Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zukunft

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon umali » Mi 24. Jan 2018, 02:22

Schüddi hat geschrieben:
Nicht immer nur heiße Parolen schwingen wie schlecht PHEVs sind und wie unnütz und böse sondern mal selbst darstellen wie denn dieser Umschwung für die gesamte Bevölkerung aussehen soll.

Ist das Dein ernst? Wenn ja, solltest Du die Texte nochmal lesen.

Schüddi hat geschrieben:
Diese PHEV basherei erinnert mich an die Wahlen, die noch gar nicht so lange her sind. Da gab es auch eine Partei die immer nur Parolen geschwungen hat aber wenn man nach einer Lösung gefragt hatte kam nichts.

Ähm - also ich kenne aktuell keine einzige Partei, die das anders macht. Ich brauche allerdings auch gar keine Partei, die ich nach Lösungen fragen muss. Ich schalte das Teil auf meinem Hals ein und folgere logisch.
PHEV-bashing? Ich schrieb "zweitklassige Zwischenlösung" => also positiv betrachtet - es hat schon etwas mit Strom zu tun :lol: .

Schüddi hat geschrieben:
Durch die PHEVs wird der Ausbau der so dringend benötigten Ladeinfrastruktur für eben diesen Ubruch gefördert und das soll kontraproduktiv sein? Über welchen Zeitramen sprichst du, wenn du Umbruch meinst?

Ein PHEV braucht mal definitiv keine öffentliche Ladeinfrastruktur, da sie ein vollwertiges Backupsystem haben, was die Stinker um sie herum genauso nutzen. BEV's benötigen die Infrastruktur vordringlich!
Gerade diese, meist SUV-artigen PHEV, blockieren in den urbanen Ballungsräumen die Ladesäulen, welche leichtgewichtige Kleinwagen nutzen könnten (carsharing, Pizzadienst, Pflegedienste usw.).

Also - PHEV sind sicher nicht die Treiber der E-Mobilität. Sieh die Teile mal eher als KERS, die das SUV besser beschleunigen und den Spritverbrauch herunterholen. Das Hauptaggregat mit sehr häufiger Nutzung ist und bleibt ein dicker Verbrenner. Die Stromaura ist die Ökoverpackung - der Rest ist old school.

good night U x I
Mitentwickler von http://www.openWB.de - Die modulare OpenSource Wallbox Lösung inkl. Energiemanagment
umali
 
Beiträge: 1006
Registriert: Mi 16. Nov 2016, 17:32
Wohnort: LE

Anzeige

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon Log » Mi 24. Jan 2018, 07:20

Lasst sich ja doch mal drüber diskutieren wie BEVs die einzige Antriebsform die auf Langstrecke was taugt ausbremst. Das Brennstoffzellenauto.

PHEVs sind da und tragen einen erheblichen Teil hier E-MAIL Mobilität dar. An Destination-Charger darf jeder laden wir er will egal mit welchem E-Auto bzwe PHEV. E-Autoa sind und werden in naher Zukunft nie Langstreckenautos sein und wenn ist der ökologische Fußabdruck schlimmer als 8 Jahre Diesel fahren.
Golf GTE MJ18
Log
 
Beiträge: 208
Registriert: Sa 11. Mär 2017, 20:29

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon campr » Mi 24. Jan 2018, 07:36

zoppotrump hat geschrieben:
Dann habe ich die Wahl zwischen einem Diesel, einem Benziner oder einem Hybrid.

Du machst den Fehler, Hybrid und PHEV über einen Kamm zu scheren.
Mit dem Hybrid bin ich wenigstens in der Stadt ohne Abgase unterwegs.

Nein, mit einem Hybrid bist du in der Stadt nicht ohne Abgase unterwegs, sondern "nur" mit wesentlich weniger. Mit einem PHEV könntest du es in der Stadt ohne Abgase schaffen, hast dann aber außerhalb der Stadt den Nachteil des mehr oder weniger sinnlos mitgeschleppten riesigen Akku. Außerhalb der Stadt ist ein guter Hybrid (HSD) einem PHEV (verbrauchsmäßig) deutlich überlegen. Dann doch lieber gleich ein BEV mit REx und weniger komplexem Verbrenner.
Sion reserviert 11/2017
campr
 
Beiträge: 812
Registriert: Mi 1. Jul 2015, 16:47

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon Log » Mi 24. Jan 2018, 08:01

Das Gewicht spielt bei PHEVs und BEVs aufgrund der rekuperation eine untergeordnete Rolle. Vergleich mal den Prius PHEV mit dem Hybrid, hier sieht man, dass ein PHEV außerhalb der Stadt kein Schluckspecht ist.

Aber ein I3 mit besserem REX der nicht 7-8 l/100km zieht und einem größerem Tank würde ich sofort nehmen. Oder der aktuelle e-Golf mit einem REX.
Zuletzt geändert von Log am Mi 24. Jan 2018, 08:19, insgesamt 1-mal geändert.
Golf GTE MJ18
Log
 
Beiträge: 208
Registriert: Sa 11. Mär 2017, 20:29

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon Pianist » Mi 24. Jan 2018, 08:12

Log hat geschrieben:
Das Gewicht spielt bei PHEVs und BEVs aufgrund der rekuperiert eine untergeordnete Rolle. Vergleich Mal den Primus PHEV mit dem Hybrid, hier siehtan dass ein PHEV außerhalb der Stadt kein Schluckspecht ist.

Der Prius 4 PHEV wäre tatsächlich der einzige wirklich akzeptable Plugin-Hybrid. Leider zu kleiner Kofferraum für mich. Die sollten mal ganz schnell mit einem ähnlich konsequenten Fahrzeug als großen Kombi rauskommen. Auch der Auris TS wäre für mich äußerst knapp.

Matthias
Wäre beinahe Ioniq-Fahrer geworden und fährt jetzt ein Erdgasauto.
Pianist
 
Beiträge: 357
Registriert: Mi 5. Apr 2017, 19:32

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon Schüddi » Mi 24. Jan 2018, 10:19

umali hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben:
Nicht immer nur heiße Parolen schwingen wie schlecht PHEVs sind und wie unnütz und böse sondern mal selbst darstellen wie denn dieser Umschwung für die gesamte Bevölkerung aussehen soll.

Ist das Dein ernst? Wenn ja, solltest Du die Texte nochmal lesen.

WIe ich es mir dachte. Eine Antwort gibt es nicht. Nur Parolen. Ich kenne euch Typen langsam.

umali hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben:
Diese PHEV basherei erinnert mich an die Wahlen, die noch gar nicht so lange her sind. Da gab es auch eine Partei die immer nur Parolen geschwungen hat aber wenn man nach einer Lösung gefragt hatte kam nichts.

Ähm - also ich kenne aktuell keine einzige Partei, die das anders macht. Ich brauche allerdings auch gar keine Partei, die ich nach Lösungen fragen muss. Ich schalte das Teil auf meinem Hals ein und folgere logisch.
PHEV-bashing? Ich schrieb "zweitklassige Zwischenlösung" => also positiv betrachtet - es hat schon etwas mit Strom zu tun :lol: .

Doch das was du machst ist das PHEV bashing wie man es hier aus dem Forum bereits gewöhnt is. Du siehst nur was du selbst sehen möchtest - nämlich DEINE Meinung! Und du folgerst logisch? Aus was? Weil du mal ein SUV gesehen hast das nachgeladen hat?

umali hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben:
Durch die PHEVs wird der Ausbau der so dringend benötigten Ladeinfrastruktur für eben diesen Ubruch gefördert und das soll kontraproduktiv sein? Über welchen Zeitramen sprichst du, wenn du Umbruch meinst?

Ein PHEV braucht mal definitiv keine öffentliche Ladeinfrastruktur, da sie ein vollwertiges Backupsystem haben, was die Stinker um sie herum genauso nutzen. BEV's benötigen die Infrastruktur vordringlich!
Gerade diese, meist SUV-artigen PHEV, blockieren in den urbanen Ballungsräumen die Ladesäulen, welche leichtgewichtige Kleinwagen nutzen könnten (carsharing, Pizzadienst, Pflegedienste usw.).

Natürlich brauchen die diese Ladeinfrastruktur! Ich lade immer bei meinen Kundenterminen an den vielen leerstehenden Ladesäulen in Stuttgart und Esslingen. Seltenst treffe ich dort ein BEV an - die stehen dann eher bei Aldi am Gratischarger. Und du siehst es genau richtig - ES IST EIN BACKUPSYSEM. Mein Primärsystem braucht STROM!. Ich habe noch nie einen Audi Q7 z.B. In der Realität gesehen und auch sonst keinen PHEV SUV, das irgendwo an einer Ladesäule stand. Aber spielt doch auch keine Rolle ob SUV, Kombi, Kleinwagen oder Kompaktwagen. Alle haben die gleichen Rechte.
Und du sagst es sollen lieber Kleinwagen - ich zitiere - Carsharing, Pizzadienst?? oder ein Pflegedienst einen für dich so wertvollen Ladeplatz blockieren anstatt ein PHEV, das nachlädt um elektrisch weiter zu kommen? Merkst du es nicht in diesem Moment selbst?

umali hat geschrieben:
Also - PHEV sind sicher nicht die Treiber der E-Mobilität. Sieh die Teile mal eher als KERS, die das SUV besser beschleunigen und den Spritverbrauch herunterholen. Das Hauptaggregat mit sehr häufiger Nutzung ist und bleibt ein dicker Verbrenner. Die Stromaura ist die Ökoverpackung - der Rest ist old school.

Bist du schonmal einen PHEV gefahren? Was willst du eigentlich mit deinen SUV die ganze Zeit? Ich mag sie auch nicht aber die gehören heutzutage nunmal in unser alltägliches Bild weil jeder zeigen will wie erfolgreich er ist. Und das zeigt man dem Nachtbar nunmal an der Höhe seiner Dachkante. Aber wenn du ständig von Exoten Sprichst (welche PHEV SUV fahren denn in Massen herum?) dann is es doch okay wenn ich nur noch von einem Tesla P100D spreche wenn es um Elektroautos geht, oder?
In Wahrheit sind die meisten PHEV, die in der praxis herumfahren VW GTE und Audi A3 e-tron. Als KERS kannst du das Hybridsystem beim Porsche 918, MC Laren P1 oder Ferrari La Ferrari sehen aber ich dress nen Besen, wenn diese Fahrzeuge umgebaut als SUV ständig deine Ladesäulen blockieren.
Das Hauptaggregat ist mit einer Nutzung von über 70% der e-Motor. Ein PHEV kommt im Schnitt echte 40km weit. 81%** aller Pendler haben einen Arbeitsweg kleiner 25km. Das heißt sie brauchen im Idealfall nicht einen Tropfen Sprit unter der Woche. Dafür ist ein PHEV vorgesehen. Ich fahre mein PHEV täglich im Außendienst und es funktioniert perfekt. Oft schaffe ich es über den Tag ohne Verbrenner trotz das ich über 100km zurück gelegt habe.
Scheiß Vorurteile - entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber es geht mir langsam echt auf den Keks, das die 90% der vernünftigen PHEV mit den 10% unvernünftigen PHEV über einen Kamm geschert werden. Lächerlich!

**Quelle: http://www.zeit.de/feature/pendeln-stau-arbeit-verkehr-wohnort-arbeitsweg-ballungsraeume


Log hat geschrieben:
Lasst sich ja doch mal drüber diskutieren wie BEVs die einzige Antriebsform die auf Langstrecke was taugt ausbremst. Das Brennstoffzellenauto.

PHEVs sind da und tragen einen erheblichen Teil hier E-MAIL Mobilität dar. An Destination-Charger darf jeder laden wir er will egal mit welchem E-Auto bzwe PHEV. E-Autoa sind und werden in naher Zukunft nie Langstreckenautos sein und wenn ist der ökologische Fußabdruck schlimmer als 8 Jahre Diesel fahren.

Ich bin ganz bei dir! Ich habe mich bewusst bei diesem Fahrzeugwechsel nach 10 Jahren Diesel dagegen entschieden. Viele Kollegen haben es mir nachgemacht und wir sind alle im Außendienst. Einige wollen sogar auf BEV umsteigen wenn es ein attraktives Fahrzeug gibt. Man muss dem PHEV nur richtig nutzen also laden wo man die Möglichkeit dazu hat und schon hat man ein vollwertiges BEV unter der Woche und kann am Wochenende einfach weg fahren ohne sich über Reichweite Gedanken machen zu müssen. Nur im Winter ist man etwas eingeschränkt mit der Reichweite, das ist aber nicht schlimm, dann hilft das System massiv Kraftstoff einzusparen. So fährt man mit Verbräuchen m 1, - 2, l/100km im Alltag was sehr gute Werte sind. Mein Kollege hat den gleichen Wagen ohne Hybridsystem und bewegt sich bei 7,5l.
Ich denke das hilft allen und vor allem der Umwelt.
@umali: selbstverständlich fährt ein PHEV im Hybridmodus ganz normal weiter und macht keine automatischen Beschleunigungsmanöver wie du das beschreibst mit deinem peinlichen KERS Vergleich. Keiner, den ich kenne nutzt seinen Plug In als Ampelracer wir sind alles erwachsene Menschen.
Schüddi
 
Beiträge: 1452
Registriert: Mo 24. Okt 2016, 00:43

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon mweisEl » Mi 24. Jan 2018, 10:24

Odanez hat geschrieben:
bm3 hat geschrieben:
Und gegen Fahradfahrer scheint er auch etwas zu haben. :lol:
so langsam frag ich mich ...

...denn jemand der in einem Auto sitzt stößt kein CO2 beim Atmen aus :lol: Will der sagen, dass Sport schlecht ist weil es fürs Klima schlecht ist? :lol:

Es gibt halt nicht peinlicheres als einen Prof. außerhalb seines (eng) begrenzten Fachbereichs. Er erwähnt bei seinem Radfahrer/Diesel Vergleich ausdrücklich "Fahrt in die Stadt", wo in Wahrheit einerseits ein Verbrennungsmotor extrem ineffizient ist, und anderseits sich der zusätzliche Energieverbrauch des Radlers durch die kurze Strecke und die mäßige Geschwindigkeit kaum von anderen Tätigkeiten unterscheidet (in einer Karre Stop-and-Go fahren müssen könnte anstrengender sein).

Vermutlich fährt er die Treppen in seinem Institut auch mit seinem Porsche Panamera hinauf, da das Treppensteigen zu Fuß (zu Fuß gehen ist bekanntlich schonmal viermal ineffizienter als Radfahren!) zuviel CO2 verbrauchen würde.

Er weiß nicht einmal, dass das Fahrrad bzw. sein Vorläufer wegen der Futter- und Nahrungsmittelknappheit nach den Mißernten in Folge des Ausbruchs des Vulkans Tambora als die effizienteste Maschine überhaupt erfunden worden ist. Kurz: er ist halt ein Prof.
Smart ED3 seit '13, 3 Fahrräder, zuvor CityEL (1800 Wh-Akku) und seit 1991 an keiner Sprit-Zapfsäule mehr.
Benutzeravatar
mweisEl
 
Beiträge: 1635
Registriert: Di 5. Apr 2016, 21:00

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon zoppotrump » Mi 24. Jan 2018, 10:34

umali hat geschrieben:
Also - PHEV sind sicher nicht die Treiber der E-Mobilität. Sieh die Teile mal eher als KERS, die das SUV besser beschleunigen und den Spritverbrauch herunterholen. Das Hauptaggregat mit sehr häufiger Nutzung ist und bleibt ein dicker Verbrenner. Die Stromaura ist die Ökoverpackung - der Rest ist old school.


FAKE NEWS. Sorry, das was Du da von Dir gibst, ist unerträglich. Behauptungen, Mutmaßungen, Gerüchte, Bashing und andere Stammtisch Parolen ohne jegliche Fakten oder Belege. :(

Ich lade mein PHEV jeden Tag, fahre in der Stadt rein elektrisch, so dass es in der Stadt keinen Unterschied zum BEV gibt und habe bewirkt, dass auf privatem Grund Ladesäulen installiert werden. Ohne den PHEV würde ich weiter Diesel fahren. Und das ist jetzt der Dank dafür? Dieses haltlose Bashing! Sag mal, geht´s noch? :shock:

Ich würde Dich bitten, dies sofort einzustellen und Dein Bashing gegenüber den PHEV Fahrern zu überdenken.
zoppotrump
 
Beiträge: 324
Registriert: Sa 12. Aug 2017, 14:56

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon zoppotrump » Mi 24. Jan 2018, 10:41

campr hat geschrieben:
Du machst den Fehler, Hybrid und PHEV über einen Kamm zu scheren.

In der Tat ja, da die von mir erwähnten Modelle des BMW 5ers und der Mercedes E-Klasse nur als Diesel, Benziner und PHEV erhältlich sind. Ich bin davon ausgegangen, dass klar ist, dass es diese Modelle nicht in anderen Varianten gibt. Sorry für diese Ungenauigkeit.

campr hat geschrieben:
Nein, mit einem Hybrid bist du in der Stadt nicht ohne Abgase unterwegs, sondern "nur" mit wesentlich weniger. Mit einem PHEV könntest du es in der Stadt ohne Abgase schaffen, hast dann aber außerhalb der Stadt den Nachteil des mehr oder weniger sinnlos mitgeschleppten riesigen Akku.

Wie gesagt, ich redete von einem PHEV. Außerhalb der Stadt habe ich keinen Mehrvebrauch ggü. der reinen Bezinlösung bisher festgestellt. Im Gegenteil: Gerade auf der Autobahn kann ich die Rekuperationsenergie in der nächsten Stadt dann wieder rein elektrisch nutzen.

campr hat geschrieben:
Außerhalb der Stadt ist ein guter Hybrid (HSD) einem PHEV (verbrauchsmäßig) deutlich überlegen. Dann doch lieber gleich ein BEV mit REx und weniger komplexem Verbrenner.

Wie schon einige Seiten vorher erwähnt: Das gibts halt nicht in der mittleren Oberklasse. Was es nicht gibt, kann der Verbraucher auch nicht kaufen.
zoppotrump
 
Beiträge: 324
Registriert: Sa 12. Aug 2017, 14:56

Re: Interview: PlugIn-Hybrid ist das Antriebskonzept der Zuk

Beitragvon Super-E » Mi 24. Jan 2018, 11:39

Wir hatten das Thema ja schon bei „PHEV – gut gedacht schlecht gemacht“.

Wenn man die PHEVs anders konzipiert – also eher wie ein Ampera oder i3 Rex – ist es möglich nahezu alles elektrisch zu fahren und den Akku dabei so klein wie nötig zu halten. Große Akkus sollten für Leute die viele Langstrecken fahren genutzt werden. Gerade bis es Alternativen zu Kobalt Akkus mit hoher Energiedichte gibt ist das meiner Meinung nach gesamtheitlich betrachtet günstiger und schont Ressourcen, die die nächsten Jahre knapp werden können.

Ob ich jetzt einen großen Akku oder einen einfachen Verbrenner mitschleppe macht das Kraut nicht fett. Natürlich gibt es viel Optimierungspotential den Verbrenner günstiger und einfacher zu machen, denn er soll ja selten benutzt werden. Wenn man ihn dann mal braucht, dann ist er aber flexibler als ein großer Akku.

Heutige PHEVs die überwiegend den Verbrennungsmotor als Hauptantrieb haben, der vom Elektromotor unterstützt halte ich für nicht so toll. Denn sie wurden geboren um den komplizierten high end Verbrennungsmotor am Leben zu halten – obwohl es durchaus Szenarien gibt, wo man sie auch heute sinnvoll einsetzen kann. Sinniger wäre den Elektroantrieb wie beim i3 in den Vordergrund zu stellen und der Verbrenner ist so groß wie nötig um z.B. im Urlaubsfall eine konstante Autobahngeschwindigkeit zu halten. Natürlich mit einem Tank der groß genug ist. Aber die „Performance“ kommt aus dem Akku.

Alternativ wäre – je nach Preisentwicklung der Brennstoffzelle auch sowas als REX denkbar. Also ein PHEV mit Akku und am besten Methanolbrennstofzelle. (Wenn die nur als Rex benutzt wird, dann ist auch der Wirkungsgrad der Herstellung egal). Das muss man einfach aus der Gesamtbilanz betrachten. Mir fehlen leider die Daten um sagen zu können, ob sowas bei hohen Stückzahlen dann ggf. sogar günstiger ist. Beim Verbrenner bin ich recht sicher.


Und ich denke der Prof stellt sich solche Konzepte vor und keine klassischen PHEVs...
Benutzeravatar
Super-E
 
Beiträge: 1459
Registriert: Fr 27. Sep 2013, 16:06

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu andere Plug-In Hybride

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste