel:

http://europe.autonews.com/article/20150314/ANE/150319923/bmw-begins-brainstorm-for-next-i-model

Daraus ein Auszug:

“I don’t think a retrofit makes sense. When better batteries are available, we could then offer models with a longer range or with the same range but at a lower price.”
He added that replacing the batteries is very complex because they are integrated and bonded into the chassis.


Der letzte Satz ist inhaltlich einfach falsch. Keine Ahnung, warum er das gesagt hat. Es ist wirklich kein Problem die
gesamte Batterie zu wechseln, selbst ein Austausch der 8 Einzelpakete ist kein Problem. Der Aufbau bietet sich dafür geradezu an.

Ich mache mal eine andere Ansage, die man bei BMW sicher versteht: Wenn keine größere Batterie zur Nachrüstung angeboten wird, kaufe ich keinen BMW mehr, ganz einfach. Andere werden das evtl. auch so machen.
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon kai » Di 17. Mär 2015, 08:55

Na kommt,

versteht doch die Auto-Manager.
Nachdem der Audi Q7-ETron mit unvorstellbaren 30km realer elektrischer Reichweite so gut ankommt, sind die alle ins Nachdenken gekommen.

Ist doch toll wenn der Pendler mit dem überteuerten Q7-Etron (dank PlugIn) nach 30 km den Diesel auf Kinderlungenhöhe in der Innenstadt rausbläst, und dabei ein grünes Gewissen hat.

Voller Erfolg:
- Mehr verdient
- Kiste ist komplexer und kann teurer verkauft werden, weil "grün"
- Wartung bleibt und wird sogar noch etwas komplexer (Hach diese ganze Elektronik noch usw.)

Also ich denke die X5, X3 und der 5er, 3er PHEV rollen schon langsam auf uns zu. Natürlich nur mit 50km NEFZ Reichweite bzw. 30km real.

Und ob die jemals einer auflädt wird auch nicht geprüft. Könnte man ja zum TÜV Termin machen, BC auslesen und CO2 Strafe einführen wenn weniger als 1x/2x im Monat vollgeladen wurde.

Gruß

Kai
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon kai » Di 17. Mär 2015, 09:00

Ach und Renault machts doch auch:

Lieber den Bestandskunden in 2017 einen ZOE2 verkaufen mit irgendeinem Rücknahmne-Deal des "alten" als den "alten" batterietechnisch upgraden, was natürlich geht, aber die Neuzulassungszahlen nicht positiv beeinflusst.

Sind doch alle gleich.

Gruß

Kai
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon Nik » Di 17. Mär 2015, 09:12

Ich war ja im ersten Moment gegen ein extra Kennzeichen für Elektroautos (so wie in Norwegen).
Aber bei der Konzernpolitik der Hersteller wird die spezielle Kennzeichnung immer attraktiver.
Wenn die Deckmäntelchenautos die "vielen" geförderten Ladesäulen verstellen....

Kein neues i-Modell wäre jedenfalls ein klares Statement und käme einem Offenbarungseid gleich.
Gruß Nik
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon JuergenII » Di 17. Mär 2015, 09:13

kai hat geschrieben:
Ca. 20% Batterie Improvements alle 3 Jahre, keine neues i-Modell bis 2020.

Der Junge erzählt absoluten Stuss! Alleine wenn man sich die Leistungsdichte zwischen dem i3 (80W/kg) und den Kia Akkus (200W/kg) ansieht, liegen da schon 250% Leistungsunterschied. Bis Ende des Jahrzehnts sind wir bei rund 300W/kg.

He added that replacing the batteries is very complex because they are integrated and bonded into the chassis.

Das mag bei seinen Hybridfahrzeugen stimmen, denn da werden sicher neue Plattformen kommen um mehr Akkukapazität unterzubringen, nicht aber beim i3, der ja massenhaft Platz im Unterboden hat. Und der gute Fröhlich sollte sich mal überlegen, was er da so erzählt! i-Käufer kommen zu 80% von Fremdmarken. Der kann gar nicht so schnell sehen, wie die Kundschaft zu anderen Marken wechseln wird - Alternativen vorausgesetzt.

Dass es in der nächsten Zukunft kein weiteres i Modell geben wird stimmt nur solange, bis das Model III auf dem Markt aufschlägt. Dann muss die Autobranche reagieren. Allerdings wenn ich mir jetzt schon den Produktionsverzug des Model X ansehe, dann rechne ich in dem Jahrzehnt nicht mehr mit großen Stückzahlen ihres Volumenmodells.

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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon EMOTION » Di 17. Mär 2015, 09:14

Ich hoffe, das nach dieser Pressemeldung keiner mehr einen i3 kauft. So gerne wie ich den i3 fahre aber die Politik ist zum Haare raufen.
Es sind die typischen Entscheidungen von alten Männern, die ihr Schäfchen im Trockenen sehen wollen. Sollen denen doch die i3 im Hals stecken bleiben.

:twisted: :twisted:

BMW: ich hoffe ihr lest hier mit!
i3 60Ah REX 06/2014 - 06/2017 = 120.000 km
i3 94Ah REX 06/2017 -
Audi A2 Bj 2000 = 310.000 km
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Re: Kein neues i-Modell bis 2020

Beitragvon green_Phil » Di 17. Mär 2015, 09:23

Kein neues i-Modell bis 2020 - das widerspricht aber allen Artikeln, die ich bisher gelesen habe. Zusammen mit der merkwürdigen Äußerung des unmöglichen Akku-Upgrades stelle ich diese Meldung ganz locker erstmal in die Skepsis-Ecke und warte auf neue Meldungen.
(Wenn das so kommt, ist das mein erster und letzter BMW gewesen. Denn der Herr Keller hat's versprochen - 21 Jahre lang upgradebar!)
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