Böser großer Akku

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: Böser großer Akku

Beitragvon HW120 » Fr 19. Okt 2018, 15:05

Und wenn man sich nicht jedes Mal neu entscheiden will, sondern ein Fahrzeug stets verfügbar vor Tür haben will welches alles abdeckt, was dann?
Gruß Hinrich

Derzeit Touareg TDI,
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Re: Böser großer Akku

Beitragvon MaXx.Grr » Fr 19. Okt 2018, 15:20

HW120 hat geschrieben:
Und wenn man sich nicht jedes Mal neu entscheiden will, sondern ein Fahrzeug stets verfügbar vor Tür haben will welches alles abdeckt, was dann?


Falls das auf meinen Post über Deinem bezogen war dann steht die Antwort zwei Posts darüber:

Wenn es für Dich nicht funktioniert dann wird es schon irgendwann einen Porsche mit 1000 km Reichweite für Dich geben. Kauf ihn dann und gut ist's... Oder kauf jetzt einen PHEV oder entwickle einen sREX... Oder bleib beim Diesel SUV - aber dann jammer nicht wenn Du nimmer in die Stadt fahren darfst...


Du darfst aber auch drei verschiedene Autos kaufen - Du darfst mir nur nicht auf den Sack gehen...

Grüazi MaXx
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Re: Böser großer Akku

Beitragvon iOnier » Fr 19. Okt 2018, 16:10

stelen hat geschrieben:
Das ist jetzt aber wieder arg in der eigenen Filterblase verhaftet. Die "Masse" will mit dem Auto möglichst günstig von A nach B kommen,

Jupp. Wenn das irgendwann mit keinem Verbrenner mehr geht, sei es weil auf Dauer nicht nur die Diesel aus den Städten ausgesperrt werfen, sei es weil keiner mehr welche verkauft, da es sich einfach nicht mehr lohnt, dann ...
solang ein Sandero die Hälfte eines Zoe kostet gibt es nicht so arg viel Gründe für das E-Auto, schon gar nicht für die Laternenparker, die immer noch recht viele sind.

... wird auch dies Vergangenheit sein. Also wenn es so kommt - meine Glaskugel müsste mal zur Wartung ;-)
Masse bekommt man über Firmenwagen-Flotten

Da wird ein Hersteller ordentlich Stückzahlen auf einmal los, ja. Aber sind wirklich anteilig die meisten Gebrauchen ehemalige Firmenwagen?
Gruß
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Re: Böser großer Akku

Beitragvon stelen » Fr 19. Okt 2018, 16:26

iOnier hat geschrieben:
stelen hat geschrieben:
Masse bekommt man über Firmenwagen-Flotten

Da wird ein Hersteller ordentlich Stückzahlen auf einmal los, ja. Aber sind wirklich anteilig die meisten Gebrauchen ehemalige Firmenwagen?


Je nach Marke und Typ liegen die DW-Anteile ab etwa Octavia / Passat aufwärts zwischen 60-80% zusätzlich gibt es dann aber noch Skalierungseffekte. Wenn also jemand in der Firma mit einem E-Auto (möglichst positive) Erfahrungen sammeln konnte ist er wohl eher bereit auch privat auf ein E-Auto umzusteigen.

Eine meine Mitarbeiterinnen wollte z. B. kürzlich so einiges über E-Autos von mir wissen. Die war inzwischen ein paar Mal bei mir im PHEV mitgefahren und empfand die elektrischen Fahrten als sehr komfortabel und schön.
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Re: Böser großer Akku

Beitragvon iOnier » Fr 19. Okt 2018, 17:09

Ach so, es ging Dir um Kennenlernen / Mundpropaganda. Ja, da führt ein Weg über Firmenwagen. Ein anderer über die Autohäuser => beworbene Events mit Probefahrten, ... dafür müssen die natürlich erst mal selbst von der Sache überzeugt sein ...
Gruß
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Re: Böser großer Akku

Beitragvon Karlsson » Fr 19. Okt 2018, 20:16

iOnier hat geschrieben:
Man muss aber auch nicht immer voll aufs Gas treten, nur weil es möglich ist. Und auch das Gaspedal steht per Default auf "Minimum" ... warum nicht so auch bei der Wallbox?

Es ging darum, dass die Wallbox 22kW kann. Ich schrub außerdem, dass ich das im Normalfall nicht nutzen werde.

stelen hat geschrieben:
Es geht doch eh nur noch um höchstens 10-20 Jahre. Die nächste Generation wird weder einen Führerschein machen, noch ein Auto besitzen, sondern sich ein Waymo rufen, wenn sie irgendwo hin möchte.

Brave leidenschaftslose Konsumenten. Da träumen die Firmen doch von.
Ich hoffe Du irrst.

MaXx.Grr hat geschrieben:
Schlussendlich muß das Fahrzeug nicht mehr alles können - und mancheiner wird so auf den Zweitwagen komplett verzichten...

Kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Wir haben nur zwei Autos weil wir ständig beide gleichzeitig bewegen. Wenn das nicht so so wäre, hätten wir nur eins. Und tägliches Carsharing macht ja wohl kaum Sinn.
Die Spaßautos werden auch nicht verkauft werden.
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Re: Böser großer Akku

Beitragvon iOnier » Fr 19. Okt 2018, 22:55

Karlsson hat geschrieben:
Es ging darum, dass die Wallbox 22kW kann. Ich schrub außerdem, dass ich das im Normalfall nicht nutzen werde.

Dann muss ich das überlesen haben, sorry. Aber das war auch nicht mein Punkt. Im Vergleich zu den kommenden Nutzern von Elektroautos und Wallboxen bist Du ja ein Poweruser. Dass Du die Ladeleistung bewusst runterregels ist ja schön und gut. Für Otto Normallader ;-) müsste aber der Ausgangswert der untere sein und das Hochregeln einen bewussten (wenn auch einfachen) Eingriff des Benutzers erfordern. Die ersten 3 Tage macht er das dann abends beim Anschließen noch, weil er dem Braten nicht traut, dann vergisst er es, merkt, dass der Akku trotzdem morgens voll ist und lässt es fürderhin.
Gruß
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Re: Böser großer Akku

Beitragvon Rainbow » Fr 19. Okt 2018, 23:54

iOnier hat geschrieben:
Die ersten 3 Tage macht er das dann abends beim Anschließen noch, weil er dem Braten nicht traut, dann vergisst er es, merkt, dass der Akku trotzdem morgens voll ist und lässt es fürderhin.

Genauso fragen meine Nachbarn anfangs, du hast doch ein E-Auto, wieso parkt du denn auf der Strasse?
Musst du nicht laden, damit du am nächsten Tag fahren kannst?
Klar, mit einem Verbrenner fährt man der ersten Fahrt auch sofort zur Tanke, damit der Tank immer voll ist.
Das leuchtet den meisten ein.
Jetzt hat der erste nachgezogen, obwohl er doch zunächst der Ansicht war,
dass alles wäre doch nicht ausgereift.
Und der Akku dürfte grösser sein, dass erhöht die Flexilbilität deutlich.
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Re: Böser großer Akku

Beitragvon Karlsson » Sa 20. Okt 2018, 09:25

Ich muss tatsächlich täglich laden, obwohl es meist am Tag 65-70km sind. Aber 2 Tage sind mit dem 22kWh Akku nicht wirklich drin, bzw es ginge mit langsamer Fahrweise und ohne Reserve vielleicht gerade eben. Unnötiger Stress => täglich laden. Da hätte ich mit einem größeren Akku gerne mehr Entspannung, auch um am WE mehr PV Strom laden zu können, an den ich unter der Woche im Winterhalbjahr nicht wirklich komme.
Und natürlich für die längeren Strecken, da muss zur Zeit viel zu oft und lange geladen werden.
Lange auch deswegen weil der kleine Akku ja auch wieder nur einen gewissen Bereich hat, wo er hohe Leistung annimmt. Wenn ich mich auch noch auf den beschränke, muss ich noch häufiger laden. Also lade ich weiter in Bereiche, wo längst nicht mehr die Maximalleistung erreicht wird.

iOnier hat geschrieben:
Die ersten 3 Tage macht er das dann abends beim Anschließen noch, weil er dem Braten nicht traut, dann vergisst er es, merkt, dass der Akku trotzdem morgens voll ist und lässt es fürderhin.

Also bei mir wird das eingestellt und bleibt dann so, da muss ich nicht jedes Mal drücken.

Ich will halt entweder 1P mit relativ hohem Strom PV laden oder 3P mit vielleicht 9kW, wo insgesamt am wenigsten Verluste entstehen oder 3P 22kW wenn es tatsächlich mal schnell gehen soll.

Ich denke schon, dass wir ein Problem bekommen wenn alle nach Feierabend mit 22kW zuhause in 30min die Kiste wieder voll laden. Runter regeln wäre eine Möglichkeit. Besser wäre erst nach Mitternacht beginnen und noch besser wäre es wenn es über den Netzbetreiber geregelt würde.
Also ich stelle dann ein, dass morgen früh mindestens 80% im Akku sein sollen und der Rest passiert dann automatisch und netzdienlich. Im Gegenzug dafür gibt es Rabatt.
Technisch ist das ja gut vorstellbar. Und gerade die großen Akkus geben den Netzbetreibern dann gute Möglichkeiten zur Stabilisierung.
Wenn es schneller gehen soll, wählt man einen anderen Modus, dann zum normalen Preis.
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Re: Böser großer Akku

Beitragvon iOnier » Sa 20. Okt 2018, 14:02

Karlsson hat geschrieben:
iOnier hat geschrieben:
Die ersten 3 Tage macht er das dann abends beim Anschließen noch, weil er dem Braten nicht traut, dann vergisst er es, merkt, dass der Akku trotzdem morgens voll ist und lässt es fürderhin.

Also bei mir wird das eingestellt und bleibt dann so, da muss ich nicht jedes Mal drücken.

Solange es automatisiertes netzdienliches Laden nicht gibt fände ich einen automatischen Rückfall auf default besser. Den Defaultwert halt auf den Alltagsfall des Anwenders konfiguriert. Dann vergisst man nicht, von "schnell" wieder auf"normal" zurückzustellen. In jedem Einzelfall manuell dran herumspielen kann man ja unabhängig davon.
Gruß
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