Ideologie(n), Motive ?

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Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon Torquemada » Sa 24. Okt 2015, 22:44

Grüß Gott miteinander,
seit August habe ich jetzt 4000 beglückende km mit der Zoe zurückgelegt.
Von Anfang an, also schon vor der Kaufentscheidung, habe ich dieses Forum schätzengelernt und verdanke ihm viele relevante Informationen.
Auch bin ich als technischer Laie von der teilweise aufblitzenden Sachkenntnis mancher Kommentatoren tief beeindruckt.

Etwas verwundert bin ich allerdings angesichts des geradezu missionarischen Tenors einiger Beiträge, deren Autoren sich die Bekehrung der 'noch' mit Verbrennern herumfahrenden Mitmenschen zum Ziele gemacht zu haben scheinen.
Ich wiederum bin diesbezüglich völlig leidenschaftslos. Mein Motiv bei der Anschaffung waren 'Freude am Fahren' und 'Freude am Sparen', dem hat Zoe entsprochen. So hatte ich bislang dank günstiger Konstellationen Stromkosten von null Euro.

Der Umweltschutzgedanke ist mir nachrangig: Überspitzt gesagt würde es mich ceteris paribus nicht stören, wenn unter der Haube ein Atomreaktor oder ein kräftiger Vertebrat im Laufrad für den Antrieb sorgten.

Daher meine Frage an die geschätzten Mitforisten: Überwiegt der Spar- oder der Heilsgedanke? Gibt es eventuell noch ganz andere Motive, um zum Elektromobilisten zu werden ? Vielleicht mag sich jemand hierzu äußern ?

Freundliche Grüße,
T
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Re: Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon eW4tler » Sa 24. Okt 2015, 23:23

Der Thread ist eigentlich nicht auf ZOE bezogen und sollte in einen anderen Teil verschoben werden.

Zu deiner Frage:
Wenn du dich etwas mit Energie und die Verwendung bzw. Vergeudung davon beschäftigt hast, ist es so, dass es dir völlig falsch vorkommt mit einem Verbrenner zu fahren.
Diese Erkenntnis ist aber dann so nachhaltig, dass es zu diesem "missioniarische" Handeln kommt, auch andere Verbrenner-Fahrer bekehren bzw. über ihr Fehlverhalten informieren zu wollen. ;)

Ich habe aber auch noch ein anderes Bild für dich:
Wenn mich in ca. 30-40 Jahren meine Enkelkinder fragen (falls ich da noch lebe), warum die Menschheit in der Vergangenheit so dumm war und trotz aller Ankündigungen des Klimawandels, ihre eigene Lebensgrundlage - den Planeten - zerstörten, dann kann ich sagen, dass ich nicht zu diesen "Dummen" gehört habe und bereits kurz nach der Jahrtausendwende elektrisch gefahren bin!

ZOE Life in AzurBlau + 3D Sound + ZE@Interactive
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Re: Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon umberto » Sa 24. Okt 2015, 23:32

eW4tler hat geschrieben:
dass ich nicht zu diesen "Dummen" gehört habe und bereits kurz nach der Jahrtausendwende elektrisch gefahren bin!


Dir ist aber schon klar, daß Du es Dir damit etwas zu einfach machst.

Ich fahr elektrisch, weil es sich elektrisch fahren geil anfühlt und Zoe, weil das das einzige Auto war, daß ich mir 2013 leisten konnte, was 4 Sitzplätze und einen Kofferraum hatte (isses eigentlich immer noch :-))

Gruss
Umbi
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Re: Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon firefox7518 » So 25. Okt 2015, 09:03

Also mich persönlich nervt dieses missionarische teilweise auch. Ich fahre beide "extreme" und lebe diese auch.
Neben der Zoe habe ich zwei 5,7l V8 zuhause stehen.

Der Grosse (Dodge Durango) kann 7 Erwachsene und 3,5t ziehen. Zugmaschine und für grosses gedacht. Momentan nicht mit Elektro zu ersetzen. Vor allem mit keinem der bei 3,5t angehängt immer noch eine Reichweite von über 500km hat.

Der andere V8 ist ein Oldie Firebird TransAm und ist halt einfach Kult :-) Den würde ich auch nie und nimmer durch was elektrisches ersetzen wollen. Der Sound und das Fahrgefühl sind mir dort wichtiger als der Spritverbrauch. Wird ja aber auch nicht täglich bewegt.

Elektro isch schön und gut aber es ersetzt im Moment den Verbrenner nur in etwa 20% der Fälle. Und solange das noch so der Fall ist muss man Leute auch nicht bekehren wollen. Man kann dafür argumentieren aber man kann auch nicht erwarten das die Leute für zwei oder mehrere Autos haben Platz oder Geld haben um sie fürdie spezifischen Einsatzzwecke zu nutzen.

Ich habe damals den 12er Durango gekauft da er 7 Personen transportieren kann und 3,5t ziehen darf (könnte mehr nur die CH-Amtsdeppen wollen nicht) und auf der Autobahn mit Zylinderabschaltung auf 9l runter kommt. Teilweise sogar weniger. Da er vollausgestattet sogar noch weniger kostet als ein voll ausgestatteter VW Golf (zumindest hier in der CH) ist das halt einfach die wirtschaftlichste Berechnung. Ich zahle nur eine Versicherung und nur eine Strassensteuer etc.

Wenn Menschen so denken und rechne ist das legitim, finde ich. Weil wir etwas Geld über hatten und auch den Platz haben wir uns dann für die Zoe entschieden da sie für unseren Arbeitsweg (90km täglich) genau passt und wir so immer gemütlich zuhause laden können und auch sonst genug Reserven haben um noch schnell einkaufen zu gehen etc.

Für mich ist das aber trotzdem wieder finanzieller Aufwand denn für die Zoe muss nun eine zweite Nummer mit Strassensteuer gezahlt werden und auch eigene Versicherung. In der CH können zwei Autos auf die selbe Nummer eingelöst werden (Wechselschild) und ich zahle nur vom teureren Auto die Versicherung oder die Strassensteuer vom schwereren Wagen.
Der TransAm ist für mich somit Gratis. Das sind also pro Jahr bei mir rund 2'000.-- mehr finanzieller Aufwand für den Zoe. Für das tankt man halt doch einiges an Sprit und der Zoe ist ja nicht ganz Gratis unterwegs. Batteriemiete und Strom kosten auch einiges.

Die Zoe haben wir uns gekauft weil mich der Elektroantrieb begeistert und ich es eine tolle Sache finde. Einen Benziner wird die Zoe oder ein anderes Auto nie völlig ersetzen können bei mir. Es sei denn wir haben bald EV's die mit 3,5t hinten dran auch noch 500km schaffen und nicht nach der ersten Steigung am Gotthard schon nach einem SuC verlangen :-) Immerhin hat uns die Zoe genug begeistert um nochmals eine zu kaufen nach dem Totalschaden unserer ersten nach 17K Km :o Liebe CH Freunde, macht euch auf einiges gefasst wenn ihr mal eine Kotflügelreparatur benötigt oder bei einem Randstein die Lenkung an Arsch geht. Da ist man schnell mal bei 15K CHF an Reparatur = wirtschaftlicher Totalschaden schon nach dem ersten Jahr da 1jährige Zoes bei uns schon teilweise günstiger angeboten werden...... :evil:
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Re: Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon Cavaron » So 25. Okt 2015, 09:53

Soso, Torquemada aka Gründer der Inquisition - ich sehe, das Konzept der Satire ist dir vertraut...
Torquemada hat geschrieben:
Grüß Gott miteinander

Das heißt hier "Grüß Musk miteinander" ;) (ja, Satire kann ich auch)

Torquemada hat geschrieben:
Etwas verwundert ... geradezu missionarischen Tenors ... die Bekehrung ... Ich wiederum bin diesbezüglich völlig leidenschaftslos. Der Umweltschutzgedanke ist mir nachrangig: Überspitzt gesagt würde es mich ceteris paribus nicht stören, wenn unter der Haube ein Atomreaktor oder ein kräftiger Vertebrat im Laufrad für den Antrieb sorgten.

Das ist bedauerlich, aber all zu menschlich. Einen Mitmenschen aktiv und direkt zu verletzten, also z.B. ihm einfach so ein Messer in die Rippen zu jagen, dass würde kaum jemand aus unserer Gesellschaft fertig bringen. Aber wenn man den Vorgang jemand anderem Schaden zuzufügen in viele kleine Schritte aufteilt und verschiedene Menschen führen jeweils nur einen Schritt davon aus (und haben natürlich für sich persönlich etwas davon), dann ist das garkein Problem. Funktioniert auch mit dem Schaden an der eigenen Person - eine Zigarette tötet ja auch nicht sofort.

Ich bin da auch keine Ausnahme - Massentierhaltung stört mich, aber mal eben ne Wurscht an der Theke beim Metzger kaufen, deswegen habe ich doch noch lange kein Schwein totgequält. Oder mal schnell nen Schokoriegel mit Palmöl gekauft, deswegen habe ich doch nicht die Orangutans ausgerottet.

So ist es eben auch mit dem Verbrenner, wenn ich jetzt mal schnell nen Sonntagsausflug mit Zerknallschüttler mache, dann bringe ich doch nicht direkt jemanden mit Atemproblemen um. Und wenn ich ne Tankfüllung Benzin kaufe, dann habe ich doch dem Islamischen Staat, einem sonstigen Despoten oder einer Firma, die in Naturschutzgebieten Öl Frackt, nicht direkt Geld gegeben, oder?

Klaro, keiner von uns kann die Welt retten, indem er wie ein Asket im Busch lebt und nur Früchte frisst, die vom Baum fallen. Wir können auch nicht alle Menschheitsprobleme mit einem Mal lösen. Aber wir können irgendwo anfangen (in der Tora steht nicht umsonst: Wer ein Leben rettet, der rettet die ganze Menschheit).

Angesichts dieser Tatsachen kann ich schon verstehen, wenn der Eine oder Andere hier mit Eifer bei der Sache ist. Aber im Grunde gebe ich dir recht - die breite Masse wird EVs nicht aus Gewissensgründen kaufen, sondern aus gewissen Gründen. Dazu gehört das tolle Fahrgefühl und die Möglichkeit Geld zu sparen. Also bitte erzähle jedem den du kennst, von diesen zwei Aspekten die dich auch überzeugt haben. Nebenbei rettest du damit Menschenleben! So, ich ess jetzt erst mal ne Wurscht ;)
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Re: Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon m.k » So 25. Okt 2015, 09:54

Ich musste mit Erstaunen feststellen das ich ein bisschen zum Öko geworden bin. Klar primärer Grund für den Kauf wäre das tolle Fahren (instante Beschleunigung, man kann Fahren wie ein Henker und keiner stört sich dran weil der Motor halt keinen Lärm dabei macht :D) und auch der Gadget Charakter (Vorheizen per Handy etc.) sowie generelles Interesse an der Technik (welche Motoren, Batterietechnik ist sauinteressant).

Aber man informiert sich auch im Rahmen dazu wo Energie herkommt, wie unverantwortlich die Ölindustrie handelt und wie wichtig es eigentlich wäre für Beheizung des Hauses und Transport auf 100% erneuerbar umzusteigen. Und das es technisch ja auch möglich ist. Erdgas benötigen wir noch genug für das Shuttle, das uns zum Mars fliegt und Erdöl für Kunststoffe, das brauchen wir nicht verheizen.

Ich kann es ruhig zugeben, wenn ich meinen Verbrenner fahre, mach ich das nicht immer zärtlich ich fahre gern und nicht viel, da kann es schon vorkommen das ich manchmal auch ein bisschen mehr Gas gebe. Also da achte ich nicht auf den Verbrauch, und würde es auch bei einem EV öfters mal nicht machen wenn der Range ausreicht.

Aber ich habe angefangen darauf zu schauen das ich Energie nicht sinnlos verbrauche (Licht ausschalten wenn man nicht im Raum ist, beim Kochen ein bisschen aufpassen und eben nicht die eine andere Platte einschalten sondern den Topf schon auf die Heiße stellen. Wenn es zwar saukalt ist aber nicht regnet eben doch mit dem Fahrrad zur Uni fahren, ...). Und ich muss zugeben das es mich schon langsam stören anfangt wenn andere in der Hinsicht unverantwortlich handeln. Wenn einer mit einem BMW M3 neben mir an der Ampel alles gibt vergönne ich ihm das, früher oder später wird er mit einem elektrischen Sportwagen durch die Gegend fahren (er verbraucht mehr aber hat dafür Spaß, jedes Hobby verbraucht Ressourcen). Wenn die Hausfrau die Kinder mit dem X5 V8 in die Schule fährt stört es mich schon ein wenig, da wird nutzlos verschwendet. Die könnte schon heute das gleiche Ergebnis effizienter haben.
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Re: Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon dervorausschaut » So 25. Okt 2015, 10:03

wer schon mal gesehen hat, was passiert wenn ein schlauch vom auspuff in den fahrzeuginnenraum gelegt wird (eine halbwegs dichte garage tut's auch), der verbrennungsmotor angelassen und dazu noch geatmet wird (soll bei lebewesen vorkommen :oops: ) , dürfte sich überlegen was er anders machen könnte...

ACHTUNG weiterer Skandal :arrow:
Abgaswerte von Verbrennungsmotoren wurden nicht nur geschönt, sie sind auch noch hochgiftig / tödlich :!:
:o

wer hätte das gedacht? das konnte nun wirklich niemand ahnen.
"Die Nutzung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu!"

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ZOE ist da!(seit 18.10.13 >30 Tsd. km abgasfrei) >Reichweiten'erfahrung' ca. 110-190km
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Re: Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon TheralSadurns » So 25. Okt 2015, 10:19

Torquemada hat geschrieben:
Grüß Gott miteinander,
seit August habe ich jetzt 4000 beglückende km mit der Zoe zurückgelegt.
Von Anfang an, also schon vor der Kaufentscheidung, habe ich dieses Forum schätzengelernt und verdanke ihm viele relevante Informationen.
Auch bin ich als technischer Laie von der teilweise aufblitzenden Sachkenntnis mancher Kommentatoren tief beeindruckt.

Etwas verwundert bin ich allerdings angesichts des geradezu missionarischen Tenors einiger Beiträge, deren Autoren sich die Bekehrung der 'noch' mit Verbrennern herumfahrenden Mitmenschen zum Ziele gemacht zu haben scheinen.
Ich wiederum bin diesbezüglich völlig leidenschaftslos. Mein Motiv bei der Anschaffung waren 'Freude am Fahren' und 'Freude am Sparen', dem hat Zoe entsprochen. So hatte ich bislang dank günstiger Konstellationen Stromkosten von null Euro.

Der Umweltschutzgedanke ist mir nachrangig: Überspitzt gesagt würde es mich ceteris paribus nicht stören, wenn unter der Haube ein Atomreaktor oder ein kräftiger Vertebrat im Laufrad für den Antrieb sorgten.

Daher meine Frage an die geschätzten Mitforisten: Überwiegt der Spar- oder der Heilsgedanke? Gibt es eventuell noch ganz andere Motive, um zum Elektromobilisten zu werden ? Vielleicht mag sich jemand hierzu äußern ?

Freundliche Grüße,
T



Haha... das sehe ich ganz genau wie du!
Meine Zoe kommt zwar erst in 2 Wochen, aber um Ideologie ging es mir nur begrenzt.

Meine Gründe:
Fahrspaß! Ich hab mich nach der 48h Probefahrt mal in nen 1xx PS Clio gesetzt und fast das Kotzen bekommen. Bist du einmal elektrisch gefahren machen Verbrennen (außer vll ein Super Sportwagen) einfach keinen Spaß mehr.

Technik: Verbrennungsmotoren sind technisch einfach völlig überholt und unnötig kompliziert. 1000 Sachen drehen und bewegen sich. Mini-Explosionen hier, Zündkerzen da. Kein Drehmoment. Moment, falsche Übersetzung... also anderen Gang.
Dann versucht man die ganzen Probleme mit NOCH kompliziertere Technik zu lösen. Automatik mit irgendwie 10 Gänsen, damit es geschmeidiger ist... Automatisches Ausschalten des Motors an der Ampel. Aber nur wenn der Wagen warm ist, und der Gang draußen. Dann baut man Hybride... Also hat man statt 1 Motor und einem Tank jetzt 2 von beidem... etc etc...
lächerlich finde ich das Ganze.

Umwelt: Auf gewisse Art und Weise spielt das auch eine Rolle... Strom gibt's theoretisch unendlich... Benzin/Diesel nicht. Eine endliche Ressource so zu verschwenden ist einfach bescheuert.
Der andere Aspekt... Akku Herstellung und Entsorgung... Kohle Kraftwerke...Gute Frage ob ein EV unterm Strich wirklich SO viel sauberer ist. Deutschland sollte einfach mal wieder ein bisschen Geld in die Hand nehmen und in die Forschung investieren, so dass wir in 10-15 Jahren flächendeckend, saubere Fusionsreaktoren haben. Aber naja...

Preis: Ich hab wenig Lust an die Tante zu fahren und 50€-70€ hinzublättern. Und im Moment ist der Sprit ja noch günstig...
Und anstatt leer zu tanken alle 150km für kleineres Geld nachtanken?! Öhmm, da kann ich auch gleich nen EV nehmen, dann macht auch die Reichweite keinen Unterschied mehr!

Der letzte Punkt bekommt keine Überschrift:
Als ich meinen Führerschein vor 10 Jahren gemacht habe, habe ich mir schon damals geschworen, NIE einen Verbrennen zu kaufen. Was ich auch bis dato nicht getan habe... Die Zoe wird jetzt mein erstes Auto!


Und bekehren... naja... vll enge Freunde und Verwandte...
Damit sie auch so einen Fahrspaß und so eine Entspannung genießen können. Alle anderen sollen bitte weiterhin Verbrennen fahren. Mit denen will ich die Freude gar nicht teilen :D
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Re: Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon Torquemada » So 25. Okt 2015, 10:25

Ja, danke für die Rückmeldungen, die schön den ideologischen ebenso wie den pragmatischen Ansatz wiedergeben.

Die Zoe erledigt, wie sicherlich auch andere EVs, halt gut und relativ günstig ihr Pensum und macht dabei noch Spaß.
Für andere Aufgaben halte ich mir den Ford Ranger, würde ihn aber auch jederzeit hergeben, sobald ein anderes Antriebskonzept effizienter bzw. angenehmer erscheint.
Und in der Garage wartet meine 43 Jahre alte BMW R90/6 auf ihre - leider immer seltener werdenden - Ausfahrten.

Interessant erscheint mir auch, wieviel emotionale Ablehnung dem EV entgegenschlägt, z.B. hier:
http://ps.welt.de/2015/10/17/alles-fuer ... more-51647
oder auch von einem meiner Freunde. Nach lange parallel verlaufener Entwicklung (wer hat als erster einen Mercedes ? wer hat als erster einen Achtzylinder ? so in der Art eben...) hat er meine Entscheidung zur Zoe, die ungefähr zeitgleich mit seinem Erwerb des größten erhältlichen X5 fiel, als Affront aufgefasst.

Da scheint viel Psychologie im Spiel zu sein.

Herzliche Grüße,
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Re: Ideologie(n), Motive ?

Beitragvon DeJay58 » So 25. Okt 2015, 10:36

Mir geht es auch nur um die Freude am Fahren und Sparen.
Video Reku Test alte/neue SW: https://youtu.be/mTpot4lZYtA
Video 2: Reku Test: https://www.youtube.com/watch?v=HQd-0jxuzow
Video 3: i3 geht auch quer: https://www.youtube.com/watch?v=lM-mqv72fdY



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