Norwegen mit E-Boom überfordert

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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon 1234567890 » Mi 20. Sep 2017, 13:14

kub0815 hat geschrieben:
Warum bekomm ich nicht solche Leasingangebote wo das so ist?
Ist doch einfach, du musst eine "vergleichbare" Konfiguration nehmen. Da nur der AMG in die Nähe der Beschleunigungswerte des Tesla kommt, kommst du dann sogar beim Tesla billiger weg. (Das ist immer die Argumentation bei solchen Aussagen, dass Tesla billiger/gleich teuer wäre)

Ansonsten gerade mal spaßeshalber konfiguriert:
E-Klasse (E200) Basisausstattung, 10% Anzahlung, 10.000 km/Jahr, 4 Jahre -> 320 Euro/Monat
Model S75 Basisausstattung, 10% Anzahlung, 10.000 km/Jahr, 4 Jahre -> 570 Euro/Monat
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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon R4MP » Mi 20. Sep 2017, 16:42

1234567890 hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
Warum bekomm ich nicht solche Leasingangebote wo das so ist?
Ist doch einfach, du musst eine "vergleichbare" Konfiguration nehmen. Da nur der AMG in die Nähe der Beschleunigungswerte des Tesla kommt, kommst du dann sogar beim Tesla billiger weg. (Das ist immer die Argumentation bei solchen Aussagen, dass Tesla billiger/gleich teuer wäre)

Ansonsten gerade mal spaßeshalber konfiguriert:
E-Klasse (E200) Basisausstattung, 10% Anzahlung, 10.000 km/Jahr, 4 Jahre -> 320 Euro/Monat
Model S75 Basisausstattung, 10% Anzahlung, 10.000 km/Jahr, 4 Jahre -> 570 Euro/Monat


Sorry aber wnen sollte man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

Erstens wirst du niemals eine richtige Leasingkalkulation aus dem Autohaus vor dir haben!
Zweitens ist der Tesla besser ausgestattet als eine E-Klasse Basis (die niemand fahren will und wird)
Drittens geht es mal gar nicht um ein Leistungsvergleich bei den beiden Autos. Da ist jedes E-Auto immer einem Benziner mit gleichen PS überlegen.

Aber hey streuen wir ruhig unwissen und unmut hinein ;)
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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon Karlsson » Mi 20. Sep 2017, 17:13

R4MP hat geschrieben:
Muss aber sagen als Ex-SUV Fahrer habe ich vorher die Fahrzeuge auch als total unsinnig angesehen. Danach war es der bessere Kombi!

Um den gleichen Nutzwert zu haben muss man hier eine Klasse höher gehen. Das ist nicht nur massiver Kapitaleinsatz sondern der ohnehin schon hohe Luftwiderstand wird mit der höheren Klasse noch höher. Effizienz ist aber gerade beim E-Auto extrem wichtig wo die Akkus so groß, schwer und teuer sind.
Wie ich das auch drehe und Wende - SUV ist für die meisten Grütze und eine unsinnige Modeerscheinung.

tomas-b hat geschrieben:
5. Die Macher: Haben bereits ein EV und wollen nix anderes mehr (1%)

Ich hab ein EV und will nix anderes mehr, werde aber trotzdem einen Diesel Kombi kaufen weil es dazu noch keine elektrische Alternative für den Erstwagen gibt.
Bin ich dann doch nicht Macher?
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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon tomas-b » Mi 20. Sep 2017, 17:22

Karlsson hat geschrieben:
Ich hab ein EV und will nix anderes mehr, werde aber trotzdem einen Diesel Kombi kaufen weil es dazu noch keine elektrische Alternative für den Erstwagen gibt.
Bin ich dann doch nicht Macher?


Macher, eindeutig... :)

Auch bei den Kollegen, die bereits ein EV fahren, gibt es beim Lebenspartner immer noch ein weiteres Fahrzeug mit Verbrennungsmotor... Nur sie haben sich für den Weg zur Arbeit halt schon mal umgestellt...
Kia Soul EV mit Komfort-Paket (12/2016)
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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon Schüddi » Mi 20. Sep 2017, 18:11

R4MP hat geschrieben:
Schüddi hat geschrieben:
Du liegst sowas von falsch! Gerade der Kombi ist DAS praktische Auto. Als Livestyleobjekt würde ich all die Geländewägen bezeichnen die gerade jeder fährt der seinen Status beweisen möchte. Genau aus diesem Grund sind auch alle neuen BEVs Möchtegern-Geländewägen siehe Kona, Audi e-tron usw.
Und klar waren alte Autos luftiger gebaut. Damals gab es viel geringere Sicherheitsvorschriften, weniger Technik, weniger Design, schmalere Reifen, weniger Komfort usw. Das kann man doch nicht ernsthaft vergleichen wollen.
Das günstigere Marken Komfort anbieten steht außer Diskussion. Dann gib mal eine günstige Alternative zur C-Klasse (Ionic ganz klares Nein), zur E-Klasse, vielleicht noch einem SUV... Natürlich mit gleichem Komfort.
Es geht darum, jemanden von einem E-Auto zu überzeugen, der keine Einbußen machen möchte.


Hmm mag ja diskussionsfreudige Menschen :)

E-Klasse -> Tesla S (Preise liegen gleich auf, auch im Leasing)
E-Klasse T-Modell -> Tesla X (Leasingpreise gleich auf)

C-Klasse -> IONIC (warum nicht? Wo sind da Einbußen außer dem Prestige?), Tesla Model 3

Und noch einmal zum Kombi, die haben einfach nicht richtig viel Platz! Kenne genügend Außendienstmitarbeiter, die ihren A4 verfluchen, weil er doch gar nicht so viel mehr Platz hat ;) und eigentlich sind auch nur wir Deutschen die typischen Kombi-Fahrer. Nicht destro trotz stimmt es das ein Kombi gegenüber einer Mittelklasse-Limo immer mehr Sinn macht.
Das SUV Phänomen ist einfach aus den USA rübergschwappt und für viele Autofahrer erst mal praktisch, weil man sich sicher und hochsitzend vor kommt. Es ist immer so, dass was man nicht hat, möchte man haben. Muss aber sagen als Ex-SUV Fahrer habe ich vorher die Fahrzeuge auch als total unsinnig angesehen. Danach war es der bessere Kombi!

Echt? Man bekommt nen Model X schon ab 40.000€ und gebraucht für 20.000€ wow! Dann ist das eine echte Alternative.
Den Unterschied C-Klasse, Audi A4 zum Ionic merkt man schon beim einsteigen, der Verarbeitung usw.
Auch wird der Ionic bestimmt nicht so viel Kofferraumvolumen oder Platz auf der hinteren Reihe haben. Da kann man lange diskutieren, für mich gibt es noch kein BEV - für ein Model S würde ich aber 40.000 investieren.
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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon R4MP » Mi 20. Sep 2017, 20:52

tomas-b hat geschrieben:
Karlsson hat geschrieben:
Ich hab ein EV und will nix anderes mehr, werde aber trotzdem einen Diesel Kombi kaufen weil es dazu noch keine elektrische Alternative für den Erstwagen gibt.
Bin ich dann doch nicht Macher?


Macher, eindeutig... :)

Auch bei den Kollegen, die bereits ein EV fahren, gibt es beim Lebenspartner immer noch ein weiteres Fahrzeug mit Verbrennungsmotor... Nur sie haben sich für den Weg zur Arbeit halt schon mal umgestellt...


Das kenne ich zu gut 8-) ;)

@Schüddi du wirst deinen Weg gehen. :roll:
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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon Poolcrack » Mi 20. Sep 2017, 21:29

Wie hoch wäre denn die Leasinggebühr für die E-Klasse wenn man ein "Umsonst-an-329-Autohöfen-in-Westeuropa-tanken"-Paket dazu nimmt?
i3 BEV (SW: I001-17-07-500), BJ 04/2014, LL >85.000 km, Gesamtdurchschnitt 12,8 kWh/100 km im BC (=netto)
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Mitglied bei Electrify-BW e.V., einem unabhängigen Verein von eFahrer für eFahrer und Interessierte.
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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon Schüddi » Mi 20. Sep 2017, 21:47

Dinge zu behaupten ist einfach, sie aber mit Fakten zu belegen nicht. Ihr sagt jeder kann elektrisch fahren - ich behaupte das ist nicht so. Ich bin pro Elektro aber ich bin Realist und ganz fest der Meinumg das gut Ding weile haben sollte statt jetzt etwas über den Zaun zu brechen das wir nicht bewältigen können. Das Umdenken muss den Menschen erst mal in den Kopf gebracht werden. Und jeder der die Situation genauer hinterfragt muss sich selbst gegenüber so ehrlich sein das es Blödsinn ist das jeder elektrisch fahren kann und es für jeden das bezahlbare Elektroauto FÜR SEINE PERSÖNLICHEN BEDÜRFNISSE gibt. Wäre das so gäbe es schon lange mehr davon auf der Straße.
Und solange BEV Fahrer noch behaupten PHEV Fahrer würden ihnen den heiligen Strom wegnehmen haben wir noch lange keine Resourcen auch nur einen nennenswerten Bruchteil von Autos in Deutschland die keine eigene Lademöglichkeit haben zu ersetzen.
Hier reflektieren die BEV Fahrer ihre eigene glückliche Situation auf ganz Deutschland aber das ist so sehr ab von der Realität das es schon beinah danach schreit das jemand wie ich kommt und sie aktiv wach rüttelt.
Mal eben nach der Arbeit beim Supermarkt halten - 15km Umweg und das für einen Ladeplatz der zur Rushour belegt ist wenn auch nur ein einziger anderer soweit denkt. Am besten noch als sauberer e-Fahrer den Aldi unterstützen, der Bauern ausnimmt, Tiere misshandelt, Kinder für sich arbeiten lässt und das Personal behandelt wie Dreck. Hauptsache das Auto fährt elektrisch. Man tut eine gute Sache um dann 4 andere falsche zu unterstützen. Hauptsache vor der Haustür ist gekehrt.
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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon Karlsson » Mi 20. Sep 2017, 22:06

Schüddi hat geschrieben:
Hier reflektieren die BEV Fahrer ihre eigene glückliche Situation auf ganz Deutschland aber das ist so sehr ab von der Realität das es schon beinah danach schreit das jemand wie ich kommt und sie aktiv wach rüttelt.

Das mache ich ja seit Jahren...brauchste ein dickes Fell.

Vielleicht ist es auch einfach eine andere Selbstsicht. Ich ärgere mich, dass das mit dem E-Erstwagen noch nicht geht während andere prahlen, dass sie ja soooo elektrisch sind weil der Erstwagen genannte Zweitwagen schon elektrisch fährt.
Erstwagen ist für mich aber nichts, was nicht als Alleinfahrzeug taugt, auch nicht wenn dieses Fahrzeug deutlich weniger fährt als das E-Auto (was bei uns zur Zeit so ist).
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Re: Norwegen mit E-Boom überfordert

Beitragvon nr.21 » Do 21. Sep 2017, 07:44

Diejenigen, die eh 2 Autos und eigenen Stromanschluss haben, haben aber eigentlich kein stichhaltiges Argument gegen die Anschaffung eines E-Autos. Und das sind eben die Leute, die jetzt loslegen müssen, damit die Sache in Schwung kommt. Das Kostenargument sollte da auch nicht greifen, weil sich die Anschaffungsmehrkosten bei hoher Fahrleistung und wenig Verschleißteilen bald amortisieren dürften. Wer natürlich unbedingt den Motorensound braucht, wird sich davon nicht überzeugen lassen.
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