Schwerer Unfall mit Tesla

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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon Alex1 » Mo 9. Mai 2016, 18:58

Poolcrack hat geschrieben:
Für Motorräder gibt es den Stufenführerschein, wieso nicht auch für Autos? Das verhindert eben die Autolobby.
Sowas macht doch BMW schon seit Jahren? Es gibt einen Tag extra Fahrschule, dann erst wird die volle Leistung chipmäßig freigeschaltet. Macht das Tesla nicht auch für den ludicrous mode :?:

Aber Tempo 160 kann doch heute fast jeder Kleinwagen :?:
Herzliche Grüße
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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon Poolcrack » Mo 9. Mai 2016, 19:23

Ja, aber nicht auf jeder Strecke. Und während bei der Ausbildung des Motorradführerscheins (und bei der Prüfung) auch Sicherheitsübungen vorgeschrieben sind oder zumindest vorkommen können (z.B. Vollbremsung, Ausweichübung, Kreiselfahrten, Bremsen in Schräglage, ...), ist beim Auto keine einzige Sicherheitsübung Pflicht. Statt die Pflichstunden zu erhöhen sollte einfach mal eine Doppelstunde Sicherheitsübungen Pflicht sein, die einem auch die physikalischen Grenzen zeigt - das wäre wirklich mal eine Verbesserung in der Ausbildung.
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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon umberto » Mo 9. Mai 2016, 21:23

Poolcrack hat geschrieben:
Statt die Pflichstunden zu erhöhen sollte einfach mal eine Doppelstunde Sicherheitsübungen Pflicht sein, die einem auch die physikalischen Grenzen zeigt - das wäre wirklich mal eine Verbesserung in der Ausbildung.


Das reicht nicht. Wenn meine Kids mal den Führerschein machen, bekommen sie ein ganztätiges Sicherheitstraining gleich zum Start und nach einem Jahr nochmal. Das wäre m.E. das Minimum.

Gruss
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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon Alex1 » Mo 9. Mai 2016, 21:24

Poolcrack hat geschrieben:
Ja, aber nicht auf jeder Strecke. Und während bei der Ausbildung des Motorradführerscheins (und bei der Prüfung) auch Sicherheitsübungen vorgeschrieben sind oder zumindest vorkommen können (z.B. Vollbremsung, Ausweichübung, Kreiselfahrten, Bremsen in Schräglage, ...), ist beim Auto keine einzige Sicherheitsübung Pflicht. Statt die Pflichstunden zu erhöhen sollte einfach mal eine Doppelstunde Sicherheitsübungen Pflicht sein, die einem auch die physikalischen Grenzen zeigt - das wäre wirklich mal eine Verbesserung in der Ausbildung.
Völlig richtig!

Am besten einen ganzen Tag Fahrsicherheitstraining. DAS hätte der Papi seinem Töchterchen schenken sollen.

DA sollte die Innung der Fahrlehrer mal Lobbyarbeit leisten!

Die Berufsgenossenschaften zahlen ja auch für so ein Training, Einige Zuschüsse, Einige komplett. Außerdem verschiedene Versicherungen (Auto-, Kranken-) und Autoclubs. Geld ist also keine Ausrede :D Schon gar nicht bei einem Tesla :lol:
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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon Smartpanel » Mo 9. Mai 2016, 21:49

Sicherheitstraining von der BG bezahlt habe ich auch schon einmal gemacht, empfehlenswert ! *Augsburg

Zurück zum Unfall:
Haben E-Fahrzeuge einen generellen Vorteil bei Überschlägen weil durch die schwere Batterie eher mit den Rädern unten gelandet wird ? *Marmeladenbrot-Effekt

Sofern A-B-C-Säule ausreichend dimensioniert sind.
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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon Alex1 » Mo 9. Mai 2016, 22:09

eAutos haben halt einen niedrigen Schwerpunkt. Also sozusagen ein Anti-Elch-Effekt :lol:

Das sollte auch beim Überschlagen helfen, auf den Reifen zu landen. Die Säulen sollten ausreichen, 300 kg für Akkus ist auch nicht mehr als 4 Norm-Passagiere.
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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon AntiGravEinheit » Di 10. Mai 2016, 11:06

bm3 hat geschrieben:
Ich sehe keinen Grund diesen Thread nicht hier im Forum zu lassen.Es sei denn du nennst uns einen wirklich guten Grund dagegen.Ich erinnere nochmal, dies hier ist ein E-Auto-Forum. ;)
Vielleicht guggst du nochmal nach, in welchem Unterforum sich dieser Thread befindet - und verschiebst ihn dann wenigstens in das richtige ...
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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon bm3 » Di 10. Mai 2016, 12:11

AntiGravEinheit hat geschrieben:
bm3 hat geschrieben:
Ich sehe keinen Grund diesen Thread nicht hier im Forum zu lassen.Es sei denn du nennst uns einen wirklich guten Grund dagegen.Ich erinnere nochmal, dies hier ist ein E-Auto-Forum. ;)
Vielleicht guggst du nochmal nach, in welchem Unterforum sich dieser Thread befindet - und verschiebst ihn dann wenigstens in das richtige ...


Weshalb denn jetzt nochmal ? :roll:
Der Thread wurde unter "Allgemeine Themen " eröffnet und kann wegen mir auch da bleiben. D.h. ich kann damit gut leben. Wenns einem anderen Mod jetzt aber so nicht gefällt, bitte...ändern geht schnell...


Viele Grüße:

Klaus
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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon m.k » Di 10. Mai 2016, 12:19

Poolcrack hat geschrieben:
Für Motorräder gibt es den Stufenführerschein, wieso nicht auch für Autos? Das verhindert eben die Autolobby.

Man kann sich auch mit 100PS umbringen, das wäre nur bescheuerte Geldmacherei. Wie im TFF schon geschrieben oft fährt man als Fahranfänger manchmal wie verrückt, es hilft wenn man dabei das Auto kennt (bzw. lernt man es dabei kennen). Wenn man dann ein stärkeres Auto leiht macht man das nur um Vollgas zu geben und das Auto kenn man halt nicht so gut. Ob das jetzt ein P85D oder ein 140PS Diesel ist (mit dem man auch schon recht viel Gas geben kann) ist egal.
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Re: Schwerer Unfall mit Tesla

Beitragvon bm3 » Di 10. Mai 2016, 13:07

Meiner Meinung nach ist es eben nicht egal, es handelt sich hierbei um einen Sportwagen mit enormer Beschleunigung den man einfach keinem Anfänger und schon garnicht seinen eigenen Kindern als Fahranfänger in die Hand geben sollte. Sowas fängt auch schon an bei deutlich niedriger motorisierten Varianten. Wir hatten so einen Fall auch schon im Bekanntenkreis, wo der Sohn vom gut verdienenden Papa gleich einen neuen BWW zum 18.Geburtstag bekommen hatte. Nun, man hätte es sich fast schon denken können, das Auto hielt damals auch nicht lange, war dann ein Totalschaden, der Sohn erlitt zum Glück keine schweren bleibenden Verletzungen. Genau aber aus dem Grunde, weil bereits sehr erfahrene Fahrer mit so einem Auto Probleme haben können ihren Gasfuß (Stromfuß) zu kontrollieren. Ein Zentimeter mehr durchtreten und der Spaß ist vorbei... Dieses Auto steht bei der Beschleunigung schon sehr dicht an großen Motorrädern, für die man ganz bestimmt mit Begründung Leistungsbeschränkungen für Fahranfänger und freiwillige Leistungsbeschränkungen der Hersteller eingeführt hat und die auch viele junge Motorradfahrer bisher schon vor schweren Verletzungen oder gar ihrem Tod bewahrt haben.
Wenns die Eltern nun schon nicht kappieren wollen...

Wenn die Kurven kommen und irgendwann kommen sie und wenn es nur eine Abfahrt ist, muss man eben fahren können und nicht nur den Führerschein haben. Das ist auf dem Motorrad eher noch extremer als mit dem Auto.
Auf der Nürburgring-Nordschleife siehst du immerzu "Hobbyrennfahrer" von der Strecke fliegen. Ein Fahrertraining dort genacht kann aber auch bei sehr jungen Fahrern schon Wunder bewirken. Das Gefühl für das Fahrzeug, für das was geht und das was eben nicht geht, muss erst noch kommen und das kann einfach nicht dasein bei einer Fahranfängerin mit Tesla. Die wäre sonst ein Wunderkind. Aber die gibts ja heute auch überall.
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