Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon TimoS. » Di 17. Feb 2015, 11:35

Produktionsbeginn schon 2016 angepeilt.

"We remain on plan to begin equipment installation later this year and for the start of battery pack
production in 2016, in partnership with Panasonic."

http://files.shareholder.com/downloads/ ... 0Final.pdf
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon e-lectrified » Mi 18. Feb 2015, 00:10

TimoS. hat geschrieben:
Produktionsbeginn schon 2016 angepeilt.

"We remain on plan to begin equipment installation later this year and for the start of battery pack
production in 2016, in partnership with Panasonic."

http://files.shareholder.com/downloads/ ... 0Final.pdf


Oh yeah! DAS sind gute Nachrichten!
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon berndine1 » Fr 20. Feb 2015, 11:34

oh man das wird geil!
Ich hoffe wirklich, dass wir alle schon bald auch Akkus in den Keller stellen können, um so langsam autark zu werden.
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Snuups » Fr 20. Feb 2015, 11:40

Selbst mit fetten Akkus im Keller sehe ich keine Möglichkeit wirklich autark Energie für einen Haushalt zu gewinnen. Also nicht zu vernünftigen Preisen. Für das zehnfache Geld ist natürlich viel mehr möglich. Aber da stellt sich mir die Sinn Frage.
Liebe Grüsse
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Spüli » Fr 20. Feb 2015, 12:46

Wirklich schön zu sehen, das die große Fabrik so schnell wächst. Wenn das dann noch schneller passiert als geplant ist das um so beachtlicher.

@Snuups: Mit PV oder BHKW kann man recht schnell seine Autarkie erreichen. Auch die Kosten müssen dabei nicht explodieren. Und wenn ich hier immer lese was in der Schweiz für beschissene Hausanschlüsse vorhanden sind, freut man sich dort sicher über die Möglichkeit dort etwas selber zu verbessern.
Gruß Ingo
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Snuups » Fr 20. Feb 2015, 12:59

Mit beschissen, das ist noch geprahlt. Hier ist man bei den Elektrizitätswerken übrigens kein Kunde sondern Bittsteller. Um von 3 × 25 A auf 63 A aufzurüsten habe ich vor einem halben Jahr einen Antrag stellen müssen. Meinem Antrag wurde stattgegeben. Der Umbau wurde aber noch nicht vollzogen. Soviel zur Schweizer Stromversorgung.

Ein Blockheizkraftwerk ist in der Schweiz genehmigungspflichtig. Da aber die regionalen Stromversorger quasi eine Monopolstellung innehaben, werden Anlagen dieser Art praktisch nicht bewilligt.

Es gibt hier einiges an Fotovoltaik. Windenergie wird in der Schweiz praktisch nicht genutzt. Die Fotovoltaik Anlagen sind zum Großteil wenig attraktiv. Zumal überhaupt noch nicht klar ist wie die Entsorgung geregelt werden soll. Kostendeckend sind diese Anlagen frühestens kurz vor dem Betriebsende. Es gibt zwar ein paar Zuschüsse und Subventionen, aber das kann nicht Sinn der Sache sein.
Liebe Grüsse
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Keepout » Fr 20. Feb 2015, 16:33

Snuups hat geschrieben:
... Die Fotovoltaik Anlagen sind zum Großteil wenig attraktiv. Zumal überhaupt noch nicht klar ist wie die Entsorgung geregelt werden soll. Kostendeckend sind diese Anlagen frühestens kurz vor dem Betriebsende.


Ist denn die Entsorgung des schweizer Atommülls geregelt?

Meine PV Anlage zahlt sich praktisch zu 2/3 selber und das letzte 1/3 (30€) ist weniger als ich in der Woche verraucht habe und werden von der Inflation und den Nullzinsen gefressen.
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon berndine1 » Sa 21. Feb 2015, 17:57

Für mich geht es auch darum, den Saudis und Konsorten den Geldhahn zuzudrehen.
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Snuups » Sa 21. Feb 2015, 18:35

Keepout hat geschrieben:
Ist denn die Entsorgung des schweizer Atommülls geregelt?


Natürlich nicht. Diese Kosten trägt die nächste Generation, inklusive Zinsen. Bisher gibt es überhaupt keine Möglichkeit Atommüll zu entsorgen. Gerade in Deutschland stellt man gerade fest dass man sämtliche Salzbergwerke usw. wieder ausgraben muss. Schon nach nur wenigen Jahren sind sämtliche Fässer durchgerostet. Das hat man natürlich auch vorher gewusst. Aber da in diesen Ländern nur in Legislaturperioden kalkuliert und entschieden wird spielt es keine Rolle. Mit den geschaffenen Problemen muss sich ja gegebenenfalls eine andere Regierung auseinandersetzen.

Das ist mit der Fotovoltaik nicht anders. Bei der Produktion entsteht jede Menge Dreck und Gift. Im Betrieb generieren Sie ein wenig mehr Energie, als sie gekostet haben bei der Herstellung. Im Grunde sind Solarzellen mehr oder weniger Batterien. Und nach ihrer Einsatzzeit kann man die auch nicht einfach in den Müll kippen. Vom Glas abgesehen ist auch nicht wirklich viel mit Recycling. Das Argument, in 30 Jahren wird man sich da schon was einfallen lassen zieht nicht. Siehe Atommüll.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/ferruccio-ferroni-dipl-ing-eth-zuerich/sind-pv-stromanlagen-in-deutschland-energievernichter-.html

Fotovoltaikanlagen lohnen sich im Grunde nur deshalb, weil sie subventioniert werden und weil in anderen Ländern, wo die Zellen hergestellt werden, Energie Dreck billig ist. Hochreines Silizium wird meines Wissens in Europa gar nicht hergestellt. Selbst die Firmen, die in Deutschland Solarzellen bauen, beziehen ihre Rohstoffe aus Asien.
Liebe Grüsse
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Jogi » Sa 21. Feb 2015, 21:10

Snuups hat geschrieben:

Das ist mit der Fotovoltaik nicht anders. Bei der Produktion entsteht jede Menge Dreck und Gift. Im Betrieb generieren Sie ein wenig mehr Energie, als sie gekostet haben bei der Herstellung.

Das ist schlichtweg falsch.
PV-Module sind nicht gleich PV-Module, man muß da schon differenzieren.
Ich bin auch ein Gegner der CdTe-Dünnschicht-Technologie, weil es hier ein grundsätzliches Problem gibt.
Kristalline (und auch amorphe) Si-PV-Module können jedoch sehr wohl mit relativ geringen Umweltbelastungen hergestellt werden.
Das geht inzwischen soweit, dass viele Hersteller kein bleihaltiges Lot mehr verwenden.

Und die Annahmen, die Ferruci Ferroni seinen "Berechnungen" der Energiebilanz zugrunde legt, sind geradezu hanebüchen!
Allgemein geht man von 2-4 Jahren Rücklaufzeit für die eingesetzte Energie aus (je nach Technologie und Effizienz bei der Herstellung).

Im Grunde sind Solarzellen mehr oder weniger Batterien. Und nach ihrer Einsatzzeit kann man die auch nicht einfach in den Müll kippen. Vom Glas abgesehen ist auch nicht wirklich viel mit Recycling. Das Argument, in 30 Jahren wird man sich da schon was einfallen lassen zieht nicht. Siehe Atommüll.

Wie gesagt, das mag in gewisser Weise für CdTe-Module gelten, Si-Module jedoch können hervorragend recyclet werden, und zwar echt re-cyclet, weil man die Wafer, sofern sie mechanisch-strukturell unversehrt sind, wiederverwenden kann!
Und selbst kaputte Wafer kann man einschmelzen und zu neuen Ingots kristallisieren.

Hochreines Silizium wird meines Wissens in Europa gar nicht hergestellt.

Wieder falsch.
Wacker produziert in D ca. 50.000t/a.
(btw: Bräuchte Wacker hierfür wirklich auch nur annähernd so viel Energie, wie Ferroni in seinen "Berechnungen" ansetzt, hätten wir in Mitteleuropa ein ernstes Problem...)

P.S.:
Ganz allgemein empfehle ich, Veröffentlichungen des Kopp-Verlages kritisch zu hinterfragen.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
Jogi
 
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