i3 ein zukünftiger Klassiker?

Re: i3 ein zukünftiger Klassiker?

Beitragvon Hasi16 » Mi 18. Feb 2015, 08:39

Greenhorn hat geschrieben:
Zum Klassiker, ich denke schon. Steuergerät und BMS kann man ersetzen. Aufs Navi/Monitor kann man draufvverzichten, wenn defekt. Der Rest ist doch Großserientechnik.

Die elektronischen Bauteile wurden für den i3 doch nicht neu erfunden! Das wird doch alles in der ganz normalen Serie verwendet.
Navi -> in allen BMWs das gleiche
Spiegel inkl. Elektronik -> der gleiche wie im 1er und X1
Connected Drive -> alles gleich
usw.

So innovativ die Hülle und viele SW-Neuerungen sind, die Hardware ist die gleiche.

Viele Grüße
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Re: i3 ein zukünftiger Klassiker?

Beitragvon Karlsson » Mi 18. Feb 2015, 13:05

Hasi16 hat geschrieben:
Die elektronischen Bauteile wurden für den i3 doch nicht neu erfunden!

Auch das Rad wurde nicht für jedes Auto neu erfunden und dennoch gibt es ganz verschiedene Räder und nicht jedes passt an jedes Auto.
Stichwort Variantenkonstruktion.
Der Aufwand, einen Oldtimer Baujahr 2015 zu erhalten (funktionsfähig) wird später mal ungleich höher sein als beim Baujahr 1915.
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Re: i3 ein zukünftiger Klassiker?

Beitragvon Snuups » Mi 18. Feb 2015, 14:41

http://de.wikipedia.org/wiki/Pöbel

Die Haltbarkeit schätze ich beim i3 doch recht hoch ein. Die ganz modernen Verbundstoffe sind ja durchaus sehr haltbar. Selbst ein Trabant verrottet deutlich langsamer als ein VW Käfer. Die Kohlefaserverbundstoffe sind ja die direkten Nachfolger des Materials aus den der Trabant gebaut worden ist. Das Zeug lässt sich zwar nicht sinnvoll recyceln aber dafür ist es sehr leicht und haltbar. In der Massenfertigung wird es auch Stück für Stück preiswerter herzustellen sein.

Wo andere Schreiber absolut Recht haben, ein Klassiker muss nicht unbedingt auch eine Rarität sein. Raritäten werden halt überproportional wertvoll, während Volumenprodukte eher nostalgische Sammlerstücke werden.

Golf eins und zwei sieht man, zumindest in der Schweiz, auch nur noch als top gepflegte Liebhaberfahrzeuge.

Ich bezweifle aber sehr stark, das i3 oder i8 jemals den Kultstatus einer Citroën DS haben werden.
Liebe Grüsse
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Re: i3 ein zukünftiger Klassiker?

Beitragvon graefe » Mi 18. Feb 2015, 15:56

Karlsson hat geschrieben:
Na so 30 Jahre sind wohl Standard. Sind da nicht oft Elkos verbaut, die auch kalendarisch altern?
Für einen Klassiker sind 30 Jahre ja dann nicht so viel. Versuch doch mal an Ersatzteile für einen Käfer mit Bretzelscheibe zu kommen oder für einen T1.


"Standard" sind heutzutage 10 Jahre. Bei Fiat und Konsorten eher 0 Jahre. :roll:

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Re: i3 ein zukünftiger Klassiker?

Beitragvon Poolcrack » Mi 18. Feb 2015, 16:27

Karlsson hat geschrieben:
Das war ja liebevoll gemeint, ich sehe mich da ja selbst auch. Für nen i3 fühle ich mich eindeutig zu arm, auch wenn ich ihn bei echtem Interesse auch einfach kaufen könnte.
Aber was hier viele für Autos bereit sind auszugeben finde ich schon krass.

Hey Karlsson, ich würde Dich nicht zum "Pöbel" zählen, denn Du willst ja, wenn ich das richtig mitgekriegt habe, ein Haus bauen. der "Pöbel" lebt in D sein Leben lang in Miete. Du hast, wie Du schon öfters dargestellt hast, andere Prioritäten als ein teures Auto zu kaufen. Das ist völlig Ok.

Eigentlich hasse ich den Begriff "Pöbel", den der ist herablassend und hochnäsig aus der Sicht einer kleinen Elite entstanden, die wie Schmarotzer auf Kosten der Armen gelebt hat.

Der i3 wird automatisch ein Klassiker wegen dem Alleinstellungsmerkmal 1. Karbonfahrgastzelle in Serienfertigung. Das kann ihm keiner mehr nehmen.
i3 BEV (SW: I001-17-07-500), BJ 04/2014, LL >87.000 km, Gesamtdurchschnitt 12,8 kWh/100 km im BC (=netto)
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Re: i3 ein zukünftiger Klassiker?

Beitragvon Starmanager » Mi 18. Feb 2015, 20:29

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Mieter sind nicht der Poebel. Es gibt Menschen die bezahlen mehr Miete im Monat als das was wir im Schnitt brutto verdienen. Es kommt immer auf den Mensch an und nicht ob er ein Haus baut, kauft oder mietet...

Auszug aus Wikipedia

Der Begriff Pöbel (mhd. povel, bovel) wurde im Mittelalter aus dem Altfranzösischen (poble) entlehnt, welches Diener oder auch einfache Leute bezeichnete. Dieses altfranzösische Wort geht etymologisch ebenso wie das damals koexistierende pueble, pueple „Volk“ auf lat. populus „Volk“ zurück. Mit dem Wort „Pöbel“ wird gewöhnlich ein Mangel an Kultur, Kultiviertheit, Stil, Feingefühl oder „Sinn für Höheres“ unterstellt.
MFG

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Re: i3 ein zukünftiger Klassiker?

Beitragvon Karlsson » Mi 18. Feb 2015, 22:20

Ui, da hab ich ja was losgetreten...

Also Pöbel passt wohl nicht, denkt Euch das Wort bitte ersetzt durch so etwas wie working class hero (is something to be) ;-)
Ich meinte eine Schicht der Normalverdiener. Zb nicht selbständig und Tätigkeit mit überwiegend ausführendem Charakter ohne Personalverantwortung. Indianer, keine Häuptlinge.
Al Bundy. Homer Simpson.

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Re: i3 ein zukünftiger Klassiker?

Beitragvon Poolcrack » Do 19. Feb 2015, 09:29

Starmanager hat geschrieben:
Poolcrack Sitzen Sechs.
Mieter sind nicht der Poebel. Es gibt Menschen die bezahlen mehr Miete im Monat als das was wir im Schnitt brutto verdienen. Es kommt immer auf den Mensch an und nicht ob er ein Haus baut, kauft oder mietet...

Sorry, stimmt, Du hast Recht. Das war sehr unglücklich formuliert, ich hätte das nochmal lesen sollen. Allerdings darfst Du auch nicht den Umkehrschluss ziehen.
Ich wollte den Begriff ja auch gar nicht verwenden. Ich wollte mit dem Satz nur ausdrücken, dass wenn jemand in D ein Haus bauen kann, zumindest ein Normalverdiener sein muss. Aus der Zeit, aus der der Begriff kommt, war die Kultiviertheit aber der Elite vorbehalten. Heutzutage kann z.B. zumindest theoretisch jeder Studieren, praktisch gibt es da leider immer noch Barrieren. Und fehlende Kultiviertheit kann man Karlsson wirklich nicht vorwerfen (siehe seine Postings), das darf er nicht mal selber. ;)
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Re: i3 ein zukünftiger Klassiker?

Beitragvon Karlsson » Do 19. Feb 2015, 13:40

Poolcrack hat geschrieben:
Ich wollte den Begriff ja auch gar nicht verwenden. Ich wollte mit dem Satz nur ausdrücken, dass wenn jemand in D ein Haus bauen kann, zumindest ein Normalverdiener sein muss.

Also wir nagen nicht am Hungertuch und liegen wohl auch überm Durchschnitt. Die Prioritäten lieger aber halt trotzdem so, dass es beim Auto eher Holzklasse sein soll in dieser Lebensphase (später kann das auch mal anders aussehen). Von daher sehe ich mich bei meinen Auto-Bedürfnissen und Wünschen eben beim einfach Volk.
Andere bauen oder kaufen aber auch mit viel weniger Einkommen. Dann muss man halt doppelt so weit fahren (10km mehr sparen schon schnell mal 60.000€ am Grunstückspreis), Lärmquellen in der Nachbarschaft akzeptieren, an anderer Stelle sparen, länger abzahlen, mit einem Reihenhaus ohne PV und KFW70 zufrieden sein...
Wobei billig was altes großes weit draußen kaufen und dann heizen und renovieren müssen bis der Arzt kommt, wird unterm Strich auch nicht unbedingt billiger sein.
Im Gegensatz zum Auto bin ich da beim Wohnen weniger kompromissbereit. Bzw bei der Größe schon, aber gute Lage und top Isolierung sind must-haves.
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