Batteriezellen für den BMW i3

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Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon dkt » Do 13. Jun 2013, 06:37

Tut mir leid um diese Anfrage. Hat jemand gesicherte Infos, woher BMW jetzt die Zellen bezieht, nach all den Wechseln in den Joint Ventures. Ich komme bei meinen Recherchen nicht weiter.

Jeder Tip ist willkommen.

Vielen Dank im Voraus

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Re: Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon Guy » Do 13. Jun 2013, 09:12

Nach dem Bosch und Samsung nun getrennte Wege gehen, scheint es nicht klar zu sein, von welchem Zulieferer nun die Zellen kommen. Das Ende von SB LiMotive wurde doch im Herbst letzten Jahres verkündet, oder? Ich glaube nicht, dass BMW in so kurzer Zeit noch mal die Zellen austauscht. Üblicherweise werden diese doch über einen längeren Zeitraum getestet.

Laut des Fotos bei Wikipedia scheint es sich um eine prismatische 60 Ah Zelle zu handeln
Lithium-Ion_Battery_for_BMW_i3_-_SB-LiMotive_Cells.JPG
RudolfSimon - Wikipedia

http://oversight.house.gov/wp-content/u ... German.pdf
Hier ist die Rede von NMC Zellen (Seite 2)

Mehr hat eine schnelle Suche nicht ergeben.
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Re: Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon agentsmith1612 » Do 13. Jun 2013, 13:22

was ich noch nicht ganz durchblicke, BMW hat mal in meheren News geschrieben bzw. es wurde berichtet, dass BMW die Zellen sehr gut temperiert, aber so wie das aussieht, sehe ich dort keine Kühlung und keine Heizung.
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Re: Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon dkt » Do 13. Jun 2013, 14:09

Was mich umtreibt ist; der BMW i3 Motor leistet laut Datenblatt 125 kW. Selbst wenn ich einmal davon ausgehe, dass die Nennleistung niedriger läge und es sich hier um eine Kurzzeitleistung handelt, dann drängt sich mir die Frage auf, welche Zelle hält das in einer 22 kWh Batterie aus? Denn das wäre ein c Wert von 5,7. Ohne Klimatisierung würde das mich zweimal wundern.

Vielleicht käme da nur noch ein Keramik-Separator in Frage und Nanotitanat (Zellspannung um die 2 Volt?). Nur mit welchem Gewicht das verbunden wäre? Ich glaube, es wäre unrealistisch, davon auszugehen.

Das Batteriegeheimnis ist bei BMW zumindest für mich – hinsichtlich der verwendeten Zelle – nicht zu durchdringen. Irgendwo habe ich gelesen, dass BMW die Batterie selbst zusammenbaut, also elektronische Steuerung, Gehäuse und- möglicherweise - Klmatisierung. Nur wer die Zellen herstellt - Kamenz?, Teslas Zulieferer? Oder ein Toyotazulieferer?

Im Gegensatz zu so viel Geheimhaltung sind die Teslaleute richtige Plaudertaschen.
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Re: Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon bm3 » Do 13. Jun 2013, 14:38

Na, wenn die in diesem Jahr noch Autos verkaufen wollen müsste doch so langsam mal etwas durchsickern ? :mrgreen:
Oder droht BMW-Mitarbeitern eventuell lebenslanges Zuchthaus falls etwas nach Außen dringt ?
5C oder noch mehr an Belastung sind wohl schon ziemlich happig. :)
Auf den Zellen im Bild steht ja auch "Dummy" drauf ? :mrgreen:
Dann wird das wohl noch recht wenig mit der Realität später in der Akkubox zu tun haben.
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Re: Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon agentsmith1612 » Do 13. Jun 2013, 15:14

hier auch noch ein anderes Bild http://s1.bimmerfest.com/gallery/BMW-i- ... 13-001.jpg
sieht aber auch nicht nach klimatisierbar aus.
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Re: AW: Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon molab » Do 13. Jun 2013, 15:46

Der i3 kommt definitiv mit einer flüssigkeitsgekühlten / - gewärmten Batterie. Was mich interessieren würde ist, ob sie das unter Tesla Lizenz fertigen oder um das Patent herumbauen. Im zweiten Fall verstehe ich die Geheimnistuerei sehr gut, man lässt sich nicht gern angreifen oder zu früh in die Karten schauen.
Daimler hat das Thema nicht, die haben mit der Beteiligung an Tesla damals auch Nutzungsrechte am System, sogar für den kleinen Smart.
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
Eigenstromladung: PV: SMA/Solarwatt 3,2kWp; KWK: EcoPower 1.0; Puffer: SMA SI 6.0, Pb 30(15)kWh nur für KWK
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Re: Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon dkt » Do 13. Jun 2013, 17:44

Bei meiner weiteren Suche bin ich auf einen Blog gestoßen.

EinTester von einem der ActiveE Fahrzeuge berichtet dort folgendes:

Beim ActiveE hatte der Tester, mit der Batterie von BMW, nach 44.000 Meilen und 1.000 Ladezyklen, 8% Verlust von Speicherkapazität.

Die Bilder von der Batterie lassen vermuten, dass es keine Klimatisierung gibt. Auch ist der Zellenhersteller nicht zu erkennen. So wie die Batterie aussieht, ist das möglicherweise eine Einzelstückfertigung.

Die Batterie hat nominal 32 kWh, BMW, aber davon nur 28 kWh als nutzbarer Speicher angegeben. Davon konnte der Tester anfänglich bis 27,4 nachladen und zum Schluss noch 25,25.

Quelle

http://www.bmwblog.com/2013/04/25/under ... city-loss/
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Re: Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon PowerTower » Do 13. Jun 2013, 19:41

dkt hat geschrieben:
Was mich umtreibt ist; der BMW i3 Motor leistet laut Datenblatt 125 kW. Selbst wenn ich einmal davon ausgehe, dass die Nennleistung niedriger läge und es sich hier um eine Kurzzeitleistung handelt, dann drängt sich mir die Frage auf, welche Zelle hält das in einer 22 kWh Batterie aus? Denn das wäre ein c Wert von 5,7. Ohne Klimatisierung würde das mich zweimal wundern.

Vielleicht käme da nur noch ein Keramik-Separator in Frage und Nanotitanat (Zellspannung um die 2 Volt?). Nur mit welchem Gewicht das verbunden wäre? Ich glaube, es wäre unrealistisch, davon auszugehen.

Das ist genau die Frage, die ich mir auch bei Hybriden stelle. Da wird teilweise eine elektrische Reichweite von 2 km angegeben (Auris?), oder auch mal 30 km. Das heißt dort sind nicht mehr als 5 kWh nutzbare Batterie drin. Die dazugehörigen Elektromotoren weisen aber oftmals Spitzenleistungen >30 kW auf. Ist mir ein absolutes Rätsel. OK die LFP Zellen von GAIA oder A123 sind auch für 15C Dauerleistung spezifiziert, aber die nutzt ja kaum ein Hersteller. Mit Lithium-Titanat wäre es machbar ohne die Zellen übermäßig zu stressen, aber das findet derzeit nur Verwendung in der neuen Generation i-MiEV und im Lightning GT.
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Re: Batteriezellen für den BMW i3

Beitragvon agentsmith1612 » Do 13. Jun 2013, 20:11

dkt hat geschrieben:
Bei meiner weiteren Suche bin ich auf einen Blog gestoßen.

EinTester von einem der ActiveE Fahrzeuge berichtet dort folgendes:

Beim ActiveE hatte der Tester, mit der Batterie von BMW, nach 44.000 Meilen und 1.000 Ladezyklen, 8% Verlust von Speicherkapazität.

Die Bilder von der Batterie lassen vermuten, dass es keine Klimatisierung gibt. Auch ist der Zellenhersteller nicht zu erkennen. So wie die Batterie aussieht, ist das möglicherweise eine Einzelstückfertigung.

Die Batterie hat nominal 32 kWh, BMW, aber davon nur 28 kWh als nutzbarer Speicher angegeben. Davon konnte der Tester anfänglich bis 27,4 nachladen und zum Schluss noch 25,25.

Quelle

http://www.bmwblog.com/2013/04/25/under ... city-loss/


Man sieht ja das nach den ersten 500 Zyklen ein stärkerer Abfall auftritt.
Das ist laut Diagramm bei 24.000 Meilen.

Meine Vermutung ist das zu dem Zeitpunkt an einer der Zellen etwas passiert sein kann, denn vorher und nacher ist die Kapazitätsabnahme in etwa identisch.

Dort im Artikel wird auch etwas über die Garantiebedienungen gesagt, Nissan gibt ja ca. 66 % für 5 Jahre oder 100.000 km (in den USA), von Renault gibt 75 % Distanz und Zeit weiß ich jetzt nicht.

Aber eigentlich ist 75 % schon das mindeste, meiner Meinung nach denn für den Zoe würde das bedeutetn bei realer Reichweite von 150 km, kommt nach 25% Abzug nur noch 112 km raus, was sehr wenig ist.
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