i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon Steff » Do 17. Apr 2014, 14:10

Selbst ein EV ist nicht grün, im Verhältnis zu Fahrrad oder „Grünem ÖPNV.
Es ist zwar grünen aber das Allheilmittel, wie mache hier schreiben, ist es mit Sicherheit nicht.

Gruß Stefan
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Beitragvon Karlsson » Do 17. Apr 2014, 14:21

Am grünsten wäre kollektiver Selbstmord.
Aber dann hätten wir auch nicht mehr so viel von der intakten Natur.
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon BMWFan » Do 17. Apr 2014, 14:46

Selbst ein EV ist nicht grün, im Verhältnis zu Fahrrad oder „Grünem ÖPNV.
Es ist zwar grünen aber das Allheilmittel, wie mache hier schreiben, ist es mit Sicherheit nicht.


Hallo, das wissen doch alle. Niemand redet hier zudem von einem Allheilmittel. Das ist hier aber ein Forum für Elektroautos, die im Vergleich zu den Verbrennern ein ganz grosser Schritt nach vorne sind, und kein spezielles Forum gegen den Individualverkehr.
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Re: AW: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen.

Beitragvon Karlsson » Do 17. Apr 2014, 15:21

Beim E-Auto ginge halt schon Null Emissionen.

Wobei Null CO2 auch theoretisch mit einem Verbrenner zu erreichen ist. In der Bilanz, oder auch lokal mit Wasserstoff, der ohne CO2 verbrennt.
Also so ganz schwarz weiß würde ich die Welt da nicht sehen.
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon BMWFan » Do 17. Apr 2014, 16:03

Stimmt, die Lösung gibt's auch. Nur muss man dann erst mal eine Wasserstoffinfrastruktur aufbauen, und davon sind wir weit entfernt. Ein Stromnetz ist bereits da, und die Erzeugungskapazitäten wachsen. Zum anderen wäre Wasserstoff dann äusserst effizient in Brennstoffzellen verwertbar, so dass der Verbrenner dann schlecht dasteht, auch weil Wasserstoff sich im Auto wie Elektrizität nicht so einfach in grosser Menge speichern lässt. Aus diesen Gründen kann man heute Elektroautos kaufen, aber kein Wasserstoffauto. Wasserstoff kommt frühestens in 10 Jahren, wenn überhaupt.
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Re: AW: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen.

Beitragvon Karlsson » Do 17. Apr 2014, 16:15

Durch nachhaltigen Anbau von Biosprit würde man das ganz normale Auto halt bilanziell CO2 neutral kriegen.
Mit nachwachsenden Rohstoffen bin ich mit meinem Golf auch vor 10 Jahren schon gefahren (PÖL, nicht Biodiesel).
Geht auch mit Ökostrom, der über Wasserstoff zu Methan verarbeitet wird. Das macht Audi ja auch schon, auch wenn das wohl mehr Marketing als eine wirkliche Lösung ist.
Ist halt alles wenig effizient, teuer und beim Biosprit mit hohem Flächenverbrauch verbunden. Aber funktionieren würde es schon.

Wasserstoff kommt nicht. Die Hürden sind einfach zu groß. Der einzige Vorteil ist der schnelle Tankvorgang, der dann durch Ineffizienz erkauft werden muss.
Da haben E-Autos es viel leichter und werden das Rennen machen.
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon kai » Do 17. Apr 2014, 16:19

Das gute an Strom ist, das er einfach, von fast jedem ohne Vernichtung von Anbauflächen lokal hergestellt werden kann, z.B. durch PV. Oder auch Wind.
Auch das "tanken" kann lokal erfolgen. Strom hat zuviele Vorteile.

Gruß

Kai
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Re: AW: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen.

Beitragvon Karlsson » Do 17. Apr 2014, 16:29

Das sehe ich nicht so.
Mangels eigenen Dach kann ich selbst keinen Strom herstellen.
Auch wenn ich mein Eigenheim schon hätte, würde die PV dann den Ertrag bringen, wenn mein Auto fernab auf dem Firmenparkplatz steht.
Dazu würde mein Ertrag im Winter nicht reichen, während im Sommer Überschuss ist (ich würde gerne mit einer Wärmepumpe heizen).
Mit einem Speicherakku kann ich versuchen, den Eigenverbrauch etwas zu erhöhen, aber das Sommer-Winter Problem kriege ich nicht gelöst.
Die Speicherung von PV Strom ist derzeit für Privatleute kaum wirtschaftlich und im großen Massstab (2000 kWh Akku fürs Winterhalbjahr?) erst gar nicht möglich.

Strom ist im Punkt Speicherbarkeit einfach mau.
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Re: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen...

Beitragvon Knobi » Do 17. Apr 2014, 16:40

BMWFan hat geschrieben:
Wenn ich das richtig verstehe (ohne den Artikel zu kennen....), dann baut BMW nur deshalb Elektroautos, damit weiter grosse Luxusautos mit mehr Verbrauch gebaut werden könne , um die Klimaziele zu erreichen.


Dann hätten sie aber nicht so einen Aufwand mit dem i3 treiben brauchen, sondern hätten es wie viele andere Hersteller machen können und einen Verbrenner zu einem EV umgebaut.
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Re: AW: i3 im neuen GREENPEACE-Magazin - besser nicht lesen.

Beitragvon Karlsson » Do 17. Apr 2014, 17:04

Es reicht aber nicht, etwas im Angebot zu haben, es muss auch einen gewissen Anteil an den Verkäufen haben. Und da wird man für einen 760i schon ein paar i3 verkaufen müssen, um die Bilanz zu drücken. Also braucht man ein attraktives Produkt.
Und wenn sich damit noch Geld verdienen lässt - um so besser.
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