Umweltaspekte bei der Haltedauer eines Elektroautos

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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon Themse » Mi 22. Nov 2017, 23:28

@gohz

Das ist doch einfach Typsache !
Einer kauft ein Auto fürs Leben - bis das der Tod euch scheidet :lol:
Der nächste will immer mal wieder was neues :shock:
Das gibts ja nicht nur bei Autos :mrgreen:

In Deutschland werden jedes Jahr Hunderttausende Autos als Gebrauchtwagen gehandelt,
die sind doch nicht alle Schei.....!

So sind die Menschen und was die tun,das nennt man Freiheit,
dass jeder Auto ein Auto kaufen darf und fahren darf solange er will ?
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon Vanellus » Mi 22. Nov 2017, 23:30

@ LtSpock:
bevor du anderen vorwirfst, ihr Hirn nicht eingeschaltet zu haben, solltest du die schwedische Metastudie mal lesen: dort wird immer wieder betont, dass die Datenbasis mit nur 4 auswertbaren Studien zu klein ist, um zu verlässlichen Daten zu kommen. Die Daten sind nach eigenen Erkenntnis daher nicht belastbar.

Herrn Teufel vom IFEU durfte ich mal in einem Vortrag kennenlernen. Zur Vorbereitung hatte ich seine damalige Studie runtergeladen und gelesen. Dort wird u.a. behauptet, jede zusätzliche kWh durch ein E-Auto wird ausschließlich durch Kohlestrom gedeckt. Weil nämlich die Erneuerbaren Einspeisevorrang haben und komplett im Netz sind, kann zusätzlicher Bedarf nur durch Kohlestrom gedeckt werden. Dazu manch weitere krause These. Leider hat er in seinem Vortrag diesen Unfug nicht erwähnt, so dass ich nicht darauf eingehen konnte.

Das sagt das Darmstädter Öko-Institut e.V. dazu:
"Elektrofahrzeuge haben bereits heute eine positive Klimabilanz – selbst wenn dazu die Stromproduktion und Fahrzeugherstellung berücksichtigt werden. Durch technologische Fortschritte und einem konsequenten Fortführen der Energiewende wird sich der Vorteil weiter vergrößern."
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon Gambiter » Do 23. Nov 2017, 10:19

Was hat das alles mit dem Tesla Model 3 zu tun?
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon Tigger » Do 23. Nov 2017, 11:10

Du musst das Ganze sehen: M3 ist ein Elektroauto... :lol:
IONIQ electric Premium Phantom Black seit 18.05.2017. Bestellt am 18.01.2017 (Sangl #94).
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BMW i3 94 Ah (LCI) Fluid Black ab 04?/2018. Bestellt am 29.11.2017. Ich persönlich finde Sixt seit dem 09.01.2018 eher nicht mehr empfehlenswert...
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Re: Umweltaspekte bei der Haltedauer eines Elektroautos

Beitragvon Twizyflu » Do 23. Nov 2017, 16:29

So wie ich das bis jetzt mitbekommen habe machen sie nun für die nicht-Tesla-Mitarbeiter Reservisten ja per Email die Design Studios auf.
Schön langsam halt - aber auch da gilt wie bisher: Premium + Long Range -> andere müssen warten. Puh.
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Re: Umweltaspekte bei der Haltedauer eines Elektroautos

Beitragvon iOnier » Do 23. Nov 2017, 17:24

Vanellus hat geschrieben:
Das sagt das Darmstädter Öko-Institut e.V. dazu:
"Elektrofahrzeuge haben bereits heute eine positive Klimabilanz – selbst wenn dazu die Stromproduktion und Fahrzeugherstellung berücksichtigt werden. Durch technologische Fortschritte und einem konsequenten Fortführen der Energiewende wird sich der Vorteil weiter vergrößern."

Der weltweite Autopool stellt eine Art "Nahrungskette" dar. Kaufe ich mir heute einen Neuwagen und verkaufe den Gebrauchten, so wird der Gebrauchtkäufer meist das gleiche machen und so weiter, die Fahrzeuge in dieser Kette werden natürlich immer weniger wert.

Manchmal wird die Kette unterbrochen, weil jemand einen Gebrauchtwagen kauft, dessen eigenes altes Auto schrottreif ist und tatsächlich zum Verwerter geht - dann ist alles in Ordnung: per Saldo hat ein neues Auto ein altes ersetzt, das am Ende seines Lebenszyklus war.

Oft aber geht das Auto am "Ende der Nahrungskette" eben nicht in die Presse, sondern nach Osteuropa oder Afrika. Dort wird es dann von jemand gefahren, der sich sonst nie ein eigenes Auto hätte leisten können. Für denjenigen ist das vielleicht erst mal schön, für die Umwelt und die CO2-Last aber gar nicht: per Saldo ist nun erst mal ein Auto mehr unterwegs, das weiter anhaltend Ressourcen verbraucht und CO2 freisetzt.

Auch aus diesem ökologischen Grund und nicht allein aus ökonomischen und alltagspraktischen Erwägungen heraus wird unser Familiendiesel erst dann einem E-Auto weichen, wenn er an sein "Lebensende" kommt. Bzgl. Feinstaubbelastung habe ich dabei nur ein gering schlechtes Gewissen, da wir kaum in städtischen Bereichen damit unterwegs sind (ich schätze den Anteil innerstädtischer Strecken an der Gesamtfahrleistung auf maximal 5%, eher noch deutlich weniger).
Gruß
Werner
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