Permanenter Rechtfertigungsdruck

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon Pianist » Di 2. Mai 2017, 10:19

Ich muss ständig alle möglichen Entscheidungen rechtfertigen. Und meine Kunden beauftragen mich, Filme zu drehen, die ihnen bei der Rechtfertigung ihrer Entscheidungen helfen. Politik kann manchmal grausam sein...

Matthias
Wäre beinahe Ioniq-Fahrer geworden.
Pianist
 
Beiträge: 297
Registriert: Mi 5. Apr 2017, 18:32

Anzeige

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon Tigger » Di 2. Mai 2017, 10:39

Ganz gemein und bewußt schlecht gerechnet: 600 g CO2 pro kWh Strom. Ausgehend von 20 kWh/100 km ergibt das für ein E-Auto 120 g CO2 pro Kilometer. Mit meinen Benzinern blase ich um die 200 g pro Kilometer in die Umwelt.

Auf feinfühligere und tiefere Diskussionen (aka Rechtfertigung) würde ich mich da nur einlassen, wenn ich das Gefühl hätte, das mein Gegenüber wirkliches Interesse hat und nicht nur stänkern will.
IONIQ electric Premiun Phantom Black seit 18.05.2017. Bestellt am 18.01. (Sangl #94).
Bild
Benutzeravatar
Tigger
 
Beiträge: 953
Registriert: Do 5. Jan 2017, 08:29
Wohnort: Leibertingen, LK SIG

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon schrottix » Di 2. Mai 2017, 10:54

Warum rechtfertigen. Ich feue mich über jeden der kritisch ist und gebe Ihm Recht.
Dann bleiben die Tankstellen noch relativ frei und die Preise eventuell noch niedrig.
Lass doch die Leute fahren was Sie wollen. Ich kann auch gut mit Atomstrom bevor
aus purem Aktionismus ein AKW mit neuen Brennstäben abgeschaltet wird um dann
diese mit viel Energie kontrolliert zu kühlen.

Der Erde ist die Verschmutzung relativ egal, die schüttelt sich, nur der Mensch bleibt auf der Strecke.
( leider auch ein paar andere Spezies )
Tesla Roadster 2010,
Peugeot Ion 2011 / :D ZOE intens ZE 40 2017 :D
Benutzeravatar
schrottix
 
Beiträge: 77
Registriert: Do 25. Dez 2014, 17:48
Wohnort: Vaihingen/Enz

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon Schneemann » Di 2. Mai 2017, 11:35

Es ist doch wie bei jedem Projekt. Man muss nicht nur die Ist-Situation betrachten, sondern auch das Ziel. Und das ist doch in 30-50 Jahren, dass E-Autos umweltgerecht herstellt, betrieben und entsorgt/recycelt werden. Da ist es doch unerheblich, dass heute ein Mix aus verschiedenen Stromarten für die E-Autos verwendet wird. Beides entwickelt sich weiter, das E-Auto vorallem in seiner Verbreitung und die umweltgerechte Energiegewinnung. Der große Vorteil der E-Autos heute auf die Zukunft bezogen ist die Option, dass sie umweltgerecht betrieben werden können. Diese Option hat ein Verbrennungsmotor nicht.
Meine Erfahrungen mit der E-Mobilität auf Kennzeichen E

In the year 5555
Your arms hanging limp at your sides
Your legs got nothing to do
Some machine’s doing that for you
Benutzeravatar
Schneemann
 
Beiträge: 694
Registriert: Di 31. Mai 2016, 17:49
Wohnort: Quickborn-Heide

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon Tigger » Di 2. Mai 2017, 11:54

@Schneemann: Mit dieser Argumentation bestätigst Du den E-Hasser aber. Denn es klingt so, als ob das E-Auto aktuell wirklich schlechter als der Verbrenner wäre.
IONIQ electric Premiun Phantom Black seit 18.05.2017. Bestellt am 18.01. (Sangl #94).
Bild
Benutzeravatar
Tigger
 
Beiträge: 953
Registriert: Do 5. Jan 2017, 08:29
Wohnort: Leibertingen, LK SIG

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon eDEVIL » Di 2. Mai 2017, 12:03

Schneemann hat geschrieben:
Es ist doch wie bei jedem Projekt. Man muss nicht nur die Ist-Situation betrachten, sondern auch das Ziel. Und das ist doch in 30-50 Jahren, dass E-Autos umweltgerecht herstellt, betrieben und entsorgt/recycelt werden.

Richtig. Ein eAuto wird auch nach dem Verkauf noch umweltfreundlicher, ein Verbrenner nicht
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
Benutzeravatar
eDEVIL
 
Beiträge: 11171
Registriert: Di 2. Jul 2013, 08:10

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon roberto » Di 2. Mai 2017, 17:46

Interessant ist auch, dass genau jene den größten Rechtfertigungsdruck haben, die schon die Möglichkeit hatten, auf ein Elektroauto umzusteigen, aber sich nicht getraut haben oder gedacht haben dass sie es sich nicht leisten könnten.

Aber am schlimmsten sind aber die, die zwar wissen, dass es wohl besser wäre, aber sich selbst viel zu wichtig nehmen, als dass sie zum Wohle der Umwelt auch nur ein paar Zentimeter von ihren Gewohnheiten bzw. Bequemlichkeiten abweichen würden...
roberto
 
Beiträge: 357
Registriert: Mi 15. Jan 2014, 08:13

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon Rudi L » Di 2. Mai 2017, 18:27

Roberto, schon wieder eine Spitze verteilt ohne Ahnung zu haben.
Ich muss das nicht rechtfertigen weil es Dich nichts angeht. Nur soviel, der Umstieg auf Langstrecken vom Elektroauto auf den Verbrenner geschah nicht aus Bequemlichkeit.
Rudi L
 
Beiträge: 1164
Registriert: Do 12. Jan 2017, 15:17

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon Pianist » Di 2. Mai 2017, 18:30

Ich kann nicht erkennen, dass er das auf Dich bezogen hätte...

Matthias
Wäre beinahe Ioniq-Fahrer geworden.
Pianist
 
Beiträge: 297
Registriert: Mi 5. Apr 2017, 18:32

Re: Permanenter Rechtfertigungsdruck

Beitragvon me2 » Di 2. Mai 2017, 18:43

Hmmm. Kann da auch nichts erkennen.

Zur Eingangsfrage/-post: Ich finde, dass es keinen Grund gibt sich rechtfertigen zu müssen. Aber in meinem Fall gelingt es mir auch nicht immer, nicht ins Thema einzusteigen.


Gesendet von iPad mit Tapatalk
me2
 
Beiträge: 98
Registriert: Fr 18. Dez 2015, 16:23

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeine Themen

  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: elektrostrom, Gausi und 11 Gäste