wieviel darf eine Schnelladung kosten

Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon DCKA » Di 28. Apr 2015, 09:35

Warum machen es die Hersteller nicht ähnlich wie Tesla? Wenn sich Citroen, Peugeot, Mitsubishi, Mercedes, Smart, Nissan, BMW, Kia, VW und Renault (habe ich einen vergessen?) zusammentun würden und jeder 1000 € mehr pro Fahrzeug nehmen würde um damit an Knotenpunkten die Ladeinfrastruktur mit Tripleladern zu verbessern, wäre die Ladung nicht mehr so teuer oder man könnte sie auch umsonst anbieten, spart man Abrechnun etc.. Alternativ könnte man auch das Leasing um Betrag x erhöhen als Flatrate. Und für alle schon gebauten Fahrzeuge entweder nachrüsten/Freischalten gegen Aufpreis oder direkt zahlen an der Ladesäule.
„Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“

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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon redvienna » Di 28. Apr 2015, 09:51

Wahrscheinlich weill sie dann bald deutlich weniger Verbrenner verkaufen würden.

;)
Tesla S70D 3/16 + 50.000km + Tesla M3 reserviert
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon TeeKay » Di 28. Apr 2015, 10:18

redvienna hat geschrieben:
Da sind die Supercharger mit € 75.000 pro 6er ja direkt günstig ?!

75.000 pro Stall, 250.000 pro Standort.
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon TeeKay » Di 28. Apr 2015, 10:26

In Südnorwegen gibt es inzwischen ein weit verzweigtes Ladenetzwerk mit durchgehend 44-50kW Säulen. Bei Fortum kostet es 2,50NOK pro Minute. Das sind rund 29,5 Eurocent.

Bei Groenn Kontakt kostet es je nach Säulenbetreiber 49 NOK pro Stunde an AC22 (rund 5,80 Euro) oder pauschal 99 NOK am DC-Lader (rund 11,65 Euro). Norweger können sich dann noch für ein Abomodell entscheiden, bei dem die Kosten für AC-Ladung niedriger sind und an die Ladegeschwindigkeit des Autos angepasst werden.

Bei Bilkraft kostet es zum Start 10NOK und 2,50NOK pro Minute (DC) bzw. 1NOK pro Minute (AC).

Ein Anbieter nimmt 44NOK für 20min per Kreditkarte (rund 5,20 Euro).

Alle Ladesäulen werden intensiv genutzt. In Norwegen kosten die Autos aber deutlich weniger, AC-Schnarchladung ist überall gratis, Fähren sind für das Auto gratis, Parken ist gratis. Ab und an eine Schnellladung für 12 Euro fällt angesichts der anderen Extras daher preislich überhaupt nicht ins Gewicht.

Zudem laden die Säulen bis 100% durch. Einen Abbruch bei 80% gibts nicht. Das ist bei der pauschalen Bezahlung bei Groenn Kontakt ein Vorteil und bei den Fortum Säulen mit Minutenzahlung ein Nachteil. Bei Fortum kann man dafür die Zeit einstellen, die man bezahlt laden will. Danach kann das Auto zwar angesteckt bleiben, man zahlt aber nichts mehr.

Wenn in Norwegen pro 4 Fahrzeuge pro Tag kommen und 11,65 Euro zahlen, dann ist das auch profitabel zu betreiben.
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon green_Phil » Di 28. Apr 2015, 13:33

Als i3-Fahrer orientiere ich mich mal an den Preisen der A9-Säulen, die ich öfters nutze. Eine Zahlung pro Ladung ist Unsinn anzugeben, da die Akkukapas nicht einheitlich sind. Ich zahle da via Plugsurfing 0,5 € Startgebühr und 0,48 €/kWh. Am Ende bin ich etwas günstiger als ein Verbrenner, zahle pro Vorgang rund 6 Euro. E-Wald hat interessanter Weise für Durchreisende einen vergleichbaren Tarif im Programm.
50 Ct/kWh finde ich ok, wenn keine weiteren Kosten enstehen (GG/Startgebühr).
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon i300 » Di 28. Apr 2015, 13:59

9€ für 18kWh oder für 1Std. bei 50kw Säule finde ich auch (noch) akzeptabel mit Vertrag.

Auf Reisen darf's schon mehr sein, wenn ich dafür ohne Probleme spontan laden kann. Die Prepaid-Karte von Clever für Dänemark kostete mich ca.45€ für 45kWh. Dafür waren die Säulen schnell, zuverlässig und max. 1km von der Strecke entfernt. Für höheres Guthaben zahlt man erheblich weniger...
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon Karlsson » Di 28. Apr 2015, 14:33

Interessant wird das wenn haufenweise Fahrzeuge mit 100kWh Akku rumfahren und richtig flott geladen wird.

Also im Prinzip wie bei Tesla schon heute, wo einfach die Infrastruktur auch die Möglichkeit hat, mal Mengen abzugeben.
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon Elektrolurch » Di 28. Apr 2015, 14:49

1. Ich bin der Lurch mit "k", nicht zu verwechseln bitte. ;)
2. Hatten wir diese ganze Diskussion nicht schon? Mehrfach? (Gähn...)
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon green_Phil » Di 28. Apr 2015, 14:52

Danke für den Beitrag Karlsson, aber bitte achte darauf, dass Du nicht alles kommentieren musst, wo Dir was dazu einfällt. In diesem Fall geht es ganz konkret um die Preise, die die Evler auf den Straßen bereit sind, zu bezahlen. Du als zukünftiger EV-Besitzer hättest, wenn Du schon was dazu beitragen magst, wenigstens sagen können, wie viel Du für vertretbar, fair und angemessen hälst - und auch selbst regelmäßig bezahlen würdest!
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon Karlsson » Di 28. Apr 2015, 15:07

Ok, ich empfände bis 40 Cent/kWh bei 50kW aufwärts ok.
Bei AC nur 30 Cent, da die Infrastruktur viel billiger ist.

Wenn ich aber keine Alternative habe, weil ich sonst liegen bleibe, würde ich auch 1 €/kWh zahlen oder mehr.
Da hätte ein Monopolist an richtigen Ort richtig die Möglichkeit, seine Situation auszunutzen.
Da wird dann natürlich nur so viel geladen wie unbedingt notwendig.
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