i3 Fahrbericht

Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon bm3 » Di 11. Mär 2014, 10:25

achimha hat geschrieben:


.....Ein vollausgestatteter Zoe ohne Rabatt kostet 25.000 €. Die Batterie in 3 Jahren 36 * 79 € = 2.520 €, zusammen 27.520 €. Mein i3 hat 50.600 € gekostet. Davon abziehen muss man fairerweise den Mehrwert den man durch Renaults Garantie erhält, denn von BMW bekommt man keine neue Batterie, was meiner Meinung nach der Hauptgrund ist warum man bei der Schnellladefähigkeit so zurückhaltend ist -- nichts riskieren!


Beim Akku sollte man wohl die Miete über 8 Jahre bei einem fairen Vergleich einrechnen. Milchmädchenrechnungen hier !
Und über 50T gegenzurechnen für nen i3 . Meine Meinung, mehr an Zahlen zu manipulieren und die Realität zu verdrehen gegen BMW geht wohl nicht mehr ? :(
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon Hasi16 » Di 11. Mär 2014, 11:06

bm3 hat geschrieben:
Beim Akku sollte man wohl die Miete über 8 Jahre bei einem fairen Vergleich einrechnen. Milchmädchenrechnungen hier !
Und über 50T gegenzurechnen für nen i3 . Meine Meinung, mehr an Zahlen zu manipulieren und die Realität zu verdrehen gegen BMW geht wohl nicht mehr ? :(


Ein BMW ist doch immer teuer. Wenn immer das Kostenargument ziehen würde, dann dürfte man auf den Straßen keine drei oder gar fünfer sehen. Die Realität beweist aber, dass es Käufer gibt, welche die Sportlichkeit und Qualität schätzen. ;)
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon Micha der Fahrer » Di 11. Mär 2014, 11:59

Mike hat geschrieben:
Der Preisunterschied gibt etliche Jahre Batteriemiete!

Aber egal, es darf und soll jeder kaufen was er für richtig hält. ;)

Fest steht allerdings, das für Deutschland der ZOE die zur Zeit beste Schnellladeoption hat. Es gibt hier aktuell (laut GoingElekctric) 1399 Typ2 22kW Stromtankstellen. An jeder dieser Säulen kann der ZOE in nur 1 Stunde voll geladen werden!

http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Ladestecker/iec_typ_2_400_32/

Sry, gehört eigentlich nicht zum Thema hier.



unser i3 ist auch Typ 2 tauglich - incl der Schnellladefunktion
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon JuergenII » Di 11. Mär 2014, 12:21

achimha hat geschrieben:
Maximal 7,4kW (als Privatmann max 4,6kW) zu normal 22kW und maximal 43kW, ich glaube da muss man nicht viel sagen, zumal die Akkus von Zoe und i3 fast gleich dimensioniert sind und die Ladeverluste sind ähnlich mit anscheinend einem kleinen Vorteil für den Zoe nach dem was man hier so liest. Das ist einfach Mist was BMW da mit der Ladefähigkeit gemacht hat, egal wie man sich das schönzureden versucht. Deswegen ist der i3 aber immer noch ein tolles Auto und in den meisten Fällen ist das langsame Laden keine große Einschränkung.

Aber so ganz ohne ist das Lademanagement beim Zoe auch nicht, vor allem im Winter:
Eine weitere negative Eigenheit zeigte sich nun bei den aktuell niedrigen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Ist der Akku des ZOE kalt, mag er nicht mehr mit 22kW laden. Wo bei gemäßigten Temperaturen mit dieser Leistung Ladezeiten um 60 Minuten normal waren, reduziert das BMS (Batteriemanagementsystem) die Leistung um fast die Hälfte. Dadurch ergeben sich Ladezeiten an 22kW Ladestationen von bis zu zwei Stunden bis 99% SOC.

Den kompletten sehr positiven und objektiven Bericht über E-Mobilität und Zoe von Nino.

Die Frage ist halt wirklich wann brauche ich wirklich die Schnellladung. Ich sehe das eher als nice to have.

Vielleicht sind wir mit unserem Fahrverhalten auch nicht vergleichbar, was ich mir allerdings nicht unbedingt vorstellen kann. Der Weg zur normalen Arbeit liegt bei täglichen 25 km. Das hat beim Leaf bedeutet, das wir max. einmal unter der Woche laden mussten. Das war im Sommer meist der Samstag, um die PV auszunutzen, bzw. wenn man mal früher von der Arbeit kam, und die Sonne lieferte noch genug Leistung, wurde er auch zwischendurch mal angeschlossen.

So drei bis viermal pro Monat geht es zu Klienten die bis zu 120 km einfach von uns entfernt sind. Auch da reichte die Ladeleistung des Leaf aus, um an öffentlichen Ladern innerhalb der dortigen Aufenthalte immer mit vollen Akku zu starten. Und ja, der Leaf wäre wohl in die Kaufentscheidung einbezogen worden, wäre die "Sommer"-Reichweite auch im Winter möglich. Und das war der Knackpunkt. Vom Platzangebot, Komfort und auch Fahrverhalten war der Leaf einfach nur Spitze. Seine Bedienung und auch sein Mäusekino waren richtig "spacy". Nachteilig wirkte sich eigentlich nur seine Länge aus, da bei der Parkplatzsuche in München jeder cm zählt.

Der i3 REX eliminiert die Schwachpunkte des reinen EV. Im Gegensatz zum Leaf hat er eine optimale Grüße, wirkt innen viel luftiger und er erreicht auch im Winter unsere Ziele ohne nur 5 Sekunden über irgendwelche Ladestationen nachdenken zu müssen. Dass das alles auch noch sehr wertig zusammengebaut ist, und man auch Extras bekommt, die man bei Leaf erst gar nicht bestellen kann, sind weitere Pluspunkte.

Mit 4,6 kW zu Hause und 7,4 kW an öffentlichen Ladern ist er im Gegensatz zum Leaf eine "Laderakete", obwohl das eigentlich bei uns gar nicht benötigt wird. Und im Gegensatz zu den meisten EVs kann man auch bedenkenlos den Wochenendtrip planen ohne alle 100 bis 120 km auf eine Ladestation angewiesen zu sein. Das alleine rechtfertigt schon fast den BMW Aufschlag gegenüber seinen Mitbewerbern.

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i3 REX - der einzige BEV Ableger ohne Reichweitenangst und Ladestress
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon rz1 » Di 11. Mär 2014, 12:54

JuergenII hat geschrieben:

So drei bis viermal pro Monat geht es zu Klienten die bis zu 120 km einfach von uns entfernt sind. Auch da reichte die Ladeleistung des Leaf aus, um an öffentlichen Ladern innerhalb der dortigen Aufenthalte immer mit vollen Akku zu starten. Und ja, der Leaf wäre wohl in die Kaufentscheidung einbezogen worden, wäre die "Sommer"-Reichweite auch im Winter möglich. Und das war der Knackpunkt. Vom Platzangebot, Komfort und auch Fahrverhalten war der Leaf einfach nur Spitze. Seine Bedienung und auch sein Mäusekino waren richtig "spacy". Nachteilig wirkte sich eigentlich nur seine Länge aus, da bei der Parkplatzsuche in München jeder cm zählt.



Hallo Jürgen,

dein Argument mit der Reichwiete im Winter kann ich nicht nachvollziehen! Mein Leaf 2013 hat im Winter eine Reichweite von ca. 140km und im Sommer 180km (im Eco Modus mit gemäßigter -Fahrweise)!

Gruß Rene
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon i_Peter » Di 11. Mär 2014, 13:11

Micha der Fahrer hat geschrieben:
unser i3 ist auch Typ 2 tauglich - incl der Schnellladefunktion


Hi Micha, nach meinem Verständnis kann der i3 aber nur eine Phase des Drehstromanschlusses nutzen, d.h. er lädt mit 7,4kW anstatt der möglichen 22kW. Richtiges Schnellladen geht natürlich mit CCS schon besser als beim Zoe: dank kleinerer Batterie und höherer Leistung 50kW.

BMW setzt konsequent auf Gleichspannung für die Schnellladung, wie ja auch VW. Ich sehe schon die technischen Vorteile, aber das muss nicht bedeuten, dass sich Gleichspannung als Standard für Schnellladung in D (in EU ?) durchsetzt. Eher wird es für die nächsten Jahre verschiedene Systeme parallel geben (wir haben ja auch noch Tesla, deren 120/135kW wiederum alle andern nicht nutzen können. Haben die eigentlich noch einmal einen anderen Stecker ?).

Ansonsten: man spürt, dass das ein tolles Wochenende für Dich war ! :P
Und ein aufmunternder Bericht für uns wartende.
BMW i3 22kWh i3 best-selling Plug-In in D 2016
193 km = größte bisher erzielte Reichweite (gefahren + angezeigte Restreichweite)
"Gewicht ist der Feind, Luftwiderstand das Hindernis"
Felice Bianchi Anderloni 1952
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon EVplus » Di 11. Mär 2014, 13:43

i_Peter hat geschrieben:
Richtiges Schnellladen geht natürlich mit CCS schon besser als beim Zoe: dank kleinerer Batterie und höherer Leistung 50kW.


Hi i_Peter ! Hast Du den i3 schon einmal mit CCS 50kW geladen ? Bis 80% SOC und dann ? Stoppe doch bitte mal die Zeit.

Deine Aussage würde ich hier nicht so stehen lassen !

Hier nur mal ein Ladeprotokoll einer ZOE Ladung mit 60 A ( meine "selbstgebastelte Billig Ladebox" kann leider nur 3 Phasen mit 60A anstatt 63A )

Wobei beim hier gezeigtem Ladebeispiel der ZOE ab 80% SOC die Ladeleistung reduziert hat. Im Bereich von 0% bis 80% SOC geht es noch einen Tick schneller !

Poste doch bitte mal ein konkretes CCS Schnellladeprotokoll vom i3 mit 50kW DC an einer CCS Ladestation !

ze online.jpg
75% SOC Gewinn in 28 Minuten


Habe gerade nochmal die exif-Dateien der Fotos , die ich während der Aufladung direkt vom Fahrzeugdisplay angeschaut.
Nach der Kamerauhrzeit waren um 11:35 Uhr 29%SOC, 17 Minuten später um 11:52 Uhr waren es 79% SOC..

17 Minuten wurden somit benötigt um 50% SOC zu laden. Schade, daß es so langsam ist....

Dafür reicht jede Kirmes Steckdose... :lol:

CEE 63A.jpg
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon JuergenII » Di 11. Mär 2014, 14:23

rz1 hat geschrieben:
Hallo Jürgen,

dein Argument mit der Reichwiete im Winter kann ich nicht nachvollziehen! Mein Leaf 2013 hat im Winter eine Reichweite von ca. 140km und im Sommer 180km (im Eco Modus mit gemäßigter -Fahrweise)!

Gruß Rene

Bei mir war es das 2012 Modell. Bei 7 Grad Außentemperatur, mit Licht und Heizung auf 22 Grad kam das Teil gerade mal 110 km weit. Da kommt man ins grübeln.....

Finde ich aber gut, wenn das 2013 Modell jetzt deutlich mehr km schafft, denn der Leaf ist ein wirklich guter Wagen.

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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon achimha » Di 11. Mär 2014, 14:56

bm3 hat geschrieben:
Beim Akku sollte man wohl die Miete über 8 Jahre bei einem fairen Vergleich einrechnen. Milchmädchenrechnungen hier !


Da sehe ich einen Schwachpunkt beim Zoe, denn ich fürchte, dass der Zoe mit seinem obligatorischen Mietvertrag in 4 Jahren oder so einen Marktwert von fast Null hat. Reithofer (BMW-Chef) sagte letze Woche er erwarte eine Reichweitenverdopplung in 4 Jahren. Ich denke der i3 aber vor allem der Zoe werden dann gar nix mehr wert sein. Ob die Hersteller die Autos in ein paar Jahren mit besseren Batterien aufrüsten, wage ich schwer zu bezweifeln, das passt nicht vom Geschäftsmodell der Massenproduktion von Autos und so etwas gab es bisher noch nicht.

bm3 hat geschrieben:
Und über 50T gegenzurechnen für nen i3 . Meine Meinung, mehr an Zahlen zu manipulieren und die Realität zu verdrehen gegen BMW geht wohl nicht mehr ? :(


Ich habe einen BMW i3 und muss also gar nix verdrehen. Der hat über 50k€ gekostet und ich habe nicht einmal die Lederausstattung genommen und den REX habe ich auch nicht.
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Re: i3 Fahrbericht

Beitragvon EVplus » Di 11. Mär 2014, 16:02

achimha hat geschrieben:
... sehe ich einen Schwachpunkt beim Zoe, denn ich fürchte, dass der Zoe mit seinem obligatorischen Mietvertrag in 4 Jahren oder so einen Marktwert von fast Null hat. .... Ich denke der i3 aber vor allem der Zoe werden dann gar nix mehr wert sein.


Darum , jetzt so wenig wie möglich ausgeben !

Dann ist der absolute Verlust gering.

Es ist ja schon ein Unterschied, ob ein ZOE in 5 Jahren nur noch 500.- Euro Wert ist oder ein BMW i3 5000.- Euro.

Nur absolut gesehen verliere ich beim BMW i3 ( NP 50.000.-€ mit entsprechender Ausstattung ) 45.000 Euro und beim ZOE (NP 21.000.- € ) gerade mal 25.000 Euro...die Batteriemiete für 4 Jahre mit 4000.- Euro schon mitgerechnet....

Kaufe ich den ZOE als jungen Gebrauchten / 6 Monate alt aus Frankreich ...dann ist es noch günstiger...


001_ZOE_8700.jpg
8700.- Euro für einen ZOE Neuwagen im Oktober 2012 im Elsass zu bezahlen....
Zuletzt geändert von EVplus am Di 11. Mär 2014, 16:40, insgesamt 1-mal geändert.
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