Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon elektrozauber » Fr 2. Jun 2017, 11:25

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Beitragvon Odanez » Fr 2. Jun 2017, 11:49

elektrozauber hat geschrieben:

wenn man das so liest wird einen erst bewusst, mit was man sich früher im Alltag abgefunden hat. Irgendwann in (hoffentlich näherer) Zukunft wird man, wenn man mal ein Auto mit Verbrennungsmotor zu Gesicht bekommt, und sich die Technik ansieht, denken, dass man hier mit irgendeiner Art Steampunk Albtraum zu tun hat
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon pmiddeld » Fr 2. Jun 2017, 13:10

Did you know that in the end of the 19th century and the beginning of the 20th, the first cars were mainly electric cars. Only when large quantities of oil were found in the US, ICE cars developed because the oil was cheaper. So the transition from electric to fossil fuel has really happened! You can't imagine that nowadays!

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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Schneemann » Sa 3. Jun 2017, 10:17

phonehoppy hat geschrieben:
Wie gewohnt trete ich das Bremspedal und stelle den Fahrstufenhebel auf "D". Sobald ich jedoch das Bremspedal loslasse, beginnt das Fahrzeug sich langsam, aber stetig vorwärts zu bewegen! Es muss sich wohl um eine Fehlfunktion handeln, denn ein solches sicherheitsgefährdendes Verhalten kann unmöglich prinzipbedingt sein. Nun ja, durch treten des Bremspedals lässt sich das Fahrzeug immerhin stillhalten.


Ist das beim i3 anders? Zoe rollt auch auf Stufe D beim Loslassen des Bremspedals an.

Ansonsten sehr kreativ geschrieben und eine schöne und realitätsnahe Reverse-Betrachtung.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon motion » Sa 3. Jun 2017, 11:04

Urban hat geschrieben:
Mann kann nur mit dem Kopf schütteln, was sich die Verbrennerfahrer freiwillig sich selbst antun.

Elektrisch, nicht hektisch.


Der nächste soll auch elektrisch werden. Aber dennoch ist es sehr oberflächlich und provokativ geschrieben, so erreicht man nichts.

Ja, der i3 ist ein Raumwunder. Auf der Autobahn war unser Verbrenner aber deutlich leiser. Der Grund, störende Windgeräusche wie beim i3 treten nicht auf (Doppelverglasung). Und die Abrollgeräusche der Reifen übertönen den Motor deutlich.

Ich fahre auf CNG, momentan mit Bio-Methan. 5€ auf 100km, 28€ Steuer jährlich.
In 5 Minuten habe ich eine Reichweite von bis zu 460km, auch im Winter.
Egal wie viel Verbraucher eingeschaltet sind.
Das Abgas und der Tankvorgang sind bei CNG geruchlos, da hätte ich auch kein Vorteil- beim E-Auto.
Der Tankvorgang ist sogar einfacher als beim Elektroauto, da man nicht mit verschiedenen Ladekabel und Karten handtieren muss. Man braucht nur einen Knopf zu drücken und die Tanks werden gefüllt, bis sie voll sind.

Im Übrigen muss ich auch kein Zündschlüssel einstecken, dank Keyless Go.
Natürlich zieht ein Elektroauto (verglichen mit einen Durchschnitts-Verbrenner) sehr gut an. Aber Schaltvorgänge merke ich nicht, dank DSG (Direktschaltgetriebe) gibt es keine Zugkraftunterbrechnung.

Das E-Auto hatte uns noch nicht genug Reichweite und das Ladenetz hat immer noch keine einheitliche Bezahlung.
Viele Ladesäulen sind auch keine Schnellader. Ein reines E-Auto (außer Tesla) konnte zum Zeitpunkt des Kaufs unser Fahrprofil nicht abdecken. Der Tesla hätte aber 2,5 mal so viel gekostet...
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Fidel » Sa 3. Jun 2017, 11:33

Ja, ich weiß, es ist eine Satire. Aber trotzdem finde ich es stellenweise übertrieben "dumm angestellt".
Viele Kritikpunkte (Auto kriecht wenn man das Bremspedal loslässt, es findet keine Verzögerung statt wenn man das Gaspedal loslässt...) sind eben 'i3-spezifisch' und andere E-Autos hätten sich dabei genau so wie der Verbrenner verhalten. Auch bei Verbrennern gibt es eine Reichweitenanzeige in km, da sie aber nicht so immens wichtig ist, ist sie halt nicht wie beim E-Auto allgegenwärtig.
Bei aktuellen Modellen läuft der Motor dank Start/Stopp-Automatik auch nicht ständig im Stand.
Und das Tanken an der Tankstelle gehört normalerweise zur Führerscheinausbildung, wie sie wohl (noch) mindestens 99% aller Autofahrer absolviert haben. Die nötigen Informationen findet man in der Regel in der Bedienungsanleitung, genau so wie man sie beim E-Auto (was für einen Ladeanschluss habe ich...) auch benötigt.

Die Intention ist OK, aber die Ausführung leider wegen übertrieben dargestellter Unwissenheit eben etwas über's Ziel hinausgeschossen.


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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Dachakku » Sa 3. Jun 2017, 11:37

@ Threadtitel:

Mein Smart ED steht und steht und steht in der Werkstatt. Seit über einer Woche. Löblich allerdings dass man mir eine B-Klasse Benziner als Ersatz stellte.

Fazit: Noch nie eine so teure(!) Woche erlebt.

Ich habe das Gefühl die Tankstellen saugen einem förmlich das Geld aus der Geldbörse. Sauteures Benzin, und das auch noch in Mengen zu tanken ist für mich, da der Hauptwagen in der Familie, auf LPG läuft, schon seit Jahren eher ungewohnt.

An einen derartigen Bargeld-Schwund ( ED vs. Benziner) aus der Hosentasche muss man sich erst mal wieder gewöhnen.

Gott sei Dank soll ich in 4 Tagen meinen ED wieder bekommen. Endlich wieder entspannt und preiswert fahren.
Smart Cabrio Brabus Exclusiv ED

Und wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker:" Schau dir das an, nicht mal schwimmen kann der."
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Karlsson » Sa 3. Jun 2017, 12:27

Meine Erfahrung mit dem Verbrenner in der letzten Woche:
Anruf der Seniorenresidenz, Oma liegt im Krankenhaus. Der Rest der Familie ist gerade im Ausland, ich mit dem Fahrrad bei der Arbeit, zu tun ohne Ende, E-Auto zuhause mit 50% Ladestand.
Mit dem Verbrenner haben wir es mit 33% "Ladestand" mit 150km/h (viel mehr ist mit 60PS halt nicht drin) auf der BAB dann doch noch geschafft, die 100km so zurückzulegen, dass wir 18 Minuten vor Ende der Besuchszeit da waren (wir sind dann auch ohne zu tanken später wieder zurück gefahren).
Die Kiste klingt sch*** und macht absolut keinen Spass. Aber sie fährt unkompliziert von A nach B.
Und das ist für mich die Mindestvorraussetzung für einen Erstwagen oder Alleinfahrzeug und deshalb ist eines unserer Autos eben weiterhin kein BEV, solange ein BEV das nicht für uns bezahlbar erfüllen kann.

Und wenn wir den Verbrenner nun noch ein letztes Mal gegen einen anderen Verbrenner tauschen, wird der bei 140km/h wohl auch leiser sein als der jetzige bei 100km/h und im Fall der Fälle auch mit 180km/h zum Ziel düsen.

Wo es heute für uns ohne großen Mehraufwand möglich ist, fahren wir aber natürlich elektrisch.

phonehoppy hat geschrieben:
Ein bisschen seltsam wirkt die lange nach vorne gezogene Schnauze, aber die ist notwendig, da sich darin der Verbrennungsmotor verbirgt, der dieses Fahrzeug antreibt, und der ist recht groß und schwer. Das Fahrzeug wirkt so etwas länger, als es eigentlich sein müsste,


Na, dann hat dieser Wagen bestimmt einen 12-Zylinder und ist deswegen schwer (und nicht etwa wegen 100kWh Akku) :lol:

Unbenannt.JPG


Verstehe nicht, warum manche meinen, dass E-Autos komisch aussehen müssen, damit man den anderen Antrieb erkennt.
Können die nicht auch einfach gut aussehen?

Eine Reichweitenanzeigen ist heute in der Regel auch bei Verbrennern vorhanden. Unser BMW Z3 von 1996 hatte das zumindest.

motion hat geschrieben:
Solche Threads nehmen mir die Lust auf E-Autos, obwohl ich vom Fahrgefühl sehr angetan bin.

Geht mir auch so. Zumal der Schreibstil nicht neu ist. Es gibt viele solcher Beiträge in genau so einem Ton mit der kindlich naiven Brille.
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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Fidel » Sa 3. Jun 2017, 15:23

Karlsson hat geschrieben:
Verstehe nicht, warum manche meinen, dass E-Autos komisch aussehen müssen, damit man den anderen Antrieb erkennt.

Man könnte auch böse sein und meinen, dass manche E-Autos schon mit dem Aussehen rausschreien wollen "Schaut her, ich seh scheisse aus, weil: ich bin elektrisch..."

Können die nicht auch einfach gut aussehen?

Oder wenigstens 'normal', aber da gibt es ja zum Glück schon einige.


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Re: Erfahrungsbericht: Eine Woche mit dem Verbrenner!

Beitragvon Themse » Sa 3. Jun 2017, 19:46

Es wäre einmal zu untersuchen ob Benzin/Dieseldämpfe bei Leuten,
die öfters mit diesen giftigen Flüssigkeiten umgehen müssen (Verbrennerfahrer),
die Gehirnregion schädigt, die für Humor zuständig ist !!!
:-)
Sion reserviert am10.9.2017
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