Verzicht auf E-Kennzeichen?

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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon Misterdublex » Do 22. Mär 2018, 21:41

Ja. Im Moment in den letzten 5 Jahren wohl +20.000 Einwohner.
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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon Buschmann » Do 22. Mär 2018, 22:28

Termin bei der Zulassungsstelle? Hier auf dem platten Land fährt man hin und wartet wenn man Pech hat 15min weil noch einer vorher da war. Während die Daten eingetragen werden, kann man schon mal in Nachbarhaus das Kennzeichen herstellen lassen. Insgesamt braucht man hier im Ort vielleicht eine halbe Stunde. Eine Kleinstadt mit 15tsd Einwohnern.

Was das "E" angeht, hat der Buchstabe hier im Umkreis von vielleicht 100km keinen besonderen Nutzen. Es wird aber hier im Ort immer wieder ausgegeben. Ich war wohl der erste mit einem "E". Die Dame von der Zulassungsstelle benötigte mehrere Versuche und ein paar Telefonate mit der IT-Abteilung bis der Ausdruck korrekt war.. Inzwischen gibt es hier mehr E-Autos mit "E" im Kennzeichen als ohne "E".
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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon BurkhardRenk » Fr 23. Mär 2018, 00:12

Lokverführer hat geschrieben:
Wäller hat geschrieben:
Das sind halt die Vorteile vom Leben auf dem Lande (am A... der Welt). Bei uns fährt man ohne Termin auf die Zulassungsstelle und muss schlimmstenfalls mal 15min warten.
D


Das ist in der Großstadt Regensburg genauso. Kann mir das kaum vorstellen, dass man für solche Vorgänge zwingend Termine vereinbaren muss (optional als Serviceangebot schon) und darauf mehrere Wochen warten muss.


Dann habt Ihr keine grüne Verkehrsdezernentin, die solange Stellen streicht bis man für einen Zulassungstermin, der zwingend im Internet gebucht werden muss, mehrere Wochen warten muss - und erklärt Fahrräder könne man sofort benutzen, und Busse auch, also gäbe es kein Problem...
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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon Wäller » Fr 23. Mär 2018, 00:24

BurkhardRenk hat geschrieben:
Dann habt Ihr keine grüne Verkehrsdezernentin, die solange Stellen streicht bis man für einen Zulassungstermin, der zwingend im Internet gebucht werden muss, mehrere Wochen warten muss - und erklärt Fahrräder könne man sofort benutzen, und Busse auch, also gäbe es kein Problem...

Keine Ahnung, um welche Stadt es geht, aber schon klar - im Zweifelsfall ist immer eine Grüne schuld.
Dass bei solchen Dingen i.d.R. durch den Stadtrat das Budget so weit gekürzt wurde ... - ach egal.
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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon Pianist » Fr 23. Mär 2018, 08:50

Nur mal so am Rande: In Berlin kann man keine Termine mehr im Internet buchen, weil gewisse Kreise das als Geschäftsmodell für sich entdeckt hatten: Die haben ganz viele Termine geblockt, um diese dann an entnervte Berlinerinnen und Berliner teuer weiterzuverkaufen. Jetzt muss man telefonisch einen Termin machen, sofern man mal durchkommt. Im vergangenen Herbst lag dieser Termin dann etwa vier bis sechs Wochen in der Zukunft. Inzwischen sind es wohl etwa zwei Wochen.

Zulassungsdienste konnten ihre Unterlagen in schlimmsten Zeiten auch erst nach einer Woche abholen, inzwischen ist die Bearbeitungszeit wieder auf drei Tage gesunken. Also wenn man Montag die Sachen beim Zulassungsdienst abgibt, dann geht der Mitarbeiter am Dienstag hin und kann am Donnerstag abholen. Dann kann man Donnerstagabend oder am Freitag beim Zulassungsdienst die gestempelten Kennzeichen abholen.

Selbst würde ich jedenfalls nicht mehr zur Zulassungsstelle gehen. Am schlimmsten sind dort die ganzen "Außendienstler" von den Schilderprägern. Die sitzen an sich gegenüber in lauter Containern und schicken ihre Leute auf die andere Straßenseite vor die Behörde, damit sie dort Kunden abgreifen. Und das machen die zum Teil mit verbaler aber sogar auch mal körperlicher Gewalt.

Der Staat kann (angeblich) erst dann was machen, wenn es zu tatsächlichen Körperverletzungen kommt. Schlimme Zustände in Kreuzberg...

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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon Misterdublex » Fr 23. Mär 2018, 09:41

@Pianist:
Der Handel mit Terminen lief bei uns auch sehr rege. In Essen macht man jetzt personalisierte Online-Termine.
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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon Pianist » Fr 23. Mär 2018, 09:48

Ich verstehe auch nicht, warum man für sowas nicht die Online-Funktionen des Personalausweises nutzt.

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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon Greg68 » Fr 23. Mär 2018, 11:54

Hab neulich noch eine ZOE Z.E 40 (mit dem länglichen Schild am Heck) gesehen ohne E-Kennzeichen. In Mainz! Dabei kann man in Mainz mit dem E-Kennzeichen kostenlos parken! Die hat bestimmt auch der Händler zugelassen. Die haben eh einen Hals von Flensburg bis Oberammergau, wenn sie einem keinen Verbrenner andrehen konnten (der viel mehr Provision und Aftersale-Umsätze bringt) und da sollen die bei der Massenzulassung von vielleicht 10 bis 20 Autos bei einem (!) Sonderling mit einer ZOE noch an ein E-Kennzeichen denken? Nie im Leben :evil: . Der Sangl macht das sicher, aber der ist auch in vielerlei Hinsicht eine löbliche Ausnahme unter den Autohändlern :D .

Und die Zulassungsstellen? Die sollten m.E. nach automatisch ein E-Kennzeichen vergeben, aber auch die sind zu sehr in ihrem Trott und chronisch unterbesetzt (siehe Wartezeiten). Als ich meine ZOE zugelassen hatte (Händlerzulassung war nicht möglich, da der Händler 150 km entfernt war) wäre das auch fast schief gegangen. Ich fragte dann doch mal nach dem E-Kennzeichen und bis dahin hatte die gute Frau, die durchaus freundlich war, noch gar nicht geblickt, dass es ein EV ist, obwohl sie die ganzen Daten schon eingetippt hatte: "Oh, das ist ein Elektroauto? Hm, ja, tatsächlich." :o . Nach längerem Blättern in ihren Ordnern und Nachfrage beim Chef kam dann raus, ja ich könnte ein E-Kennzeichen bekommen. Hätt' ich nix gesagt, hätt' ich garantiert keines bekommen! Das war im Januar 2017. Nicht gerade unmittelbar nach Einführung der E-Kennzeichen...

Gruß,
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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon HubertB » Fr 23. Mär 2018, 12:50

Im Dezember 2015 brüllte bei uns die Leiterin der Zulassungsstelle quer durch den Saal: "Sie müssen das nicht machen, in Köln haben Sie keinerlei Vorteile dadurch!"
Inzwischen ist es Routine, man muss es aber dezidiert ansagen.
Mein Twizy hat noch kein E, ummelden lohnt nicht.
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Re: Verzicht auf E-Kennzeichen?

Beitragvon Horse » Fr 23. Mär 2018, 14:58

Wie gut, dass ich mich mit all so war überhaupt nicht rumzuschlagen brauchte; mein Autohaus hat das ganze Zulassungsgedöns zum Wunschtermin und völlig kostenlos übernommen, Wunschkennzeichen gab's auch noch geschenkt dazu.

Zum "E": Als die Versicherung mich letztes Jahr wegen (eigentlich kaum sichtbaren) Hageldellen zu DEKRA schickte, fragte der nette junge DEKRA-Mitarbeiter freundlich "Und wofür steht das E?"
- Also so richtig durchgesetzt hat sich das Wissen noch nicht. Nachdem ich es erklärte, meinte er, diese Kennzeichen-Möglichkeit gäb's ja noch nicht so lange, anfangs jedenfalls nicht.

Dagegen erkannte es der Heizöllieferant sofort und sprach mich drauf an, als er das Auto auf dem Parkplatz sah.

Unterwegs im Ort sprachen mich immer wieder Leute neugierig drauf an - guter Werbeeffekt! - und waren dann sehr aufgeschlossen und interessiert.
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