Verbrauch Reisebusse

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Re: Verbrauch Reisebusse

Beitragvon Klebaer » Mo 27. Mär 2017, 08:41

Mit den Geld für die Infrastruktur für Wasserstoff könnte man wahrscheinlich alle Autobahnen elektrifizieren.

Wasserstoff ist für Transportfahrzeuge uninteressant.
Wenn du wirklich mit einer Brennstoffzelle rumfahren willst, dann am Besten gleich einen Schritt weiter gehen und Methan draus machen. Für Gas gibt es bereits eine sehr gute Infrastruktur in DE und hat eine höhere Energiedichte.
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Re: Verbrauch Reisebusse

Beitragvon AbRiNgOi » Mo 27. Mär 2017, 09:00

Der Verbrauch der Reisebusse, und jetzt nehmen wir mal Diesel ist gar nicht so hoch, als das da viel CO2 zu holen wäre. Da die Busse immer voll fahren, kommt pro Person ein CO2 Eintrag von 30g/km zusammen, das ist gerade mal doppelt so viel wie die österreichische Bundesbahn. (Die Deutsche liegt ein wenig über 15g/km wegen geringerer Auslastung und höherem Diesel Anteil.) Daher halte ich dieses Segment für nicht so wichtig für die Umstellung auf Elektromobilität. Ein EV hat auch 15-20gCO2 im österreichischen Strommix, man spart also jetzt schon bei EV gegen Reisebus sehr wenig.
Aber klar, die Frage wäre, wie viel Batterie müsste man vorsehen, für einen Reisebus. Die jetzigen verfügbaren Systeme im 12t Bereich gehen von 1kWh pro Kilometer aus und werden bis 400km und 400kWh angeboten. (eForce).

Die bereits genannten 0,5kWh/km halte ich für NEFZ Werte und 50 kmh... Reisebusse fahren aber, wie alle Windschattenfahrer so wissen, so ungefähr 100-110kmh. Vielleicht sollte man die Busse ein wenig Wind schlüpfriger gestalten.
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Re: Verbrauch Reisebusse

Beitragvon Lu De » Di 28. Mär 2017, 20:12

https://nikolamotor.com/one

Im Transportwesen wurde dieses Gefährt vorgestellt. Ordnet man die Komponenten anders an, würden die doch locker in einen Reisebus passen?


Es gab/gibt doch auch Überlegungen Wasserstoff als großangelegte speichermöglichkeit.... Auch wenn der Wirkungsgrad nicht der beste ist, können dennoch die mittagsspitzen der Photovoltaikanlagen genutzt werden .

Weiss zufällig jemand wo die Elektrobusse, die es schon gibt den Akku haben ?

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Re: Verbrauch Reisebusse

Beitragvon Klebaer » Mi 29. Mär 2017, 08:31

oder man fährt mittags die Kohle/Gas Kraftwerke zurück und lässt den Photovoltaikstrom einfach ins Netz fließen und hat keinen beschissenen Wirkungsgrad.
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Re: Verbrauch Reisebusse

Beitragvon harlem24 » Mi 29. Mär 2017, 08:39

Wenn die Regelung der Kraftwerke so einfach wäre, würde man es sicherlich machen...
DIe Scheißkohle ist ja nur so billig, weil die Dinger so alt sind und einfach durchlaufen dürfen.
Gruß

CHris

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Re: Verbrauch Reisebusse

Beitragvon Super-E » Mi 29. Mär 2017, 09:33

Ich denke man ist mit Brennstoffzellen in die falsche Richtung gegangen, als man noch dachte das wird ein Hauptantrieb. Deshalb ist man von Ethanol & Methanol weg, hin zu hochverdichtetem H2 (besserer Wirkungsgrad). Ich denke, dass eine Brennstoffzelle mit Methanol aber einen hervorragenden REX abgeben würde. Sowohl für PKWs als gerade auch für Nutzfahrzeuge/Busse. Man kann den Akku so dimensionieren, dass die meisten Strecken rein elektrisch machbar sind und immer wenn man die Möglichkeit hat kann man bei Pausen etc. nachladen. Ist das nicht möglich liefert die klein dimensionierte Brennstoffzelle (ca. 50kW bei Bussen) die nötige "Durchschnittsenergie". Nachtanken kann man einfach E100, was es in einigen Ländern direkt an der Zapfsäule gibt - also keinerlei neue Infrastruktur nötig. Anders als H2 kann das auch recht lang im Tank verbleiben. Unsere i3 Foristen berichten ja, dass das Benzin für ihren Rex teilweise ein Jahr im Tank schwappt bis es dann mal gebraucht wird.

Dier Wirkungsgerad ist dabei relativ zweitrangig, da es ja nur seltener gebraucht wird. Wenn man dafür massiv Akkugewicht und Kosten einsparen kann ist das dadurch ggf. schon wieder drin. Auf der anderen Seite hat man immer die Flexibilität...

Ich habe aber auch schon gelesen, dass einige asiatische Hersteller auch genau über dieses Konzept nachdenken.
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Re: Verbrauch Reisebusse

Beitragvon Wolfgang VX-1 » Mi 29. Mär 2017, 09:57

Etwas kleiner gibt es das ja schon als Prototypen für den Nissan NV-200. So einen Range Extender könnte ich mir gut als Option für E-Autos ganz allgemein vorstellen. (Alltagsreichweite mit Batterie 200 Kilometer und wenn es mal weiter geht und keine Schnelllader am Pausenplatz verfügbar sind Brennstoffzelle mit Bioethanol).
https://www.saving-volt.de/2016/08/nissan-enthuellt-e-nv200-mit-bioethanol-brennstoffzelle/
67.500 Kilometer mit Vectrix VX-1 seit 09/2011 und 55.000 Kilometer mit Nissan Leaf seit 04/2015
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