Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon m.k » Di 13. Okt 2015, 17:02

i_Peter hat geschrieben:
m.k hat geschrieben:
...0,18c/kWh Strom ...

Ist das dieser günstige Kohlestrom, von dem hier einige reden ?
Bei welchem Provider kann man denn den kaufen ?
:P


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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Di 13. Okt 2015, 17:17

Kostet aber bestimmt trotzdem das 100-fache, also 18 Cent/kWh...
Hätte ich auch gern, ich zahle 29 Cent. Aber ins Auto ist bislang >90% kostenloser Strom geflossen, von daher egal ;)
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Do 15. Okt 2015, 19:13

Nach 4 Monaten fast nur Elektroauto bin ich gestern 275 km Benziner gefahren.
Fährt sich im Vergleich beknackt, aber hat nur 3 Stunden gedauert, wo der Zoe 5 gebraucht hätte.

Ich wollte eigentlich Zoe fahren, konnte das intern aber nicht durchsetzen, weil wir ohnehin erst arbeitsbedingt spät los konnten und ohne den noch nicht fertigen CF Lader Löhne noch gut 1,5h fürs Laden verloren hätten. Auch mit Benzin kamen wir erst kurz vor 9 an, wo wir zum Abendessen erwartet wurden.
Dazu kam das blöde Wetter mit 3 Grad. Dabei hatte meine Frau nun definitiv keine Lust, sich 30 Minuten noch Beckum City anzugucken.

Auch wenn das Elektroauto nun tausendmal schöner fährt - der Beigeschmack für solche Strecken ist nicht so toll.

Beim nächsten mal werden wir aber wohl trotzdem den Zoe nehmen. Da ist die Zeit dann nicht so knapp und eine von zwei Ladungen immerhin mit 43kW möglich. Ich will es auch einfach mal ausprobieren.
Wobei ich ja nach 4 Monaten auch langsam mal aus der Praxis weiß, wie schnell mein Auto lädt (was ich eigentlich auch schon vor dem Kauf wusste, aber als nicht-Besitzer ohne Praxiserfahrung durfte ich das ja nicht schreiben). Und gestern wären 2h on top durch Laden, langsamer fahren und Umwege zu den Ladesäulen schon echt blöd gewesen.

Dabei war es in 4 Monaten schon die erste Strecke, wo ich den Zoe dann nicht genommen habe, wegen den Beschränkungen durch den E-Antrieb. Wir fahren diese Strecke allerdings normalerweise so 6x im Jahr (also 6x hin und 6x zurück).
Eigentlich sehe ich damit meine Einschätzung der Möglichkeiten aus der Zeit vor dem Kauf weitestgehend bestätigt.

2x Bev im Haushalt sehe ich dann realistisch wenn 250km bei 120km/h reell drin sind und an einer gut ausgebauten Infrastruktur nach 30min weitere 200km Reichweite nachgeladen sind.
Das würde also ca 50kWh und 100kW Ladung bedeuten.

Bis dahin will ich aber trotzdem versuchen, 3 der 6 jährlichen 270km Strecken elektrisch zu fahren. Mit mehr Zeit und wärmerem Wetter hätte ich das gestern schon getan, aber es hat halt nicht sollen sein.
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Berndte » Do 15. Okt 2015, 19:43

Bei 270km am zögern und philosophieren?
Fahr halt 2h eher los und genieße die Fahrt... oder ging es zur Schwiegermutter?

Wenn ich hier mitbekomme, wie viele meiner Ladegäste Langstecke fahren, die Meisten mehr als 350km.
Aber die haben wohl alle eine ruhigere und lockere Einstellung.

:roll:
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon mlie » Do 15. Okt 2015, 20:12

Lies doch, was er geschrieben hat - 18 Uhr Feierabend und 21 Uhr Termin, 3 Stunden Fahrt bei normaler, nicht weltumarmender Fahrweise - da kann man die fehlenden 1-2 Stunden beim besten Willen nicht wegdiskutieren oder wegplanen.
Geht also nur mit Tesla oder dickeren Akku, was ja im Grunde das Gleiche ist.
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Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Do 15. Okt 2015, 20:49

Nächstes mal nehmen wir uns die 5 Stunden, gestern hat es aber nicht gepasst.
Mit einem Tesla wäre es kein Problem gewesen und auch mit einem i3 RE wären wir zumindest elektrisch losgefahren und hätten uns auf vielleicht 20min Laden beschränken können und den Rest mit Benzin aufstocken.
Aber sowas haben wir halt nicht.

Eine 350km Strecke haben wir am 1. Weihnachtsfeiertag und fahren da vom Mittagessen zum Abendessen. Auch da wird es zu 95% wohl wieder der Benziner werden und auch mit dem dauert das schon ärgerlich lange. Manchmal sind wir das auch mit durchgehend 150km/h gefahren (mit dem Zoe würden wir vielleicht 110 fahren, da auf der Strecke mit etwas Umweg zwei CF Lader nutzbar wären. Aber selbst mit denen dauert das halt deutlich länger).

Aber das verlange ich ja gar nicht von der E-Mobilität. Wenn auf den 350km dann 120km/h mit einer Ladepause von nicht über 30 Minuten möglich sind, kann unser verbliebener Verbrenner in Rente. Ein Model S70 müsste das heute wohl schon packen. Bzw ich denke das geht auch mit 50kWh und 100kW Ladung.
Das müsste jetzt halt noch in die Zoe- oder höchstens Leaf-Preislage rutschen.

Oder halt 20kWh Akku + RE. Könnte ich mittelfristig auch gut mit leben. Um 2025 rum sollte das aber ja auch ohne RE drin sein (für ein "normales" Budget).
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Herr Fröhlich » Do 15. Okt 2015, 21:15

Nachdem mich das "Winterladen" doch ein wenig geschockt, oder zumindest auf den eHosenboden gesetzt, kann ich mir eine weite Strecke mit ewigem Laden in der Kälte kaum vorstellen. Jetzt am Wochenende, die Fahrt nach Rostock - hat es die DB
ganz gut ersetzt. Mein Vorsatz bleibt: VERBRENNER FREI !!!!
Im Sommer machen bestimmt die 600km in den NordOsten Spaß.
Im Winter auf keinen Fall.
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon PowerTower » Do 15. Okt 2015, 21:35

Das Problem mit dem "Winterladen" hast du aber auf längeren Strecken nicht. Einfach den Akku bis zum ersten Ladehalt etwas fordern und so auf Temperatur bringen. Da reichen aber keine 20 oder 30 km. Wir sind mit dem ZOE schon bei -3°C gefahren und nach 100 km wurden 22 kW problemlos angenommen. Die Reichweite stieg nach dem Laden um weitere 20 km aufgrund des wärmeren Akkus.

Die langen Strecken machen generell mehr Spaß bei mildem und sonnigen Wetter. Ich denke das ist normal und unabhängig von der Antriebsart, dass man bei herbstlichem Schmuddelwetter eher weniger Lust auf solche Touren verspürt.
Zuletzt geändert von PowerTower am Do 15. Okt 2015, 21:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Tho » Do 15. Okt 2015, 21:39

Das Winterladen ist aber definitv ungemütlich, wenn man bei Temperaturen um den Gefrierpunkt irgendwo 45min in der Pampa ausharren muss. Und das täglich auf dem Arbeitsweg. Im Sommer macht das ja noch Spaß, da setzt man sich halt in die Sonne oder läuft eine Runde. Aber im Winter? In der Zoe hat man ja dann auch nur die Chance immer mal wieder die Vorheizung auf der Fernbedienung zu betätigen. Meinen Arbeitsweg werde ich im Winter mit dem verbliebenen Verbrenner zurücklegen, wenn die Temperaturen passen wieder elektrisch.
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Re: Erstes mal Verbrenner nach einer Woche Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Fr 16. Okt 2015, 10:34

Ja, das Wetter ist noch so ein Punkt. Nächstes mal stehen die 275km wohl zum 4. oder 5. Dezember an.
Aber nach 80km kann dann mit 43kW geladen werden. Nach weiteren 80 nochmal mit 22kW und dann noch 115km bis ans Ziel.
Heißt wohl bei der zweiten Ladung ziemlich voll machen wenn das wieder nur 3 Grad sind.

Die Bahn ist für mich privat keine Alternative. Bin ja neulich mal wieder zu einem Termin in 350km Entfernung gefahren. Das war ziemlich teuer und auf Hin- und Rückweg gab's 15 bzw 35 Minuten Verspätung. Die Sitzplatzreservierung hat auf beiden Strecken auch nicht funktioniert.
Ich hatte weder groß Gepäck, noch musste ich das zahlen, von daher war es für mich ok.
Aber privat hab ich immer ordentlich was dabei und die Fernstrecken fahre ich ja auch so gut wie nie alleine. Und zu zweit kommt das Auto schon deutlich billiger als die Bahn und bietet speziell mit Gepäck meistens einfach mehr Komfort.
Also wenn es nicht gerade von Hannover City nach Nürnberg City geht. Da fährt der Zug ohne Umstieg in 3 Stunden. Das schafft kein Auto.

Aber früher bin ich fast jedes WE von Lübbecke (Ostwestfalen) nach Bad Homburg vor der Höhe gefahren. Da ist die Bahn eine totale Katastrophe.
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