Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Alex1 » Fr 9. Jun 2017, 20:58

Die können nicht rechnen. Oder wollen nicht :twisted:

Die CO2-"Schuld" eines Akkus liegt bei ca. 1 Tonne. Das war´s dann aber auch. Kann Jede selbst ausrechnen, wieviele km es braucht, bis das EV gleichgezogen hat.

Und warum sollte man mir riesigem Aufwand Strom in Gas umwandeln (30% Verluste) und dann nochmal mit riesigen Verlusten wieder umwandeln (wieder 30% Verluste bei Brennstoffzelle/fool cell oder> 70% Verluste im Verbrenner)?

Wir wissen ja wohl inzwischen, was wir von offiziellen VW-Verlautbarungen zu halten haben: Gar niochts :evil:
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon midimal » Fr 9. Jun 2017, 21:07

Erdgas Autos sind mist weil

1 ) Erdgas wird mit einem Druck von mind. 200 bar in den Tank gepresst. In Worten 200BAR!!!
2) Nur ca. 1000 Erdgas Tankstellen in DE
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon motion » Fr 9. Jun 2017, 22:22

1. Wissen wir. Wasserstoff wird mit 600 Bar gespeichert. Die Vorrichtungen im Erdgasauto sind sicherer als die Hausinstallationen. Im Akku eines E-Fahrzeugs ist auch viel Energie gespeichert, wenn der beschädigt wird, kann es ein Feuerwerk geben. Deswegen rede ich doch nicht E-Autos schlecht.
Hast du auch Angst vor den Tonnen Kerosin in den Tragflächen, wenn du fliegst?

2. Ist ausbaufähig. Das Netz wird ausgebaut, reicht aber auch heute schon oftmals aus.
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Jack76 » Sa 10. Jun 2017, 10:01

motion hat geschrieben:
...Hast du auch Angst vor den Tonnen Kerosin in den Tragflächen, wenn du fliegst?


Wenn man versuchen würde die mit 200-600 Bar Druck in besagten Tanks zu speichern auf jeden Fall... ;-)
Aber was haben Transport und Speicherung von Leichtöl jetzt mit Erdgas geschweige denn Wasserstoff zu tun? Oder sollte der reißerische Titel eher heißen, "der geheime Endgegner des Dieselautos"?

Unterm Strich, ich mag schon nicht mit 50-80 Litern hoch brennbarer Flüssigkeit unter dem Hintern in einem 1,5 Tonnen-Gefährt mit sagen wir mal bis zu 250km/h (andere Zeiten ;-) über die Straßen (dort natürlich langsamer) & Autobahnen mehr fahren. Da soll ich also auch noch nen Gasbehälter mit mir herumschippern in der besagter Brennstoff mit bis zu rund 600Kg/cm² Druck gespeichert ist? Danke fürs Gespräch, da ist mir so ein friedlicher LIi-Akku schon lieber, wenn der aufgrund unsachgemäßer Behandlung und fehlgeschlagener Sicherungsmaßnahmen anfängt thermisch durchzugehen kannst Du theoretisch der Temperaturkurve in Ruhe zuschauen und selbst dann hast hast Du bildlich gesprochen noch keine brennende Stange Dynamit im Tank"!
Der ganze Krempel ist doch nur wieder die nächste Nebelkerze. Der Diesel stirbt, der Benziner hat seinen Zenit eigentlich auch schon erreicht, Hybride versuchen auch nur den status-quo noch eine Weile hinauszuzögern, Wasserstoff ist dann doch irgendwo unpraktisch (Versorgungsnetz, Speicherung, Hindenburg-Ängste etc.) und vermutlich nicht kosteneffektiv im PKW umsetzbar, also packt man halt mal wieder die Gasautos aus, gibt's auch schon Jahrzehnte und funktioniert ja grundsätzlich mit dem Vorteil, dass unsere Motorenbauer ihre Jobs behalten könnten, außerdem kann man da auch die CO2-Werte grüner rechnen. Mal schaun, wann die Holzkocher wieder ausgepackt werden... :lol:
Die mittel- und vor allem langfristige Zukunft der Welt wird jedoch ohne die Verbrennung von Kohlenstoff-Verbindungen zur Energieerzeugung stattfinden müssen und da spielt der Mobilitätsbereich natürlich auch seine wichtige Rolle.
Da ja in Bezug auf Hybride immer von Übergangstechnologie geschwätzt wird: Ich finde wenn man schon ne Übergangsperiode für irgendwas braucht, dann in meinen Augen eher noch mit nem Gasmobil als diesen schwachmatigen PHEV-Kisten, aber das ist halt meine ganz persönliche Meinung und die sagt mir halt auch, daß BEVs im PKW Bereich für mich und meine Familie bereits absolut alltagstauglich sind und wir uns somit den ganzen anderen Kram mittlerweile schenken können.

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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Karlsson » Sa 10. Jun 2017, 10:28

midimal hat geschrieben:
1 ) Erdgas wird mit einem Druck von mind. 200 bar in den Tank gepresst. In Worten 200BAR!!!
2) Nur ca. 1000 Erdgas Tankstellen in DE

Ja und?
Es funktioniert und ich habe hier im direkten Umfeld diverse Tankstellen. Bei Langstreken ist man zudem durch die Möglichkeit, weiter mit Benzin zu fahren, auch nicht so richtig am Ar*** wenns mal kein CNG gibt.
Zudem gibts jetzt auch nicht wirklich viele Alternativen wenn man den Diesel nicht möchte.
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Alex1 » Sa 10. Jun 2017, 11:58

Es geht nicht um "nicht mögen", es geht darum, diese völlig überaltete, umwelt-, gesundheits- und menschenschädigende Technik so schnell wie möglich loszuwerden.

Und es geht darum, dass mit gefaketen Rechnungen diese Technik von Vorgestern künstlich am Leben erhalten werden soll.
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon motion » Sa 10. Jun 2017, 12:18

Wo ist denn CNG gesundheitsschädlich? Kläre uns auf. Mit nichts anderem kochen Millionen von Menschen weltweit.

Nein, gefährlich ist es ausschließlich auf Elektro zu setzen. So bekommen wir ein sauberes Verkehrswesen nicht schnell genug hin.

Der Mix aus Elektro, CNG/LNG und Hybrid sehe ich als absolut sinnvoll an.
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Alex1 » Sa 10. Jun 2017, 12:30

M.E. verhindert das Setzen auf Gas-Diesel den schnellen Umwschwung zu wirklich umweltfreundlichem (ja, weniger umweltschädlichen...) Verkehr. Das hätte viel früher passieren müssen. Jetzt ist das Zeitfenster zu.

Was ich für sinnvoll erachte, wäre die Umrüstung der existierenden Flotte auf Gas. Aber das will ja niemand, da zu teuer. Dank milliardenschwerer Diesel-Subventionen...

Und nein, gesundheitsschädlich ist dieses Gas nicht. Aber äußerst klimaschädlich.
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Herr Holle » Sa 10. Jun 2017, 21:45

motion hat geschrieben:
Real sind Erdgasautos näher an den Verbrauchsangaben der Hersteller als andere Konzepte.

Erdgasautos brauchen trotzdem deutlich mehr Energie, z.B. benötigt im Normverbrauch der Golf Erdgas 25,5% und im Benzinbetrieb sogar 33,7% mehr als der leistungsgleiche Golf Diesel. Dazu kommen noch die Umwegkilometer zur Erdgastankstelle. Diese Verbrauchsnachteile machen auch die geringeren Mehrverbräuche im "Normalbetrieb" nicht wett.
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Re: Focus: Der geheime Endgegner des Elektroautos

Beitragvon Herr Holle » Sa 10. Jun 2017, 21:56

Alex1 hat geschrieben:
Was ich für sinnvoll erachte, wäre die Umrüstung der existierenden Flotte auf Gas. Aber das will ja niemand, da zu teuer. Dank milliardenschwerer Diesel-Subventionen...

Erdgas ist als Kraftstoff sehr viel stärker subventioniert als Diesel: Der Steuersatz von Erdgas liegt bei 0,4ct/MJ oder 6,9ct/kgCO2, im Gegensatz zu 1,3ct/MJ oder 18,1ct/kgCO2 bei DIesel.
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