Umweltaspekte bei der Haltedauer eines Elektroautos

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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon LtSpock » Di 21. Nov 2017, 13:03

Tho hat geschrieben:
Auch die Nachnutzung durch die nächsten Besitzer verbessert die Ökobilanz.

Es muss dann aber wieder ein E-Auto mit ökologischer Hypothek bereitgestellt werden. :D
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon Twizyflu » Di 21. Nov 2017, 13:16

LtSpock hat geschrieben:
Twizyflu hat geschrieben:
Und ich hab bereits das 4. EV in 4 Jahren.
Alle kochen mit Wasser.

Das ist weder nachhaltig noch ökologisch und ökonomisch sowieso nicht! Jeder der einen Diesel 10 Jahre fährt hinterlässt in der Umwelt einen wesentlich kleineren Footprint in der Umwelt.


Die Ökonomie überlass mal mir - ich habe bisher immer gut verkauft bis auf den Leaf - weil der eben in die Familie ging.

1. erster ZOE hat einen Verbrenner ersetzt und fährt gebraucht weiter
2. Leaf wurde gebraucht gekauft als Vorbesitzer sich einen Tesla kaufte und nun fährt den meine Mutter
3. ZOE Q90 wurde nach Deutschland verkauft und fährt dort auch weiter
4. meinen IONIQ fahre ich immer noch und er wird auch irgendwem dann in die Hände fallen, der sich dadurch kein anderes ggf neues Fahrzeug mit Verbrenner kauft - wer weiß

Und ja, die Technologie ist für mich der maßgebliche Teil nicht die Umwelt. Die ist mir auch wichtig, aber nicht der wichtigste Faktor. Sonst darf man Tesla auch keinen kaufen. Es würde ja ein kleines EV auch tun.

Eigentlich hat es Berndte zusammen mit den anderen schon auf den Punkt gebracht -> berndte +1
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon Twizyflu » Di 21. Nov 2017, 13:18

gohz hat geschrieben:
Twizyflu hat geschrieben:
Wird schon.
Und ich hab bereits das 4. EV in 4 Jahren.

Hört sich ja nicht gut an. Sind die anderen kaputt? Oder waren doch nichts?
Warum so viele?

Ich kaufe 2 Autos in 10 Jahren (in der Familie haben wie 2 Autos).


Doch.
Erstes EV war ein Q210 - einwandfrei.
Zweites war dann ein Leaf der einfach leider wegen Änderungen meines Bedarfs nicht mehr ausreichend war.
Den bekam die Mutter.
Nur mit ZOE Q90 - dem dritten Auto hatte ich Probleme darum ging der nach 3 Monaten wieder weg.
Seither -> passt :)

So habe ich einen alten Golf 4 1.9 TDI dem ein neuer Benziner drohte, durch den Leaf abgewehrt :D
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon rolfrenz » Di 21. Nov 2017, 22:43

Wo kommt den immer wieder dieses Märchen mit der ökologischen Hypothek des e-Autos gegenüber des Verbrenners bei der Produktion her? Die zitierte schwedische Studie ist hoffnungslos veraltet, weil die Daten zur Batterieproduktion nicht aktuell sind und hier überhaupt nur bestehende nicht zutreffende Studien aggregiert wurden (es handelt sich um eine Metastudie). Sie ermittelt u.a. Daten für diverse, z.B. in Laptop-Batterien verwendeten Zellchemien, die in Elektroautos gar nicht zur Anwendung kommen und skaliert diese dann auf die Größe von Traktionsbatterien. Und die Studie negiert vollkommen, dass der Strom für die Batterieproduktionen zunehmend (wie z.B. bei der Gigafactory von Tesla) großteils aus erneuerbaren Energien kommt. Damit ist der anteilige CO2-Ausstoß also deutlich geringer, als prognostiziert.
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon gohz » Di 21. Nov 2017, 23:44

Hmm. Ich lerne daraus:
- Zoe ist weder in der alten noch in der neuen Version (Q90 = 41 kWH!) ausreichend
- Leaf so und so nicht.
Derzeit ein Hyundai Ioniq, aber auch wohl nicht das Auto für die nächsten Jahre.

Da frage ich mich welches E-Auto man 10 Jahre und länger fahren kann.
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon Tho » Di 21. Nov 2017, 23:58

Du kannst jedes Auto 10 Jahre fahren. Das ist nur relativ langweilig. :lol:
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon zuhörer » Mi 22. Nov 2017, 00:45

Einspruch!

Mein Z3 - Erst-und-Einzig-Auto seit über 15 Jahren - macht auch heute noch auf nahezu jeder Fahrt Spass. 8-)
Dewegen macht es mir auch nichts aus, wenn mein Model 3 etwas länger dauert.
zuhörer
 

Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon Twizyflu » Mi 22. Nov 2017, 01:31

gohz hat geschrieben:
Hmm. Ich lerne daraus:
- Zoe ist weder in der alten noch in der neuen Version (Q90 = 41 kWH!) ausreichend
- Leaf so und so nicht.
Derzeit ein Hyundai Ioniq, aber auch wohl nicht das Auto für die nächsten Jahre.

Da frage ich mich welches E-Auto man 10 Jahre und länger fahren kann.


Muss jeder selbst wissen.
Man kann es auch als Hobby und Interesse am Neuen bezeichnen.
Andere kaufen sich Armani Kleidung und Uhren.
Ich mir halt Smartphones und Autos von Zeit zu Zeit.

Das Model 3 ist das letzte Fahrzeug bevor es Richtung Familie geht und dann wars das eh mit "nur Spaß" :D
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon Jürg » Mi 22. Nov 2017, 15:45

LtSpock hat geschrieben:
Wenn man nun das Hirn einschaltet und sich z.B. die Studien der Schwedischen Energieagentur und des Heidelberger Ifeu Institut zu dem Thema anschaut....


LtSpock

Sieh dir mal die Seite 33 im folgenden Dokument an. Das ist wohl viel verlässlicher als alle Studien zu diesem Thema...
Umweltzertifikat

Der Rest des Dokumentes ist auch interssant....
Zoe Intens 08/2013 Bild (Verbrauch inkl. Ladeverluste von Ø 13%)
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Re: TESLA - Model 3 und andere Probleme

Beitragvon gohz » Mi 22. Nov 2017, 22:53

Tho hat geschrieben:
Du kannst jedes Auto 10 Jahre fahren. Das ist nur relativ langweilig. :lol:

Bei dem richtigen Auto sicherlich nicht.
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