Elektroautos sind zu teuer?

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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon DietmarS » Mo 12. Okt 2015, 15:15

Also ich finde auch, dass das alles nur gerede ist.

Mein Leaf Tekna kostete neu als Botschafter ca. 30 t€. OK, das ist viel. Aber: Leder, LED-Scheinwerfer, 17", Navi, 4 Kameras, Metallic, Keyless-Go, Sitzheizung auch hinten, beihztes Lenkrad....... Vergleichbarer Benziner/Diesel benötigt dann noch Standheizung (hatte ich auch früher immer für ca. 1000€ gekauft), Automatik. Da kostet der Verbrenner sicher nicht viel weniger
OK, den Verbrenner gibt es auch schon für weniger. Aber ich hätte für knappe 6-7 t€ auch den Leaf ohne alles bekommen. Wollte ich aber nicht. Und die wenigsten Verbrenner werden vermutlich in Grundausstattung gekauft.

Und unser Fabia Diesel benötigte bei der 2ten Inspektion allein DIeselspezifische Ersatzteile (Öl, Filter usw.) von über 260 Euro.

Den Leaf habe ich mal auf 5 Jahre ausgelegt. Das Auto wird unterm Strich das bisher günstigste Auto werden was ich hatte.

Nur so meine Meinung dazu.....
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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon Nik » Mo 12. Okt 2015, 15:16

Du meinst, der e-UP, der e-Golf, die ZOE, die B-Klasse .... alles komplett neu entwickelte Produkte ohne Plattform?
Nein, das kann nicht der Grund sein.
Modifiziert, ja. Das kostet etwas Aufpreis - vielleicht.
Gruß Nik
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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon Alex1 » Mo 12. Okt 2015, 15:24

Äääh, war nicht der Akku mit 7.000,- Euro das eigentlich Preistreibende?
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon AlexDD » Mo 12. Okt 2015, 15:41

An einem durchverhandelten Verbrenner verdient keiner mehr irgendwas. Als einzige Einnahmequelle der Hersteller/Werkstätten bleibt dann der regelmäßige Service. Da der bei EV's prinzipbedingt wegfällt/stark reduziert ist, muss dass Geld über den Verkauf kommen, sonst haben wir irgendwann keine Hersteller/Händler mehr, die uns die EV's hinstellen...

Daher: EV's sind definitiv nicht zu teuer. Wer das behauptet, sucht Vorwände :evil:

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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon Alex1 » Mo 12. Okt 2015, 15:59

AlexDD hat geschrieben:
An einem durchverhandelten Verbrenner verdient keiner mehr irgendwas. Als einzige Einnahmequelle der Hersteller/Werkstätten bleibt dann der regelmäßige Service. Da der bei EV's prinzipbedingt wegfällt/stark reduziert ist, muss dass Geld über den Verkauf kommen, sonst haben wir irgendwann keine Hersteller/Händler mehr, die uns die EV's hinstellen...

Daher: EV's sind definitiv nicht zu teuer. Wer das behauptet, sucht Vorwände :evil:

Alex.
Falls das stimmen sollte, wäre das ein System"fehler". Lieber erst weniger zahlen, dafür später mehr. Kommt ja erst später...

Vielleicht sollte man die eAutos eher mit Flatrate-Argumenten bewerben?

Dazu braucht man aber natürlich wieder glaubhafte Erfahrungen... Wie war das noch mit dem Huhn und dem Ei? Wir sind ja grad dabei, Hühner zu kultivieren und den Anderen schmackhaft zu machen :mrgreen: :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon rolandk » Mo 12. Okt 2015, 16:54

Alex1 hat geschrieben:
AlexDD hat geschrieben:
An einem durchverhandelten Verbrenner verdient keiner mehr irgendwas. Als einzige Einnahmequelle der Hersteller/Werkstätten bleibt dann der regelmäßige Service. Da der bei EV's prinzipbedingt wegfällt/stark reduziert ist, muss dass Geld über den Verkauf kommen, sonst haben wir irgendwann keine Hersteller/Händler mehr, die uns die EV's hinstellen...

Daher: EV's sind definitiv nicht zu teuer. Wer das behauptet, sucht Vorwände :evil:

Alex.
Falls das stimmen sollte, wäre das ein System"fehler". Lieber erst weniger zahlen, dafür später mehr. Kommt ja erst später...



Keine Ahnung, ob Verbrenner tatsächlich so sehr auf Kante verkauft werden. Letztlich sind sie aber teurer als E-Fahrzeuge.
Zumindest wenn die Batterie gekauft ist.
Rechnet einfach mal Benzin und Servicekosten eines Verbrenners z.B. auf 8 Jahre dazu!

Rockefeller (?) hat es schon richtig gemacht: Verschenke das Öllämpchen und verkaufe das Öl.....

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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon Gausi » Mo 12. Okt 2015, 17:08

Alex1 hat geschrieben:
Äääh, war nicht der Akku mit 7.000,- Euro das eigentlich Preistreibende?


@All

Das ist der Preis, den ich aktuell aufwenden muss, um mein Wagen ( Anschaffungspreis 1000€ )auf 400km Reichweite zu bringen. Aber wenn ich den drin habe, geht die Bastelei weiter .... dann will ich auch einen 40KW Onbordlader basteln ... mein jetziger 20KWer hätte bei einer Vollladung ja viel zu lange zu tun :-) .

mfg

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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon Karlsson » Mo 12. Okt 2015, 18:00

rolandk hat geschrieben:
Letztlich sind sie aber teurer als E-Fahrzeuge.
Zumindest wenn die Batterie gekauft ist.
Rechnet einfach mal Benzin und Servicekosten eines Verbrenners z.B. auf 8 Jahre dazu!

8 Jahre und 160tkm haben mich mit meinem Diesel....so rund 34.000€ waren das.
Muss das nochmal zusammen rechnen, hatte ich zuletzt Anfang 2015 getan.

Da ist dann aber wirklich alles drin, auch ein Diebstahlschaden oder eine neue Tür wegen einem, der mir rein gefahren ist und Fahrerflucht begangen hat. Auch Autowäsche, Parken....sogar Blitzerfotos...wirklich ALLES.

Sprit waren davon etwas über 10.000€, Wertverlust 6300€.

Ich halte es für sehr ambitioniert, das mit einem Elektroauto unterbieten zu wollen.
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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon Tho » Mo 12. Okt 2015, 18:24

Mehr fahren. Wenn man bei 4000 für Sprit im Jahr liegt ists leichter das mit dem eAuto zu unterbieten.

In 10 Jahren A2 ca. 40.000 für Sprit und 10.000 für den Kauf + Reparaturen, Zahnriemen usw.
Anschaffung finde ich gegenüber Betriebskosten geschenkt.
Renault Zoe Zen, S-Pedelec Grace MX,Tesla Model ≡ reserviert
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Wir müssen uns für unseren Wunsch nach Glück nicht rechtfertigen.(Dalai Lama)
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Re: Elektroautos sind zu teuer?

Beitragvon Think » Mo 12. Okt 2015, 18:44

Karlsson hat geschrieben:
rolandk hat geschrieben:
Letztlich sind sie aber teurer als E-Fahrzeuge.
Zumindest wenn die Batterie gekauft ist.
Rechnet einfach mal Benzin und Servicekosten eines Verbrenners z.B. auf 8 Jahre dazu!

8 Jahre und 160tkm haben mich mit meinem Diesel....so rund 34.000€ waren das.
Muss das nochmal zusammen rechnen, hatte ich zuletzt Anfang 2015 getan.

Da ist dann aber wirklich alles drin, auch ein Diebstahlschaden oder eine neue Tür wegen einem, der mir rein gefahren ist und Fahrerflucht begangen hat. Auch Autowäsche, Parken....sogar Blitzerfotos...wirklich ALLES.

Sprit waren davon etwas über 10.000€, Wertverlust 6300€.

Ich halte es für sehr ambitioniert, das mit einem Elektroauto unterbieten zu wollen.


Bei neuen E-Autos wirst Du evtl.recht behalten aber bei E-Gebrauchtkauf auf alle Fälle nicht immer.

Mein Think ist immerhin fast mit einem Smart vergleichbar vom Autotyp gesehen auch wenn für Dich nicht interessant.

Jedenfalls habe ich mit dem Kauf zusammen (vor 4 Jahren) in dieser Zeit ausgegeben:

Kauf 3700.-€ (incl.Umrüstung auf 11KW-Ladeleistung)
Akkukosten(Tausch def.Akkus) 1000.-€
Stromkosten 50tkm 1500.-€
Reparaturen u.Verschleissteile (nur Teilekosten) keine 1000.-€
Steuer u.Versicherung/TÜV (Jährl.200€) = ca.800€

Sind Summa-Summarum 8000T€ in 4Jahren....... also um Deine Diesel-Kalkulation in weiteren 4 Jahren zu überschreiten, müsste noch sehr viel ungünstiges passieren :lol:

Es wurden mir kürzlich fast 3000€ für das FZG geboten mit nunmehr 130tkm Laufleistung u.15 Jahre alt.
Demnach ist der Wertverlust bisher auch recht gering.
Habe mich aber nicht wirklich zum Verkauf entschliessen können, da es keine wirklich kostengünstigere Alternative gibt um mich "automässig" fortzubewegen, ausserdem komme ich mit der geringen RW dank 11Kw-Ladung gut zurecht, da ich selten unbedingt mehr als 100km /Tag zurücklegen muss.

Meine Unterhaltskosten insgesamt lagen somit bei ca.1000€/jährlich fürs E-Auto incl. allen möglichen Kosten!!

Fazit: Elektroautos können auf Dauer auch unvergleichlich günstig sein :idea:
Zuletzt geändert von Think am Mo 12. Okt 2015, 18:56, insgesamt 1-mal geändert.
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