i3 ab 2021

Re: i3 ab 2021

Beitragvon umali » So 26. Nov 2017, 16:17

TOMbola hat geschrieben:
Lösung A failed: Ich gurte ab, komme aber nicht bis zum Beifahrergtürgriff.
Lösung B peinlich: Ein Herr sieht das und schlägt mir das Elend netterweise von außen zu.
Lösung C: einfach ruckartig losfahren und schon ist die Tür zu...................

:lol: - Danke - C ist abgespeichet.
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Re: i3 ab 2021

Beitragvon TurboK » So 26. Nov 2017, 16:34

umali hat geschrieben:
Du widerlegst Dich in einem einzigen Absatz ;).
Hättest Du ein normales Türkonzept, könntest Du auch enge Parklücken ansteuern, OHNE dass vorher jemand aussteigen muss (,was manchmal sogar gefährlich ist (in der City - nicht auf dem Dorfplatz)).


Falsch, ich schrieb, dass ich Mitfahrer vor dem Einparken in eine enge Parklücke aussteigen lasse, egal ob die Türen vorne oder hinten angeschlagen sind. Das ist schon eine Sache der Höflichkeit.

umali hat geschrieben:
Du vergisst leider, dass hier nur zertifizierte Spezialwerkstätten ran dürfen. Ich ließ meine bisherigen Fahrzeuge auch in freien Werkstätten reparieren und dort ging es sogar bis zur Richtbank. Nun erkläre mir bitte, wie das bei CfK gehen soll. Es gibt doch gar keinen echten Werkstattwettbewerb bzw. ist durch die nötige Schulung/Zertifizierung viel zu teuer.
CfK kann man bei teuren Sportwagen oder Einzelanfertigungen bringen - für den Rest ist es Träumerei.
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Das geht am Thema vorbei. Es ging um den wirtschaflichen Totalschaden. Ich sprach auch nicht von einer Billigreparatur sondern über eine seriöse Unfallreparatur, wie sie nach dem Unfall von einem Sachverständigen kalkuliert wird. Die CFK Reparatur wird aller Voraussicht nach sehr teuer sein. Dafür ist sie auf die direkt beschädigte Stelle begrenzt. Wenn ein anderes Fahrzeug einen vergleichbaren Schlag abbekommt, ist oft die gesamte Karosserie verzogen und muß gerichtet werden. Dass das billiger wird, wage ich zu bezweifeln.
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Re: i3 ab 2021

Beitragvon motion » So 26. Nov 2017, 18:36

Helfried hat geschrieben:
motion hat geschrieben:
Die Frage ist halt, ob BMW an das (dem) Konzept mit der CFK-Fahrgastzelle festhält


BMW macht meines Wissens nichts mehr mit Carbon. Da sind die geheilt. Auch keine Felgen.


BMW steigt aus Joint Venture mit SGL Carbon aus

Aber:
Die Kooperation wollen beide Konzerne auch in der neuen Struktur fortführen.


http://www.4investors.de/php_fe/index.p ... &ID=119557

Wie man das wohl deuten soll... :?
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Re: i3 ab 2021

Beitragvon motion » So 26. Nov 2017, 18:46

Über den Ausstieg aus Carbon sollte man sich freuen. Allein die Reparaturkosten bei einem mittelschweren Auffahrunfall dürften fast immer einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten, da es aufgrund mangelnder Konkurrenz nur teuer in der Spezialwerkstatt geht. Carbon ist weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Auch mit Stahlblech lässt sich Leichtbau betreiben. Mazda zeigt dort wie es geht.


Das ist flasch. Ich habe die Beiträge verglichen, der i3 ist günstiger als das Verbrenner-Auto was ich fahre, und das ist aus Blech.

Alles was du außen am i3 siehst ist nicht aus CFK, sondern aus Thermoplast. Diese Beplankung kann komplett austauscht werden, nicht wie bei einer Karosserie aus Blech (z.B. Dachholme). Zudem braucht man bei Schadensfall nicht aubeulen, da Thermoplast elastisch ist. Günstiger zu lackieren ist es auch.

Die Fahrgastzelle ist extrem steif. Bis die zerstört ist, ist jede andere Karosserie aus Stahl/Alu ebenso hinüber, wäre also auch irreparabel.


geko hat geschrieben:
Feedback zu meinem Fahrzeug interessiert mich schlicht nicht in 90% der Fälle, da es von Ahnungslosen kommt. Amüsant ist Feedback von Golf Besitzern. Da fährt man das angepasseste Angsthasenauto (bloß nicht auffallen), am besten in boring black und erlaubt sich überhaupt etwas zu einem anderen Auto zu sagen.


Nicht alle sind so. Ich mag den i3 und habe auch von Anfang an das Konzept als MCV verstanden. Ich bin ihn zwar nur zur Probe gefahren, würde mir halt aber noch einiges wünschen, ohne dass es dazu einen i5 bedarf, der wesentlich teurer sein würde. Warum nicht Gutes noch besser machen?
Zuletzt geändert von motion am So 26. Nov 2017, 18:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: i3 ab 2021

Beitragvon umali » So 26. Nov 2017, 18:49

TurboK hat geschrieben:
Das geht am Thema vorbei. Es ging um den wirtschaflichen Totalschaden. Ich sprach auch nicht von einer Billigreparatur sondern über eine seriöse Unfallreparatur, wie sie nach dem Unfall von einem Sachverständigen kalkuliert wird. Die CFK Reparatur wird aller Voraussicht nach sehr teuer sein. Dafür ist sie auf die direkt beschädigte Stelle begrenzt. Wenn ein anderes Fahrzeug einen vergleichbaren Schlag abbekommt, ist oft die gesamte Karosserie verzogen und muß gerichtet werden. Dass das billiger wird, wage ich zu bezweifeln.

Erstens heißt "freie Werkstatt" nicht Billigreparatur und 2. kann ich bezüglich Deiner CfK-Reparaturvermutungen nur schmunzeln. Denk' mal über Energiedissipation nach. Zum Glück erübrigt sich das Thema beim i1 2021, womit ich jetzt gern back to topic gehen möchte. Die aktuelle BMW-Strategie ist ja nun hinlänglich bekannt.
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Re: i3 ab 2021

Beitragvon motion » So 26. Nov 2017, 19:00

Wenn es so heftig gekracht hat, dass die Karosserie auf die Richtbank muss, würde ich das Auto ausschlachten (die funktionierenden Teile einzeln verkaufen) und den Rest verschrotten lassen, auch weil nicht wollte das dies so auf den Gebrauchtmarkt geht und andere gefährdet.

Beim zweiten Crash kann die Karosserie nicht mehr ausreichend Schutz gewähren, dies gilt insbesondere Fahrgastzellen in intelligenter Mischbauweise.

Schaut mal hier...

Bild

https://www.motor-talk.de/news/arthur-t ... 91904.html
Zuletzt geändert von motion am So 26. Nov 2017, 20:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: i3 ab 2021

Beitragvon umali » So 26. Nov 2017, 19:05

motion hat geschrieben:
......
Das ist flasch. Ich habe die Beiträge verglichen, der i3 ist günstiger als das Verbrenner-Auto was ich fahre, und das ist aus Blech.

Alles was du außen am i3 siehst ist nicht aus CFK, sondern aus Thermoplast. Diese Beplankung kann komplett austauscht werden, nicht wie bei einer Karosserie aus Blech (z.B. Dachholme). Zudem braucht man bei Schadensfall nicht aubeulen, da Thermoplast elastisch ist. Günstiger zu lackieren ist es auch.

Die Fahrgastzelle ist extrem steif. Bis die zerstört ist, ist jede andere Karosserie aus Stahl/Alu ebenso hinüber, wäre also auch irreparabel.


i3-Produktionskosten günstiger als was? Ich denke nicht, dass Du überhaupt Produktionskosten kennst.

Die Kunststoffschalen sind nicht das Preisthema - die sind günstig. Sie sind auch mit Stahlkchassis kombinierbar und vielleicht wird das auch so werden.
Hochfeste Stähle mit gut konstruierten Kantungen sind vom Materialpreis, von den Verarbeitungsoptionen bis hin zur Energiedissipation wirtschaftlicher und damit weit besser massenmarkttauglich.

Warum kommt Carbon wohl so oft in der F1 zum Einsatz? Weil es dort um das ultimativ Machbare bei Höchstgeschwindigkeit geht und das darf sehr viel Geld kosten. Auf diesem Level ist aber kein i3 angesiedelt.

Ach ja - was die Wiederverwertung angeht, schneidet CfK deutlich schlechter ab als Stahl. Auch das sollte man mal in einer Welt, wo geschlossene Produktkreisläufe immer nötiger werden, beachten. CfK kannst Du nur schreddern und irgendwo mit beimischen, aber nicht einfach wieder zum Erstprodukt führen. Das sieht bei Stahl ganz anders aus.
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Beitragvon TurboK » So 26. Nov 2017, 19:11

umali hat geschrieben:
... und 2. kann ich bezüglich Deiner CfK-Reparaturvermutungen nur schmunzeln. Denk' mal über Energiedissipation nach.
VG U x I


Mir geht's wie Dir, Deine Ausführungen bringen mich zum Schmunzeln :) Energiedissipation findet bei einer Stahl- oder Alukarosserie statt, bei CFK gerade nicht. CFK bricht bei schwersten Einschlägen lokal, die Struktur verbiegt sich nicht.
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Re: i3 ab 2021

Beitragvon umali » So 26. Nov 2017, 19:17

motion hat geschrieben:
Wenn es so heftig gekracht hat, dass die Karosserie auf die Richtbank muss, würde ich das Auto ausschlachten (die funktionierenden Teile einzeln verkaufen) und den Rest verschrotten lassen, auch weil nicht wollte das das so auf den Gebrauchtmarkt geht und andere gefährdet werden.

Beim zweiten Crash kann die Karosserie nicht mehr ausreichend Schutz gewähren, dies gilt insbesondere Fahrgastzellen in intelligenter Mischbauweise.

Das kannst DU gern machen.

Wenn man jedoch die Spannungs-Dehnungslinie von Stahl kennt, gibt es keinen vernüftigen Grund, ein Fahrzeug nach einem Crash professionell zu richten. Dass da Know-How dazugehört, ist logisch. Nach der Reparatur wird es auch einem 2. Crash widerstehen.
Deine Aussage passt schon deshalb nicht, weil Richten sonst verboten wäre und es keine Richtbänke gäbe.

Ev. begibst Du Dich mal in eine Großbrückenfertigung und schaust Dir an, wie dort die Bauteile vormontiert werden. Glaubst Du dort alles "saugend" passt? Jede Werkstatt hat dort Richtmeister. Stahl ist ein "10-Kämpfer", der auch für extremen Leichtbau zur Anwendung kommen kann. BMW macht diesbezüglich jetzt alles richtig.

und nun gern back to topic
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Re: i3 ab 2021

Beitragvon umali » So 26. Nov 2017, 19:21

TurboK hat geschrieben:
...Energiedissipation findet bei einer Stahl- oder Alukarosserie statt, bei CFK gerade nicht. CFK bricht bei schwersten Einschlägen lokal, die Struktur verbiegt sich nicht.

Aha - und plötzliche lokale Energiefreisetzungen sind der Wunsch des Sicherheitsingenieurs aus der Chassisentwicklung? Ich glaub's ja nicht.
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