Preisangabenverordnung

Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon Tigger » Mi 10. Mai 2017, 07:19

SaschaG hat geschrieben:
Der Vergleich mit dem eigenen Stromanbieter hinkt. Hier schließe ich ja einen Vertrag und nutze die Leistung dauerhaft in der Vertragslaufzeit nur an einem Entnahmepunkt.

Das wäre lösbar, allerdings vermutlich nicht im Sinne des Kunden: Für jede Säule die Du gedenkst nutzen zu wollen musst Du vorher einen Vertrag abschließen, der dann genau für diese eine Säule gilt und einen festgelegten Preis hat.
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Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon SaschaG » Mi 10. Mai 2017, 07:48

Fluencemobil hat geschrieben:

Jede Ladung soll auch noch einzeln vom Konto abgebucht werden? Egal ob 2,..€ oder 12,..€?
So eine einzelabbuchung würde die kosten noch mal nach oben verändern. Für jede abbuchung dann auch noch eine Rechnung, da die Säule ja keine Quittung für romingpartner druckt?
Bei 1 Abbuchung am Monatsende, weißt man auch nicht mehr (ohne Foto) was die Säule vor Wochen angezeigt hatte.


Für Gelegenheitslader ist das mit den einzelnen Buchungen kein Problem. Die Anzahl wird durch das zunehmende bargeldlose Bezahlen sowieso immer größer. Und wer oft unterwegs lädt, kann sich ja eine Karte von einem der Anbieter holen, die monatliche Rechnungen erstellen.

Bei der Vielzahl der aktuell notwendigen RFID Karten habe ich schon das Problem, dass manche deaktiviert werden, wenn man sie nicht regelmäßig benutzt. Das passiert mir mit meiner Kreditkarte nicht.
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Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon olsvse » Do 11. Mai 2017, 11:22

Sewi hat geschrieben:
Dazu kommt das Tanklotto: Gilt an der Kasse noch der Preis auf der Anzeige als ich auf die Tankstelle gefahren bin oder wurde er zwischendurch um 20 Ct./Liter erhöht?


So arg ist das Lotto nicht.
Der Preis an dem großen Straßenschild ist in der Tat uninteressant.
Anders ist es mit dem Preis den die Zapfsäule beim herausnehmen der Zapfpistole anzeigt. Wenn ich dann das Ventil der Zapfpistole öffne, dann schließe ich einen Vertrag. Das ist dann auch der gültige Preis um den ich tanke. Und der ändert sich auch nicht mehr auf dem Weg zur Kasse.
Und die Moderne Zapfsäule ist sogar in der Lage den Preis je nach Kraftstoffart anzuzeigen.

Von daher finde ich umraths Vorschlag machbar.
Eine Netzverbindung existiert ja. Dann könnte man das wirklich über der RFID-Chip regeln.
Ich halte den Chip vor und er zeigt mir den Preis an. Wenn er mir passt, drücke ich auf Start und im Anderen Fall auf Abbruch und fahre weiter. Oder nehme eine andere Karte.

Gruß,
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Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon AndiH » Do 11. Mai 2017, 11:57

olsvse hat geschrieben:
Von daher finde ich umraths Vorschlag machbar.
Eine Netzverbindung existiert ja. Dann könnte man das wirklich über der RFID-Chip regeln.
Ich halte den Chip vor und er zeigt mir den Preis an. Wenn er mir passt, drücke ich auf Start und im Anderen Fall auf Abbruch und fahre weiter. Oder nehme eine andere Karte.

Gruß,
OlSvSe


Es ist vieles technisch machbar aber die Komplexität um das einigermaßen richtig zu machen wäre sicher nicht hilfreich für die Verfügbarkeit oder den Preis an den Ladesäulen. Es wäre dazu notwendig das nicht nur eine Authentifizierung stattfindet sondern auch noch ein Abgleich zwischen den Möglichkeiten der Säule und dem Tarifmodell des Karten Anbieters. Du willst sicher nicht an der Schuko Ladestelle den DC Preis wissen und wahrscheinlich auch nicht ein Liste der Tarife deines Anbieters auf dem Mini Display durch scrollen.
Das einfachste ist schlicht ein Abrechnungsmodell wie es z.B. ChargeNow oder Charge&Fuel machen. Am allen Säulen an denen die Karte funktioniert der gleiche Preis unabhängig vom Säulenbetreiber, dann braucht es dich überhaupt nicht zu interessieren ob das Display spiegelt, zu klein ist, in spanisch, defekt oder gar nicht vorhanden.

Gruß

Andi
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Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon Hachtl » So 25. Jun 2017, 21:15

Wie seht ihr das: In der New Motion App steht ja bei vielen Ladestationen "Preis unbekannt". Nun habe ich bei so einer Säule tatsächlich eine Rechnung bekommen (umgerechnet 0,4165 €/kWh zzgl. TNM Gebühr).

Da kein Preis angegeben war und ich eigentlich davon ausging, daß die Ladung kostenlos ist habe ich mal der Rechnung widersprochen.
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Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon Souldriver » Sa 18. Nov 2017, 18:12

Hachtl hat geschrieben:
Wie seht ihr das: In der New Motion App steht ja bei vielen Ladestationen "Preis unbekannt". Nun habe ich bei so einer Säule tatsächlich eine Rechnung bekommen (umgerechnet 0,4165 €/kWh zzgl. TNM Gebühr).

Da kein Preis angegeben war und ich eigentlich davon ausging, daß die Ladung kostenlos ist habe ich mal der Rechnung widersprochen.


Du regst dich echt über den noch Humanen Preis pro KWh auf? Ernsthaft? Ich habe kürzlich 15,72€ für 6,486kwh bezahlt!! Bei einer Ladedauer von 2:12 Stunden! Leider bin ich kein IT-Experte (muss ich das sein?) und war daher nicht in der Lage über PlugSurfing den Preis zu erfahren. Ich hatte den Ortungsdienst nicht an (wozu auch, ich weis wo ich bin), was aber zwingend notwendig ist, damit die App in der Lage ist den Preis einer aufgerufenen Säule anzuzeigen. Ich bin als Kunde also verpflichtet mich tracken zu lassen nur um einen Preis zu kriegen? Macht das Aral, Schell, Esso u.a. auch so? Ich bin in der Lage die Benzinpreise in Echtzeit abzufragen (500km von mir entfernt!) ohne Ortungsdienste! So vertraute ich auf den in einem Ellenlangen Kleingedruckten, das an der Ladesäule klebte, das es pro Stunde laden 3,90€ kostet. Das war am 3 Juni und am 1.8. erhielt ich von PlugSurfing die Rechnung präsentiert! Meine Nachfrage was das soll wurde damit kommentiert, die Preise mache nicht PlugSurfing sondern deren Vertragspartner, in dem Fall die EWE. Also rief ich dort an und das war die Antwort: „Wir verkaufen unsern Ökostrom für 28 Cent an den Ladesäulen. Was ihr Anbieter mit Ihnen abrechnet da haben wir kein Einfluss drauf! Wer lügt denn jetzt? Spassigerweise wird an der 22KW und der 11 KW der gleiche Minutenpreis aufgerufen. Das heißt ich müsste bei der 11 KW Seite bei gleicher Ladezeit 15,72€ für 3,243KWH. Macht für ca150 Km Satte 130,88€ Seit geraumer Zeit ist ist die 22er Seite sehr oft defekt! Unser Kia ist ein Einphasen-Lader, muss ich deswegen mehr bezahlen als ein Renault oder Tesla? Was ist denn mit diskriminierungsfreiem Tanken? Bin ich ein schlechter Mensch weil ich mir „nur“ einen Kia leisten konnte und nicht einen Tesla? Ich kann nicht nachvollziehen warum so darauf geritten wird das man die Verträge ja mit seinem Anbieter macht - und was wenn ich keinen Vertrag habe? Ich müsste mindestens 4 Verträge abschließen um im näheren Umland halbwegs kostengünstig zu Tanken! Kommen so locker 400€ pro Monat zusammen und das für die eventuelle Möglichkeit das man 1 mal dort Tankt! Also Tanke ich zu Hause weil ist Billiger! Für Langstrecke nehme ich lieber einen Hubschrauber- ist erheblich billiger!
Es ist sehr wohl möglich den Preis pro Kilowatt anzuzeigen und auch abzurechnen, jedoch ist es nicht von der Bundesregierung gewollt! Angeblich ist nur noch zeitbasierte Abrechnung zulässig, was eine bodenlose Frechheit ist! Angeblich kann der Kunde ja nicht nachvollziehen wieviel KW er geladen hat. Der Anbieter hat ja keine geeichten Zähler an der Station, blablabla. Damit ist ganz klar das Die E-Mobilität gar nicht gewollt ist, sonst würde so ein Mist nicht laufen!
Was könnten wir für den Umweltschutz tun? Ganz einfach: Das selbe System bei den Benzintankstellen einführen! Was glaubt ihr wohl wie schnell die Straßen leer sein würden!
Elektroautofahrer müssen echt Hardcore sein, sonst steigt man durch dieses wirre System nicht durch. Kein Wunder das Interessenten abwinken wenn man denen die Tanksituation erklärt. Neben Reichweite ist nämlich die nächste Frage - „Und wo tankt man?“ Dannach kaufen sich die Leute lieber einen Diesel - SUV, da wissen sie wenigstens wo sie unkompliziert tanken und bezahlen können! Auch der Sprit kostet in München nicht das 100fache mehr als in Flensburg, das weiß man vorher!



I
Kia Soul EV 25 kW (laut Schein) Bj 9/2015
Audi A6 2,8 150 kW Bj 2013
Audi A4 1,6 74 kW Bj 6/1998
Opel Commodore A Coupé 2,5l 85 kW Bj 4/1971
Opel Rekord A 1,7l 49 KW Bj 4/1964
Umweltfreundlich heißt auch Ressourcen nutzen, Müll vermeiden! :mrgreen:
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Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon PowerTower » Sa 18. Nov 2017, 18:18

Souldriver hat geschrieben:
Du regst dich echt über den noch Humanen Preis pro KWh auf? Ernsthaft?I

Nein, er regt sich darüber auf, dass dieser Preis in der App nicht richtig kommuniziert wurde. Der Unmut ist an dieser Stelle also absolut berechtigt.
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Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon Helfried » Sa 18. Nov 2017, 18:31

Souldriver hat geschrieben:
Neben Reichweite ist nämlich die nächste Frage - „Und wo tankt man?“


Mir ist das aktuelle Bezahl-Wirrwarr bei den Ladesäulen auch zu kompliziert. Deshalb nehme ich stets die kostenlosen Säulen.

Aber beim Handy das GPS abzuschalten, damit die App nicht weiß, wo du bist, ist schon ein wenig strange. :mrgreen:
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Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon joschka » Sa 18. Nov 2017, 19:04

ich glaube kaum dass das vor Gericht Bestand hätte (keine Preise und daher nicht nachvollziehbare Abrechnung), wenn man denn klagt ... und vermutlich werden bald die ersten Präzedenzfälle anrollen ... wir sollten wohl sagen, hoffentlich klagt bald endlich mal jemand, damit da flott Licht ins Dunkel kommt ..............

es kann ja technisch kaum schwerer sein als die Gültigkeit einer RFID oder Chip Karte zu prüfen, in diesem Moment den mit dieser Karte gültigen KWh bzw. Minuten oder auch Pauschalpreis auf dem Display einzublenden ... und DANACH auf Ladestart zu drücken
gruesse aus dem sueden 8-)
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Re: Preisangabenverordnung

Beitragvon esykel » Sa 18. Nov 2017, 19:46

Angeblich ist nur zeitbasierte Abrechnung zulässig.Zitatende.Das stimmt aber nicht, meine Abrechnungen von TNM kommen alle nur mit abgerechneten Kwh hier an.Ausserdem weiss ich ja das TNM bei den Säulen die ich nutze 27 ct+Mwst pro Kwh zahle und die Ladegebuehr von 0,35 ct einmalig pro Ladevorgang.Ich bin immer wieder erstaunt das diese zeitbasierten Säulen ueberhaupt angefahren werden und nachher das grosse Wehklagen ueber zu hohe Rechnungen. :mrgreen:
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