Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon bm3 » Mi 19. Jun 2013, 10:20

Hallo,
ich kann meinem Vorschreiber da nur zustimmen, ich habe auch das Privileg schon länger zwei (kleine)E-Fahrzeuge fahren zu dürfen und brauche eine Infrastruktur auswärts nicht oft, aber ich brauche sie. Und wenn ich sie brauchte funktionierte sie bisher auch problemlos und auch noch kostenlos dazu. Beispielsweise bei der Mainova im Frankfurter Einzugsbereich. Um das kostenlos geht es mir nicht, ich fahre nicht elektrisch um möglichst viel irgendwo an Strom zu schnorren :D Die Infrastruktur und der Strom kosten Geld und das bezahle ich auch gerne.
@Karlsson, als jemand der noch kein E-Fahrzeug besitzt und deshalb auch wohl kaum längere Erfahrungen beim Thema "Infrastruktur" besitzen kann würde dir gut anstehen wenn du dich da etwas zurückhältst.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon Kelomat » Mi 19. Jun 2013, 12:06

Ich kann zum Thema Infrastruktur nur eines sagen: Ich brauch eine Ladestation nicht bei mir ums Eck sondern im Radius von ca. 100-150km von mir zuhause weg.

Meine Primäre Ladestation ist in meiner Garage und die nutze ich für 99,9% der Fahrten. das Ladekabel krame ich in der Stadt (25km von mir entfernt) nur raus wenn ich einen Parkplatz brauche und kein anderer frei ist :twisted:
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon harleyblau1 » Mi 19. Jun 2013, 12:13

Es liegt mir fern, jedes Persönlichkeitsrecht zu bemängeln :D
Jedoch von sich auf andere zu schliessen und das ganze Thema als "..doof.." oder mit "..mickrig.." zu bezeichnen, geht m.E. dann doch etwas zu weit.

Ich lade auch überwiegend zuhause, brauche aber definitiv eine Ladeinfrastruktur für unterwegs..

btw: ein risiko sehe ich da nicht wirklich, obwohl wir noch weit weg von einem gut ausgebauten Netz sind.
Von mir aus können die Preise gerne schnellstens weiter sinken und auch die Effektivität weiter erhöhen. Dann komme ich vllt in zwei Jahren mit meinem Smart doch über die 250 km :lol:
Dirk
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Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon Karlsson » Mi 19. Jun 2013, 12:53

harleyblau1 hat geschrieben:
@Karlsson:
Meinst Du, ich hätte in den letzten 2 Monaten mehr als 4000 km zurück gelegt, wenn ich nicht unterwegs hätte laden können?

Warum nicht? Arbeitgeber in 50km Entfernung ohne Lademöglichkeit.
Oder Arbeitgeber in 100km Entfernung mit Lademöglichkeit - Dann hast Du aber keinen Extra Ladestop gemacht, sondern gehalten, wo Du es eh getan hättest.


harleyblau1 hat geschrieben:
Besorg dir bitte erstmal ein E-Auto und red nicht über ungelegte Eier, sorry.

Ist mir für einen Zweitwagen zu teuer. Als nächstes ist der Erstwagen fällig => und mangels Angebot wird es im besten Fall ein Hybrid werden.

harleyblau1 hat geschrieben:
Ich persönlich finde "teure Infrastruktur" sehr wichtig und bin auch mit Abstrichen darauf angewiesen. Deshalb war mir ein Schnelllader im Auto auch ganz wichtig.

Wie lange dauern Deine Ladeaufenthalte und was machst Du in der Zeit?

Ich habe mein Nutzungsverhalten schon ziemlich genau untersucht und komme einfach zu dem Schluss, dass ich öffentliche Ladesäulen im Alltag so gut wie bräuchte und meine weiteren Strecken mit einem zB Zoe/Leaf/iMiev nicht mit vertretbarem Aufwand machbar wären.


harleyblau1 hat geschrieben:
außerdem: "Teuer" ist relativ. so'ne BenzinTanke kostet ja auch 'n bisschen was, beim Aufbau.....
Hab jetzt keine Vergleichsrechnung aufgemacht, wollte nur mal zum Denken anregen.

Da legt ein privater Investor sein Geld hin und in 2 Minuten laufen 100 Euro aus dem Schlauch.

Wenn genauso ein privater Investor Ladepunkte errichtet und meine Steuern davon verschont bleiben - ok. Ich kann mir aber nicht vorstellen, wie dieser Ladepunkt wirtschaftlich betrieben werden soll.

bm3 hat geschrieben:
@Karlsson, als jemand der noch kein E-Fahrzeug besitzt und deshalb auch wohl kaum längere Erfahrungen beim Thema "Infrastruktur" besitzen kann würde dir gut anstehen wenn du dich da etwas zurückhältst.

Will da einer unbequeme Meinungen zensieren? (ui, da reagiere ich aber ganz allergisch drauf...)
Schon mal von Leuten gehört, die in Mietwohnungen leben?
Ich habe seit einigen Monaten einen Parkplatz vor der Tür - evtl würde Laden mit Schuko gehen. Aber ich weiß nicht, ob ich da nächstes Jahr noch wohne und wie dann alles aussieht. Das sind schlechte Voraussetzungen für größere Investitionen.
Aber Dir wäre es ja eh lieber, wenn ich erst iun 5 Jahren wieder schreibe, wenn ich das Eigenheim mit Garage habe und dann hoffentlich Deiner Meinung bin?
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Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon harleyblau1 » Mi 19. Jun 2013, 13:50

Karlsson hat geschrieben:
harleyblau1 hat geschrieben:
@Karlsson:
Meinst Du, ich hätte in den letzten 2 Monaten mehr als 4000 km zurück gelegt, wenn ich nicht unterwegs hätte laden können?

Warum nicht? Arbeitgeber in 50km Entfernung ohne Lademöglichkeit.
Oder Arbeitgeber in 100km Entfernung mit Lademöglichkeit - Dann hast Du aber keinen Extra Ladestop gemacht, sondern gehalten, wo Du es eh getan hättest.

Ok, verstehe. Du machst da Unterschiede. Bei mir ist es so, dass ich dann z.B. Kaffee trinken gehe, oder einkaufen, oder Bekannte besuchen, etc.
Das muss man planen, richtig. Oder: das kann man planen. Macht auch Spass ;) und schränkt mich nur begrenzt ein.
harleyblau1 hat geschrieben:
Besorg dir bitte erstmal ein E-Auto und red nicht über ungelegte Eier, sorry.

Ist mir für einen Zweitwagen zu teuer. Als nächstes ist der Erstwagen fällig => und mangels Angebot wird es im besten Fall ein Hybrid werden.

Ist kein Argument, sondern nur eine Begründung, dass man auf die Argumente nicht eingehen will (aus welchem Grund auch immer)
Ist Deine Sache,

harleyblau1 hat geschrieben:
Ich persönlich finde "teure Infrastruktur" sehr wichtig und bin auch mit Abstrichen darauf angewiesen. Deshalb war mir ein Schnelllader im Auto auch ganz wichtig.

Wie lange dauern Deine Ladeaufenthalte und was machst Du in der Zeit?

siehe oben (ca. 30 - 90 min, je nach Strecke)
Ich habe mein Nutzungsverhalten schon ziemlich genau untersucht und komme einfach zu dem Schluss, dass ich öffentliche Ladesäulen im Alltag so gut wie bräuchte und meine weiteren Strecken mit einem zB Zoe/Leaf/iMiev nicht mit vertretbarem Aufwand machbar wären.

Ich wollte Dir nicht DEINE Argumente, die für Dich relevant sind absprechen, nur lass den anderen Ihre und "verteufel " nicht für uns alle das Thema
harleyblau1 hat geschrieben:
außerdem: "Teuer" ist relativ. so'ne BenzinTanke kostet ja auch 'n bisschen was, beim Aufbau.....
Hab jetzt keine Vergleichsrechnung aufgemacht, wollte nur mal zum Denken anregen.

Da legt ein privater Investor sein Geld hin und in 2 Minuten laufen 100 Euro aus dem Schlauch.

Soso, der private Investor bekommt also keine Anschubfinanzierungen...
Außerdem: Die Ladesäulen werden doch wohl eher von Energieerzeugen aufgebaut.Also auch eher privatwirtschaftlich. Wir brauchen hier aber nicht die Steuersubventionen gegeneinader aufrechnen. Das führt m.E. zu nichts


Wenn genauso ein privater Investor Ladepunkte errichtet und meine Steuern davon verschont bleiben - ok. Ich kann mir aber nicht vorstellen, wie dieser Ladepunkt wirtschaftlich betrieben werden soll.

Das mit der Wirtschaftlichkeit braucht nicht Dein Problem sein ;)

bm3 hat geschrieben:
@Karlsson, als jemand der noch kein E-Fahrzeug besitzt und deshalb auch wohl kaum längere Erfahrungen beim Thema "Infrastruktur" besitzen kann würde dir gut anstehen wenn du dich da etwas zurückhältst.

Will da einer unbequeme Meinungen zensieren? (ui, da reagiere ich aber ganz allergisch drauf...)
Schon mal von Leuten gehört, die in Mietwohnungen leben?
Ich habe seit einigen Monaten einen Parkplatz vor der Tür - evtl würde Laden mit Schuko gehen. Aber ich weiß nicht, ob ich da nächstes Jahr noch wohne und wie dann alles aussieht. Das sind schlechte Voraussetzungen für größere Investitionen.
Aber Dir wäre es ja eh lieber, wenn ich erst iun 5 Jahren wieder schreibe, wenn ich das Eigenheim mit Garage habe und dann hoffentlich Deiner Meinung bin?


Keine Angst. Deine Meinung lassen wir Dir schon. Die Frage ist doch, ob Du bereit dazu bist. Offensichtlich nicht. Aber das ist ok. Der ein oder andere hier (wen wundert's) schon ;)
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Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon Guy » Mi 19. Jun 2013, 14:42

Berechtigte Einwände, nur haben sie leider alle nichts mit dem Thema zu tun.

Als Elektroauto noch City-ELs waren, dürfte sich 99 Prozent der Bevölkerung einig gewesen sein, dass dies im Alltag nicht funktioniert. Nun sind wir in der tollen Situation, dass Leaf, ZOE und smart für einen wesentlich größeren Anteil eben doch funktionieren. Nicht für alle, ganz klar, aber eben doch für einige. Dass ein Elektroauto für dich nichts ist, Karlsson, dies mag dir niemand ausreden, wenn jedoch jemand schreibt, dass es für ihn funktioniert und die Infrastruktur dabei eine große Stütze ist, kannst du ihm das doch nicht wirklich ausreden wollen.

So, das war mein Offtopic.

Bleibt bitte beim Thema. Es ist echt mühsam, wenn jedes Thema hier zu Diskussionen über Sinn oder Unsinn und Wirtschaftlichkeit eines Elektroautos führt. Wer anderen E-Autos ausreden mag, kann sich gerne dazu ein eigenes Thema aufmachen, aber bitte nicht hier die Diskussion um Batteriepreise kaputtmachen. Danke.
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Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon Karlsson » Mi 19. Jun 2013, 19:10

Aber dieses Thema ist doch ein wirtschaftliches. Und die Frage, ab wann die Wirtschaftlichkeit vom RE zum großen Akku kippt, gehört eindeutig dazu. Irgendwann passiert das schon. Ist eine Frage des Akkupreises, Spritpreises und der Lademöglichkeiten. Also wenn es bei größeren Akkus tatsächlich Sinn macht, damit Langstrecken >500km zu fahren.

Guy hat geschrieben:
Dass ein Elektroauto für dich nichts ist, Karlsson, dies mag dir niemand ausreden

Du hast mich überhaupt nicht verstanden. Ein Elektroauto ist total etwas für mich. Aber in eins unserer zwei Autos gehört ein RE. Und mit dem ist ein Elektroauto etwas für nahezu JEDEN.
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Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon Guy » Mi 19. Jun 2013, 20:05

Nein, du hast mich nicht verstanden. Ich hatte das Thema aufgemacht, weil ich mich gerne mit euch über die Preise von Batterien austauschen wollte und nicht über Verbrenner vs Elektro, Spritpreise, Wirtschaftlichkeit, Infrastruktur o.ä., darum ging es nämlich fast ausschließlich auf den letzten Seiten.

Da auch meine Bitte beim Thema zu bleiben ignoriert wurde, macht, was ihr wollt. Ich habe nichts dagegen, wenn man mal ein wenig vom Thema abschweift, aber in dieser Form vergeht mir die Lust. Hier muss man ja schon mit der Lupe die passenden Beiträge suchen.

Soll ich euch noch den Titel ändern? Dann passt der wenigstens zum Inhalt.
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Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon agentsmith1612 » Mi 19. Jun 2013, 20:40

Also ich hab gerade einmal mal geschaut was die 18650 von Panasonic mit 3400 mAh und NCR Elektrode, kosten wenn man die für Privat kauft.
Da liegt bei bei 8 $ das Stück was dann pro kwH etwa 635 $ entspricht, Tesla muss die ja erheblich günstiger bekommen. Die wären dann bei etwa 2,50 $ das Stück.

Woher habt ihr eure Informationen ?

Edit: Ok stand ja im ersten Post.
Ich denke, dass es noch viel günstiger werden kann, zum einen durch noch mehr Massenproduktion und zum anderen durch Forschung hin zu mehr Kapazität.
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Re: Preise auf 200 Euro pro Kilowattstunde gesunken

Beitragvon bm3 » Mi 19. Jun 2013, 20:47

was niemand wissen wird ist wo genau die Produktionskosten bei den riesigen Stückzahlen von Panasonic liegen.
Aber ich kann mir durchaus vorstellen dass die intern auch bei 2,50 $ noch deutlichen Spielraum nach unten haben.
Was wiegt so eine Zelle ? 80 oder 100 Gramm ? Ich schätze die Rohstoffe die man dafür benötigt liegen im Cent-Bereich.
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