Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Re: Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Beitragvon ChristianF » Fr 20. Okt 2017, 09:44

Kann ich dir sagen, sobald ich ihn gefahren bin ;)
Viele Grüße,
Christian
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Beitragvon ChristianF » Fr 20. Okt 2017, 16:58

So, habe einen Vorführer gefunden, der leider gerade mit einem Schaden in der Werkstatt steht. Aber von der Haptik her fühlt er sich gut und unerwartet hochwertig an. Vermutlich Ende nächster Woche kann ich ihn mal fahren.
Viele Grüße,
Christian
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Re: Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Beitragvon Naheris » Fr 20. Okt 2017, 17:19

Das der Wagen nicht rekuperiert ist mir bei der Testfahrt gar nicht aufgefallen. :shock:
War die Limousine...
Ist: e-Golf 300 Bild
War: Passat GTE Bild
... and I paced (#22).
Naheris
 
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Re: Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Beitragvon ganderpe » Fr 20. Okt 2017, 18:42

Naheris hat geschrieben:
Das der Wagen nicht rekuperiert ist mir bei der Testfahrt gar nicht aufgefallen. :shock:
War die Limousine...
technisch gefällt mir die antriebsvariante mit planetengetriebe (toyota od. ampera) od. die vom autlander phev einiges besser....

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Re: Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Beitragvon ChristianF » Fr 20. Okt 2017, 19:14

Die Frage ist halt, wieviel man durch die Reku wieder reinholen kann. Ich merks immer ziemlich deutlich am Elbtunnel (Berge in dem Sinne haben wir hier halt nicht): auf der ersten Hälfte geht die Reichweite minimal hoch, auf der zweiten deutlich runter. Es ist aber nach dem Tunnel definitiv mehr Reichweite verloren gegangen als die reine Fahrstrecke war. Werde das nächste Mal mal ohne Reku da durch fahren, mal schauen wie die Ergebnisse dann sind. So rein vom grünen Denken her wäre mir die Reku schon lieb..
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Re: Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Beitragvon muinasepp » Mo 23. Okt 2017, 16:01

Auch wenn die Reku nicht so viel bringt, wie viele meinen, ist es mir trotzdem völlig unverständlich, dass man ein solches Auto ohne Reku bauen kann (falls das denn wirklich stimmen sollte). Ist ja praktisch kein Aufwand. Das Outlander-Konzept gefällt mir auch besser (war auch ein Kaufgrund bei mir), aber trotzdem finde ich ist der Kia ein interessantes Angebot.
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Re: Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Beitragvon ChristianF » Mo 23. Okt 2017, 16:20

Habe eben die Info bekommen dass Mittwoch eine Probefahrt stattfinden kann. Meine Liste der Dinge, auf die ich achten will, ist irgendwie länger als bei allen anderen PHEVs und BEVs :)

Hier übrigens zwei Ausschnitte aus der Bedienungsanleitung, demnach scheint doch eine Reku möglich:
reku.JPG

reku2.JPG
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Re: Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Beitragvon Kaylee » Di 24. Okt 2017, 06:38

Also der "normale" Optima Hybrid (Limousine), den wir im Fuhrpark hatten, hat definitiv rekuperiert, und es würde mich echt wundern, der der Plug-In Kombi das nicht täte... ich bin sehr gespannt auf deinen Probefahrtbericht :) Der Optima ist ein schönes Auto.
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Re: Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Beitragvon ChristianF » Di 31. Okt 2017, 12:54

So, hier der Erfahrungsbericht. Leider ist meine SD-Karte von heute auf morgen nicht mehr lesbar, sodass ich Fotos nachreichen muss.

Kurzfassung: es ist wirklich traurig. Traurig, dass dieses Auto so unbekannt ist. Wer einen Passat GTE gefahren ist, findet sich hier sofort wieder. Und auch sonst gibt es wenig Punkte, wo der Optima dem großen Wolf nicht das Wasser reichen könnte.


Etwas ausführlicher:
Der Wagen ist bereits auf den ersten Blick ein Hingucker. Man sieht sehr deutlich die Handschrift von Herrn Schreyer, denn die Ähnlichkeit zum Passat Variant ist verblüffend. Es sind kleine, dafür aber deutliche Dinge, die sich vom Passat Design abheben. Nicht jedoch so, dass man es als unangenehm oder unangebracht empfinden würden, sondern eher in die Richtung „Ja, so kann man’s auch machen“. Von den Abmessungen her geben sich Passat und Optima SW PHEV sehr wenig, ein paar cm hier und da Unterschied halt, aber ansonsten merkt man einfach dass hier der Passat für das neue Auto Modell gestanden hat. Man mag sagen „das ist geklaut“, ich würde denken dass das einfach eine Art „Ideallinie“ ist, und ob die nun aus Südkorea oder Wolfsburg kommt, ist für das Design erstmal egal.

Im Innenraum zieht sich der gute Eindruck weiter. Das gut strukturierte Cockpit mit hervorragend lesbaren Anzeigen (habe ich schon deutlich schlimmer gesehen) und hochauflösendem TFT Display zwischen den Analoggauges integriert sich nahtlos. Die Anzahl der Schalter und Taster ist erfreulich gering, vieles was man nur selten braucht wurde kurzerhand in die Mittelkonsole verlagert. Die Bedieneinheit der Klimaanlage erinnert an den A3 8V: nicht ganz so hochwertig ausgeführt ist, aber kann sich durchaus sehen lassen und ist von dem „Plünnkram“ mit dem manche asiatische Autos kommen, weit entfernt. Kia hat durchaus gelernt und ist hier im höheren Segment unterwegs. Praktisch: die „Driver Only“ Taste, die dafür sorgt dass nur der Fahrerplatz mit entsprechender Klimatisierung versehen wird. Auf der einen Seite toll, da in den meisten Autos sowieso durchschnittlich nur 1,1 Personen sitzen, auf der anderen Seite gibt es im Schwimmbad auch keinen Pinkler- und Nichtpinklerbereich - es vermischt sich halt trotzdem. Den Ansatz finde ich aber echt gut.

Ansonsten ist der Innenraum wie gesagt durchaus hochwertig ausgestattet. Der Kofferraum bietet Platz en gros, Möglichkeiten zur Ladungssicherung ergänzen das Angebot sinnvoll. Insgesamt ist das Auto mit Lademöglichkeiten für mobile Endgeräte, Kühlboxen usw. gut ausgestattet. Was mir fehlt ist eine sinnvolle Befestigungsmöglichkeit für Rear Seat Entertainment, hier gab es im Passat zb einen kleinen Tisch (oder wars im Tiguan?).

Der getestete Wagen hat Vollausstattung
, will sagen: Ausstattungslinie „Spirit“ (höchste) mit allen drei Zusatzpaketen (Leder, Panodach und E-Heckklappe). Das Material der Sitze ist sehr gut verarbeitet, hier gibt es absolut nichts zu bemängeln. Sitzheizung vorn und hinten, elektrische Sitzverstellung mit Memoryfunktion und Sitzbelüftung vorn sind durchaus komfortabel. Nett: die elektrischen Sitze fahren nach Abstellen des Motors um 6-10cm nach hinten, um den Ausstieg zu erleichtern. Die Sitzposition ist gut, Sitze (als auch Lenkrad) lassen sich so einstellen wie man es gern hätte. Leider sind das auch schon die einzigen positiven Aspekte der Sitze: es fehlt hier einfach an Seitenhalt, die Ausstaffierung wirkt etwas „lasch“. Langstreckentauglich? Ja, aber eher mit Note 3 als mit Note 1 oder 2. Dennoch kein No-Go. Erfreulich: die Sitzposition dürfte selbst für 2m Menschen noch gut ausreichend sein. Die Sitze gehen sehr weit nach hinten, und selbst in hinterster Position ist für Fondpassagiere noch mehr als ausreichend Platz.


Kommen wir zur Technik.

Die Motorisierung scheint von Verbrennerseite mit 2.0L sehr ausreichend dimensioniert zu sein. Dafür ist die Leistung des E-Motors mit 68PS für einen 1,9t Kombi umso kleiner. Das ist schade, denn es führt zu dem üblichen PHEV Problem, dass beim der kleinsten Leistungsabforderung sofort der Benziner da ist. Das nervt und wurde hier zB bei Mitsubishi im neuen Outlander PHEV mit der „EV Only“ Taste deutlich besser gelöst. Vielleicht gibt es ja hier Optima-ierungspotential :)
Der Verbrenner ist relativ leise und im Stadtverkehr akustisch fast nicht wahrzunehmen, stattdessen merkt man nur die leichten Vibrationen und erkennt es an der Anzeige. Er hat in erster Linie den Job, Energie für den E-Motor zu erzeugen, schaltet sich aber auch ab und zu direkt als Fahrantrieb auf. Mir persönlich hat nicht gefallen dass das Fahrzeug IMMER mit dem Verbrenner startet, vielleicht bin ich als BEV-Fahrer da auch zu sehr verwöhnt. Er ist dann zwar nach 1-2 Minuten wieder weg, dennoch gefällt es mir nicht.
Die viel diskutierte Reku ist übrigens definitiv vorhanden. Zwar ist sie mit der eines BEV nicht vergleichbar, aber durchaus präsent und lässt sich auch in mehreren Schritten variieren, wenngleich es leider keine Reku Paddles gibt (schade). Dass der Wagen rekuperiert wird anhand des Powermeters und des Stromflussdiagramms sichtbar. Im Gegensatz zB zum eUp wird bei starker Rekuperation und somit Verzögerung des Fahrzeugs, das einem Bremsen gleich kommt, nicht das Bremslicht eingeschaltet. Insgesamt ist es aber so, dass man das Fahrzeug nicht ausschließlich mit Gas geben und Reku fahren kann, es braucht definitiv in der einen oder anderen Situation einen Fuss auf dem Bremspedal.

Die Fahreigenschaften des Autos sind zweifelsohne gut. Das Gewicht der 11,2kWh Batterie sorgt für eine tolle Straßenlage. Die Übersicht ist der Länge des Fahrzeugs entsprechend OK und wird eigentlich nur durch die für mich zu breit geratenen D-Säulen getrübt. Dies macht eine Roundview Kamera wett, deren Modus man auch auf eine normale Rückfahrkamera umschalten kann. Die Fahrassistenten wie Abstandstempomat, Spurerkennung usw. tun ihr Übriges, um das Fahren möglichst angenehm zu machen. Die Lenkung ist auf den Punkt, sehr leichtgängig und angenehm. Das Lenkrad mag etwas überfrachtet sein von Bedienelementen, das ist aber glaube ich Gewöhnungssache. Die Bremsen packen fest zu und haben keinen überflüssig langen Pedalweg oder so. Rangieren ist mit so einem langen Schiff allerdings echt schwierig, wenn man von einem deutlich kleineren Auto kommt. Auch das dürfte aber Gewöhnungssache sein, und wer jetzt schon einen Kombi fährt dürfte kein Problem haben, die Kameras erleichtern es Kombi-Neulingen zusätzlich.

Schade ist, dass der Abstandstempomat nicht als Stautempomat fungiert: nach jedem Stillstand im Stau / Stop+Go ist manuelles Eingreifen notwendig, damit es weitergeht. Hier wurde entweder nicht weit genug gedacht, oder die Funktion bewusst so gestaltet. Im Endeffekt ist es auf jeden Fall schade.

Die elektrische Reichweite von 62km ist vielleicht nicht komplett erreichbar, bei +10°C waren aber über 50km problemlos drin (es hätte auch noch für mehr gereicht, aber dann war ich zu Hause :) ). Die Aufladung an Typ 2 einphasig ist für leidgeprüfte VW Fahrer nichts neues mehr, entsprechend war hier weder Positives noch Negatives zu erwarten: funktioniert einfach. Schön ist auch dass der Ladevorgang mittels einer im Fahrzeug direkt an der Windschutzscheibe präsenten und recht hellen LED angezeigt wird, so kann man immer sofort und z.B. auch durchs Fenster in den Carport schauen und sehen, was Sache ist. Den Ladestecker hätte ich mir VW-GTE-like an der Front gewünscht. CCS, Chademo usw. gibt es weder serienmäßig noch gegen Aufpreis. Schade.

Das Entertainment System ist durchwachsen. Selbst in höchsten Einstellungen wirkt der Klang noch etwas flach, Lautstärke ist aber durchaus ausreichend. Dafür, dass mit Harman-Kardon geworben wird, etwas enttäuschend, erst Recht wenn man die DSPs und deren Leistung zB im BMW 1er oder das Konkurrenzprodukt von Bose im zB A3 oder gar A7 kennt.

DAB, Bluetooth und USB sind serienmäßig an Bord, stellen keine Probleme dar und funktionieren sofort. Ebenso gelungen wirkt die Android Auto Implementierung, wobei mir hier ehrlicherweise die Vergleiche fehlen. Apple CarPlay ist zwar mit an Bord, konnte ich aber in Ermangelung eines passenden Handys nicht testen, ebenso das drahtlose Laden mittels Qi. Das Navi basiert offenbar auf Tomtom oder ähnlichem, arbeitet aber einwandfrei und kennt bereits diverse (auch neuere) Ladesäulen. Beim Telefonieren fällt unschön auf, dass die Telefonbucheinträge in riesiger Schrift dargestellt werden und beim Telefonieren keine andere Nutzung des Displays möglich ist. Schade, wäre nicht nötig gewesen. Womit wir beim Bordcomputer wären.
Insgesamt ist der Bordcomputer jedoch gut gelungen. Die Aufteilung der Informationen hätte minimal besser sein können, von den Möglichkeiten eines Active Info (VW) bzw. Virtual Cockpit (Audi) ist man allerdings weit entfernt. Die von AMS aufgeworfene Frage, ob man wirklich L/100km oder km/Liter angezeigt bekommen muss, ist bei einem Hybrid glaube ich kaum diskutabel: wer den nicht vorwiegend mit Strom bewegen will, hat ohnehin das falsche Auto unterm Hintern.
Das für mich absolute Highlight (im wahrsten Sinne des Wortes) ist das riesige Panodach, das ich mir auch für Golf & Co. wünsche. Es ist dem im Passat durchaus ebenbürtig und von der Größe her vergleichbar. Schön ist, dass man trotz starkem Regen das Prasseln auf dem Dach nicht ganz so laut hört, wie auch immer die von Kia das hinbekommen haben. Ein elektrisches Vertikalrollo ermöglicht es, die Dachfläche zu schließen und so z.b. Sonnenschutz zu ermöglichen. Auch seitlich wurde an diesen gedacht: die Fondtüren enthalten integrierte Sonnenschutzrollos, die exakt auf die Größe der Fenster abgestimmt sind. Vorn gibt es das aus verständlichen Gründen nicht. Dass alle Fenster elektrisch bedienbar sind, versteht sich von selbst. Nicht ganz mein Fall sind die Klavierlack-Inlays in den Türbedienfeldern, aber auch das ist sicherlich Geschmaxsache.

Die elektrische Heckklappe kündigt Ihre Öffnung durch ein Piepen und Aufblinken der hinteren Warnblinklichter an, ist dann aber auch schnell offen (und geschlossen). Wie alle Türen schließt auch sie satt und sanft mit einem leisen, dumpfen Geräusch. Es klingt nichts blechern, hohl oder so, es wirkt vollwertig und „aus einem Guss“.

Kommen wir noch einmal kurz zu den Optionen, die das Fahrzeug so bietet:
Den Optima SW PHEV gibt es in den Ausstattungslinien: Attract und Spirit (Spirit: +4.000EUR). In der Variante Spirit sind Dinge wie die Roundview Kamera, DAB, Gepäckraumtrennnetz, dunkle Scheiben hinten (pechschwarz, von Aussen kein Reingucken möglich, von innen nach aussen hingegen sehr gut) und die Sonnenschutzrollos enthalten. Zudem kommt noch ein ganzes Paket an Fahrassistenten wie zB Abstandstempomat, Notbremsassistent, Fernlichtassistent, Parkassistent als selbstlenkendes System, Querverkehrswarner, Spurhalteasisstent usw mit dazu.

Hat man hier eine Wahl getroffen, ist der Rest recht einfach: es gibt sechs verschiedene Metallicfarben, die alle im Preis enthalten sind. Einzig eine verfügbare Perleffektfarbe („Snow White Pearl“) kostet moderate 170€ Aufpreis. Interessant: beim Kombi gibt es eine Extrafarbe „Temptation Red“, die es bei der Limo nicht gibt. Auch sie ist inklusive.
An optionalen Ausstattungen gibt es vier Pakete: Lederpaket schwarz oder weiß (1990EUR), Panodach (990EUR) und elektrische Heckklappe (490EUR). Das wars. Mehr gibt’s nicht. Außer ein Typ2 Ladekabel, das allerdings 290EUR kostet (habe leider keine Info zur Länge gefunden). Zur Verteidigung des Preises für das Lederpaket sei noch genannt, dass hier ebenfalls die Sitzventilation (!) für die Vordersitze drin ist, die mir sehr gut gefallen hat und in Verbindung mit Ledersitzen im Sommer Gold wert sein dürfte. Ebenso kommt mit dem Paket die Popoheizung für die äußeren Fondpassagiere und die 8fach elektrische Verstellbarkeit des Beifahrersitzes (Serie für Fahrersitz). Im Preis des Panodachs ist noch die Innenraumbeleuchtung in LED enthalten.

Der Grundpreis beginnt bei 40.490EUR für die Attraction Variante, wobei ich mich frage warum Kia sich die 500EUR nicht geklemmt hat und stattdessen mit „Plugin Hybrid Kombi für unter 40T€“ oder so ähnlich wirbt, aber egal. Packt man sich alle Optionen (mal vom Typ2 Kabel abgesehen) mit in das Auto, so landet man bei unter 50T€, nämlich bei 49.580EUR. Hiervon gehen noch einmal die Umweltboni in Höhe von 1500+1500EUR ab, sodass man im Endeffekt bei 46.580EUR Listenpreis landet. Dass hier weitere 10% Rabatt durchaus möglich sind, zeigen aktuelle Angebote, bei den üblichen Neuwagenplattformen gehen die Preise für voll ausgestattete Modelle auf bis zu 39.900EUR runter (zB 12neuwagen.de am 31.10.17). Zudem bietet Kia derzeit eine 0,77% Aktions-Finanzierung über die Autobank des Mutterkonzerns Hyundai, der Konfigurator selbst rechnet mit 3,99% und wirft so eine monatliche Rate von 358EUR aus, die man anhand diverser Parameter im Kalkulator sehr flexibel nach oben oder unten anpassen kann. Im Rahmen eines Leasingangebots wurde uns zudem angeboten, sämtliche Inspektionen und Verschleißteile mit einzubeziehen, was 10EUR monatlich zusätzlich kosten soll. Eine Überführung liegt zwischen 690 und 790EUR.

Lieferzeiten sind relativ schwer zu sagen. Die wenigsten Händler haben derzeit Fahrzeuge stehen, das Auto gibt es ja auch erst seit etwa drei Monaten. Bei BLG steht aber wohl ein recht großes Kontingent und je nach Ausstattungswünschen und Farbe wurden mir Lieferzeiten zwischen vier Wochen und vier Monaten genannt. Dazu muss man wissen, dass die Fahrzeuge dort erst ihre endgültige Ausstattung erhalten. Es steht also ein Pool an quasi halbfertig montierten Fahrzeugen da und die Abschlussmontage findet dann auf Basis des Kundenwunsches statt (machen übrigens viele Hersteller so, vorwiegend fernöstliche).

Vielleicht hilft das dem Einen oder Anderen. Wenn es Fragen gibt, fragt gern.

Viele Grüße
Christian
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Re: Neu: Kia Optima PHEV als Kombi ("Sportswagon")

Beitragvon ChristianF » Di 31. Okt 2017, 13:40

Eine Info noch zusätzlich: mit der Wahl des Ausstattungslinie "Attract" entfällt die Möglichkeit für die zusätzlichen Pakete. Wer also Ledersitze, Panodach oder elektrische Heckklappe möchte, muss zwingend die "Spirit" Variante nehmen.

Weitere Zusatzinfo: für Spirit ist eine Anhängerkupplung verfügbar. Die Anhängelast beträgt dann 1,5t. Der Einbau erfolgt beim ausliefernden Händler. Kosten wurden mit 800-1000EUR benannt.
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