Frage: E-auto Reichweitenmäßig aufmotzen?

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Re: Frage: E-auto Reichweitenmäßig aufmotzen?

Beitragvon Alex1 » Fr 13. Mär 2015, 17:19

Elektrolurch hat geschrieben:
Wie ist das eigentlich bei Schwungrädern mit Richtungsänderungen des Fahrzeugs? Eine rotierende Masse setzt ja jeder Änderung der Drehachse im Raum einen Widerstand entgegen. Jeder, der schonmal ein ausgebautes Fahrradrad in den Händen hat rotieren lassen, kennt diesen Effekt. Will man das sich drehende Rad kippen, geht das erstaunlich schwer, und um so schwerer, je schneller es rotiert.

Senkrechte Achse, dann passiert gar nichts. Nur, wenn Du Dich überschlagen willst... :lol: Im Ernst, bei starkem Nicken (Bodenschwelle und so) könnte ein merkbares Drehmoment um die Längsachse auftreten. Ich denke aber, dass die Dinger drehbar/kardanisch aufgehängt sind, sodass sie in Maßen ausweichen können. Busse gab´s ja schon mit Drehmassenspeicher, die Probleme lagen wohl woanders.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Frage: E-auto Reichweitenmäßig aufmotzen?

Beitragvon Alex1 » Fr 13. Mär 2015, 17:23

Lenzano hat geschrieben:
*Ironie on*
... einfach die Maßnahmen übernehmen, mit denen heutige Fahrzeuge hinsichtlich des DIN Verbrauchs oder der NEFZ Reichweite getestet werden:
- Reifendruck auf das Maximum der Materialangaben aufpumpen
- Klima und andere Verbraucher abschalten oder abklemmen
- Spiegel abmontieren
- unnötiges Gewicht (Ersatzrad etc.) entfernen
- Batterie abklemmen (Verbrenner)
*Ironie off*
Wieso Ironie?
- Reifendruck auf 300 kPa/3 Bar aufpumpen ist doch Standard, die WR2 haben sogar 350 kPa/3,5 Bar,
- Statt Spiegel Kameras, das geht. Ist nur teuer. Dann kannste aber auch auf Baustellen links fahren... :lol:
- Ersatzrad ist längst out, Kompressor und Pannenflüssigkeit reichen

Nicht immer kann die Rekuperation anständig genutzt werden - z.B. wenn der Fahrakku noch recht voll und/oder die Temperaturen niedrig sind. Hier sollte es Kurzzeitpuffer wie Powercaps, Schwungradspeicher ( 7m45s, 11m40s wie hier: https://www.youtube.com/watch?v=mRhvpaXszTc) geben. Gerade im Stadtverkehr kann ein EV selbst mit aktuell verbauten Akkus einen Großteil seiner Energie noch effizienter speichern als im Lithium-Ionen-Akku.[/quote]
Herzliche Grüße
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Re: Frage: E-auto Reichweitenmäßig aufmotzen?

Beitragvon Alex1 » Fr 13. Mär 2015, 17:27

Zoelibat hat geschrieben:
Wäre das eine Möglichkeit?

hamsterrad.jpg

Oder frisst der zuviel? ;)

Das Prinzip ist bewährt: http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... CCEQrQMwAA
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Re: Frage: E-auto Reichweitenmäßig aufmotzen?

Beitragvon Alex1 » Fr 13. Mär 2015, 17:29

prophyta hat geschrieben:
Man das ist die Idee.
Werde mir gleich morgen 1000 Stück bestellen.
Das sollte doch wohl für 10 km extra reichen !
Wenn man die vors Auto spannt schaffen die bestimmt sogar 20 km extra. :lol:

Brauchst Dir nur 2 zu bestellen, die restlichen 998 machen die locker selbst... :lol:
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Re: Frage: E-auto Reichweitenmäßig aufmotzen?

Beitragvon Alex1 » Fr 13. Mär 2015, 17:35

Cavaron hat geschrieben:
Einen Drittanbieter für eine Hinterradkastenvollverkleidung wie beim ersten Honda Insight suche ich noch:
http://zombiedrive.com/images/2006-honda-insight-8.jpg

Hinterradkastenvollverkleidung, ein wahrhaft deutsches Wort! Sieht aber gut aus, hätte ich auch gerne.
Herzliche Grüße
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Re: Frage: E-auto Reichweitenmäßig aufmotzen?

Beitragvon Lenzano » Di 17. Mär 2015, 10:40

Elektrolurch hat geschrieben:
Wie ist das eigentlich bei Schwungrädern mit Richtungsänderungen des Fahrzeugs? Eine rotierende Masse setzt ja jeder Änderung der Drehachse im Raum einen Widerstand entgegen. Jeder, der schonmal ein ausgebautes Fahrradrad in den Händen hat rotieren lassen, kennt diesen Effekt. Will man das sich drehende Rad kippen, geht das erstaunlich schwer, und um so schwerer, je schneller es rotiert.


Hallo Elektrolurch, diesen Effekt hatten wir im Physikunterricht auf einem Drehstuhl am eigenem Leib getestet.
Hierbei haben wir aber die Achsneigung von senkrecht zu waagerecht und umgekehrt geändert, hierbei übertragen sich Kräfte und sorgen für eine Drehung des Drehstuhls.
Wenn aber die Achse der Schwungräder immer senkrecht bleibt (und das bleibt sie auch wenn der Wagen nach rechts oder links abbiegt) dann gibt es da keine so extrem auftretenden Kräfte. Versuch doch mal um ein sich drehenes Rad mit senkrechter Achse herum zu laufen, während du die Achse festhältst - wird in beide Richtungen ohne Probleme gehen.
Anders, wenn du die Achse bei drehendem Rad nicht um die Senkrechte verdrehst, dann merkst Du ganz deutlich Deine oben angesprochenen Kräfte.
Ich zumindest möchte nicht bei Schwungrad mit über 20.000 U/min die Achse umlegen. Vielleicht auch ein Grund warum das GyroMotorrad nicht auf den Markt kommt. ;)

SRY hab gesehen - Alex hat schon geantwortet :)
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8-) Model3 bestellt am 31.3.16 8-)
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Re: Frage: E-auto Reichweitenmäßig aufmotzen?

Beitragvon Alex1 » Di 17. Mär 2015, 11:11

SRY hab gesehen - Alex hat schon geantwortet :)
Kein Grund zur Veranlassung, Du hast noch mehr Facetten reingebracht :D
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Re: Frage: E-auto Reichweitenmäßig aufmotzen?

Beitragvon Elektrolurch » Di 17. Mär 2015, 11:26

@Lenzano: Ah ja klar, Drehachse senkrecht, leuchtet ein und sieht man ja auch auf den Bildern der eingebauten Schwungräder! Dürfte dann sogar stabilisierende Wirkung haben, Stichwort Elchtest.
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