Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

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Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Beitragvon emobicon » Di 26. Dez 2017, 15:05

Toll.

Schon mal was von SCHNELLLADUNG gehört ?

Schön die Vorurteile noch veröffentlichen, statt sich ernsthaft damit beschäftigen.

Ein Artikel, der nur vor Dummheit glänzt

https://www.focus.de/finanzen/news/auto ... 12190.html
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Beitragvon Helfried » Di 26. Dez 2017, 15:12

Das Problem ist vor allem auch, dass WoMos zu wenig oft gefahren werden. Das killt die Akkus.
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Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Beitragvon Misterdublex » Di 26. Dez 2017, 15:19

emobicon hat geschrieben:
Toll.

Schon mal was von SCHNELLLADUNG gehört ?

Schön die Vorurteile noch veröffentlichen, statt sich ernsthaft damit beschäftigen.

Ein Artikel, der nur vor Dummheit glänzt

https://www.focus.de/finanzen/news/auto ... 12190.html


Ich halte das wenn dann nur mit 150 kW-Ladern (DC) für realistisch machbar, mit den heutigen Standard-50 kW-Ladern für eher weniger realistisch.

Sicherlich würde so ein Wohnmobil mindestens 30 kWh/100 km verbrauchen. Wenn man dann 500 km am Stück fahren möchte, dann wäre das ein Bedarf für einen Akku mit mind. 150 kWh Kapazität.

Selbst wenn der 50 kW-Lader (DC) konstant mit 50 kW laden würde, dann würde es dort 3 h dauern, aufgrund der Dynamik der Ladegeschwindigkeit sicherlich 3-4 h.

Interessant wäre das erst bei einem 150 kW-Lader (DC) oder wenn das Ziel innerhalb der Reichweite des Wohnmobiles läge. Dann könnte man an einem 11 kW-Lader (AC) am Ziel den Wohnwagen in ca. 14 h voll bekommen.
Zuletzt geändert von Misterdublex am Di 26. Dez 2017, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Beitragvon Misterdublex » Di 26. Dez 2017, 15:20

Helfried hat geschrieben:
Das Problem ist vor allem auch, dass WoMos zu wenig oft gefahren werden. Das killt die Akkus.


Das Problem ließe sich lösen, indem die Akkus während der Standzeiten als Stromspeicher für Spitzenlasten genutzt werden.
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Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Beitragvon Kelomat » Di 26. Dez 2017, 15:30

Misterdublex hat geschrieben:
Dann könnte man an einem 11 kW-Lader (AC) am Ziel den Wohnwagen in ca. 14 h voll bekommen.


Wenn man mal am Campingplatz ist bleibt man nicht nur 14h da...

Und an einen 16A CEE Blau (Campingstecker) bekommt man in 48h bis zu 168kWh in den Akku... Da kann man noch 18kWh für was anderes verbrauchen...

Wenn man eine Woche Urlaub macht reicht eine 1kW Ladung auch um die selbe Energiemenge zu Laden.

Misterdublex hat geschrieben:
Das Problem ließe sich lösen, indem die Akkus während der Standzeiten als Stromspeicher für Spitzenlasten genutzt werden.


Sehe ich auch so... Man fährt mit seinen Heim-Speicher auf Urlaub! Dann noch eine PV Markiese und das Dach vom WoMo voll mit PV und schon läuft der Laden.
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Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Beitragvon Solarstromer » Di 26. Dez 2017, 15:33

Auf den weitläufigen Dächern der Firma Hymer findet sich kein Gramm Photovoltaik. Das zeugt davon, wie diese Firma mit Zukunftsthemen umgeht.
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Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Beitragvon Tribelhorn » Mi 27. Dez 2017, 21:43

Mit Verlaub, dass grösste Problem ist das Gewicht des Akkus. Auf dem Markt gibt es Wohnmobile mit 300kg Zuladung. Wie soll da noch ein Akku rein? Die Ladedauer ist sicher nicht das Problem.
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Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Beitragvon danieldownload » Mi 27. Dez 2017, 22:02

Ohwei.... zeigt nur nochmal dass Tesla mit dem Truck Lichtjahre voraus ist. Egal, dann machts ein anderer.
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Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Beitragvon spark-ed » Mi 27. Dez 2017, 23:08

Misterdublex hat geschrieben:
Sicherlich würde so ein Wohnmobil mindestens 30 kWh/100 km verbrauchen. Wenn man dann 500 km am Stück fahren möchte, dann wäre das ein Bedarf für einen Akku mit mind. 150 kWh Kapazität.

Das gilt aber vermutlich nur bei einem Integrierten/Teilintegrierten mit optimierter Aerodynamik und verhaltenem Fahrstil.
Bin mal mit einem Alkoven auf 2008er Ford Transit Basis nach Südfrankreich gefahren. Bereits bei sinnigen 100km/h Tempomat hat diese Schrankwand satte 12 Liter auf 100km verbrannt.
So ein Commonraildiesel ist im Autobahnbetrieb auch lange nicht so ineffizient wie hier immer behauptet wird. Wenn ich nur 35% Wirkungsgrad annehme entspricht das bereits über 40kWh/100km Energiebedarf.

Wohnmobile fahren typischerweise oft geringe Jahresfahrleistungen (Durchschnittlich <10.000km/Jahr) aber dafür mit hohem Langstreckenanteil. Bei diesem Nutzungsprofil macht ein batterielektrischer Antrieb meiner Meinung nach nicht gerade als erstes Sinn.
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Re: Hymer: E-Mobilität könnte bei Wohnmobilen dauern

Beitragvon Schwarzwald-Stromer » Mi 27. Dez 2017, 23:14

danieldownload hat geschrieben:
Ohwei.... zeigt nur nochmal dass Tesla mit dem Truck Lichtjahre voraus ist. Egal, dann machts ein anderer.

Hast dich noch nie mit Wohnmobilen, zulässigem Gesamtgewicht und Führerscheinklassen beschäftigt oder?
Ansonsten wäre vielleicht ein intelligenter Beitrag dabei rausgekommen.
Auch der hochgelobte Herr Musk kann nicht zaubern.
Er soll jetzt erst mal beweisen, dass es ihm möglich ist eine betriebswirtschaftlich und technisch saubere Produktion seiner Autos aufzubauen. Gelingt das, was zu wünschen wäre, benötigt er außer der Ladeinfrastruktur, welche man ja mit (fremdem) Geld relativ einfach kaufen kann auch Servicestützpunkte mit qualifiziertem Personal und eine funktionierende Ersatzteiversorgung und da wird es schon schwieriger.

Zurück zum Thema, man mag kritisieren, dass bei dem einen oder anderen Womo-Hersteller keine PV-Anlage auf dem Dach ist, aber dass E-Mobilität eher eine untergeordnete Rolle spielt, dürfte einleuchten.
Übrigens war in diesem Jahr auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf eine Studie von Dethleffs mit einer Reichweite von 200km.
Das ist für einen Wohnmobilisten ungefähr die Strecke zwischen Aufstehen und Frühstück ;)

Übrigens schon mal darüber nachgedacht wie sich die Womos an den Ladesäulen der Innenstädte machen?
Vielleicht hat Herr Musk ja ein Lichtschwert oder kann das Womo am Stadtrand über einen Regenbogen aufladen :mrgreen:
Also immer schön realistisch bleiben.
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