mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon GTE17 » Fr 24. Feb 2017, 18:49

Zumindest bei der Benzin-Standheizung im Golf GTE ist es so, dass man diese nicht mehr anschalten kann, sobald das Fahrzeug auf Reserve fährt. Hiermit soll wohl verhindert werden, dass damit der Tank so geleert wird, dass man nicht mehr fahren kann.

Für die elektrische Standheizung macht das für mich an dieser Stelle tatsächlich keinen Sinn.
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Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon Naheris » Mo 27. Feb 2017, 15:27

@Zuhörer:
Wo soll denn da der Witz gewesen sein? Das war fachlich und inhaltlich einfach eine Falschmeldung. Es sollte nur dem Bashing eines Markennamen dienen, und das auch noch absolut grundlos.
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Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon Eagle_86 » Mo 27. Feb 2017, 17:45

Noch eine Auffälligket zum Thema Software:
Heute war ich tanken nach knapp 1500 km. Das war auf Grund vieler Kurzstrecken die längste Distanz mit einer Tankfüllung für mich bisher. Damit errechnet sich bei Spritmonitor, wo ich alle Betankungen und Stromladungen eintrage, ein durchschnittlicher Verbrauch von 4,67 Liter auf 100 km über die gesamte Distanz der letzten 11492 km, für die ich 536 Liter getankt habe und anfangs einen halbvollen Tank hatte.
So weit, so nachvollziehbar. Schließlich muss nur die gesamte Spritmenge mal 100 durch die gesamte Distanz dividiert werden.
Die im Tacho gespeicherten Werte zeigen mir jedoch einen Durschnittlichen Verbrauch von 3,6 l / 100 km an für die gesamte Distanz im Langzeitspeicher. Wie kann das so weit auseinander liegen?
Wie werden die Werte im Fahrzeug errechnet? Sind die Sensoren so ungenau? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Fahrzeug nicht besser "weiß" wieviel Sprit eingespritzt wird oder durch die Benzinpumpe gepumpt wird oder welche Sensoren auch immer noch daran beteiligt sind. Ist es wirklich so schwer, einen nachvollziehbaren Wert anzugeben? (also jetzt ohne Polemik, wirklich aus Interesse.)
Jetzt Polemik: Ist es vielleicht auch eine bewusste Methode einen tollen Spritverbrauch darzustellen für ganz dumme Kunden, die nicht selbst dividieren können? Es wäre nach den Erkenntnissen der letzten Monate ja leider nahe liegend sowas zu glauben.
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Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon motzky » Mo 27. Feb 2017, 19:08

Eagle_86 hat geschrieben:
Jetzt Polemik: Ist es vielleicht auch eine bewusste Methode einen tollen Spritverbrauch darzustellen für ganz dumme Kunden, die nicht selbst dividieren können? Es wäre nach den Erkenntnissen der letzten Monate ja leider nahe liegend sowas zu glauben.

Polemisch oder nicht, es entspricht auch meiner Beobachtung damals bei meinem alten A3 1,9 TDI. Da wurde auch immer 4,2-5,3 angezeigt und nach rechnen beim Tanken brachte immer mehr :roll:
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Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon Naheris » Di 28. Feb 2017, 10:57

Bei meinem A6 musste ich auch 0.6 l/100km aufschlagen. Bei meinem Passat GTE sind es nur 0.04 bis 0.16 l/100km - also 0.2 wenn man sicher sein will. Mir wurde auf einem anderen Forum gesagt, man könne das modifizieren und die Anzeige hoch tunen (zumindest beim VW). Vielleicht werden so manchmal Vorführer etwas optimiert... ;)
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Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon zuhörer » Di 28. Feb 2017, 17:50

Eagle_86 hat geschrieben:
... Jetzt Polemik: Ist es vielleicht auch eine bewusste Methode einen tollen Spritverbrauch darzustellen für ganz dumme Kunden, die nicht selbst dividieren können? ...

Genau so ist es - die Meisten können den tatsächlichen Verbrauch wirklich NICHT ausrechnen!

Ich hatte mir mal einen VW up! ausgeliehen, um die "Sparsamkeit" des kleinen Motors bei Tempomat 130 zu prüfen.
Lt. vorher genulltem Bordcomputer 5,5l/100km, lt. Tankbeleg und rechnen 6,5l/100km

Der gleiche up! zeigte im Fahrzeug 3 verschiedene Geschwindigkeiten an: lt. Zeiger/Tacho 140, lt. digitalem Bordcomputer 135 und lt. dazugehörigem Navi/GPS 132.
Im Volkswagen-Konzern kennen die sich wirklich mit Software aus.
Es kursierte auch mal ein Bild in dem ein e-Golf im I-Kombi zu Ölwechsel gerufen wurde. Super Sache ;)

@Naheris, schade dass du so traurig durchs Leben gehen musst.

Auch den A3 étron habe ich natürlich auch schon mal zur Probe gefahren und fand ihn nicht Fisch nicht Fleisch - wie eigentlich alle PHEV, die ich bisher gefahren habe. Kaum hat man sich an die Ruhe beim elektrischen Fahren gewöhnt ist auch schon der kleine Akku leer und der Verbrenner brüllt in die Stille. Pfui!
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Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon Naheris » Di 28. Feb 2017, 20:25

Keine Panik! Ich gehe ziemlich froh durchs Leben. Und dafür muss ich mich noch nicht einmal über andere Personen und Dinge künstlich machen. :mrgreen: Aber jeder wie er will.

Interessant, dass Du bei PHEVs dauerhaft einen Verbrenner hören kannst. Das habe ich bisher nur bei einem der von mir gefahrenen geschafft. Vielleicht war Dein A3 e-Tron ja auch defekt? Oder Dein Gehör ist wirklich richtig gut! Wie auch immer. Ich höre bei 120 km/h auf der Autobahn bei meinem keinen Motor, nicht einmal nach fast 6kkm. Bei meinem muss der Motor schon sehr kalt sein oder ich ziemlich Gas geben, dass da mal kurz etwas knurrt.

Oder man muss den GTE-Modus einschalten. Aber dann kommt der Motorsound aus den Lautsprechern. Wer's mag.
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Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon zuhörer » Di 28. Feb 2017, 23:22

Naheris hat geschrieben:
...Interessant, dass Du bei PHEVs dauerhaft einen Verbrenner hören kannst. Das habe ich bisher nur bei einem der von mir gefahrenen geschafft. Vielleicht war Dein A3 e-Tron ja auch defekt?...

Ganz sicher nicht.
Äh, wo habe ich was von dauerhaft geschrieben?
Der große Krach klappt bei jedem PHEV wo der E-Motor im Automatikgetriebe drin sitzt. Du fährst ca. 80km/h elektrisch. Nahezu absolute Stille. Dann gibst du kickdown (um z.B. jemanden zu überholen), es passiert ca. 1 - 1,5 s gar nichts bis sich das Automatik-Getriebe sortiert hat und der Verbrenner angesprungen ist - und dann brüllt der mit Vollgas in die Stille rein. Und da merkst du, das du voll die museumsreife Technik gekauft hast.

Du musst es mir nicht glauben - probier es selbst aus! Es klappt zu 100% !

Ich habe das gemacht (insgesamt 5 verschiedene PHEV in allen Preislagen zur Probe gefahren) und mein Fazit war, dass ich mein Geld nie für so ein Ding ausgeben werde. Muss halt der alte Benziner noch eine Weile mitmachen bis es ein für mich brauchbares reines Elektroauto gibt.

Aber wir kommen vom Thema ab - Audi schlampt bei der Software war das Ausgangsthema...
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Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon Naheris » Mi 1. Mär 2017, 04:16

zuhörer hat geschrieben:
Kaum hat man sich an die Ruhe beim elektrischen Fahren gewöhnt ist auch schon der kleine Akku leer und der Verbrenner brüllt in die Stille.

Das impliziert schon dauerhaft.

zuhörer hat geschrieben:
es passiert ca. 1 - 1,5 s gar nichts bis sich das Automatik-Getriebe sortiert hat und der Verbrenner angesprungen ist

Du bist offensichtlich noch keinen VAG PHEV gefahren. Einen Volvo sicher auch nicht. Nicht einmal der Kia hat das gemacht, und der liegt preislich noch weiter südlich. Ein BMW auch nicht.

Ein VAG PHEV - zu dem der A3 e-Tron zählt - zieht bis 120 km/h elektrisch. Da muss man bei Kickdown auf fast nichts warten. Ein DSG braucht auch prinzip-bedingt nicht zu schalten wenn man Strom gibt. Der Verbrenner schaltet ggf. zu, wenn man nicht genügend Power-Reserve hat oder das Pedal komplett tritt. Aber da beschleunigt man schon, und wie. Ein A3 e-Tron hat 320 Nm im Elektromotor, und fährt rein elektrisch bis 120 km/h. Ein Passat sogar 400 Nm und geht bis 130 km/h. Das einzige was da stört ist, dass er die Kraft nicht so gut auf die Straße bringt, weil Forderradantrieb.

Der BMW 330e und der Kia Optima haben auch genauso schnell reagiert.

Zugegeben, VAG PHEV sind langsamer als ein Volvo, der sofort instant los sprintet, weil der E-Motor ganz alleine an der Hinterachse hängt. Da ist das zeitversetzte Anspringen des Verbrenners noch ein Tacken offensichtlicher. Aber 1 bis 1,5 Sekunden Verzögerung?

Welche PHEV bist Du noch gleich gefahren? Muss wohl ein Mercedes gewesen sein, und der Prius Plug-In. :roll:

Du musst es mir nicht glauben - probier es selbst aus! Es klappt zu 100% !

*hüstel* Schau mal in meine Signatur. Ich wage zu behaupten, dass ich schon weiß wovon ich schreibe. Und ich schreibe: bei 120 km/h Tacho ist es egal, ob bei mir der Verbrenner läuft oder nicht. Den Unterschied hört man praktisch nicht, außer man legt es komplett darauf an. Man spürt ihn auch nicht an einem typischen Vibrieren. Man sieht ihn eigentlich nur an der Anzeige. Man hört ihn nur und ausschließlich dann, wie ich schrieb, wenn er kalt ist oder man ihn sehr stark fordert. Also ungefähr nur dann, wenn man einmal auf der Landstraße mit Kickdown überholt. Somit höre ich ihn ungefähr einmal die Woche. Damit kann ich echt leben.

Wobei ich Dir beim V60 D6 mit dem Motor recht gebe. Den hört man immer, und spürt ihn noch viel deutlicher. Aber das ist ein relativ alter PHEV und ein Diesel obendrein. Und auf Schub warten muss man nicht wenn der Akku nicht komplett leer ist. Ist er auch nie, weil der EV-Modus es nicht zulässt den Akku komplett leer zu fahren. Somit: praktisch immer instante Beschleunigung. Okay, man kann ihn schon leer kriegen. Aber das benötigt ziemlich viel Vorsatz. Es ist also ungefähr genauso relevant wie das Problem, dass ein Tesla die Nordschleife nicht mit Vollgas fahren oder fünfzehn mal direkt nacheinander maximal Beschleunigen kann. Im täglichen Leben kein Problem.
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Re: mangelnde Softwarepflege beim e-tron

Beitragvon zuhörer » Mi 1. Mär 2017, 06:44

Naheris hat geschrieben:
Welche PHEV bist Du noch gleich gefahren? Muss wohl ein Mercedes gewesen sein, und der Prius Plug-In. :roll:


Golf GTE, A3 etron, 740e, s-Klasse Hybrid, 2er Sports-Tourer. Der Einzige der mir etwas gefallen hat war der 2er. Aber der hat den E-Motor nicht im Getriebe sondern an der Hinterachse. Und der kommt aus anderen Gründen nicht in die Tüte.
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