Supercharger Preise

Re: Supercharger Preise

Beitragvon Poolcrack » Fr 13. Jan 2017, 22:20

tango hat geschrieben:
Da es in anderen Ländern kein Problem zu sein scheint, dass Energie nach kWh abgerechnet wird und Tesla bei den Preisen ganz offenbar außerhalb des Verdachtes der Geldschneiderei steht, muss es ein erhebliches regulatorisches Problem sein, dass ein Ladesäulenbetreiber Strom als Strom verkauft. Wenn selbst Tesla diese bescheuerte Zeitrechnung macht, dann ist was am System faul.

Da ja auch Dänemark von der Zeitabrechnung betroffen ist, darf man ja ruhig Hamlet zitieren: "Etwas ist faul im Staate Dänemark." ;-) :lol:
Im Ernst: Ich stimme Dir voll zu.Dabei dachte ich, dass nun Ladestationen als Endverbraucher gelten und dass deswegen sehr wohl auch nach kWh abgerechnet werden darf. Wenigstens sind die Preise günstig was schon wieder für Tesla spricht.
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Re: Supercharger Preise

Beitragvon Langsam aber stetig » Sa 14. Jan 2017, 00:40

Flowerpower hat geschrieben:
Warum muss man das nun unnötig kompliziert machen und mehr als 2 Stufen einführen?
Da Tesla schreibt, dass sie am liebsten nach kWh abrechnen würden, könnten Sie dies mit meinen Vorschlag fast perfekt emulieren, ohne wirklich nach kW abzurechnen:

"Why do some locations bill per kWh and some per minute?
Tesla believes that owners should pay for energy delivered to the vehicle and therefore we price the service on a per kilowatt-hour (kWh) basis for the global network. In some regions, regulations and requirements make it difficult for companies that are not utilities to sell electricity for vehicle charging per kWh. In these places, we offer the Supercharger service at a per minute price, with two tiers to account for the dynamic charge rate."

Um ehrlich zu sein, finde ich persönlich für Supercharger (und Schnelllader generell) einen Minutentarif sogar besser. Die zweistufige Lösung ist auch nicht schlecht.
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Re: Supercharger Preise

Beitragvon Gerhard, OA » Sa 14. Jan 2017, 10:55

Poolcrack hat geschrieben:
Wenigstens sind die Preise günstig was schon wieder für Tesla spricht.

Das ist aber nur so, weil von Fahrzeugen mit entsprechender Ladeleistung ausgegangen wird.

Die Kritik im Forum an den Preisen bezieht sich ja häufig darauf, dass es bei niedrigen Ladeleistungen ziemlich teuer wird, und das wäre hier genauso der Fall. Die Preise z.B. bei Enbw sind bei Ausnutzung der möglichen Ladeleistung (nicht nur der theoretischen, auch was in der Praxis mit warmgefahrener Batterie geht) auch nicht viel anders (10 Cent pro Minute für Typ 2 bei der Prepaid-Karte. Wenn jemand nur mit 22 kW laden kann, ist das deutlich weniger als die genannten 17 Cent bei 60 kW, von denen eben auch nur 22 genutzt werden können). Nur so nachsichtig wie im Zitat wird mit Enbw nicht umgegangen. Auch da wo es um Schnelllader (Autobahn) geht.
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Re: Supercharger Preise

Beitragvon xado1 » Sa 14. Jan 2017, 11:00

im vergleich zu fastned,die ohne vertrag 59 cent verlangen,wäre der supercharger mit 22 cent gleich dem haustrompreis.
von the new motion brauchen wir da gar nicht reden,da liegt der preis irgendwo ab 80 cent
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Dieselfrei,d.h. frei ,weil ich wieder einen Diesel fahre
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Re: Supercharger Preise

Beitragvon TeeKay » Sa 14. Jan 2017, 12:10

Langsam aber stetig hat geschrieben:
Um ehrlich zu sein, finde ich persönlich für Supercharger (und Schnelllader generell) einen Minutentarif sogar besser. Die zweistufige Lösung ist auch nicht schlecht.

Wieso findest du das besser? Tesla berechnet nach dem Ende der Ladung ohnehin einen sehr hohen Zeittarif von 21 Euro pro Stunde. Das ist ein ziemlich guter Anreiz, abzuhauen. Und wenn jemand von 80% auf 100% laden will, kann dir das als zweitgekommener auch egal sein, weil du dann am Supercharger trotzdem mit 90kW laden kannst. Da gibt es kaum einen Zeitunterschied zu 116kW Peakleistung. Selbst beim P100D liegt die nur kurz an.
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