Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Was ist das optimale Abrechnungsmodell für eine Ladesäule (bis 22kW)

Zeitbasierter Tarif während der Ladung (x Euro/h Ladevorgang)
4
3%
Zeitbasierter Tarif solange das Fahrzeug angeschlossen ist (x Euro/h Standzeit)
10
7%
kWh-basierter Tarif (x Euro/kWh)
59
43%
kWh-basierter Tarif mit maximaler Standdauer (Parkscheibe)
30
22%
Zeitbasierter Tarif gestaffelt nach Ladeleistung (x Euro/h bei 3,7 kW und y Euro/h bei 22 kW)
5
4%
Kombitarif 1: kWh und zeitbasiert (x Euro/h und zusätzlich y Euro/h nach Ladeende)
14
10%
Kombitarif 2: kWh und zeitbasiert (x Euro/h und zusätzlich y Euro/h nach z Stunden Standzeit unabhängig vom Ladeende)
6
4%
Kombitarif 3: kWh und zeitbasiert (x Euro/h und zusätzlich y Euro/h nach z Stunden Standzeit nach Ladeende)
10
7%
 
Abstimmungen insgesamt : 138

Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon i_Peter » So 22. Feb 2015, 16:50

ZoePionierin hat geschrieben:
Hallo Peter, bei RWE ... gibt es den BEW-Tarif ohne Grundgebühr. Da kostet die kWh dafür ein paar Cent mehr.

Danke Jana, aber ich zögere immer noch, wieder eine Karte mehr zu beantragen.
Ich war bisher erst an 2 RWE-Säulen, beidesmal in Waiblingen.
Einmal, um die Charge&Pay-App auszutesten und einmal mit ZDF-WISO, damit nicht nur EnBW das Fett ab bekommt.
Eigentlich lebe ich ja in EnBW-Land.
Ich finde, da bietet die Ludwigsburger Ladenetzkarte mehr, oder ?
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Snuups » So 22. Feb 2015, 17:11

Berndte hat geschrieben:
Naja, und maximal 2-3 Stunden... also mehr Zeit verbringe ich nie in Einkaufszentren.
Und bei 3,7kW stöpsel ich auch nicht unbedingt da an... was soll diese Kleckerei denn?
Geschweige denn, wegen so einem "Döschen" extra woanders hinzufahren.
Für den Anfang kann man ja das Parkdeck mit CEE 16A ROT versehen, das kostet ja kaum was.
Gibt es ja schon teilweise.

Geht doch nicht immer von den Miniakkus der jetzigen Zeit aus... bei einem 80kWh Akku sollte schon 22kW Ladeleistung drin sein. 3,7kW reicht dann für die Vorklimatisierung und Erhaltungsladung ;).

Es geht auch um Service... der WC Besuch kostet auch keine extra Gebühren, vielleicht liegt ein Teller aus für Freiwillige.
Rolltreppennutzung und Aufzug, ja sogar die Heizung im EKZ drin gratis! Wahnsinn, überlegt mal was die Heizenergie kostet!


Mit der Argumentation habe ich letzte Woche einen ätzenden Geiz ist geil Spruch kassiert. :lol:
Liebe Grüsse
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon midimal » So 22. Feb 2015, 17:41

Ganz klar zeitbasierter Tarife an Schnellladern (Chademo50kW / CCS 50kW /43kW Typ2) und zwar so konzipiert, dass es sich nicht lohnt länger als 20-30Min zu laden. Nochmal es geht nur um die "Männer"Schnellader mit mind. 43kW!
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon ZoePionierin » So 22. Feb 2015, 22:24

i_Peter hat geschrieben:
ZoePionierin hat geschrieben:
Hallo Peter, bei RWE ... gibt es den BEW-Tarif ohne Grundgebühr. Da kostet die kWh dafür ein paar Cent mehr.

Danke Jana, aber ich zögere immer noch, wieder eine Karte mehr zu beantragen.
Ich war bisher erst an 2 RWE-Säulen, beidesmal in Waiblingen.
Einmal, um die Charge&Pay-App auszutesten und einmal mit ZDF-WISO, damit nicht nur EnBW das Fett ab bekommt.
Eigentlich lebe ich ja in EnBW-Land.
Ich finde, da bietet die Ludwigsburger Ladenetzkarte mehr, oder ?


Sorry Peter, aber was hindert dich daran einen BEW-Vertrag anzufordern. So lange du nicht lädst, kostet es dich nichts. Hast aber die Option die RWE-Säulen zu nutzen. Etwa in Waiblingen, Ludwigsburg, Feuerbach, Ulm, Augsburg, Günzburg, Mannheim, Heidelberg und und und. Aber man kann ja niemanden zu seinem Glück zwingen. Aber dann beschwere dich bitte auch nicht über den SMS-Tarif bei RWE.
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon stromer » So 22. Feb 2015, 22:35

i_Peter hat geschrieben:
Danke Jana, aber ich zögere immer noch, wieder eine Karte mehr zu beantragen.


Da gibt es doch keine zusätzliche Karte. Du bekommst ein Kennwort und ein Passwort, trägst es in die App ein und fertig.
BEW hat meiner Meinung auch für Weniglader den fairsten Tarif.
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Alex1 » So 22. Feb 2015, 23:45

@Snuups:
Die meisten E-Autos verbrauchen etwa 20 kWh Pro 100 Km (Zoe liegt so in dem Bereich). Das mache bei mit dann 5600 kWh bei 28000 Km.
Kleine Korrekturen:
- Zoe liegt bei 15 Wh/km, im Sommer sind 11-12,5 gut drin.
- 28000 km ist weit mehr als das Doppelte eines deutschen Pkw pro Jahr.

Ich wusste ja nicht, dass die Schweizer - wahrscheinlich wegen ihres großen flachen Landes - weit mehr doppelt so viel fahren wie die Deutschen :lol:
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Zoelibat » So 22. Feb 2015, 23:53

Alex1 hat geschrieben:
Kleine Korrekturen:
- Zoe liegt bei 15 Wh/km, im Sommer sind 11-12,5 gut drin.

Ich komme auf 20 ganzjährig mit Ladeverlusten. 11 sind auch im Sommer nur im Extremfall drinnen, so ehrlich muss man sein.
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Näheres hier: https://www.goingelectric.de/forum/renault-zoe-allgemeines/renault-aktion-bring-your-friends-t4960-140.html#p610816
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon ZoePionierin » Di 24. Feb 2015, 22:05

Vielen Dank für alle, die bei der Abstimmung mit gemacht haben. Ich habe mal aus dem Ergebnis meine Schlüsse gezogen. Es darf aber trotzdem noch weiter fleißig abgestimmt werden :)
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Rumstromerer » Sa 28. Feb 2015, 17:11

Ich würde gerne zwei verschiedene Lademöglichkeiten unterscheiden.
1. Laden weil ich Laden muß und
2. Laden während ich Parke

Der erste Fall wäre wenn ich >100km unterwegs bin und die Fahrt unterbrechen muß um aufzuladen. In dem Fall will ich so kurz wie möglich laden und so viel Leistung wie meine Ladegeräte können.

Unter diesen Umständen würde ich eine Abrechnung nach Energiemenge also kWh bevorzugen. Gerne dürfen (hohe) Parkgebühren dazu kommen um die Leute abzuschrecken die ohne Laden zu müssen an der Säule parken würden.

Der zweite Fall wäre wenn ich Einkaufen oder ins Schwimmbad oder sonswohin gehen würde und dabei nachladen möchte. In diesem Fall würde ich einen Zeittarif bevorzugen bei dem ich primär für den Parkplatz bezahle und nebenbei auch noch ein bißchen Ladestrom freigeschaltet bekomme. Hier würde Schuko mit 10A ausreichen um die Kosten gering zu halten.
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Alex1 » Di 3. Mär 2015, 16:21

Rumstromerer hat geschrieben:
Ich würde gerne zwei verschiedene Lademöglichkeiten unterscheiden.
1. Laden weil ich Laden muß und
2. Laden während ich Parke

Der erste Fall wäre wenn ich >100km unterwegs bin und die Fahrt unterbrechen muß um aufzuladen. In dem Fall will ich so kurz wie möglich laden und so viel Leistung wie meine Ladegeräte können.

Unter diesen Umständen würde ich eine Abrechnung nach Energiemenge also kWh bevorzugen. Gerne dürfen (hohe) Parkgebühren dazu kommen um die Leute abzuschrecken die ohne Laden zu müssen an der Säule parken würden.

Der zweite Fall wäre wenn ich Einkaufen oder ins Schwimmbad oder sonswohin gehen würde und dabei nachladen möchte. In diesem Fall würde ich einen Zeittarif bevorzugen bei dem ich primär für den Parkplatz bezahle und nebenbei auch noch ein bißchen Ladestrom freigeschaltet bekomme. Hier würde Schuko mit 10A ausreichen um die Kosten gering zu halten.

Auch wenn Du schnell laden willst, ist der Zeittarif praktischer:
1) Du willst ja eh keine unnötige Zeit vergeuden,
2) Zeittarif sorgt für schneller wieder freie Säulen.

Blöd wäre nur, wenn die Ladung nach 3% oder so abbricht. Aber das ist so und so blöd :twisted:
Herzliche Grüße
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