Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

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Re: Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

Beitragvon Karlsson » Di 7. Aug 2018, 19:33

Bei 120km/h Tempomat erreiche ich durchaus einen Schnitt >100km/h. 120-130km/h auf freier Bahn, das ist OK. Lass es von mir aus dann noch 300km + etwas Reserve sein.
Das ist nicht utopisch und das wird in einigen Jahren durchaus Standard sein. Vielleicht packt ein Kona das auch schon oder kommt zumindest nahe dran.
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Beitragvon HW120 » Di 7. Aug 2018, 19:37

Wenn der Kona mit 20KW/h pro 100 km bei dem Tempo auskommt müßte er um die 300km schaffen. Aber das wäre 120 km/h Spitzentempo nicht Durchschnitt. Wenn ich 120 im Durchschnitt schaffen will muß ich zwischendurch schneller fahren um die langsameren Etappen auszugleichen, vor allem kann ich nicht überall gleichmäßig zügig fahren. Das geht dann nur defensiv und langsam auf der rechten Spur. Womit ich wieder beim 90er Schnitt bin.
Gruß Hinrich

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Re: Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

Beitragvon Karlsson » Di 7. Aug 2018, 19:40

Ich kenne ja meine Strecken und weiß, wo ich da reell lande.
Der Antrieb vom Kona klingt in der Tat nach Erstwagen tauglich. Das Auto ist mir nur leider zu klein.
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Re: Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

Beitragvon Mei » Di 7. Aug 2018, 19:44

Vanellus hat geschrieben:
....Warum muss ich kuppeln und schalten und wieder einkuppeln? Was ist denn das für ein Antriebskonzept, bei dem ich wie ein Orgelspieler mit Händen und Füßen jonglieren muss? Völlig verrückt! Bei jedem Anfahren und auch noch während der Fahrt! Und gelegentlich hat man eine falsche Übersetzung gewählt und der Wagen kommt nicht voran. Lebensgefährlich!


genau das sind die angeblichen Argumente wo der Verbrennerfahrer mit der Schulter zuckt und garnicht weis aus welchem Jahrzehnt vom letzten Jahrhundert du kommt.

Automatik?


Ja natürlich. Seit 20 Jahren fahr ich das. (Start/Stop seit 15 Jahren. Nein, der Starterakku hat 16 Jahre gehalten und ist mit dem Auto verschrottet worden, trotz Start/Stop)
Und frage mich, warum nicht alle Automatik fahren.
Also wohl kein so gutes Argument fürs E-Car.

Für einige tausend € soll ich mir einen Klotz kaufen, der diese blödsinnige Arbeit erledigt?


Warum nicht?
Komfort ist durch nichts zu ersetzten, als durch mehr Komfort.

Und Kosten?
Also du beschwerst dich über die Kosten für Automatik um damit die noch höheren Kosten für ein E-Car zu begründen.

Man muss schon Argumente nehmen, die auch nachvollziehbar sind und nicht an den Haaren herbei gezogen.
Zuletzt geändert von Mei am Di 7. Aug 2018, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

Beitragvon Schüddi » Di 7. Aug 2018, 20:06

Es gibt sogar Menschen, die fahren gerne Auto und schalten auch gerne selber. Mein Vater ist so ein Kandidat. Das ist eher eine persönliche Vorliebe als ein Argument. Auch das der Motor von einem E-Motor gestartet wird - na und?
Gibt genügend bessere Argumente.
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Re: Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

Beitragvon HW120 » Di 7. Aug 2018, 20:30

Mit einer Automatik ist das ohnehin sehr chillig. Man muss das Elektroauto aber grundsätzlich als was völlig anderes sehen und dann eben schauen ob und wo es passt.
Gruß Hinrich

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Re: Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

Beitragvon one-ge » Di 7. Aug 2018, 20:50

Ich erlebe im Alltag oft, dass Knalltriebler fahrende Menschen meinen, ich sei mit dem i3 langsam fahrend - obwohl schon Tacho +10, oder rechnen im Kreisel oder beim Einbiegen auf grössere Strassen nicht mit mir, auch oft zu dicht auffahren oder in ihren Knallbüchsen sitzend wild fuchteln. Mit dem 5er Touring ist mir sowas nie passiert... Auf der Autobahn bei 125 kmh bis 135 kmh passieren solche Dinge jedoch seltener...
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Re: Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

Beitragvon Mei » Di 7. Aug 2018, 20:51

Das liegt nicht am E-Car sondern an der Größe
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Re: Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

Beitragvon Schüddi » Di 7. Aug 2018, 20:57

Denk ich auch. Ich kann solch ein Verhalten nicht beobachten trotz E-Kennzeichen. Und mein ACC reagiert auf Comfort schon sehr träge.
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Re: Warum lassen wir uns von der Verbrennerfraktion treiben?

Beitragvon one-ge » Di 7. Aug 2018, 21:04

Optische Täuschung beim i3? Kann schon sein.
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