Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Solarstromer » So 31. Jul 2016, 22:10

Toumal hat geschrieben:
Solarstromer hat geschrieben:
Dürfen deiner Meinung ZOE Fahrer an Triplelader laden, wenn sie damit eine eher seltene/teure CHAdeMO/CSS Lademöglichkeit blockieren? Obwohl sie überall an billigen und verbreiteten AC Typ2 Säulen laden könnten?


Sind beides Schnelllader, daher hinkt der Vergleich ein bisschen.


Dein Kriterium war, ob jemand laden muss oder nicht. Und nicht ob es ein Schnelllader ist oder nicht.
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Beitragvon PowerTower » So 31. Jul 2016, 22:16

Toumal hat geschrieben:
Ich kann das Unverstaendnis nicht nachvollziehen. Vorallem nicht wenn du die Wahl hast zwischen den Ladebuchsen. Immerhin sagst du, du wuerdest die kleinere Dose nehmen wenn mehrere Alternativen da sind. Das ist ja schon was!

Genau. ;) Aber Schuko ist eben nicht die Alternative, weil es beim 10 A ICCB fast 40% langsamer lädt. Auch beim PHEV. Und weil es eben besagte andere Nachteile hat.

Toumal hat geschrieben:
denn die hybriden verkaufen sich allemal besser als BEVs, und ob sich der Trend in den kommenden 2 Jahren aendern wird? Ich wage es zu bezweifeln.

Zumindest in Deutschland ist aktuell das Verhältnis (BEV) 2:1 (PHEV). Quelle: BAFA. Wie es in Österreich ist, weiß ich nicht.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Vanellus » So 31. Jul 2016, 22:23

Hinundher hat geschrieben:

Bilder werden immer mehr oder vergangene Woche fragt ein outi Fahrer " sind sie bald fertig" ja bitteschön und übergib den chaDemostecker am Disply steht 40% sind eh noch in den Batterien :o ich hole Luft meine Gedanken rotieren der Outi Fahrer im Businesgewand setzt ein Gesicht auf " sprich mich nicht an" zischt noch schnell hab keine Zeit wegen Termin in der Stadt und weg war er und die Watt tröpfeln per DC in den Mitsu :(

Kein Märchen tatsache :o


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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Kim » So 31. Jul 2016, 22:30

Sehhilfe für hohe Tellerränder:
- 30.000km @ 0.4l/100km ist doch mal ne Ansage.
- Wieviel Sprit hat ein PUR-EVangelist auf 30.000km mit gelegentlichen Verbrennermietwagen?
- Würde ich sofort ein BEV kaufen?
- JA!
- Stell mir ein geländetaugliches Allrad BEV hin mit Range >150km und EUR <60.000, und ich kauf es SOFORT.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Toumal » So 31. Jul 2016, 22:42

Solarstromer hat geschrieben:
Dein Kriterium war, ob jemand laden muss oder nicht. Und nicht ob es ein Schnelllader ist oder nicht.


4 Stunden laden obwohl man nicht muss, vs. 1 Stunde laden weil man muss... Ich denke meine Argumentationslinie ist nicht so unvernuenftig wie du das darstellst. Ja es ist auch ein Unterschied ob's ein einsamer Schnellader mit 43/50/50kW ist oder ob da 10 Ladeplaetze nebeneinander mit 11kW sind.

Kim hat geschrieben:
Sehhilfe für hohe Tellerränder:
- 30.000km @ 0.4l/100km ist doch mal ne Ansage.
- Wieviel Sprit hat ein PUR-EVangelist auf 30.000km mit gelegentlichen Verbrennermietwagen?
- Würde ich sofort ein BEV kaufen?
- JA!
- Stell mir ein geländetaugliches Allrad BEV hin mit Range >150km und EUR <60.000, und ich kauf es SOFORT.


Reality-check fuer Leute die keine rosa PHEV-Brille aufhaben: Mein kollege der frisch gebackene PHEV-Enthusiast war total stolz auf seine 51 liter auf 800km, also 6.3l/100km die er mit einem anderen Fahrzeug auch ohne Hybrid geschafft haette. Und frag nicht wie's bei Porsche aussieht...

- Wieviel Sprit hat ein PUR-EVangelist auf 30.000km mit gelegentlichen Verbrennermietwagen?
Ich kann da nur von mir selbst sprechen: 16.000km und null Liter, weil bisher keinen Mietwagen gebraucht. Und selbst wenn ich mal einen brauche, deine Statistik unterbiete ich, keine Sorge ;)
Mir ist klar dass das nicht jedem gelingt, aber wie gesagt, schau dir an was BMW und co da verzapfen und das mit der Hybridisierung relativiert sich.

- Stell mir ein geländetaugliches Allrad BEV hin mit Range >150km und EUR <60.000, und ich kauf es SOFORT.

Dass die entsprechenden Produkte noch fehlen steht ausser Frage. Das aendert aber nix an meinen bisher genannten Punkten.


PowerTower hat geschrieben:
Toumal hat geschrieben:
denn die hybriden verkaufen sich allemal besser als BEVs, und ob sich der Trend in den kommenden 2 Jahren aendern wird? Ich wage es zu bezweifeln.

Zumindest in Deutschland ist aktuell das Verhältnis (BEV) 2:1 (PHEV). Quelle: BAFA. Wie es in Österreich ist, weiß ich nicht.


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Global ist aehnlich. Im Detail gibt es bei den Laendern aber Unterschiede, man sieht auch gut welche Laender sich Gedanken ueber ihre Existenz machen und welche in den Tag hinein leben ;)
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon harlem24 » So 31. Jul 2016, 22:52

Wenn ich, wie gestern z.B., sieben Stunden wo bin, dann reicht auch ne Schuko-Ladung aus, um mich weiter zubringen.
Und jedes Fahrzeug was an den Ladesäulen dafür sorgt, dass die Zähler hochgezählt werden, ist ein gutes Fahrzeug.
Ja, es gibt Sachen, die gehen nicht, z.B. GTE stundenlang am Schnelllader, aber so langs nen Deti-Lader ist, solls mir Recht sein.
Gruß

CHris

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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Toumal » So 31. Jul 2016, 22:59

Koennte man sich denn nicht z.b. auf nen simplen Ladeknigge einigen? Telefonnummer hinterlegen? Hybride der Sinnlos-klasse Also nicht die 0.4l/100km fraktion sondern die e-drive fahrer mit 6l/100km) bitte zuhause laden? Sowas in der Art?
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon m.k » So 31. Jul 2016, 23:03

Wenn ein Audi Q7 e-tron mich als Radfahrer nicht mit nitrosen Gasen belästigt bin ich froh. Telefonnummer finde ich ehrlich etwas viel verlangt, Ladeuhr ohne Telefonnummer reicht. Dann kann ich abwägen wie ich mein Ladestandsproblem löse.
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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon harlem24 » So 31. Jul 2016, 23:07

Es müssen halt noch viel mehr Ladesäulen gebaut werden.
Für den Anfang würde es mir ja schon reichen, wenn bei uns in der Stadt in jedem Stadtteil an einer zentralen Stellen eine Doppelsäule stände.
Aktuell ist es so, dass es im Stadtzentrum Dutzende Säulen tummeln und in den Außenbezirken ist Essig.
Von einer Lösung wie in Holland, wo für jedes Fahrzeug mit Steckdose eine Lademöglichkeit geschaffen werden muss, wage ich ja gar nicht erst zu träumen...
Gruß

CHris

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Re: Plug-In Hybride - Gefahr fuer die Elektromobilitaet?

Beitragvon Hinundher » So 31. Jul 2016, 23:17

Vanellus hat geschrieben:

rechtsuntenzwischenkommaundbindestrichistderpunktwärenegroßartigeideewenndudenmalbenutzenwürdest denndannkönntendieleserdeinertextediesebesserverstehenvielleichtauchmalnkomma


Tschuldigung ist doch ein schöner Beitrag geworden den ich in der ersten Sonntags
Spätschicht Pause ins Handy getippselt habe :?

Wenn ich wieder am PC bin gibt es noch einige PHEV negativ Geschichten ähem bei uns gilt ein E-Car ab 50 Km Reichweite als Elektroauto :kap: die PHEV versuchen mit Ilegalen Tricks das Pickerl " Elektroauto Parken Gratis" zu erhalten :o die Ausgabe von dieser muss starke Nerven Zeigen .

Pech für diese Streithansl ist, das diesem Büro drei Renault ZOE als Dienstfahrzeuge zur Verfügung stehen also voll E-Mobil informiert :twisted:

Lg.
Citroen Saxo Electric seit Juli 2011 , I Bike seit April 2012.
Ab 06 06 2014 ohne eigenen Verbrenner ! Ab 07 10 2015 Peugeot iOn 100% electric .Kein Verbrenner mehr für die Strasse !
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