Kostenvergleich Golf vs. eGolf

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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon acurus » Mo 14. Aug 2017, 08:03

"Veröffentlicht am 01.11.2014" - also vielleicht nicht mehr das aktuellste was Kostenbetrachtung angeht :)
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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon Apollo » Mo 14. Aug 2017, 20:33

Ui, ich kann sogar Zahlen lesen, wenn man im richticken Winkel auf den Bildschirm schaut. :D

Naja, dass der E-Golf im Unterhalt günstiger ist, als seine Kollegen, ist jetzt nicht wirklich überraschend. Nur leider gibt es den nicht für Lau, sonst würde bei mir auch schon ein oder zwei für der Tür stehen. Der Kaufpreis ist da nirgends mit drin und bei Kostenvergleich/Abschreibung zählt das nun mal mit rein. :)
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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon Karlsson » Mo 14. Aug 2017, 20:44

redvienna hat geschrieben:
Die Autobild hat schon im Juni 2017 festgestellt, dass der E-Golf günstiger im Betrieb ist. ;)

Da muss man bei reinen Energiekosten kein Rechenkünstler für sein.
Entscheidend sind die fehlenden Daten. Das ist insbesondere der Wertverlust.
Ob der Akku 15 Jahre hält, weiß man auch noch nicht. Ich würde da zwei Szenarien für betrachten - 1x mit Akkutausch nach 10-12 Jahren und einmal ohne.
Da kommen natürlich noch mal ordentlich Kosten drauf. Man weiß auch nicht, was der Akku dann kosten wird. Der E-Golf könnte dann ein totaler Exot sein, weil erst der ID in großen Stückzahlen gebaut wird und nur für den Drittanbieter Akkus offerieren.
Auch sind Reparaturen halt so ein Thema. Man kann hier keine freien Werkstätten nehmen und solange die E-Autos noch in den kleinen Stückzahlen verharren, können Ersatzteile exorbitant teuer sein.
Den finanziellen Aspekt würde ich hier mit einem hohen Risiko bewerten. Man muss sonst halt bereit sein,ihn noch während der Garantie wieder zu verkaufen. Das wird durch den hohen Wertverlust in den ersten Jahren aber sehr teuer.
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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon kub0815 » Mo 14. Aug 2017, 20:51

Und beim normalen Golf verreckt nix?
Der eGolf ist doch bestimmt bald einer der meistverkauften eautos.
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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon Apollo » Mo 14. Aug 2017, 21:13

Karlsson hat geschrieben:
Auch sind Reparaturen halt so ein Thema. Man kann hier keine freien Werkstätten nehmen und solange die E-Autos noch in den kleinen Stückzahlen verharren, können Ersatzteile exorbitant teuer sein.

Ach komm, jetzt wird es unrealistisch. Jeder weiß doch, dass es E-Autos viel weniger mechanische Teile haben, die kaputt gehen können und generell viel weniger gewartet und repariert werden müssen. ;)
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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon Karlsson » Di 15. Aug 2017, 12:15

Ist das so?
Bei meinem Zoe wurde schon der Motor getauscht und der Lader dazu. Der Smart meiner Eltern hat gerade einen neuen Lader für 5700€ bekommen. Ohne Garantie wäre das ein wirtschaftlicher Totalschaden gewesen.
Und was wird an mechanischen Teilen am Auto denn groß gewartet?

kub0815 hat geschrieben:
Und beim normalen Golf verreckt nix? Der eGolf ist doch bestimmt bald einer der meistverkauften eautos.

Bislang liegt der E-Golf weit hinten und auch die meistverkaufen E-Autos sind Exoten gegenüber einem 08/15 Verbrenner Golf, den Du zur Wartung zur Tankstelle bringen musst.
Ich glaube auch nicht, dass der E-Golf aus der Nische rauskommt, dafür ist der Preis zu hoch und die Reichweite zu gering.
Der erste elektrische VW mit höheren Stückzahlen wird wohl der ID mit dem MEB Baukasten. Hier könnten die E-Komponenten dann auch günstiger werden. Beim Golf eher weniger.
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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon Kelomat » Di 15. Aug 2017, 13:43

Nehmt doch das weltweit meist verkaufte Elektroauto der Welt für den Vergleich... Da sieht die Rechnung sicherlich besser aus als beim Golf.
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Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon Langsam aber stetig » Di 15. Aug 2017, 17:11

motion hat geschrieben:

Die Kostenberechnung bei diesem Bericht ist natürlich Quatsch (und auch veraltet). Es wird hier von 15.000 km im Jahr ausgegangen. Der Fahrer sagt, dass er 45 Minuten zur Arbeit braucht - gehen wir also von 50 km aus. Das sind 100 km am Tag, also rein für die Pendelei 22.000 km im Jahr. Ein bisschen wird das Auto ja wohl auch für andere Zwecke genutzt werden, so dass wohl eher 25.000 bis 30.000 km realistisch sind.

Der Preis an der öffentlichen Ladesäule ist auch irrelevant, da man 100 km gut mit einer Akkufüllung fahren kann.

Und da das beste Pendlerauto gesucht wurde, ist die Reichweite wohl auch ausreichend. "Nur für Kurzstrecken tauglich" ist für mich auch nicht ganz die richtige Schlussfolgerung.

Ich schätze, dass (unter der Annahme, dass nur zu Hause geladen wird) ein Benziner bis 10.000 km im Jahr am günstigsten ist, der Diesel bis 15.000 km, das Erdgasauto bis 25.000 km, und das Elektroauto über 25.000 km.

Bin gespannt, was bei der Rechnung des Threadstarters heraus kommt.
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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon Tigger » Di 15. Aug 2017, 17:25

Ioniq Hybrid vs. Ioniq electric hat sich erst bei über 30.000 km im Jahr gelohnt. Bei 35.000 km ist es eine Differenz von knapp 25,- € monatlich zu Gunsten des electric.
Edit: Abschreibung über 6 Jahre.

Auch lohnenswert um mal ein Gefühl für die Kosten zu bekommen: Erd- und Autogas gegen Benziner und Diesel
IONIQ electric Premiun Phantom Black seit 18.05.2017. Bestellt am 18.01. (Sangl #94).
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Re: Kostenvergleich Golf vs. eGolf

Beitragvon Langsam aber stetig » Di 15. Aug 2017, 20:40

Das ist interessant. Welchen Verbrauch hast Du angenommen für Hybrid und Elektro? Und welche Benzin- bzw. Strompreise?
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