Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

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Re: Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

Beitragvon chef » Mo 19. Feb 2018, 11:56

motion hat geschrieben:
Schon aus diesem Grund käme für mich kein Tesla in Frage. Ich habe selbst einen Touchscreen im Auto und weiß daher wie sehr diese vom Verkehr ablenken. Sprachsteuerung und Armlehnen-Crontroler sind für mich eindeutig besser, weil es weniger ablenkt. Zudem ist es auch bequemer, da man nicht den Arm für die Bedienung am Touchscreen anheben muss und dieser auf der Armlehne ruhen kann.


Selten so gelacht ... :lol:

Bin seit einem Jahr und fast 25.000km im Tesla unterwegs - da lenkt gar nix ab - das allermeiste kann man problemlos über die Lenkradtasten / -rädchen steuern oder über die Spracheingabe ...

Tipp für Dich - leih Dir mal einen Tesla über´s WE und Du wirst Dich wundern ... ;)
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Beitragvon schaggo » Mo 19. Feb 2018, 12:06

chef hat geschrieben:
das allermeiste kann man problemlos über die Lenkradtasten / -rädchen steuern oder über die Spracheingabe

Ist nicht genau das der Punkt, dass das Model 3 eben genau dieses - die Tasten und Rädchen - nicht mehr bietet, auch für offenbar strittigerweise elementare Funktionen?

Ich verstehe den Sinn und die Absicht dahinter durchaus, aber Stand heute und so langsam wie sich alles entwickelt, vermutlich auch in 5 Jahren noch, dünkt mich das Konzept zu radikal. Was danach kommt und wohin es geht, tendentiell ja schon in die Richtung, aber das ist noch offen. Irgendwas in Richtung Skynet vermutlich :lol:
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Re: Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

Beitragvon chef » Mo 19. Feb 2018, 12:17

schaggo hat geschrieben:
Ist nicht genau das der Punkt, dass das Model 3 eben genau dieses - die Tasten und Rädchen - nicht mehr bietet, auch für offenbar strittigerweise elementare Funktionen?
...


Keine Tasten und Rädchen ... ?!

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Re: Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

Beitragvon schaggo » Mo 19. Feb 2018, 12:35

Sieht stark nach Rädchen aus :D
Dennoch bleibe ich vorderhand bei meiner Aussage, das Konzept dünkt mich zu radikal. Aber ich bin gespannt, wo es hinführen wird.
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Re: Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

Beitragvon Kabelsalat » Mo 19. Feb 2018, 13:03

Mei, was soll ich da sagen. Mich nerven schon die in den 2000er Jahren eingeführten Multifunktionsbildschirme mit Menüsteuerung in "normalen" Autos.

Wenns nach mir ginge wären im Auto nur einzelne Knöpfe und Schalter, jeder für eine einzelne Funktion. So wie in Audis der 1990er Jahre. Dazu noch jede Menge Rundinstrumente.

An den Kosten (Schalter im EK kosten nur ein paar Euro) wirds nicht liegen. Sondern an dem Wunsch, einen (vermuteten oder selbst gesetzten) Trend mitzugehen und sich von anderen (noch mehr) abzuheben.

Die Mehrzahl der Leute finden das "aufgeräumte Cockpit", das Gewische und die Steuerung über zig Untermenüs vermutlich auch toll.

Leute wie ich, mit den "rückständigen" Ansichten sind in der Unterzahl. Wir können das Wischzeug akzeptieren oder eben nicht.

Dem Eingangsbeitrag vom novalek kann ich auf jeden Fall absolut zustimmen.
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Re: Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

Beitragvon Helfried » Mo 19. Feb 2018, 13:10

Kabelsalat hat geschrieben:
An den Kosten (Schalter im EK kosten nur ein paar Euro) wirds nicht liegen.


Ich denke, schon. Tesla spart sich Millionen von Euro durch die fehlenden Schalter. Das sind immerhin 'Promille' der Schulden, die sie machen.
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Re: Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

Beitragvon chef » Mo 19. Feb 2018, 13:17

Kabelsalat hat geschrieben:
Mei, was soll ich da sagen. Mich nerven schon die in den 2000er Jahren eingeführten Multifunktionsbildschirme mit Menüsteuerung in "normalen" Autos.

Wenns nach mir ginge wären im Auto nur einzelne Knöpfe und Schalter, jeder für eine einzelne Funktion. So wie in Audis der 1990er Jahre. Dazu noch jede Menge Rundinstrumente.
...


Genau so sieht es aktuell in unserem Macan S (Baujahr 2016) aus - alles voller schöner Instrumente und für jede Funktion quasi ein Knöpfchen - GRAUSAM - man sucht sich zu Tode - speziell bei Tasten die man eher seltener benötigt und um die Minisymbole je nach Lichteinfall ablesen zu könne - na ja ...

Da ist das Cockpit in meinem Model S DEUTLICH ergonomischer und logischer/intuitiver zu bedienen - schon alleine aufgrund der Größe der Darstellung - das wird beim Model 3 ähnlich easy sein - meine bescheidene Meinung ...
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Re: Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

Beitragvon novalek » Mo 19. Feb 2018, 20:12

Für mich wäre ein Schaltersystem ein willkommener Komfort, blind, ohne Zeitverzug zu bedienen.
Natürlich gibt es No-Go's, wo bei anderen Kfz alle Funktionen auf Schalter gelegt wurden, ein Unfug.
Welch einen Irrsinn sich nun der Tesla-CEO ausdachte, Splitter-Display erhält eine PVC-Klebefolie, bin gespannt, ob der Touch dann noch geht. Und im Notfall so der CEO, weil ein Unfallfahrer das Handschuhfach per Display nicht öffnen konnte, geht das nun dann zugleich mit den AirBags automatisch auf ?! Ich erwarte noch mehr Bedienungskrücken.
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Re: Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

Beitragvon Kabelsalat » Mo 19. Feb 2018, 23:46

chef hat geschrieben:
Genau so sieht es aktuell in unserem Macan S (Baujahr 2016) aus - alles voller schöner Instrumente und für jede Funktion quasi ein Knöpfchen - GRAUSAM - man sucht sich zu Tode - speziell bei Tasten die man eher seltener benötigt und um die Minisymbole je nach Lichteinfall ablesen zu könne - na ja ...


:) Der Macan hat ja auch schon so einen komischen Bildschirm mit Auswahlmenüs... Und die Knöpfe sind alle beschriftet...

Es gibt Fahrzeuge, die haben jede Menge Knöpfe die nicht beschriftet sind, und alle gleich ausschauen.

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Re: Grotesk: Handy-Daddler vs. Model-3-Daddler

Beitragvon Fluencemobil » Sa 28. Apr 2018, 01:25

novalek hat geschrieben:
Eine normale Brille ist auf z.B. Kurzsichtigkeit abgestimmt, d.h. im normalen Fahrbetrieb sieht man ab 2m bis unendlich alles scharf, darunter weniger.
Bei mir reichte das nicht zur Bedienung eines Bildschirm-Menüs - und ich hab nur 1,7°.
Man müßte also zur Menübedienung die Brille absetzen und kann zugleich hoffen, daß die Sonne nicht den Bildschirm verstrahlt.
Gleitsicht, das ist für die wenigen Nutzer was, die keinen Schwindel und Erbrechen entwickeln.
Desweiteren die eigene Erfahrung mit Pol-Filter-Brillen, falsches Polfilter und der NAV-Bildschirm am z-B. ZOE bleibt schwarz. Ob Model-3 das auch hat, weiß ich nicht.


Normalerweise sieht man mit einer fernbrille alles ab 40cm bis unendlich scharf. Ca. Ab Mitte 40 werden aus den 40cm, 50, dann 60, usw.
Im dem Fall hilft eine gleitsichtbrille von einem richtigen Augenoptiker mit eigener Werkstatt, dann gibt es keinen Schwindel oder Erbrechen. Die Filialisten (die Ketten im optikersprachgebrauch) haben meist nur eine zentralwerkstatt, wo die Brillen im Akkord eingeschliffen werden. Da kann schnell mal etwas schief gehen. Meist ist in den "premiumgläsern" zum Schnäppchenpreis nicht viel Premium drin.
Ich hatte noch nie einen Kunden dem es von gleitsichtgläsern schwindelig wurde oder brechen musste.
Was ein Problem bei allen Gläsern sein kann, das man (je man Menge der Dioptrien) den Kopf bewegen muss, um einen Bildschirm in wagenmitte scharf zu sehen.
Das man mit einer polarisierten Brille einen Bildschirm im Auto nicht erkennt oder dieser schwarz wird, hatte auch noch nicht.
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