Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon Rudi L. » Mo 15. Jun 2015, 14:22

Karlsson, es ging darum weil Du meinst man hat die Elektromobilität nicht verstanden wenn man schnell mit dem E-Auto fahren möchte. Das halte ich für falsch. Eher geht es um unterschiedliche Wahrnehmung, was ok ist.

Mit der Leistungsfähigkeit meinte ich übrigens nicht nur eine möglichst hohe Topspeed, samt guter Beschleunigung. Ganz vorne stehen da die Reichweite, die Anschaffungskosten, die Haltbarkeit der Batterie und die schnelle Nachladung. Da sehe ich bei allen Elektroautos noch genügend Potential, wenn auch einer bislang ganz vorne und recht nah am Verbrenner ist.

Das Elektroauto muß aber auf Augenhöhe mit dem Verbrenner kommen, sonst wird es nicht akzeptiert und schon gar nicht gekauft werden.

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon Karlsson » Mo 15. Jun 2015, 16:50

Hi Rudi,

da haben wir vielleicht aneinander vorbei geredet.

Rudi L. hat geschrieben:
Das Elektroauto muß aber auf Augenhöhe mit dem Verbrenner kommen, sonst wird es nicht akzeptiert und schon gar nicht gekauft werden.

Das sehe ich absolut auch so.
Bloß eben in Summe und nicht in jedem Punkt. Beim Thema Fernreise mit Topspeed sind Verbrenner einfach besser und da wird sich auch so schnell nichts dran ändern. Und ich denke, dass sie zur Zeit auch kostenmäßig unterm Strich noch im Vorteil sind. Aber für mich wiegt dieses leise und entspannte Fahren einfach mehr als die Nachteile und so hab ich mich für den Zoe entschieden.
Damit repräsentiere ich aber wohl gewiss nicht den Durchschnittsbürger.

Rudi L. hat geschrieben:
Ganz vorne stehen da die Reichweite, die Anschaffungskosten, die Haltbarkeit der Batterie und die schnelle Nachladung.

Kosten und Bequemlichkeit sind es wohl im übergeordneten Sinn.
Also zur Bequemlichkeit gehört da auch eine gute Infrastruktur. Benzin muss man relativ selten tanken und man bekommt an jeder 3. Ecke => top.
Solange weite Strecken mit dem E-Auto noch so viel Planung und auch Wartezeit bedürfen, ist das für die Masse nicht hinnehmbar. Und schon gar nicht zu höheren Kosten noch mehr Umstände.

Da beißt sich der PHEV mit großem Benzinmotor dann nur wieder selbst. Die Einschränkungen fallen zwar weg, die Kosten steigen dafür deutlich.
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon DaCore » Mo 15. Jun 2015, 18:12

Karlsson hat geschrieben:
LE entfällt, der Generator liefert schon DC.


Wie soll das funktionieren? Keine Regelung der Drehzahl und des Moments des Generators?
Verbrenner mit extra Anlasser? Das scheint mir nicht ganz durchdacht zu sein.

Karlsson hat geschrieben:
Wenn man einen vorhandenen, kleineren Motor nimmt, muss nur angepasst werden. Und auch bei der Halbierung muss das Rad nicht neu erfunden werden. Die Brennräume, Kolben, Ventile...können bleiben, wie sie sind.


Dann frag mal den Motorenentwickler Deines Vertrauens, was er von dieser Idee hält. Stichmaß und Bohrung kann man wiederverwenden, den Rest wohl kaum wenn Du EU6+ erreichen willst und einen guten Verbrauch.

Karlsson hat geschrieben:
Das braucht der Norweger unbedingt in seinem Land...als wir 2 Wochen dort waren, war da maximal 90 erlaubt und selbst das war die Ausnahme.


In Norwegen isst man auch Surströmming. In Deutschland kriegt man das nicht verkauft, genauso wenig wie ein Tempolimit auf Autobahnen.
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon Karlsson » Mo 15. Jun 2015, 19:00

DaCore hat geschrieben:
Wie soll das funktionieren? Keine Regelung der Drehzahl und des Moments des Generators?

Fremderregter Synchrongenerator. Die Regelung erfolgt dann durch die Einspritzung und die Steuerng der Last durch den Erregerstrom. Oder permanent synchron mit Gleichrichter und PWM dahinter.

DaCore hat geschrieben:
Verbrenner mit extra Anlasser? Das scheint mir nicht ganz durchdacht zu sein.

Verdammt, hast recht. Da brauchts dann doch etwas mehr.
Ok, permanent erregte Synchronmaschine mit Umrichter. Kriegt man aber auch auf 95% Wirkungsgrad und drüber.

DaCore hat geschrieben:
Dann frag mal den Motorenentwickler Deines Vertrauens, was er von dieser Idee hält. Stichmaß und Bohrung kann man wiederverwenden, den Rest wohl kaum wenn Du EU6+ erreichen willst und einen guten Verbrauch.

Ich bin kein Motorenentwickler, hab aber mit Entwichlung und Konstruktion zu tun und sehe, was Honda da zB hinkriegt

http://de.wikipedia.org/wiki/Honda_NC700X

Wikipedia: Honda NC700X hat geschrieben:
Die NC 700X und ihre beiden Schwestermodelle der NC-Baureihe haben jeweils den gleichen Motor, einen langhubigen Parallel-Twin mit 670 cm³ Hubraum. Die zwei Zylinder haben eine Bohrung von Ø 73 mm Durchmesser, die Kolben einen Hub von 80 mm bei einem Verdichtungsverhältnis von 10,7:1. Zugrunde liegt der Motor aus dem Kleinwagen Honda Jazz, der auf zwei Zylinder reduziert und für den Einsatz in einem Motorrad optimiert wurde. Die Leistungseigenschaften des Motors ähneln daher mehr denen eines Autos, mit einer Drehzahlbegrenzung auf 6500/min und relativ hohem Drehmoment im unteren und mittleren Drehzahlbereich.[5] Unter anderem daraus resultiert auch der geringe Kraftstoffverbrauch des Motorrads


Und was ich meine ist ausdrücklich kein Wirkungsgrad-Meisterwerk, sondern ein RE, der möglichst klein, leicht und billig ist und im wesentlichen nur in den Fällen zum Einsatz kommen soll, wo die Infrastruktur versagt. Ein Elektroauto mit Backup, Joker, Flautenschlepper.
Nichts anderes als der i3 mit dem Moppedmotor. Nur bitte nicht in so nem überteuerten Lifestyle-Flitzer sondern in einem Auto mit hohem Nutzwert, wie dem Skoda Octavia. Und die Abwärme im Winter noch zum heizen verwenden.
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon stevie77 » Sa 16. Apr 2016, 23:23

Hallo zusammen,
ich find' diese technische Diskussion ja ganz interessant, aber darf ich mal wieder zurück auf den Betreff dieses Threads kommen? Ich wäre so ein potenzieller Käufer eines Skoda Octavia oder Superb mit der momentan aktuellen Technik des VW Passat GTE. Leider bin ich von meinen Leasing-Zyklen abhängig und fürchte, dass ich nochmal 4 Jahre länger warten muss. Denn irgendwie scheint die Ankündigung 2016 Superb und 2017 Octavia mit Plug-In-Hybrid inzwischen ja wieder von Skoda kassiert worden zu sein!? Momentan sprechen die Chefs bei Skoda vom Superb in 2019 und erst danach der Octavia.
Ich muss mein Auto aber bis zum Mai 2018 wechseln, von daher wären die aktuell gültigen Jahreszahlen (schon jetzt) interessant...
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon Karlsson » So 17. Apr 2016, 00:00

Es gab da eine ganze Weile keine Meldungen mehr.

Dank Baukasten ist bis 2018 aber ja schon noch einiges vorstellbar.
Vielleicht auch für das kommende SUV, da hatte die Autobild was zu geschrieben.
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