Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon mlie » Fr 13. Mär 2015, 08:08

Die Grundgebühr ist normaler Teil der Stromkosten, würde man diese nicht bezahlen, hat man nach ein paar Wochen keinen Strom mehr...
Also Gesamtkosten/Verbrauch= Preis pro kWh. Das ist sinnvoll. Sonst würde ja im Extremfall bei 100% Autoladen die Grundgebühr nicht auf das Auto, sondern nur auf dem Privatkonto gerechnet werden...
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Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon DeJay58 » Fr 13. Mär 2015, 09:13

Aber die zahl ich ja nicht wegen dem Auto. Die zahlte ich vorher schon. Genau wie beim Handy. Da zahl ich sie ja auch nicht wegen den SMS. Aber wenn ich einmal ein SMS schreibe denke ich mir such nicht: mist, das hat jetzt zehn ct PLUS die Grundgebühr gekostet. Oder macht ihr das so? Jeder wird sagen bei seinem Tarif kostet eine SMS zehn Cent und fertig.
Die Grundgebühr müsste man doch meiner Ansicht nur einrechnen wenn man sich einen eigenen Stromanschluss für das Auto zulegt. Aber so?
Also ich versteh einfach nicht warum ich für die Statistik nicht die Mehrkosten rechnen sollte im Gegensatz zum restlichen Verbrauch.

Der Extremfall 100% Laden tritt ja nicht ein. Vielleicht zehn %. Und da finde ich sollte man sich die Berechnung schon überdenken
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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon MarkusD » Fr 13. Mär 2015, 09:33

Ich rechne für die Ladekosten nur den Arbeitspreis.
Die Grundgebühr zahle ich so oder so.

Wenn ich den Stromanschluß nur wegen des E-Fahrzeugs und für sonst nichts anderes hätte, dann müßte ich die Grundgebühr hier allerdings auch mit einbeziehen.

Und dann macht es sicherlich auch noch einen Unterschied, ob man das für sich privat durchrechnet oder das ein Firmenfahrzeug ist, bei dem dann die anteilige Grundgebühr sicherlich in die Betriebskosten des Fahrzeugs mit einfließen.

Es kommt also ganz darauf an, wofür diese Rechnung benötigt wird und was man damit bezweckt.
Eine pauschale Antwort gibt es hier nicht.

Gruß
Markus
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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon i300 » Fr 13. Mär 2015, 09:44

Hallo DeJay58!
Ist ja eine ziemlich akademische (kleinliche) Diskussion aber warum nicht.
Wenn du die Grundgebühren fürs EV nicht einberechnest (schönrechnest) und gleichzeitig auch die Stromkosten deines Kühlschrankes und aller anderen Verbraucher berechnen willst - wer zahlt dann deine Grundgebühr (Fixkosten)?

Ein Beispiel: Du betreibst ein Restaurant und willst die Preise deiner Angebote berechnen... Miete für die Räume und Gehalt des Kochs usw. sind Fixkosten, die auch ohne das jemand was bestellt entstehen... Dann steht bei dir der Kaiserschmarrn mit 86Cent - für Eier, Mehl, Zucker usw. + Stromkosten (ohne Grundgebühr ;) ) für den Herd - auf der Speisekarte.. :lol:
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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon Greenhorn » Fr 13. Mär 2015, 09:57

Also wenn du es ganz korrekt machen willst, nimmst du den prozentualen Anteil deiner geladenen kWh zum gesamt aufkommen und diese Anteil rechnest du auch von der Grundgebühr hinzu.
Gruß Bernd
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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon DeJay58 » Fr 13. Mär 2015, 11:02

@i300: aber das ist ja genau der Unterschied. Ich möchte ja keine Gesamtkosten berechnen. Ich möchte nur die mir Kosten für das Aufladen des Autos wissen.

@Greenhorn Das wäre eine Möglichkeit ja, muss ich mir mal überlegen.

Ein Rechenbeispiel:

Ich habe eine fiktive Grundgebühr von 100 € im Jahr.
Ich habe einen fiktiven Arbeitspreis von zehn Cent pro Kilowattstunde.
Ich selbst Verbraucher 1000 kWh.
Also würde ich für den ganzen Spaß mein 200€ dieses Jahr zahlen müssen und hätte nach der üblichen Rechnung einen Preis von 0,20 € pro Kilowattstunde, richtig?
Jetzt kommt kurz vor AbrechnungsSchluss einer daher und möchte bei mir 1000 kWh Konsumieren. Ich verkaufe sie ihm für diese 0,20 € pro Kilowattstunde. Bekomme also 200 € dafür.
Insgesamt steht dann auf der Rechnung aber nur 300 € die ich zu bezahlen habe. Da ich aber den Strom ja verkauft habe, kostet mich die Jahresabrechnung nunmehr 100 €. Also nur mehr die Grundgebühr, der Strom war so gesehen für mich gratis.

Und genau diese Tatsache macht es für mich absolut unlogisch die Grundgebühr in die Rechnung mit einfließen zu lassen, da der Hausanschluss ja ohnehin vorhanden ist und ich nur einen Mehrverbrauch für das Auto habe beziehungsweise berechnen möchte.

Jedenfalls kann ich hier kein schön rechnen erkennen. oder habe ich einen Rechenfehler gemacht? Falls nicht, denke ich, dass wenn es jemand bezahlen müsste sowie meinem Beispiel sehr wohl sich Gedanken gemacht werden würde darüber ob das so in Ordnung ist dass man die Grundgebühr mit einfließen lässt.
Ich hoffe ich habe nicht zu viele Fehler hinein getippt, denn eigentlich hab ich gar nicht getippt, sondern das alles jetzt über Siri diktiert da ich im Auto sitze ;)
Zuletzt geändert von DeJay58 am Fr 13. Mär 2015, 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon rolandk » Fr 13. Mär 2015, 11:52

Greenhorn hat es doch schon richtig beschrieben....

Ohne den Hausanschluß hättest Du gar keinen Strom fürs Fahrzeug. Wenn das Fahrzeug den mitnutzt, sollte es den auch prozentual mit berechnen.

Es war einmal vor langer Zeit.... Da kostete das Telefon eine Grundgebühr und die Einheit 23 Pfennig. In einer WG hat ein Mitbewohner dieses Telefon angemeldet und bezahlt fleissig die Grundgebühr und seine Gesprächseinheiten. Mit der Begründung, das das Telefon schon da ist werden die anderen Mitbewohner sicher nicht drumherum gekommen sein, einen Anteil an der Grundgebühr mitzutragen. Entweder nach Anzahl der Mitbewohner, oder nach Anteil der Nutzungsfrequenz. Wahrscheinlich ersteres, weil man in diesem Fall ja auch angerufen werden kann.

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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon energieingenieur » Fr 13. Mär 2015, 12:24

Das ist ja genauso wie bei den KFZ-Kosten. Wir E-Fahrer werden doch zurecht gesteinigt, wenn wir sagen: Der reine Strom pro Kilometer ist günstiger, als das reine Benzin pro Kilometer. Invest, Wertverlust und Wartung bleiben hier außen vor.

Viele Leute sagen ja auch, dass Strecken mit dem Auto wenig kosten, weil "Das Auto ist ja sowieso da." Und dann sagen alle anderen: "Das ist aber eine Milchmädchenrechnung".

Fakt ist: Am Ende des Jahres zahlst du einen bestimmten Geldbetrag für eine bestimmte Menge Energie. Egal für was (Haus, Auto) du es verbraucht hast. Sicherlich kann man mit unterschiedlichen Kombinationen von Grundgebühr- und verbrauchshöhe oder Flatrate-Tarifen etwas besser oder etwas schlechter wegkommen. Letzlich bleibt aber: EUR_gesamt/kWh_gesamt.

Es ist eine rein philosophische Frage, welchen Verbrauchern du jetzt die Grundgebühr zuschlägst. Man könnte sicherlich auch Begründungen finden, den Kühlschrank oder den Fernseher von der Grundgebühr zu befreien. Würdest du die Grundgebühr nicht zahlen, gäbe es weder Strom für dein Haus, noch für dein Auto. Also ist sie ja auch für das Fahrzeug irgendwie notwendig.
Das Auto ist für mich einfach ein neuer Stromverbraucher im Haus, der genau wie alle anderen den Strom zu dem Preis bezieht, wie er da halt grad aus der Steckdose kommt. Für mich persönlich ist das immer der Jahresmittelwert EUR/kWh inkl. der Grundgebühr.

Sonst würde es hier nämlich echt kompliziert werden. Wir machen den Strom mit 2xPV und 1xBHKW. Ich müsste dann alle paar Sekunden schauen, wieviel Elektronen aus welcher Quelle ins Fahrzeug gehen, um am Ende genau sagen zu können, wieviel die Ladung jetzt mit welcher Quelle gekostet hat ;-)
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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon eDEVIL » Fr 13. Mär 2015, 12:46

Mit welchem Ziel solle die Berechnung durchgeführt werden?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: Wie sinnvoll Stromkosten berechnen?

Beitragvon DeJay58 » Fr 13. Mär 2015, 13:00

Stromkosten für den i3.
Und wenn ich 10kWh lade steht auf der Rechnung eben nicht 2,2€ Mehrkosten sondern deutlich weniger. Ich kapier es nicht wieso ich dann aber mehr aufschreiben sollte. Sorry. Könnte wer suf mein Rechenbeispiel eingehen bitte? Hab ich da einen Denkfehler?
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