Unmöglicher Vorschlag von Regierung

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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Nordstromer » So 30. Jul 2017, 16:11

Diesen Satz übrigens übertragbar auf jede Generation (wir hätten uns damals so was nicht erlaubt blabla) wird auch schon immer Politikern vorgeworfen. Und trotzdem läuft es weiterhin recht gut. Vielleicht ganz gut das die großem Kritisierer keine Politik machen und ihren Zorn nur in Foren wie diesen entladen.
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon ederl65 » So 30. Jul 2017, 19:57

Ist absichtliches Fehlinterpretieren lustig? Manchmal schon. Wenn man von sich auf andere schließt, offenbart es einiges.
Was bedeutet "Mir tut der oder die leid"?
Aroganz, Intolleranz, soll in die Großstadt umziehen, das Arbeiten einstellen, Unterstellung von Entbehrlichkeiten?

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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Nichtraucher » Mo 31. Jul 2017, 07:26

imaka hat geschrieben:
Auf ein Konjunkturprogramm zur Unterstützung derer, die diese Situation durch Betrug verursacht haben auf Kosten der Allgemeinheit kann ich verzichten. Die Kosten meines Wertverlustes trage ich schon selber und profitieren vom Neukauf wird sicher nicht eine einzige der Firmen, die daran mitgewirkt haben.


Hallo jmaka,

ich danke Dir sehr dafür, dass Du bereit bist für Dein Tun und Handeln die Folgen selbst zu tragen.

Viele liebe Grüße

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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Nordstromer » Mo 31. Jul 2017, 08:02

ederl65 hat geschrieben:
Ist absichtliches Fehlinterpretieren lustig? Manchmal schon. Wenn man von sich auf andere schließt, offenbart es einiges.
Was bedeutet "Mir tut der oder die leid"?
Aroganz, Intolleranz, soll in die Großstadt umziehen, das Arbeiten einstellen, Unterstellung von Entbehrlichkeiten?

17 % der deutschen Haushalte haben kein Auto.
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83% haben ein oder mehrere Autos.
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Fleckenmüller » Mo 31. Jul 2017, 11:21

imaka hat geschrieben:
....Der Entscheidungsprozess, was es konkret als Nächstes wird ist zwar noch nicht vollständig abgeschlossen (deswegen habe ich mich hier angemeldet vor einiger Zeit um mir Erfahrungen anderer einzusammeln), aber eins ist sicher, ein "sauberer" Diesel wird es nicht mehr und ein "sauberer", "moderner" Benzindirekteinspritzer ebenfalls nicht.
Auf ein Konjunkturprogramm zur Unterstützung derer, die diese Situation durch Betrug verursacht haben auf Kosten der Allgemeinheit kann ich verzichten. Die Kosten meines Wertverlustes trage ich schon selber und profitieren vom Neukauf wird sicher nicht eine einzige der Firmen, die daran mitgewirkt haben.


Hallo imaka, herzlich willkommen im Forum

Ich finde es sehr ehrenwert dass du deinen persönlichen Verlust der Wertminderung selbst tragen möchtest, auch wenn dieser durch den Betrug bzw. mutmaßlichen Betrug der großen Automobilhersteller verursacht wurde.

Dass eure Landesvater jetzt Steuererleichterungen für "saubere" Diesel fordert und dabei in den Topf der Elektrommobilitätsförderung greifen will empfinde ich als äußerst dreist.

Da diese Mittel jedoch noch recht spärlich abgegriffen werden kann man das Aufkommen gewisser Begehrlichkeiten verstehen.

Ich würde eine zusätzliche Förderung von Elektroautos oder Plug-in Hybriden begrüßen, z.B. wenn sie mit der Verschrottung eines reinen Verbrenner-Fahrzeugs einhergeht, und damit meine ich nicht Verkauf ins Ausland, sondern Verschrottungsnachweis.
z.B. 8000€/6000€ bei Kauf eines E-Autos/Plug-in Hybrids bei Verschrottung eines Verbrenners anstatt 4000€/3000€ ohne eine solche Verchrottung.

Das hilft zwar euch Euro5 und Euro6 Geschädigten nicht viel da die meisten dieser Autos immer noch einen höheren Wert haben. Es würde aber der Elektromobilität zusätzlich helfen und dafür sorgen dass die Förder-Gelder nicht für andere Zwecke eingesetzt werden als für was sie eigentlich gedacht waren.

Und ja, mit den rückgestellten Geldern können dann keine 300.000 E-Autos gefördert werden, aber lieber 150.000 Elektroautos anstatt 50.000 Elektroautos +250.000 reine Verbrenner
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Odanez » Mo 31. Jul 2017, 12:12

Wer richtig gute Politiker sucht, der sucht in den größeren Parteien vergebens. An oberster Stelle steht für mich da: Lobbyunabhängig und für Mensch und Umwelt. Da gibt es dann sicherlich so manche klein(st)parteien, z.B. https://v-partei.de/ - die denke ich schon viele Überschneidungen mit den Denken einiger e-Autofahrer haben, dies auch im Parteiprogramm hervorherben. Auch wenn es im Namen steckt, Vegetarier muss man garnicht sein um die Partei gut zu finden.
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon ederl65 » Mo 31. Jul 2017, 12:20

Nordstromer hat geschrieben:
Sätze wie du tust mir leid sind nur angebracht wenn wirkliches Leid vorliegt. Jemanden zu bedauern das er Auto fährt ist genauso arrogant wie jemanden zu bedauern der 100% vegan leben möchte.
Leben und leben lassen!


Nach dem ganzen Gejammer, das sich eAutos nicht für alle ausgehen, nebst seitenlangen Begründungen warum das so ist, bekommt man schon den Eindruck das viele darunter leiden.
@vegan
Mir würde jemand leid tun der 100% vegan leben möchte, aber gleichzeitig einige Gründe nennt warum das gerade bei ihm nicht möglich ist.
Genauso leid tut mir der Tischler mit der Holzallergie und die Chirurgin die kein Blut sehen kann. Lauter bedauernswerte Menschen.
@Leben und Leben lassen!
Der Trend in der Rechtsprechung ist klar: Die Richter hängen die Gesundheit der Stadtbürger inzwischen hoch, demgegenüber muss das vorgebliche Recht des freien Bürgers auf freie Fahrt zurückstehen.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/stut ... 59908.html
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Nordstromer » Mo 31. Jul 2017, 13:33

Ist doch alles schön für dich. Und wenn das am Ende doch anders kommt musst du mir dann leid tun? :lol:
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon ederl65 » Mo 31. Jul 2017, 14:08

Kannst du deine Frage präzisieren?
Zuviel ist nicht genug. ;)
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Re: Unmöglicher Vorschlag von Regierung

Beitragvon Klebaer » Mo 31. Jul 2017, 15:24

Eigendlich sollte die Nachrüstung vom den Herstellern bezahl werden. --> Verursacherprinzip.

Aber bevor wieder eine Abwrackprämie kommt, sollen sie das Geld zum Nachrüsten von den Dieseln verwenden.
Technisch möglich und kostet um die 2000€.
Da ist das Geld wesentlich besser aufgehoben.

Aber wahrscheinlich passiert das was immer passiert.
Ein Politiker schlägt einen übertrieben "schlechten" Vorschlag vor, die Oposition reagiert und dann wird ein "weniger schlechter" Vorschlag.

Meine Vermutung:
Es wird eine verpflichtende Nachrüstung geben. 1/3 bezahlt der Kunde, 1/3 der Staat und 1/3 der Hersteller.
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