i3 vs ZOE

Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon Twizyflu » Fr 29. Nov 2013, 19:28

Man muss halt etwas toleranter werden.
Ich zb. finde den X6 net hässlich. Aber kaufen würd ich ihn trotzdem nicht. Zu gefährdet (wird am liebsten geklaut). ^^
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Re: i3 erreicht 4 Sterne im EuroNCAP Crashtest

Beitragvon eddie_g » Fr 29. Nov 2013, 20:50

evolk hat geschrieben:
Und bei dieser Veranstaltung http://www.elektroautor.com/salzburger_ ... obilitaet/ habe ich Oliver Walter, Head of Product Management BMW i3 eben Folgendes gefragt:

"Warum hat der i3 trotz Carbon-Karosserie eine schlechtere Reichweite wie der ZOE?"

Darauf hin seine Antwort mit einer selbstherrlichen Art:
"Reichweite ist nicht alles. Leute, die sich einen BMW kaufen - wollen auch einen BMW fahren!"



Diese Fragestellung ist aber auch alles andere als glücklich und selbstherrliche Antworten von Automobilverkäufern, egal welcher Marke, normal. Ok, ein Renault Verkäufer wird mit "dafür ist es eine Renault" nicht punkten können
Was hat den die Carbon Karosserie mit der Reichweite zu tun ? Vordergründig gehts um Effizienz ! Das wird dir aber ein BMW Mensch nicht als erstes Argument vermitteln wollen. Der will von Dynamic und Leistung reden.
Ich könnte mir außerdem gut vorstellen das der i3 den ZOE in punkto Reichweite doch das Wasser reichen kann. Und zwar wenn beide unter identen Bedingungen parallel im Stadt Stop and Go Verkehr unterwegs sind, da dürfte sich sein Vorteil von min. 300 kg in Reichweite ummünzen trotz kleinerem Akku. Ebenso bei längeren Berganstiegen. Aber auf ebenen Laborstraßen hilft das Carbon nichts weil einmal Beschleunigen und vor sich hinrollen sich nicht wirklich in Reichweite niederschlägt . Nur was soll BMW für Werte angeben ?
Und Reichweite ist tatsächlich nicht alles, nicht dann wenn man sie mit unzeitgemäßen 2,45 tonnen Fahrzeuggewicht erkauft.
BMW hat jahrzente lange Erfahrung im Automobilbau und im Rennsport, die wissen schon warum sie ihren Unterboden nicht bis zum Rand hin mit Akkus vollstopfen.
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Re: i3 vs ZOE

Beitragvon Zoe57 » Sa 30. Nov 2013, 10:34

Ich finde das Marketing von BMW wirklich klasse und hoffe das sich viele den I3 zulegen.Je mehr Emobile auf unseren Straßen unterwegs sind umso eher wird der Ausbau des Stromtankstellennetzes in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.Ich habe mich zwar aus schon hier von anderen Usern genannten Gründen gegen den I3 und für den ZOE entschieden finde den BMW aber trotzdem durchaus gelungen.
In der Garage steht bei uns neben dem ZOE übrigens ein X6 40d für den ab nächsten Jahr tatsächlich wegen vermehrtem Diebstahl die Versicherungsprämie angehoben wird :x Und wo immer es sinnvoll ist wird inzwischen mit dem ZOE gestromert :lol:
Viele Grüße,Zoe57
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Re: i3 vs ZOE

Beitragvon JuergenII » Sa 30. Nov 2013, 11:34

@Zoe57:

Weil Du gerade von Diebstahl redest: Da sind ja fast alle EV's auf der sichern Seite, denn wer klaut schon ein Fahrzeug, mit dem er nur 100 km mit Vollgas weit kommt...... :mrgreen:

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Re: i3 vs ZOE

Beitragvon Robert » Sa 30. Nov 2013, 12:46

Ich hatte ja gehofft, dass der ZOE die Initialzündung für die Emobilität werden würde. Jetzt
ruhen meine Hoffnungen bei BMW.
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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Re: i3 vs ZOE

Beitragvon JuergenII » Sa 30. Nov 2013, 13:08

Robert hat geschrieben:
Ich hatte ja gehofft, dass der ZOE die Initialzündung für die Emobilität werden würde.

Zumindest auf dem Heimatmarkt. Aber auch da sind die Verkaufszahlen nicht der Burner. Und Renault wird gerade sogar von VW preislich in die Zange genommen. Immerhin gibt es den e-up ja bereits für rund 27.000 Euro inkl. Batterie.

Um hier im nächsten Jahr überhaupt noch Fahrzeuge abzusetzen muss der Zoe mit Kaufbatterie angeboten werden. Mehr wie 24.000 Euro sollte dann aber die Einstiegsversion nicht kosten, um den Abstand zum dt. Produkt zu wahren. Oder anders ausgedrückt: Die Zoe Preise müssten ab nächstem Jahr deutlich > 3.000 Euro gesenkt werden. Rechnet man die Wallbox raus und geht davon aus, dass dem Zoe endlich der "Steckdosenlader" beigelegt wird, sogar machbar.

Und irgendwie bestätigen Tesla und BMW die Marktsituation: Wer das Geld hat greift spaßeshalber zu den Nobel-EV's. Bis die Masse zuschlägt wird es bei den Preisen und den technischen Einschränkungen (gefühlte Reichweite) selbst bei den Haushalten mit Zweit- oder Drittwagen noch sehr sehr lange dauern, bis ein nennenswerter Durchbruch auf dem dt. Markt erfolgt.

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Re: i3 vs ZOE

Beitragvon TeeKay » Sa 30. Nov 2013, 13:27

Als der i-Miev rauskam, las man öfter in den Kommentaren "Würde er die Hälfte kosten, nehm ich ihn". Nun kostet er gebraucht mit wenigen Tausend Kilometern auf der Uhr die Hälfte, gekauft wird aber trotzdem nicht. Das Preisproblem ist eher gefühlt als real - denn auch bei kleinen Preisen greift keiner zu. Es kann sich einfach niemand vorstellen, nur noch 100km weit zu fahren.
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Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: i3 vs ZOE

Beitragvon Curio » Sa 30. Nov 2013, 13:42

TeeKay hat geschrieben:
Es kann sich einfach niemand vorstellen, nur noch 100km weit zu fahren.


Das möchte ich doch mal aufgreifen und auf die REX Variante des i3 hinweisen - die es beim ZOE und außer Opel auch bei keinem anderen gibt. Wäre das nicht die richtige "Brücke" für alle, die eben die schon oft zitierte "Reichweitenangst" haben, oder eben auch mal entspannt die Langstrecke fahren wollen? Und wenn die Ladesäule dann nicht tut, ärgert man sich zwar auch kräftig aber fährt dann ohne großen Zeitverlust per Benzin weiter.
Ich weiß, die Anhänger der "reinen Lehre" werden mich dafür schlagen - aber mit der heutigen Infrastruktur (inkl. Typ 2 AC/22 kW) ist bei allen außer Tesla die Reichweite in der Tat noch immer das Problem, ganz speziell für die Rolle als Erst- und einziges Fahrzeug. Der aktuelle Fred zum Abenteuer Jungfernfahrt mit einer neuen ZOE bestätigt mir das wieder mal, und da waren "nur" 200km zu überbrücken.
Elektrolurch bei 'Abenteuer Jungfernfahrt' hat geschrieben:
Insgesamt kaum 8 Stunden für 200 km...
Genau an diesem Thema und solchen Erfahrungen scheitert aus meiner SIcht aktuell die Massentauglicheit, wie gesagt, Tesla außen vor, da verhindert es der Preis.

Folgerichtig habe ich einen i3 REX geordert - und in diesem Vergleichsrahmen kann dann ja die ZOE nicht mithalten.
Zuletzt geändert von Curio am Sa 30. Nov 2013, 13:43, insgesamt 1-mal geändert.
seit 04/2014 BMW i3 Atelier - Rasenmäher-Edition
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Re: i3 vs ZOE

Beitragvon lingley » Sa 30. Nov 2013, 13:42

Meine Meinung dazu:
Lasst doch die künftigen i3 Fahrer erstmal ein halbes Jahr Praxis sammeln.
Dann kommen die ein oder anderen Nicklichkeiten schon zum Vorschein.
Das war beim ZOE ja ähnlich, was wurde da im Vorfeld nicht alles diskutiert !
Trotz der Kinderkrankheiten ... ich finde ZOE Klasse und wünsche dem i3 und deren Piloten alles Gute. 
Im Grunde sind wir alle Betatester - so kommt es mir vor ...

Übrigens .... wir haben seit Zulassung die hinteren Fenster nicht ein einziges Mal geöffnet, warum auch ?
lingley
 

Re: i3 vs ZOE

Beitragvon kai » Sa 30. Nov 2013, 14:07

Hi Leute,

nach der gestrigen Probefahrt mit dem i3 kann ich als ZOE Fahrer nur sagen: Geiles Auto ! Das haben die gut gemacht !

Ich finde es gerade für Deutschland wichtig, das es den BMW i3 gibt. Damit wird der Stammtisch angeheizt, da alle diese geniale Beschleunigung weitererzählen werden. Das Gesprächsthema Elektroauto wird besonders durch den BMW i3 "Salonfähig", worüber man BMW nur Dankbar sein kann.
Über das Nachladen machen sich am Stammtisch nur wenige Gedanken. Das machen nur diejenigen, die ein Elektroauto haben. Also Politiker schon mal nicht.

Beide Autos sind meines Erachtens die erste Generation von Großserienfahrzeugen, für die sich KEIN MENSCH mehr in 4 Jahren intensiv interessieren wird. Quasi iPhone1 und Android 2.3.

AutoBild hat das schon gut gemacht: BMW i3 ist Testsieger (von den Fahrleistungen her kein Zweifel) und der ZOE Preis/Leistungssieger. Passt, finde ich.

Für wahre Praxistauglichkeit bzw. der zweiten Generation fehlen beiden Autos
- Aufladen beim Parken ohne Kabel mit 22kw ( Kommt in spätestens 3 Jahren)
- Elektrische Reichweite im Winter > 250KM im Sommer > 300KM
- Notladung an JEDER Wechselstromquelle serienmäßig ( Schuko, CEE16/1, CEE32 3-phasig )

Sobald die Induktionsladung Serie ist, werden Autos mit "Stecker" sehr schwer verkaufbar sein. Auch möchte kein Mensch ein 1st Generation E-Car mit der lächerlichen (aber praxisgerechten) Reichweite mehr haben wollen wo es dann doch 250-300Km für gleiches Geld gibt. Der Wertverlust wird enorm sein, wie beim iPhone/Galaxy. Das muß jedem klar sein. ich verbuche das bei mir als "Lehrgeld / Innovationszuschlag / Hobby".

Wer in der 2. Generation heute schon fahren möchte muß eben zu Tesla.

Gruß

Kai
BildZOE Zen, CrOhm Box mit 22kw, PV seit 2009 mit Eigenverbrauch und 9,43 kWp (Hausspeicher mit 25 kWh geplant)
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