Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon JuergenII » Di 6. Jun 2017, 08:38

motion hat geschrieben:
Ok, dann nochmal in einer anderer Schreibweise.
Die Mehrheit möchte diese Art von Threads nicht haben.

Interessante These! Der "Erfahrungsbericht" hat über 1100 Zugriffe. Von allen die hier geantwortet oder gelesen haben sind gerade mal 4 Hanseln die das kritisch sehen.

An erster Stelle User Motion. Der besitzt überhaupt kein E-Fahrzeug, kaschiert sein E-Wohlwollen mit der evtl. Absicht irgendwann mal ein E-Fahrzeug zu kaufen, labert die alte Story von verschiedenen Ladekabeln und Bezahlsystemen und entschuldigt sich mit der alten Verbrenner-Lobby Meinung, das die Reichweite für ihn noch nicht passt. Dafür schwärmt er vom Gasantrieb. Da frage ich mich, warum dieser sich nicht durchsetzt - sogar abnimmt, obwohl sämtlich Parkbeschränkungen in Garagen vom Gesetzgeber her aufgehoben wurden.

Gefolgt vom User karlsson, der uns seit Ewigkeiten vorjammert, dass sein Ideal vom langstreckentauglichen E-Kombi mit Anhängerkupplung noch nicht kaufbar ist, der aber zumindest schon mal Elektrisch unterwegs ist.

Dann ist da noch Fidel, der am liebsten altbackendes Desgin in E-Fahrzeugen bevorzugt und bei einer Satire, die durchaus ernstgemeinte Probleme aufzeigt, was von Fahrausbildung und Anfahrverhalten von anderen E-Fahrzeugen erzählt.

Nun muss Fidel uns nur noch erklären warum gerade die altbackenen Design Fahrzeuge von VW und Mercedes sich so schlecht verkaufen, wo doch jeder so was will. Gerade die vermeintlich "schrägen" Fahrzeuge verkaufen sich ausgesprochen gut, wie die Verkäufe von BMW und auch Nissan zeigen.

Ich fahre jetzt seit 2012 mit E-Fahrzeugen. Die Lade- bzw. Netzkarten sämtlicher Anbieter in meinem regulären Alltagsradius hatte ich schon bevor ich überhaupt in ein E-Fahrzeug eingestiegen bin. Darüber hinaus haben bis jetzt TNM und ChargeNow ausgereicht um auch auf längeren Strecken ohne Stress an E-Ladesäulen den Wagen im In- und Ausland aufzuladen. Und außer meiner mobilen Ladebox und einem Typ 2 Kabel habe ich auch noch nichts anderes dabei gehabt. Wo bitte ist da ein kabelwirrwar?

phonehoppy hat in vielen Dingen recht mit dem was er da schreibt. Ja der i3 polarisiert auf zwei Ebenen, einmal vom Design und auch vom Hersteller. Nicht desto trotz ist es eines der wenigen überzeugenden E-Fahrzeuge in seiner Klasse.

Und ja, andere Hersteller halten an der gewohnten Unsinnigkeit einer kriechenden Automatik fest, die mich zwingt an jeder Ampel, an jedem geschlossenen Bahnübergang entweder auf dem Bremspedal zu bleiben oder den Wagen auf P zu stellen oder abzuschalten. Das empfinde ich nach mittlerweile 50.000 E-Km in einem i3 als Schwachsinn. Alleine der komplizierte Schalthebel der BMW Automatik in ihren Verbrennern lässt einen Verzweifeln, vor allem wenn man gewohnt ist zwischen Vor- und Rückwärts nur die Bremse zu treten und nicht noch einen wirr platzierten Knopf zu drücken, der es erst ermöglicht in den Rückwärtsgang zu kommen.

Die Prozedur beim Tanken war etwas übertrieben, aber der Gestank, die teilweise ziemlich versiften Dieselschläuche / Griffe und auch das Warten beim Bezahlen sind doch Realität. Der Preisschock stimmt doch auch, selbst bei den heute niedrigen Benzinpreisen. 50 bis 80 Euro pro Tankvorgang - da kann es einem schwindlig werden. Für das Geld fahre ich mehr als 3 Monate mit Strom durch die Gegend.

phonehoppy schreibt eindrucksvoll und mit einem Augenzwinkern, wie umständlich das betreiben und fahren eines fossilen Verbrenners ist. Nur weil die Masse es nicht anders kennt, ist es ja nicht unbedingt richtig. Ich denke auch kein E-Interessent würde von so einem Text abgeschreckt. Im Gegenteil, er wird eher wohl öfters mit den Kopf nicken.

Und an OidaHund gerichtet: Deine Nichte hat wenigstens noch Mittel sich ein Fahrzeug zu kaufen. Wie sieht es denn mit der Masse aus, die gerne ein Fahrzeug haben würden, aber überhaupt keine Geldmittel besitzen sich den Wunsch zu erfüllen? Hier wird so getan, dass jeder sich ein Auto leisten kann, davon sind wir aber weit entfernt. Jeder 12 kann sich kein Auto leisten.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Schneemann » Di 6. Jun 2017, 09:02

Hmm, ich habe mir noch nie Gedanken darum gemacht, nicht auf der Bremse zu stehen, wenn ich auf D geschaltet habe. Im Straßenverkehr vor der roten Ampel oder sonstwo stehe ich eh immer auf der Bremse. Tut nicht wirklich weh und wenn es mal von hinten kracht, werde ich wenigstens nicht ungebremst in den Vordermann geschoben. Ich bin vorher nie Automatik gefahren und habe das trotzdem immer so gemacht.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon wrzlpfrmft » Di 6. Jun 2017, 09:13

@JuergenII: auch wenn ich dir von der Sache her zustimme, so finde ich es trotzdem nicht korrekt, Andere hier im Forum öffentlich und persönlich anzugreifen.

Wenn jemand meint, sich über phonehoppys Glosse aufregen zu müssen, so kann er das gerne tun. Er zeigt damit nur, dass er nichts verstanden hat.

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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon OidaHund » Di 6. Jun 2017, 09:18

@JuergenII

Die Zahl der Zugriffe sagt doch erst mal sehr wenig aus. Ich habe in der kurzen Zeit schon 5 oder 6 mal zugegriffen. Jemand, der diese Art Artikel kritisch sieht als Hansel zu bezeichnen sagt über dich auch schon einiges aus.
Hier sind noch viele die auf der Suche sind. Mich eingeschlossen. Darf man deshalb so einen Beitrag nicht kritisieren? Ich kenne diese Art aus der anderen Ecke und ein anderer Nutzer hat hier mal sehr plakativ aufgezeigt wie es dort zugeht. Ich meine es war Spiegel Online und dort der Forums Bereich. Müssen wir uns deshalb auch so blöde verhalten?
Zunächst bin ich ja auch aufgesessen und fand den Beitrag amüsant. Dann wurde mir aber klar was die Intention war und mit welcher Verbitterung und auch Aggressivität zwischen den Zeilen gearbeitet wurde. Und das stimmt mich jedenfalls nachdenklich. So will ich nicht sein und das habe ich auch zum Ausdruck gebracht. Wir sind doch wohl alle schon gestandene Persönlichkeiten die derlei nicht wirklich nötig haben. Oder nicht?
Und ich verwende beim tanken immer die Einmalhandschuhe gerade weil Diesel ewig lange nachstinkt. Zu deiner Rechnung kann ich dir sagen ich komme mit 80€ und meinem Diesel etwa 1200km weit. Bei einem Elektro-Auto das 15kwh/100km verbraucht kommt man mit dieser Summe vielleicht 1800km weit. So exorbitant finde ich den Unterschied nicht, dass man deshalb so ein Gesicht machen müsste.
Und wenn sich 11 von 12 ein Auto kaufen können bedeutet das nur, dass meine Nichte zu etwas mehr als 90% der Bevölkerung zählt. Aber darum ging es nicht und du weißt, dass sehr viele sich ein Elektro-Auto schlicht noch nicht leisten können. Deinen Einwand werte ich mal als Nebelkerze.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mit mir selbst rede. Und dann lachen wir beide.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon paulektro » Di 6. Jun 2017, 09:38

Chillt mal!

Geiler Beitrag! :lol:

Ich gehe davon aus, dass der Ton volle Absicht ist, da er unfassbar gut den Ton mancher Massenmedien (zb SZ online) abbildet und so parodiert. Genau dieses süffisante, etwas von oben herab, mit dem Fazit dass die Elektromobilität nach derzeitigem Stand der Technik maximal ein Nischenphänomen für Masochisten bleiben wird - bestens getroffen! :applaus: :applaus: :applaus:

Und mal ehrlich: die Generation, die das Herantasten an Verbrenner mal genau so ungläubig und verwirrt erleben wird (zB. wenn sie Oldtimer fahren wollen) wurde schon geboren. Deswegen ist das doch alles gar nicht so verkehrt.
Für jeden Tag: Mazda 626 2,0 Kombi bald ersetzt durch: IONIQ electric Style Phoenix Orange Autohaus Sangl
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon motion » Di 6. Jun 2017, 12:11

JuergenII hat geschrieben:
motion hat geschrieben:
Ok, dann nochmal in einer anderer Schreibweise.
Die Mehrheit möchte diese Art von Threads nicht haben.

Interessante These! Der "Erfahrungsbericht" hat über 1100 Zugriffe. Von allen die hier geantwortet oder gelesen haben sind gerade mal 4 Hanseln die das kritisch sehen.

An erster Stelle User Motion. Der besitzt überhaupt kein E-Fahrzeug, kaschiert sein E-Wohlwollen mit der evtl. Absicht irgendwann mal ein E-Fahrzeug zu kaufen, labert die alte Story von verschiedenen Ladekabeln und Bezahlsystemen und entschuldigt sich mit der alten Verbrenner-Lobby Meinung, das die Reichweite für ihn noch nicht passt. Dafür schwärmt er vom Gasantrieb. Da frage ich mich, warum dieser sich nicht durchsetzt - sogar abnimmt, obwohl sämtlich Parkbeschränkungen in Garagen vom Gesetzgeber her aufgehoben wurden.

Gefolgt vom User karlsson, der uns seit Ewigkeiten vorjammert, dass sein Ideal vom langstreckentauglichen E-Kombi mit Anhängerkupplung noch nicht kaufbar ist, der aber zumindest schon mal Elektrisch unterwegs ist.

Dann ist da noch Fidel, der am liebsten altbackendes Desgin in E-Fahrzeugen bevorzugt und bei einer Satire, die durchaus ernstgemeinte Probleme aufzeigt, was von Fahrausbildung und Anfahrverhalten von anderen E-Fahrzeugen erzählt.

Nun muss Fidel uns nur noch erklären warum gerade die altbackenen Design Fahrzeuge von VW und Mercedes sich so schlecht verkaufen, wo doch jeder so was will. Gerade die vermeintlich "schrägen" Fahrzeuge verkaufen sich ausgesprochen gut, wie die Verkäufe von BMW und auch Nissan zeigen.

Ich fahre jetzt seit 2012 mit E-Fahrzeugen. Die Lade- bzw. Netzkarten sämtlicher Anbieter in meinem regulären Alltagsradius hatte ich schon bevor ich überhaupt in ein E-Fahrzeug eingestiegen bin. Darüber hinaus haben bis jetzt TNM und ChargeNow ausgereicht um auch auf längeren Strecken ohne Stress an E-Ladesäulen den Wagen im In- und Ausland aufzuladen. Und außer meiner mobilen Ladebox und einem Typ 2 Kabel habe ich auch noch nichts anderes dabei gehabt. Wo bitte ist da ein kabelwirrwar?

phonehoppy hat in vielen Dingen recht mit dem was er da schreibt. Ja der i3 polarisiert auf zwei Ebenen, einmal vom Design und auch vom Hersteller. Nicht desto trotz ist es eines der wenigen überzeugenden E-Fahrzeuge in seiner Klasse.

Und ja, andere Hersteller halten an der gewohnten Unsinnigkeit einer kriechenden Automatik fest, die mich zwingt an jeder Ampel, an jedem geschlossenen Bahnübergang entweder auf dem Bremspedal zu bleiben oder den Wagen auf P zu stellen oder abzuschalten. Das empfinde ich nach mittlerweile 50.000 E-Km in einem i3 als Schwachsinn. Alleine der komplizierte Schalthebel der BMW Automatik in ihren Verbrennern lässt einen Verzweifeln, vor allem wenn man gewohnt ist zwischen Vor- und Rückwärts nur die Bremse zu treten und nicht noch einen wirr platzierten Knopf zu drücken, der es erst ermöglicht in den Rückwärtsgang zu kommen.

Die Prozedur beim Tanken war etwas übertrieben, aber der Gestank, die teilweise ziemlich versiften Dieselschläuche / Griffe und auch das Warten beim Bezahlen sind doch Realität. Der Preisschock stimmt doch auch, selbst bei den heute niedrigen Benzinpreisen. 50 bis 80 Euro pro Tankvorgang - da kann es einem schwindlig werden. Für das Geld fahre ich mehr als 3 Monate mit Strom durch die Gegend.

phonehoppy schreibt eindrucksvoll und mit einem Augenzwinkern, wie umständlich das betreiben und fahren eines fossilen Verbrenners ist. Nur weil die Masse es nicht anders kennt, ist es ja nicht unbedingt richtig. Ich denke auch kein E-Interessent würde von so einem Text abgeschreckt. Im Gegenteil, er wird eher wohl öfters mit den Kopf nicken.

Und an OidaHund gerichtet: Deine Nichte hat wenigstens noch Mittel sich ein Fahrzeug zu kaufen. Wie sieht es denn mit der Masse aus, die gerne ein Fahrzeug haben würden, aber überhaupt keine Geldmittel besitzen sich den Wunsch zu erfüllen? Hier wird so getan, dass jeder sich ein Auto leisten kann, davon sind wir aber weit entfernt. Jeder 12 kann sich kein Auto leisten.


Nur weil man einen Thread anklickt muss man nicht der selben Meinung sein. Die Mehrheit schweigt eben dazu.
Ich klicke auch viele Threads an, schreibe aber nichts.

Zu deiner Info. Ich war einer der ersten die den i3 in Deutschland getestet haben, das war im Jahre 2013 vor der Markteinführung. So gut das Fahrerlebnis war. Die Reichweite ist bis heute zu gering für uns. Mal sehen wie es mit den Update in 2018 aussieht, dann könnte man den i3 als Nachfolger in Erwägung ziehen.

Ich schwärme nicht von einen Antrieb, ich nenne nur Fakten. Das dein Wissen eher begrenzt ist, sieht man auch daran, dass du von Verboten in Tiefgaragen schreibst. Diese betreffen LPG-Fahrzeuge (nicht CNG) und können natürlich auf privat rechtlicher Ebene erteilt werden. Ein Gesetz gibt es dafür aber nicht.

Bei alternativen Antrieben ziehe ich einfach den Vergleich und wäge die Vor- und Nachteile ab.
Fakt ist, es gibt derzeit keine Antriebsform, welche nur Vorteile hat.

Zu den Preisen. Die sind bei CNG durchweg konstant. Auf der Autobahn ist CNG derzeit das günstigste Antriebsform, außer man ereugt seinen Strom selbst mit PV. In der Stadt und auf Kurzstrecken ist das E-Auto natürlich im Kostenvorteil. Wie bereits geschrieben, Gestank kenne ich nicht. CNG tanken ist geruchlos, so wie das Abgas auch.

Fakt ist nunmal auch, dass ich selbst im Winter über 400km Reichweite schaffe, egal wie viele Verbraucher eingeschaltet sind. Ein Umweltvorteil würde das E-Auto auch nicht bringen, ich fahre nämlich mit Bio-Methan.
Ich habe das lange auch nicht geglaubt, aber wenn man sich mit den Fakten auseinandersetzt, kommt man zu einen anderen Schluss.

Ich muss mir nichts vorwerfen lassen:

Mahle rechnet den Vergleich mit einem Elektroauto mit 40-kWh-Akku vor: Nach zehn Jahren hat der Stromer 20 Tonnen CO2 freigesetzt. Das Gas entsteht bei der Produktion und dem üblichen deutschen Strom-Mix. Ein ähnliches Erdgasauto würde mit gleicher Laufleistung (15.000 km/Jahr) 23 Tonnen CO2 freisetzen. Bis zum siebten Jahr liegt der Vorteil beim CNG-Fahrzeug.

VW ergänzt: Betankt man ein Erdgasauto mit synthetisiertem CNG, liegt der effektive CO2-Ausstoß dauerhaft unter dem des Elektrofahrzeugs. Selbst wenn der Strom aus erneuerbaren Energien stammt, liegt das Erdgasauto bis zum 13. Betriebsjahr vorn. Es stößt nur so viel CO2 aus, wie bei der Produktion des Kraftstoffs gebunden wird. Audi nennt dieses Prinzip „E-Gas“.

https://www.motor-talk.de/news/nicht-oh ... 21278.html

Aber für die E-Enthusiasten. Das nächste Auto wird elektrisch, aus anderen Gründen.
Nicht jeder kauft sich alle 2-3 Jahre ein neues E-Auto, lieber warten und dieses dann lange halten.
Das ist besser für die Umwelt.

Her Lünnig hat sich schon den dritten Tesla bestellt. In der Zeit haben wir ein einziges Fahrzeug gehalten...
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Karlsson » Di 6. Jun 2017, 12:33

JuergenII hat geschrieben:
Gefolgt vom User karlsson, der uns seit Ewigkeiten vorjammert, dass sein Ideal vom langstreckentauglichen E-Kombi mit Anhängerkupplung noch nicht kaufbar ist,

Warum so negativ?
Ich nenne es Kritik üben. Und die ist angesichts zahlreicher nicht nachvollziehbarer Entscheidungen der Anbieter doch äußerst angebracht.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon secuder » Di 6. Jun 2017, 16:01

OidaHund hat geschrieben:
Und wenn sich 11 von 12 ein Auto kaufen können bedeutet das nur, dass meine Nichte zu etwas mehr als 90% der Bevölkerung zählt. Aber darum ging es nicht und du weißt, dass sehr viele sich ein Elektro-Auto schlicht noch nicht leisten können. Deinen Einwand werte ich mal als Nebelkerze.

Der Zusammenhang zwischen der Glosse und dem Geld, das deine Nichte nicht hat, erschließt sich mir überhaupt nicht. Aus meiner Sicht ist das eine Nebelkerze.

motion hat geschrieben:
Ok, dann nochmal in einer anderer Schreibweise.
Die Mehrheit möchte diese Art von Threads nicht haben.
motion hat geschrieben:
Die Mehrheit schweigt eben dazu.

Weiß ich nicht. Wenn ich durchzähle, wie viele sich positiv geäußert haben und wie viele negativ, da sind die negativ deutlich in der Minderheit.

...ansonsten kann man Glossen mögen, oder auch nicht.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Helfried » Di 6. Jun 2017, 16:30

OidaHund hat geschrieben:
Dann wurde mir aber klar was die Intention war und mit welcher Verbitterung und auch Aggressivität zwischen den Zeilen gearbeitet wurde


Bissigkeit ist nun mal ein wichtiges Stilmittel der Persiflage.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon motion » Di 6. Jun 2017, 17:03

Wenn ich dann ein E-Mobil fahre, beteilige ich mich real nicht am Smalltalk mit anderen Fahrern von Elektroautos.
Sie könnten nämlich eine radikale Meinung wie der Themenersteller vertreten und hier angemeldet sein.

Stattdessen versuche ich sachlich und freundlich Fahrer von Diesel- und Benzinautos zu überzeugen, aber nur auf deren ausdrücklichen Nachfrage. Dieses ganze Missionieren geht anderen nämlich auf den Keks.

Es gibt natürlich auch solche Typen unter Verbrennerfahrern, die E-Autos hassen.
Mit denen werde ich ebenfalls nicht reden.

Ich hoffe ja, das andere sich diesbezüglich nicht so radikalisiert haben, wie es leider immer öfter in der Religion vorkommt.

Und ich betone noch mal ausdrücklich, dass der Beitrag nicht witzig war. Der arme i3. :(
Zuletzt geändert von motion am Di 6. Jun 2017, 19:28, insgesamt 2-mal geändert.
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