Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon E-Fan » Fr 20. Jun 2014, 10:41

Hüpfburg...dann kommts schon auf 10cm Federungsamplitude = 40kw mindestens.

Nicht das so eine Konstruktion am Ende noch den ganzen Stadtteil als Blockkraftwerk versorgt..... :mrgreen:
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon Greenhorn » Fr 20. Jun 2014, 17:25

Die Erfindung ist super.
Das ganze kommt in einen LKW der einen Container als Speicherakku hinten drauf hat. Wenn der fährt erzeugt der so viel Energie, das ist kaum in Zahlen zu erfassen.
Von diesen LKW fahren dann ganz viele auf der AB. Wenn ich mit dem EV Saft brauche, setze ich mich dahinter, mache die Ladeklappe auf und ein Rüssel aus dem LKW lädt während der Fahrt auf.
So kann man sich die Technik in jedem EV sparen und hat noch Spaß dabei :-D
Gruß Bernd
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon TJ0705 » Fr 20. Jun 2014, 18:57

Hi,

das Thema hatten wir schonmal sehr ausführlich diskutiert, entweder hier oder im Photovoltaikforum.

Die 15 kWh auf 100km sind natürlich weitab jeder Realität. Das muß eigentlich jedem schon von der Theorie her klar sein. Schließlich kann man damit 100km fahren, und da gibt es ja noch so einige andere Widerstände zu überwinden als nur ein paar Unebenheiten der Fahrbahn…

Es ist in Wirklichkeit erschreckend wenig, was man da real zurück gewinnen kann. Es wurde damals auch konkret ausgerechnet, zumindest grob. Laß es 1-2 kWh ganz optimistisch auf 100km gewesen sein. Wenn wir aber erstmal soweit sind, daß ein EV eh nur noch 6-8 kWh verbraucht auf 100km und davon eh schon 1-2 per Solardach selbst erzeugt, dann ist eine weitere geschenkte kWh auf 100km keineswegs mehr so unwichtig wie heute.

Damals war allerdings nichts von Hydropneumatik angedacht sondern konsequenterweise magnetische Stoßdämpfer. Wir wollen doch keine Betriebsstoffe mehr perspektivisch aus Öl, also auch nicht im Stoßdämpfer…

Es wird wohl dran geforscht, und das ist auch gut so, imo. Ich freue mich auf so ein EV in ferner Zukunft mit Minimalverbrauch und allem ausgereizt, was mit Energierückgewinnung zu tun hat. Bis dahin sollte man die Möglichkeiten aber realistisch sehen und keine falschen Hoffnungen wecken.

Grüße Dirk
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon Fluencemobil » Sa 21. Jun 2014, 08:10

Das bedeuted aber keinesfalls, dass dabei die Karosserie sich vertikal absenkt und mit Hydraulikenergie wieder "hochgepumpt" werden muß. Ganz im Gegenteil: Bei idealer elektronischer Regelung durch entsprechende Algorithmen in der elektronischen Regeleinheit des hydraulischen Tragzylinders bleibt die Karosserie immer auf dem gleichen Höhenniveau auch bei extrem unebener Fahrbahn.


Statt messbarer stromgewinnung kommt evt. Nur eine sehr teure perfekte Federung heraus.
Wenn dann statt des Gewichts des Autos nur das Gewicht der Räder, als Federkraft nutzbar ist, kommt halt nur ein 1/10 der Energie raus. Das sind dann für die 1. Bsp.rechnung ja noch 0,09 kWh/100km :o
Die Rechnung bis sich das System rechnet, kann man sich ja sparen.
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
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Re: Revival der Hydropneumatik bei E-Fahrzeugen?

Beitragvon E-Fan » So 22. Jun 2014, 12:38

Ein Kern-Denkfehler dürfte hierbei auch noch sein, dass die meisten Federbeine mit negativem Nachlauf eingebaut sind, und nicht artig genau senkrecht federn/dämpfen.
Will man da aus der Federung Energie gewinnen, "arbeitet" man zu einem geringen Teil gegen die Fahrtrichtung, so ganz ergiebig kann das nicht werden.
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