Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Was ist das optimale Abrechnungsmodell für eine Ladesäule (bis 22kW)

Zeitbasierter Tarif während der Ladung (x Euro/h Ladevorgang)
4
3%
Zeitbasierter Tarif solange das Fahrzeug angeschlossen ist (x Euro/h Standzeit)
10
7%
kWh-basierter Tarif (x Euro/kWh)
59
43%
kWh-basierter Tarif mit maximaler Standdauer (Parkscheibe)
30
22%
Zeitbasierter Tarif gestaffelt nach Ladeleistung (x Euro/h bei 3,7 kW und y Euro/h bei 22 kW)
5
4%
Kombitarif 1: kWh und zeitbasiert (x Euro/h und zusätzlich y Euro/h nach Ladeende)
14
10%
Kombitarif 2: kWh und zeitbasiert (x Euro/h und zusätzlich y Euro/h nach z Stunden Standzeit unabhängig vom Ladeende)
6
4%
Kombitarif 3: kWh und zeitbasiert (x Euro/h und zusätzlich y Euro/h nach z Stunden Standzeit nach Ladeende)
10
7%
 
Abstimmungen insgesamt : 138

Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Elko » Mo 12. Okt 2015, 13:50

Kabelwirrwarr hin oder her Typ 2 ist Standard, ich will zu einer Tankstelle Fahren und da mit Typ 2 laden können, und nicht 1000de Adapter auspacken um von A nach B zu kommen.

Ich hab auch Schuko und Adaptiere auf Typ 2 das ist die Mehrheit (jetzt noch) aber denken wir mal ein paar Jahre weiter, da haben alle Typ 2, und die müssen dann auch wieder runter Adaptieren ?
daher WIR sind die Pioniere, wir dürfen Adaptieren, die Masse kommt mit 2 Kabeln aus, Typ 2 öffentlich und Zuhause Schuko zur Not.

Daher bei solchen Standorten Typ 2 1phasig, wenns sein muss auch 32A also 7,4kW, runterregeln kann man immer noch

elektrische Grüße
Thomas (Elko)
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seit 27.08.2015 CityEL Bj: 1990
seit 09.09.2016 Kia Soul EV

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"Wer braucht V6 oder V8 ?
Ich hab 360V DC!" :ugeek:
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon PowerTower » Mo 12. Okt 2015, 14:55

MarkusD hat geschrieben:
Für mehr als die Hälfte der E-Fahrer, die ich kenne, würde eine Typ2-Dose einen Kabel-Adapter-Zwischenstecker-Zoo bedeuten.
Kangoo und Berlingo, jeweils 1. Generation, Citroen AX & Saxo, CityEL, Bayoa, Peugeot 106, Twizy, Clio, diverse E-Roller&Motorräder und noch ein paar andere.

Der überwiegende Teil der von dir genannten Fahrzeuge besitzt das Marechal Stecksystem. Es ist überhaupt kein Problem, ein Marechal-auf-Typ2 Kabel herzustellen ohne Zwischenadapter. Kostet halt um die 250 - 300 Euro. Man muss sich lediglich überlegen, mit welcher Schalterart man die Ladeabschaltung signalisieren möchte.

Ich habe auch ein "typisches Schukoauto", das gut in deine Liste passen würde. Aber ich bin anpassungsfähig und habe meine Ladeinfrastruktur auf Typ2 ausgelegt, weil sich das nunmal als Standard etabliert hat und ich sehr häufig außerhalb lade. Das Schuko Ladekabel ist zwar noch vorhanden, verstaubt aber im Keller. Und ich denke so geht es vielen anderen Elektronauten ebenfalls und das sollte die Zukunft sein, zumindest wenn wir E-Mobilität in der Masse wollen. Die Masse wird aber auch nicht mit Marechal bestückten Fahrzeugen erreicht. Zwei Kabel im Kofferraum sind eigentlich zwei zuviel, mit einem Kabel könnten sich die Leute vielleicht noch anfreunden.

Eine Ausnahme bilden Twizy und Zweiräder, weil diese oftmals das Schuko Kabel schon fest montiert haben. Die bräuchten also tatsächlich einen Adapter oder bevorzugt Schukodosen. Es spricht auch überhaupt nichts gegen Schukodosen, aber bitte in einem angemessenen Verhältnis, z.B. fünf Typ2 Lademöglichkeiten auf jede installierte Schuko.

Das erinnert mich an "frühere" Zeiten. 2012 habe ich RWE dafür kritisiert, dass sie ausschließlich Typ2 Dosen an ihre Säulen bauen und Schuko ignorieren. Aber die Entwicklung in den letzten Jahren zeigt eben, dass sie damit auf dem richtigen Weg sind.

Wie dem auch sei, die Meinungen gehen auseinander, sowohl bei den gewünschten Steckdosen als auch bei den Tarifsystemen. Hauptsache wir sind uns einig, dass eine Stadt mit 20.000 Einwohnern und einer 2x 22 kW Typ2 Ladesäule nicht bedarfsgerecht ausgerüstet ist und schnell Interessenkonflikte generiert. Denn die wird gleichzeitig für destination charging als auch zum durchreisen benutzt. Bisher klappte das zumindest in unserer Gegend ohne Probleme, weil hier einfach wenig E-Autos unterwegs sind und nur ein Bruchteil davon regelmäßig öffentlich lädt. Manchmal hab ich das Gefühl man hat 20 Ladesäulen nur für mich gebaut. :lol:

Gruß
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon eDEVIL » Mo 12. Okt 2015, 16:53

An typ2 dose sollte mittlerweile jeder laden können.
Am schwimmbad sollte es auch 22 kw geben,da es fahrzeuge gibtdie daran mehrere stunden laden müssen.
Spätestens mit der nächste akku generation braucht auch ZOE eher 2h 22jw und das genügt zum schwimmen gehen.
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Tho » Mo 12. Okt 2015, 17:33

Es fährt doch keiner den Akku bis zum Freibad leer.
Nur weil der Akku größer ist verbraucht man doch nicht mehr Strom.
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon eW4tler » Mo 12. Okt 2015, 17:48

@MarkusD:
Das sind alles Pionier-Fahrzeuge, die im Vergleich zu der aktuellen und zukünftigen Generation eine verschwindende Stückzahlen ausmachen. Nebenbei sei bemerkt, dass mit der nationalen Umsetzung (spät. ab Nov. 2016) der EU-Richtlinie 2014/94/EU der Typ2 für AC und Combo2 für DC in jedem europäischen Land Standard(Gesetz) ist!

Für ein altes Nokia finde ich auch keinen Anschluss mehr, an den Handy-Ladestationen der Einkaufszentren...so ist der Lauf der Zeit/Technik! ;-)

@Elko: +1

@PowerTower: +1
Twizy/Twike und ähnliches, kann auch bei großzügig gestalteten Bike-Stationen (=Schuko) laden. ;-)

@eDevil: +1
Aber bei 22kW fließt auch schon eine gewisse Energiemenge, wo sich dann wieder die Frage nach der Verrechnung stellt.
Bei so einem "Destination-Charging" muss man NICHT vollladen. Bei dem Angebot "Parken mit Lademöglichkeit" wird nur nachgeladen, dass man den Weg nach Hause oder zu nächsten Ladestation "leichter" schafft.

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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon eDEVIL » Mo 12. Okt 2015, 17:54

Wer zu hause nicht laden kann, legt dann sein schwimmen genau so, dass der akku entsprechend recht leer ist.
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon PowerTower » Mo 12. Okt 2015, 18:02

Tho hat geschrieben:
Es fährt doch keiner den Akku bis zum Freibad leer.

Manchmal bekommt man auch Gutscheine von Familie, Verwandschaft oder sogar vom Arbeitgeber. Abgesehen davon hat man doch genug Interessen, die nicht unbedingt in direkter Nachbarschaft ein zu Hause finden. Und wenn diese POI nun 50 km oder mehr entfernt sind - sei es nun ein Bad, Theater, Stadion, Sommerrodelbahn, Kletterwald, Museum, eine sehenswerte Stadt oder was auch immer - dann muss ich nunmal vor Ort laden. ;) Ich denke das ist keine so ungewöhnliche Konstellation.

Was das angeht bin ich vom Elektroauto total versaut worden. Mittlerweile kenne ich fast jedes Dorf und jede schöne Stadt in meinem Einzugsbereich. Mit dem Verbrenner bin ich früher auf der Autobahn einfach daran vorbei gefahren, ohne unserem hübschen, spannenden und unglaublich weitläufigen Land die entsprechende Beachtung zu schenken. Danke, liebe Ladeinfrastruktur. ;)
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