Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Re: Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Beitragvon sealpin » Di 9. Mai 2017, 15:34

@ihliedaily

bei mir besteht die Möglichkeit den nächsten Firmenwagen als e-tron zu bekommen.
Treibstoff (Strom/Sprit) zahlt dabei der Arbeitgeber (muss noch schauen, wie ich die kWh vom Laden @Home über Spesen abrechnen kann...). Geldwerter Vorteil nur 1%, da Homeoffice.
Insofern könnte es mir eigentlich egal sein, ob Benziner, Diesel oder Hybrid, aber ich dachte mir, wenn ich die Gelegenheit habe, hier "Pionierarbeit" (wie Du es schön formulierst :) ) zu leisten, why not.

Allerdings würde ich den e-tron nicht in Erwägung ziehen, müsste ich den privat kaufen.
Meine derzeitige Konfiguration liegt schon über €50.000,- ... out of Range für mein Privatbudget.

ciao
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Re: Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Beitragvon Eagle_86 » Di 9. Mai 2017, 19:33

@sealpin
Bei mir ist die Situation identisch. Die kWh von deiner Steckdose zu Hause könntest du als Eigenbeleg einreichen.https://de.wikipedia.org/wiki/Eigenbeleg
Für die Ermittlung der kWh habe ich einen Zähler zwischen Steckdose und Ladegerät hängen, den ich regelmäßig ablese. Er ist zwar nicht geeicht, aber besser geht das so eben nicht.

Mit der Führung eines Fahrtenbuches, in dem Dienstfahrten und private Fahrten unterschieden werden, sowie auch die zusätzlichen Kosten (Benzin, Fahrzeugwäsche, Stromkosten etc.) kannst du auch günstiger dabei wegkommen, als mit der 1% Regelung, falls der Anteil der privaten Fahrten nicht besonders hoch ist.

Außerdem (back to topic) sollte der Steuerberater bei der Berechnung deines Geldwerten Vorteils darauf achten, dass du für einen PHEV in Abhängigkeit vom Zulassungsjahr und der Batteriegröße einen Abzug vom 1%-Anteil des Bruttolistenpreises gibt. Die Bruttokapazität von 8,8 kWh steht in der Zulassungsbescheinigung.
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Re: Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Beitragvon Quadralfisch » Di 9. Mai 2017, 21:39

@sealpin: Findest du? Wir haben den 150 PS Diesel in unseren Firmen-Golfs. So berauschend finde ich den jetzt nicht. Sagen ja auch die technischen Daten 0-100 km/h in 8,6 sec., der E-TRON braucht 7,6 sec. was mir gefühlt viel schneller aufgrund des sofort anliegenden Drehmoments vorkommt.
Noch deutlicher wird es bei der Elastizität: Golf 150 PS Diesel / Golf GTE (der E-TRON ist ja von der Technik her baugleich, steht aber nicht auf ZePerfs.com), zum Vergleich noch dein A5 mit 240PS TDI:

40-140 km/h: Diesel 13,6 sec, GTE 10,8 sec, Audi A5 10,3 sec
80-120 km/h: Diesel 5,4 sec, GTE 4,5 sec, Audi A5 4,0 sec
80-180 km/h: Diesel 26,7 sec, GTE 17,9 sec, Audi A5 15,8 sec

Das zeigt ja deutlich, dass der GTE / E-TRON fast die Werte des 3l Diesel A5 erreicht, was ich nach nunmehr 2.000 km auch bestätigen kann. Und das bei einem Verbrauch annähernd dem 150 PS Diesel.

@ihliedaily: Ich habe eine PV-Anlage auf dem Dach, da sieht die Rechnung ganz anders aus :-)

Mein E-TRON ist im übrigen geleast. Kaufen würde ich mir den auch nicht. Wer weiß schon, was der in 3 Jahren noch wert ist, wenn Tesla Model 3 und VW I.D. auf dem Markt sind.
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Re: Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Beitragvon sealpin » Mi 10. Mai 2017, 08:32

@Quadralfisch:
ist bei mir subjektives Empfinden...(das mit der Performance).
Und meine e-tron Erfahrung ist nur 500 KM (Testwochenende).

@Eagle_86
danke für den Hinweis mit dem Abzug beim 1% Anteil. Wusste ich so nicht.

ciao
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Re: Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Beitragvon plock » Do 11. Mai 2017, 09:09

Quadralfisch hat geschrieben:
Das zeigt ja deutlich, dass der GTE / E-TRON fast die Werte des 3l Diesel A5 erreicht, was ich nach nunmehr 2.000 km auch bestätigen kann. Und das bei einem Verbrauch annähernd dem 150 PS Diesel.

Kann ich so nur bestätigen. Objektiv und subjektiv.
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Re: Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Beitragvon jhg » Do 11. Mai 2017, 11:06

Eagle_86 hat geschrieben:
@sealpin
Bei mir ist die Situation identisch. Die kWh von deiner Steckdose zu Hause könntest du als Eigenbeleg einreichen.https://de.wikipedia.org/wiki/Eigenbeleg
Für die Ermittlung der kWh habe ich einen Zähler zwischen Steckdose und Ladegerät hängen, den ich regelmäßig ablese. Er ist zwar nicht geeicht, aber besser geht das so eben nicht.

Mit der Führung eines Fahrtenbuches, in dem Dienstfahrten und private Fahrten unterschieden werden, sowie auch die zusätzlichen Kosten (Benzin, Fahrzeugwäsche, Stromkosten etc.) kannst du auch günstiger dabei wegkommen, als mit der 1% Regelung, falls der Anteil der privaten Fahrten nicht besonders hoch ist.

Außerdem (back to topic) sollte der Steuerberater bei der Berechnung deines Geldwerten Vorteils darauf achten, dass du für einen PHEV in Abhängigkeit vom Zulassungsjahr und der Batteriegröße einen Abzug vom 1%-Anteil des Bruttolistenpreises gibt. Die Bruttokapazität von 8,8 kWh steht in der Zulassungsbescheinigung.


Hast du das mit deinem Arbeitgeber geklärt, dass er den Stromverbrauch als Eigenbeleg annimmt?
Meiner hat deutliche Bedenken, vor allem dass die Wirtschaftsprüfer das nicht anerkennen.
Ich habe somit eine pauschale Regelung vereinbart. Ist einfacher für beide, auch wenn es nicht zu 100% stimmt.

Und die Reduktion des geldwerten Vorteils sollte eher die Lohnbuchhaltung kennen,
damit das direkt monatlich berücksichtigt wird.
Das ist übrigens ein Abzug von 2.640 Euro vom BLP bei Zulassung in 2017.
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Re: Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Beitragvon sealpin » Do 11. Mai 2017, 13:55

Abrechnung der eigenen Stromkosten mit dem Arbeitgeber ist noch in Klärung...

Derzeit bin ich eher ernüchtert ob der Lieferzeit (>9 Monate lt. Audi Händler).

Schaun mer mal...
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Re: Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Beitragvon Eagle_86 » Do 11. Mai 2017, 18:46

@jhg Ja das ist natürlich nur meinem Arbeitgeber und dessen Steuerberater abgeklärt. Wenn nachher der Wirtschaftsprüfer etwas zu bemängeln hat wird sich das wohl zwischen den beiden klären. Wenn nicht ist es jetzt auch nicht so furchtbar tragisch. Wenn man 25 mal im Monat 7,3 kWh lädt kommt man ca. auf 500 Eur im Jahr, eher weniger. Da kann man durch das Führen eines Fahrtenbuches deutlich mehr wieder rein holen. Bei vollelektrischen Fahrzeugen wäre das sicher etwas anders.
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Re: Audi A3 e-tron Brutto Batteriekapazität?

Beitragvon jhg » Fr 12. Mai 2017, 06:35

Eagle_86 hat geschrieben:
@jhg Ja das ist natürlich nur meinem Arbeitgeber und dessen Steuerberater abgeklärt. Wenn nachher der Wirtschaftsprüfer etwas zu bemängeln hat wird sich das wohl zwischen den beiden klären. Wenn nicht ist es jetzt auch nicht so furchtbar tragisch. Wenn man 25 mal im Monat 7,3 kWh lädt kommt man ca. auf 500 Eur im Jahr, eher weniger. Da kann man durch das Führen eines Fahrtenbuches deutlich mehr wieder rein holen. Bei vollelektrischen Fahrzeugen wäre das sicher etwas anders.

Das ist richtig, das Risiko liegt nicht beim Arbeitnehmer.
Mein Arbeitgeber hatte eben Bedenken und dann haben wir uns was anderes einfallen lassen.
Fahrtenbuch macht bei mir keinen Sinn, ich fahre mehr private wie geschäftliche Kilometer.
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