WiWo Green: Was ein Liter Sprit wirklich kostet

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WiWo Green: Was ein Liter Sprit wirklich kostet

Beitragvon AQQU » Fr 6. Mär 2015, 09:48

Drew T. Shindell, Professor für Klimawissenschaften an der Duke Nicholas School of the Environment, hat berechnet was Benzin (in den USA) kosten würde, wären darin auch Umwelt- und Gesundheitskosten, sogenannte Externalitäten, enthalten. Er kommt zu dem Ergebnis, dass ein Liter Benzin umgerechnet etwa 90 Eurocent teurer sein müsste.

Quelle: WiWo Green
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Re: WiWo Green: Was ein Liter Sprit wirklich kostet

Beitragvon Enagon » Mi 21. Jun 2017, 05:30

Nur 90ct? Das ist ja nix!
Verbrenner sind keine Option, ich wähle weise das e-auto, auch du kannst das schon :D
Verbrenner kommen bei mir niemals ins Haus, da kommt hinten einfach zu viel raus, das Elektroauto ist emissionsarm und bald werde ich damit sogar spar(e)n!
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Re: WiWo Green: Was ein Liter Sprit wirklich kostet

Beitragvon AQQU » Mi 21. Jun 2017, 07:09

Teurer, nicht teuer. Und USA - dort ist die Sprit-baseline ja deutlich tiefer als hiesig. Eine Gallone kostet derzeit 2,50-3 USD, und das sind 3,8 Liter, nicht einer Liter. Sprich, wir reden von einer Verdoppelung des Preises.
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Re: WiWo Green: Was ein Liter Sprit wirklich kostet

Beitragvon Odanez » Mi 21. Jun 2017, 07:15

im Artikel steht auch, dass der Preis Kohlestrom sich vervierfachen müsste. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, da Strom in Deutschland eh schon verhältnismäßig teuer ist, und die Kohle zumindest lokal abgebaut wird, und dadurch kein Massenmord, Terrorismus und Staatsdestabilisierung unterstützt wird, so wie es beim Erdöl der Fall ist.
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Re: WiWo Green: Was ein Liter Sprit wirklich kostet

Beitragvon HubertB » Mi 21. Jun 2017, 10:42

Die Vervierfachung bezieht sich nicht auf den Preis in Deutschland sondern auf die USA.
Erdgas ist wesentlich teurer als angenommen. Als Beispiele nennt der Forscher Schätzungen der US-Energiebehörde (EIA). Sie taxiert die Kosten für eine Kilowattstunde Kohlestrom auf umgerechnet rund neun Cent, auf sechs Cent für Erdgas, 11 Cent für Solarenergie und sieben Cent für Windkraft.
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Re: WiWo Green: Was ein Liter Sprit wirklich kostet

Beitragvon Wiese » So 2. Jul 2017, 10:49

Na, was habt Ihr da für einen alten Fred ausgegraben?

Kann man die Gesundheitsschäden wirklich in Geld umrechnen? Diese Frage stelle ich mir schon lange, wenn ich solche Zahlen lese. Man rechnet aus, was es kostet, wenn die von Abgasen oder sonstigen Umweltschäden betroffenen Menschen krank werden. Ich halte das für eine perverse Sicht auf die Schicksale der Betroffenen. Als könnte man die Gesundheitsschäden mit Geld aufwiegen. Ich weiß, dass das so nicht gemeint ist, aber viele argumentieren ja gerne damit, dass man ja dafür bezahlt. Ich bezahle auch das Gehalt der netten jungen Frau (ist ja meistens eine junge Frau) die mir mein Schnitzel bringt, wenn ich Essen gehe. Das gibt mir aber noch lange nicht das Recht sie unfreundlich oder gar frech anzumachen. Aber frag mal im Dienstleistungssektor, wieviel Leute es gibt, die glauben sie können die Sau raus lassen, nur weil sie etwas bezahlen.
Wenn man also alles was die Umwelt schädigt, so berechnen/besteuern würde, dass die Schäden an Mensch, Tier und Umwelt abgeglichen wären, was würde dann pasieren? Gar nichts! Die Leute die sich das leisten können, würden sich noch Umweltfeindlicher verhalten, weil sie ja dafür bezahlen. Was für ein Schwachsinn!

Was steht in unserem Grundgesetz:
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Das Grundrecht auf Unversehrtheit sollte eigentlich durch die Politik gewährleistet werden. es gibt aber leider Gesetze die das verhindern. Von den Abgasen der Autos bis zum strahlenden Atomkraftwerksabfall, alles erlaubt.

Was ein Liter Sprit wirklich kostet ist nicht eine Frage des Geldes! Jeder Liter Sprit, aber auch jede kWh Strom aus Kohle und Atomkraft kostet ein Stückchen Gesundheit und Lebensqualität.
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Re: WiWo Green: Was ein Liter Sprit wirklich kostet

Beitragvon Nordstromer » So 2. Jul 2017, 10:59

Wiese hat geschrieben:
Was steht in unserem Grundgesetz:
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Das Grundrecht auf Unversehrtheit sollte eigentlich durch die Politik gewährleistet werden. es gibt aber leider Gesetze die das verhindern. Von den Abgasen der Autos bis zum strahlenden Atomkraftwerksabfall, alles erlaubt.


GG Art. 12
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

Frag mal ALG2 und z.T. auch ALG1 Empfänger, ob sich alle SB daran halten. Die werden einen regelmäßigen und massenhaften Bruch des GG bestätigen können. Das bedeutet das GG ist wohl nicht so maßgeblich. :roll: :twisted:
Und ja wem man das Existenzminimum wegkürzt dem entzieht man die Lebensgrundlage und zwingt ihn zur Annahme jeder Tätigkeit die angeboten wird. Das ist für mich ganz einfach Zwangsarbeit! :(
:!: Support your local hero!!! Autohaus Bopp & Siems. :!:
In HH mit Ioniq-Vorführer.
"Getankt" mit Lichtblick :D Nix mit Kohle oder Atom :D
Grüße aus dem DC-Paradies HH&Umland :D
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Re: WiWo Green: Was ein Liter Sprit wirklich kostet

Beitragvon orinoco » So 2. Jul 2017, 15:46

Nordstromer hat geschrieben:
Wiese hat geschrieben:
Was steht in unserem Grundgesetz:
Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Das Grundrecht auf Unversehrtheit sollte eigentlich durch die Politik gewährleistet werden. es gibt aber leider Gesetze die das verhindern. Von den Abgasen der Autos bis zum strahlenden Atomkraftwerksabfall, alles erlaubt.

GG Art. 12
(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

Frag mal ALG2 und z.T. auch ALG1 Empfänger, ob sich alle SB daran halten. Die werden einen regelmäßigen und massenhaften Bruch des GG bestätigen können. Das bedeutet das GG ist wohl nicht so maßgeblich. :roll: :twisted:
Und ja wem man das Existenzminimum wegkürzt dem entzieht man die Lebensgrundlage und zwingt ihn zur Annahme jeder Tätigkeit die angeboten wird. Das ist für mich ganz einfach Zwangsarbeit! :(

Auch auf die Gefahr hin, dass wir hier vom ursprünglichen Thema abdriften:
Grund- und Menschenrechte existieren in diesem Land (Deutschland) sowieso praktisch nur auf dem Papier. Wirklich einklagbar sind sie nicht und werden von der deutschen Justiz immer nach Staatsräson ausgelegt, wenn es denn wirklich mal drauf ankommt. Diese Erfahrung habe ich schon persönlich machen dürfen: vom AG bis zum BVerfG bin ich mit der Einforderung meiner Grundrechte abgeblitzt - trotz anderslautender laufender Rechtsprechung des EGMR - um dann vor dem EGMR Recht zu bekommen. Die BRD hat der Rechtsprechung des EGMR danach formal genüge getan und wer jetzt wie ich seine Grundrechte einfordert wird mit Verwaltungskosten und Schadenersatzforderungen überzogen, dass die Socken qualmen. Im Prinzip also alles beim Alten geblieben. Seine Menschenrechte muss man sich in diesem Land eben leisten können. Wer keine Kohle hat, hat auch keine Rechte.
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